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Originaldibbler

vor 4 Jahren

Kapitel 5 bis 11: Ruenhanòr
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Schon im vorhergehenden Abschnitt hatte ich ja die Sprache gelobt. Dieses Lob kann ich hier noch dahingehen erweitern, das mir auch die Tempowechsel (kürzere Sätze in actionreichen Szenen) gut gefallen.

Allgemein kann man sagen, dass es schon eine eher typische High Fantasy Geschichte ist. Das ist eigentlich (nicht mehr) so ganz mein Fall aber dadurch, dass die Geschichte relativ komplex ist (mehrere Parteien mit glaubwürdigen Zielen), gefällt sie mir bisher trotzdem sehr gut.

Mit Erwähnung des Nibelunger hatte ich schon gedacht, wir hätten das fünfte Volk. Offenbar sind die Nibelunger, kleinwüchsige Humanoide, die in den Bergen leben und sich auf's Schmieden verstehen, dass was anderswo Zwerg heißt. Damit hätten wir Menschen, Elfen, Alben, Nibelunger und Ewoks...äh...Herodhil. (Sorry, aber die Herodhil werden so knapp beschieben, dass ich kaum eine Chance habe sie mir nicht als eine Art Ewoks vorzustellen.) Oder sollen die Nibelunger einfach ein Menschenvolk sein?

Offenbar sind die Nibelunger ja nicht das fünfte Volk, denn sie sind ja nicht vergessen. Da die Draug fünf Finger haben ordnet sie Pellinor auf einer Stufe mit Mensch und co ein. Ich finde seine Logik zwar nicht ganz schlüssig, da 5 Kratzer auch von den 5 langen Krallen stammen könnten, während die 6. - daumenähnliche - keinen Kratzer macht, aber nehme seinen Schluss jetzt trotzdem mal als richtig hin. An der Stelle könnte man sich dann natürlich noch fragen, ob die Draug, das sind, was aus den Dun wurden, als sie durch Verlust des Steins, der nun im Drachenschwert steckt, ihre Flügel verloren aber das wäre nicht nur hoch spekulativ, sondern setzt auch vorraus, dass man sich durch die Erläuterungen hat leiten lassen... Das ist halt das Problem mit solchen Erläuterungen, die der Leser während des Lesens zu Rate ziehen soll: Er sieht Dinge, bevor sie in der Geschichte vorkommen...

Alles in allem gefällt es mir weiterhin sehr gut. Der Hauptkritikpunkt aber eigentlich auch der einzige bleibt, dass sich die unterschiedlichen Völker zu wenig unterscheiden.

Sunnyfiny

vor 4 Jahren

Kapitel 5 bis 11: Ruenhanòr
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@Originaldibbler

Stimmt, den Herodhil habe ich wahrscheinlich nicht genug Beschreibung gewidmet - teils, weil sie im ersten Buch eingeführt werden (anders als Alben und Herodhil, die erst hier dazukommen). Herodhil sind ziemich klein und haben ein Fell. Das ist aber sehr kurz und seidig, sodass sie nicht wie Ewoks aussehen, die ja eher langes Fell auch im Gesicht haben. Sie sehen auch nicht so hündchenartig aus wie Ewoks, ihre Gesichter haben eher katzenhafte Züge mit großen Augen und einem spitzen Kinn. Diese Beschreibung ist immer noch bildlich zu nehmen und Herodhil sind keine Katzen auf zwei Beinen sondern kleine humanoide mit kurzem Fell und charakteristischen Gesichtszügen.

Und ja, die Völker sind nicht besonders unterschiedlich, vor allem Menschen und Elfen nicht. Ich mag das spitze-Ohren-Klischee nicht. Außerdem fände ich es unlogisch, wenn die Völker - vor allem Menschen und Elfen - sehr unterschiedlich aussähen, weil sie sonst ja wohl keine Kinder miteinander bekommen könnten. Oder vielleicht geht hier anstatt der Fantasie meine medizinisch-biologische Ausbildung mit mir durch :) Ich würde sagen, die Unterschiede zwischen den Völkern der Dannenlande ist ihre Kultur, und die Alben und Nibelunger (Gebirge) wohnen in einem ganz anderen Teil des Kontinents als die Menschen und Herodhil (nördliche landwirtschaftliche Länder mit Städten), während die Elfen mit dem südlichen Teil des Kontinents wieder andere Umgebungen mit anderem Klima haben.

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Originaldibbler

vor 4 Jahren

Kapitel 5 bis 11: Ruenhanòr
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In den meisten Fatasywelten sind die verschiedenen humanoiden Rassen ja tatsächlich als Rassen oder gar Arten im biologischen Sinne gedacht. Bei dir sind sie also eher als Ethnizitäten gedacht? Das würd ja auch gut zum von dir verwendeten Begriff "Völker" passen.

Sunnyfiny

vor 4 Jahren

Kapitel 5 bis 11: Ruenhanòr
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@Originaldibbler

Eher Rassen. Wie Ponys und Araberpferde. Es kommt dazu aber auch noch eine detailliertere Auflösung. Du bist dem Rätsel aber ohne Eolées und Pellinors von Kind an eingetrichtertem "Völkerdenken", das auch eine religiöse Dimension hat, schon haarscharf auf den Fersen!

MrsAmy

vor 4 Jahren

Kapitel 5 bis 11: Ruenhanòr
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Also ich muss ja zugeben, dass ich am Anfang so ein wenig meine Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte hineinzukommen. Aber jetzt hat es mich gepackt und so fliegt Seite um Seit dahin und auch der zweite Leseabschnitt ist geschafft. Pellinor ist gegen den Willen seines Vaters aufgebrochen und musste bald schon erkennen, dass seine Freundin (ich glaube, er ist ein bisschen verliebt ;)) Eoleé von den Alben gefangen genommen wurde. Eoleé befindet sich derweil unfreiwillig gemeinsam mit der geheimnissvollen Albin auf der Flucht. Im elften Kapitel habe ich mir natürlich schon ein wenig die Jahre gerauft, dass sich Pellinor und Eoleé so knapp verpasst haben.

esposa1969

vor 4 Jahren

Kapitel 5 bis 11: Ruenhanòr
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Auch wir haben diesen Abschnitt nun beendet. Genau wie es im Buchrückentext versprochen wurde, macht sich Pellinor auf die Suche.

Zweifarbige Augen haben wir inzwischen ganz ganz oft schon vorgefunden: Emily von "Scary Harry. Auch David Bowie hat unterschiedliche Augen, so wie auch viele Menschen in unserem Bekanntenkreis.

Die Begrifffarbe: borkenbraun fand ich eine tolle Farbbezeichnung.
Felipe dachte dass Elfen und Alben eh relativ ähnliche Wesen sind.

Als dieses Untier auf Eolée sitzt, fanden wir sie ziemlich mutig, wie souverän sie sich in dieser Situation verhalten hat.

Felipe hätte sich gerne ein paar Skizzen gewünscht, um sich die Charaktere bildlich vorstellen zu können, aber ich weiß natürlich, dass das zu aufwendig geworden wäre.

Auch sind wir froh, dass die Sprache nicht zu geschwollen verfasst ist und Felipe alles versteht, so wie es formuliert wird.

"Alle Wege führen nach Arber", analog zu "Alle Wege führen nach Rom"
ist passend angewandt.

Die Runenschrift hat mein Sohn gleich ergoogelt und möchte sie ab nun als geheimschrift verwenden.

http://www.bergziege-owl.de/runen/

Gemüse und gepökeltes Fleisch hört sich ja noch ganz lecker an, aber fauliges Flusswasser fanden wir dann Igittigitt. Irgendwie riecht in diesem Leseabschnitt vieles nach gestank: Das Untier auf Eolées Brust, der faulige Geruch des Bachschlamms, dieser Eintopf, der abstoßend roch.... Felipe und ich hatten beide nach dem Lesen nur noch fiese Gerüche in der Nase :-)

Sunnyfiny

vor 4 Jahren

Kapitel 5 bis 11: Ruenhanòr
@esposa1969

Hallo ihr beiden! Skizzen sind im Buch nicht (wäre zu teuer gewesen und ich hatte auch die Zeit nicht), aber auf meiner Internetseite gibt es dazu mehr (auch Bilder) und die beiden Schriften sind dort auch, falls Felipe Interesse hat: http://eolee.de/Dannenlande.htm.

esposa1969

vor 4 Jahren

Kapitel 5 bis 11: Ruenhanòr

Sunnyfiny schreibt:
Hallo ihr beiden! Skizzen sind im Buch nicht (wäre zu teuer gewesen und ich hatte auch die Zeit nicht), aber auf meiner Internetseite gibt es dazu mehr (auch Bilder) und die beiden Schriften sind dort auch, falls Felipe Interesse hat: http://eolee.de/Dannenlande.htm.

Vielen Dank für den Link, wir haben gleich mal gestöbert, so etwas hilft Felipe immer viel besser sich die Handlung vorzustellen.

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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Kapitel 5 bis 11: Ruenhanòr
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Der sehr gute Schreibstil fährt fort, was das Lesen viel angenehmer macht. Am Anfang hat sich das Lesen bei mir etwas gezogen, aber jetzt komm ich doch langsam richtig in die Story rein.
Das liegt vor allem daran, dass jetzt andauernd neue Dinge und Handlungen aufkommen - es kommt immer wieder neue Spannung auf! Ich freue mich schon auf das Wiedersehen von Eolee und Pellinor. Dass sie sich so nahe waren und sich doch nicht gesehen haben, war echt schon sehr frustrierend :D
Auch die Wesen des Buches faszinieren mich richtig; sie sind so kreativ und originell. Sonst gibt es in Fantasy Büchern ja nur Elfen, Drachen, Zwerge etc., die üblichen Vertreter eben, aber hier gibt es so verschieden Spezien. Diese fiktive Welt ist echt interessant! Auf Grund der lebhaften Schreibweise kann man sich auch alles gut vorstellen.

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