Eva Dumann Im Zeichen der Schwäne

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Inhaltsangabe zu „Im Zeichen der Schwäne“ von Eva Dumann

Das Leben der jungen Eolée nimmt eine ungeahnte Wendung, als ein fremder Junge Zuflucht bei ihrer Familie findet. Pellinor trägt ein geheimnisvolles Schwert, doch über seine Vergangenheit spricht er nie. Erst zwei Jahre später erfährt Eolée, dass ihr Freund aus dem Nachbarland Nituria stammt, das seit Jahren unter der Gewaltherrschaft König Medons zu leiden hat. Zusammen machen die beiden sich schließlich auf, um Pellinors Familie wiederzufinden. In Nituria treffen sie auf Willkür, Verzweiflung und Schrecken – und auf die Menschen, die Medon erbitterten Widerstand leisten: den Bund der Schwäne.

Ich konnte mich nicht sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Obwohl ich nicht sagen kann, dass die Story schlecht war.

— winterdream
winterdream

Pellinor und Eloee kämpfen mit dem Schwanenbund gegen den Tyrannen

— anke3006
anke3006

Ein wunderbares Fantasybuch, ohne Verstrickung in Nebenschauplätze. Eine Geschichte über Freundschaft , Vertrauen und Erwachsenwerden.

— Lesestille
Lesestille

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  • Leserunde zu "Im Zeichen der Schwäne" von Eva Dumann

    Im Zeichen der Schwäne
    Sunnyfiny

    Sunnyfiny

    eBook-Fantasy-Leseratten-Leserunden-Alarm!   Mein 2008 erschienener Jugendfantasyroman "Im Zeichen der Schwäne" sowie der zweite Teil der Dilogie, "Der Ruf des Drachenschwerts", sind vor Kurzem auch als eBooks herausgekommen. Höchste Zeit für eine Leserunde. Jeder ist gern eingeladen, daran teilzunehmen. Für diejenigen, die das Buch nicht zufällig zu Hause herumliegen haben, stellt der Verlag 10 eBooks (ePub Format) des ersten Bands "Im Zeichen der Schwäne" zur Verfügung. Gesucht werden Leser, die die Geschichte im e-Format testen und sie rezensieren möchten. Ich werde als Autorin sporadisch mitmischen und gern Fragen beantworten, aber das soll keinen Leser von ehrlicher Meinungsäußerung und Kritik abhalten. Ich liebe Kritik! Ehrlich. Das Buch ist für junge und jung gebliebene Leser ab 12 Jahren geeignet.   Folgt der vierzehnjährigen Halbelfe Eolée und ihrem gleichaltrigen Ziehbruder Pellinor in das verregnete Land Nituria, wo der grausame König Medon die Bevölkerung ausbeuten und unterdrücken lässt. Wider Willen finden die beiden Jugendlichen sich in einem Strudel von Ereignissen wieder, als sich herausstellt, dass Pellinor aus dem rechtmäßigen Königshaus von Nituria stammt. Mit dem Schwert Gnifaldir besitzt er ein von vielen Seiten begehrtes Symbol der Königswürde. Ein letzter Aufstand gegen Medon braut sich zusammen... Kann Pellinor seine in Nituria verschollene Familie wiederfinden und retten? Was hat es mit dem Geheimbund der Schwäne auf sich? Und sind Freundschaft und Vertrauen am Ende genug, um gegen einen Gegner wie Medon bestehen zu können?   Mehr Infos zum Buch findet ihr auf der Homepage zum Buch oder bei Amazon. Falls ihr Interesse habt und das ePub-Format lesen könnt, bewerbt euch innerhalb der nächsten Woche (bis zum 3. September) mit eurer Antwort auf die Frage: Was ist für euch echte Freundschaft? Lostopf frei!

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    • 45
  • Ein guter Jugend-Fantasy-Roman

    Im Zeichen der Schwäne
    winterdream

    winterdream

    14. October 2014 um 11:36

    Inhalt: Pellinor klopft eines Abends stürmisch an die Tür von Eolées Elternhaus. Er kommt aus Nituria und wird von den Grauen Soldaten verfolgt. Eolées Eltern nehmen ihn auf und er ist von da an ihr Ziehsohn. Als Pellinor älter geworden ist, zieht es ihn aber wieder zurück, da er wissen muss, ob seine Eltern noch leben. Eolée schließt sich ihm an. Doch sie wird auf dem Weg dorthin von Grauen Soldaten gefangen genommen und Pellinor versucht mit einigen Gefährten sie zu retten, da sie als Sklavin verkauft werden soll. Doch wird ihnen dies gelingen?   Cover: Das Cover finde ich für das Buch in Ordnung. Es passt zum Titel.   Mein Fazit: Ich konnte zu dem Buch leider keine gute Beziehung aufbauen. Ich konnte mich nicht sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Obwohl ich nicht sagen kann, dass die Story schlecht war. Es ist schon ein guter Jugend-Fantasy-Roman. Nur leider habe ich keinen Zugang dazu bekommen. Man konnte es flüssig lesen und die Stimmung war für einen Fantasyroman immer gleichbleibend eingehalten.

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  • Pellinor und Eolėe gegen den Tyrannen

    Im Zeichen der Schwäne
    anke3006

    anke3006

    01. October 2014 um 17:18

    Eines Nachts erscheint Pellinor auf dem Hof von Eolėes Eltern. Er wird von grauen Soldaten verfolgt. Sie gewähren ihm Zufucht und der Junge bleibt bei ihnen. Zwei Jahre später machen sich Pellinor und Eolėe gemeinsam auf gegen den Tyrannen von Nituria zu kämpfen. Eva Dumann hat einen wundervollen und einfühlsamen Fantasyroman geschrieben, der seinen Leser von Anfang an in ein mystische Welt entführt. Jede Figur ist sehr gut dargestellt. Durch den wundervollen Erzählstil kann der Leser gleich in die Geschichte eintauchen und sich in die Welt von Pellinor und Eolėe entführen lassen. Ich freue mich jetzt auf die Fortsetzung "Der Ruf es Drachenschwerts"

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  • Im Zeichen der Schwäne

    Im Zeichen der Schwäne
    Lesestille

    Lesestille

    Das Leben der jungen Halbelde Eolée nimmt eine ungeahnte Wendung, als ein fremder Junge Zuflucht bei ihrer Familie findet. Pellinor trägt ein geheimnisvolles Schwert, doch über seine Vergangenheit spricht er nie. Erst zwei Jahre später erfährt Eolée, dass ihr Freund aus dem Nachbarland Nituria stammt, das seit Jahren unter der Gewaltherrschaft König Medons zu leiden hat. Zusammen machen die beiden sich schließlich auf, um Pellinors Familie wiederzufinden. In Nituria treffen sie auf Willkür, Verzweiflung und Schrecken – und auf die Menschen, die Medon erbitterten Widerstand leisten: den Bund der Schwäne, Eine Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und das Erwachsenwerden. Die Autorin schafft es, in einem flüssigen, unkomplizierten Schreibstil über die 448 Seiten eine durchgehende Spannung aufzubauen und auch aufrechtzuerhalten. Im Zeichen der Schwäne ist ein spannendes, packendes und rührendes Buch, dass so sicher nicht nur Jugendliche sondern auch Erwachsene fesselt. Ich fühlte mich von der ersten Seite angesprochen, sozusagen in die Geschichte hinein abgeholt. Ich vergebe 5 Sterne.

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    • 2
  • Urlaub für die Seele

    Mayra und der Prinz von Terrestra
    Sunnyfiny

    Sunnyfiny

    In ihrem Buch „Mayra und der Prinz von Terrestra“ erzählt Marita Grimke die Geschichte des Mädchen Mayra, die in der fernen Zukunft aus der hochtechnisierten Welt ihres Heimatplaneten Unionia, einer politischen Zentrale der Sternenföderation, zu einem anderen, 'primitiven' Planeten namens Terrestra reist. Terrestra ist eine verlorene Kolonie der Föderation, wo die Menschen abgeschnitten vom technischen Fortschritt in sehr einfachen Verhältnissen, aber in einer intakten Natur leben. Doch die Institution des terrestranischen Königtums wird durch die Ankunft der Föderations-Vertreter immer mehr strapaziert, und schließlich ist es an Mayra und dem freidenkenden Prinzen von Terrestra, sich den Umwälzungen zu stellen – und wenn es den Kampf gegen den magiebegabten König Philippus bedeutet. Grimke und ich haben einen Manuskripttausch veranstaltet. An dieser Stelle möchte ich der Autorin ganz herzlich für ihre Initiative danken, dank derer ich ein Buch lesen konnte, das ich im Laden oder online wohl nie zur Hand genommen oder gekauft hätte. Unverhofft bin ich so zu einem sehr vergnüglichen Leseerlebnis gekommen. Zwar haben sich meine „Befürchtungen“ vom Klappentext her größtenteils bestätigt: Es eine relativ heile Welt, die Grimke in ihrer Erstveröffentlichung heraufbeschwört. Aufeinanderprallen der Kulturen? Fehlanzeige. Nach Mayras Rettung aus misslicher Lage durch den geheimnisvollen Djuma fachsimpeln beide über Pferde, und schon bei diesem ersten Treffen ist Mayra hin und weg für den blonden, blauäugigen Jüngling. Obwohl sie erst 16 ist und Djuma 21 und an Lebenserfahrung deutlich reicher, wird diese Zuneigung schnell erwidert, und die beiden erkennen zahlreiche gemeinsame Interessen und Fähigkeiten, einschließlich Magiebegabung. Hier raste mir die Handlung oft ein bisschen zu schnell voran, sowohl was die Beziehung anging als auch die Entwicklung von Mayra vom keimfrei eingesperrten kleinen Mädchen, die den Star des Schuljahrgangs anschwärmt, zur selbstbewussten, vielseitig begabten und mutigen jungen Frau, die bei jeder Gelegenheit für Rechte und Gerechtigkeit eintritt. Oft wirkt zudem die mittelalterlich-fantasyartige Welt von Terrestra eher wie eine Art Biobauernhof, ein Gegenentwurf zu Mayras Heimatplaneten. Selbst schwerwiegende Probleme werden oft im Handumdrehen durch Naturheilmethoden oder im Zweifelsfall Magie gelöst, wodurch die Handlung oft an Spannung verliert. Obwohl das Buch somit zahlreiche Aspekte berührt, vor denen ich normalerweise zurückscheue – süße Liebesgeschichte, reichlich Pferde- und Reitszenen, Highschool-typische Erzählstränge – habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen. Dies liegt zum großen Teil an den sympathischen Figuren. Da wäre natürlich Mayra, die starke, eigensinnige, doch oft auch sympathisch tollpatschige Heldin. Mit Djuma, dem gutaussehende Pferdetrainer mit Licht-und-Schatten-Vergangenheit, bin ich durch seine etwas stereotype Beschreibung wie aus einem Pilcherfilm nicht so ganz warm geworden. Aber dann gibt es noch die vielen gut ausgearbeiteten Nebenfiguren, die dieses Buch zum Leben und Atmen bringen – Mayras überkandidelte Senatorinnen-Mutter, ihr Informatik-hochbegabter, doch körperlich behinderter Schulfreund Fredi, ihre Stiefgroßmutter, die Besatzung der föderalen Station auf Terrestra... Insgesamt kann Grimke wunderbar beschreiben, und oft hätte ich mir mehr davon gewünscht! Zum Beispiel ist mir Mayras durchdesignte, künstliche und in der Beschreibung (jedenfalls soweit mir bekannt) einzigartige Heimatwelt Unionia dank der ausführlichen Beschreibungen fast mehr ans Herz gewachsen als der Planet Terrestra, der weit weniger Beschreibung abbekommt und daher ein wenig austauschbar mit anderen Fantasywelten wie z.B. aus Tintenblut wird. Zwar lösen sich Probleme auf Terrestra oft viel zu einfach durch Magie, dennoch fiel mir positiv auf, dass der „Einklang mit der Natur“ Aspekt nicht überstrapaziert wird (wie ich durch diverse an 'Avatar' anklingende Fazits hier schon befürchtet hatte). Die Autorin scheut sich nicht, auch die weniger rosigen Seiten einer technologisch beschränkten Welt aufzuzeigen, wie Unterernährung, Armut, Krankheit, Intrigen am Königshof... Mein Gefühl ist, dass diese Schattenseiten in den kommenden Büchern eine größere Rolle spielen werden und die Handlung dadurch an Tiefe gewinnen wird. Ein weiterer großer Pluspunkt dieses Buches ist die Sprache. Grimke erzählt gradlinig und präzise, mit einer angenehmen, an Filmszenen angelehnten Kapitellänge, die sich sehr flüssig lesen lässt. Außerdem hat ihre Sprache keine Spur der Selbstverliebtheit, die mich an den Texten anderer Romantik-Indie-Autorinnen oft abstößt. Fazit: Kitschig? Ein bisschen, aber ab und zu braucht auch die Seele einmal Urlaub. „Mayra und der Prinz von Terrestra“ ist ein lesenswertes, leichtes Buch, das viele Mädchenträume wahr werden lässt. Der Romantik-Anteil ist ziemlich hoch, und Reitszenen und -jargon gibt es ebenfalls reichlich, weshalb ich dieses Buch auch eher jüngeren und pferdebegeisterten Leserinnen ans Herz legen würde. Dennoch machen dies eine gute Sprache, sichere Dramaturgik, originelle Einfälle zur Ausgestaltung der Welten Unionia und Terrestra, und Charaktere, die man einfach gern haben muss, mehr als wett. Ich bin sicher, dass sich die geplante Trilogie um Mayra im Verlauf noch steigern wird, und freue mich schon auf den nächste Band.

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    • 2
  • Leserunde zu "Wild wie der Westwind" von Anna Katharina Scheidemantel

    Wild wie der Westwind
    WildWhisper

    WildWhisper

    Mit Pferden, da hatten wir schon immer Glück, aber in der Familie…Pferde sind einfacher.“ Nicht nur die 15-jährige Mallandra, sondern auch Lovelybooks-Leser haben diesen Herbst die Gelegenheit, ein Gestüt im wunderschönen Kentucky zu erkunden und mit ihm die Geschichte eines Indianermädchens, das nach dem Tod seiner Mutter durch halb Amerika reisen musste, um fortan bei seinem bisher unbekannten Onkel zu wohnen. Dieser entpuppt sich als Rennpferdezüchter, doch nicht nur edle Vollblüter stehen in seinen Ställen. Auch einen Halbmustang hat es nach Kentucky verschlagen, der seit seiner Ankunft allen mit Misstrauen begegnet. Fernab von allem, was sie Heimat nennen, finden sich ein Mädchen und ein Pferd ... Ja, "Wild wie der Westwind" ist ein Pferdebuch. Aber kein Gewöhnliches. Obwohl es sich an Jugendliche richtet, fanden viele Erwachsene bereits Gefallen an der Lektüre - auch, wenn sie mit Pferden eigentlich gar nichts am Hut hatten. Und schließlich ist es ja auch eine Erfahrung, ein Buch zu lesen, dessen Autorin beim letzten Punkt gerade auf ihren dreizehnten Geburtstag zurückblicken konnte... Wer also Lust bekommen hat, Kentucky und sein Pferdeparalleluniversum zu entdecken, kann sich bis zum 21.9. um eines von fünf Freiexemplaren bewerben. Da die Leserunde in Autoren-'Eigenregie' stattfindet und die Kosten für die Freiexemplare deshalb privat übernommen werden, können wir leider nicht mehr zur Verfügung stellen, aber alle, die kein Glück beim Gewinnspiel haben und trotzdem teilnehmen wollen, können ein Exemplar mit persönlicher Widmung der Autorin erwerben. Zur Teilnahme müsst ihr euch lediglich einer kleinen Aufgabe stellen: Im Sportpferdebereich fallen Pferdenamen oft ziemlich kreativ auf. So gibt es Pferde, die nach Cocktails benannt sind oder Pferdenamen, die eigentlich nur sinnlose Buchstabenkreationen sind ... Wie würdet IHR ein Rennpferd nennen und warum? Außerdem wäre es toll, wenn ihr dazuschreiben könntet, welche Möglichkeiten ihr habt, das Buch nach der Leserunde zu rezensieren. Die Leserunde findet dann ab 28.9 mit Begleitung der Autorin statt. Weitere ausführliche Informationen zum Buch gibt es auch unter www.aks-autorin.jimdo.com So, und jetzt freue ich mich auf eure Antworten :) Liebe Grüße, Anna Katharina Scheidemantel

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    • 208
  • Rezension zu "Im Zeichen der Schwäne" von Eva Dumann

    Im Zeichen der Schwäne
    WildWhisper

    WildWhisper

    26. January 2012 um 17:02

    Zwar habe ich dieses Buch schon vor einer Weile gelesen, aber ich weiß noch, wie sehr es mich beeindruckt hat und deshalb rezensiere ich es jetzt doch. In dem Fantasy-Buch geht es um die junge Halbelfe Eolée und ihren Freund Pellinor, der eines Tages von grauen Soldaten verfolgt vor der Tür ihrer Familie steht und außer einem kostbaren Schwert auch noch ein großes Geheimnis mit sich herumträgt... Eva Dumann war vierzehn, als das Buch erschien und ich gebe zu, dass ich das Buch damals aus genau diesem Grund gelesen habe, stand ich doch damals kurz vor einem ähnlichen literarischen Coup und das im gleichen Alter. Eva Dumann ist ein spannendes, packendes und rührendes Buch, dass so ziemlich jeden ansprechen dürfte. Ich selbst lese kaum Fantasy, aber es hat mich von der ersten Seite an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Es gibt zwar eine Hauptstory, aber auch viele kleine Nebengeschichten, die das Bild der sorgsam entworfenen Welt Stück für Stück verfeinern, bis 'Nituria' in schillernden Details perfektioniert ist und dazu einen ganzen Haufen vielschichtiger, interessanter Charaktere erhalten hat. Ja, der böse Medon ist böse, sonst nichts, aber man erfährt auch etwas über seinen Hintergrund. Ja, Eolée und Pellinor sind ganz klar die Helden der Geschichte, aber auch sie haben manchmal Macken, über die man den Kopf schüttelt und die einem die Charaktere zwar nicht sympathischer, dafür aber glaubhafter machen. Hin und wieder schimmert zwar etwas Naivität durch die Zeilen, Dinge gelingen zu schnell, funktionieren plötzlich, fügen sich im richtigen Moment und werden nicht hinterfragt, aber genauso sterben auch geliebte Menschen, nicht immer herrscht Friede-Freude-Eierkuchen. Die Welt in "Im Zeichen der Schwäne" ist manchmal brutal, rücksichtslos und abstoßend, aber nicht hoffnungslos. Es ist eine Welt, die sich zum besseren verändern lässt und eine Welt, in der man sich gerne aufhält, weil es immer wieder kleine Lichtblicke sieht. Es wird gekämpft, getötet und geblutet, aber es wird nie zu heftig, sodass auch ich als etwas zartbesaitetere, gemetzelscheue Leserin das Buch gut verdauen konnte. Auch der Stil trägt seinen Teil zum guten Buch bei. Bis auf minimale Stolpersteine in Sprache und Logik, die in fast jedem Buch irgendwo zu finden sind, liest sich der ganze Roman flüssig und angenehm, der Stil ist abwechlungsreich, ohne dabei mit zu viel Wortgewalt über die Stränge zu schlagen. Ich vergebe selten fünf Sterne, aber für dieses Buch konnte ich trotz kleiner Fehlerchen und Makel mein Gewissen überreden, es doch zu tun, weil ich mich noch haargenau an das Gefühl erinnern kann, mich jeden Tag aufs Neue auf die Lektüre zu freuen. Hut ab!

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  • Rezension zu "Im Zeichen der Schwäne" von Eva Dumann

    Im Zeichen der Schwäne
    Sheerisan

    Sheerisan

    20. July 2011 um 16:29

    Kurzbeschreibung: Das Leben der jungen Eolée nimmt eine ungeahnte Wendung, als ein fremder Junge Zuflucht bei ihrer Familie findet. Pellinor trägt ein geheimnisvolles Schwert, doch über seine Vergangenheit spricht er nie. Erst zwei Jahre später erfährt Eolée, dass ihr Freund aus dem Nachbarland Nituria stammt, das seit Jahren unter der Gewaltherrschaft König Medons zu leiden hat. Zusammen machen die beiden sich schließlich auf, um Pellinors Familie wiederzufinden. In Nituria treffen sie auf Willkür, Verzweiflung und Schrecken und auf die Menschen, die Medon erbitterten Widerstand leisten: den Bund der Schwäne. Bewertung: Nach dem ich von meinem letzten Buch enttäuscht worden bin, habe ich mich diesmal einem eher unbekanntem Buch aus dem Fatasy Bereich gewidmet und muss sagen, dass ich diesmal positiv überrascht worden bin. Im Zeichen der Schwäne bietet zwar an sich nichts neues, irgendwie hat es alles schon einmal gegeben, doch für Ihren damals 14 Jahren ist Eva Dumann ein sehr unterhaltsamer Roman gelungen, der besonders durch seine sympathischen Charaktere überzeugen kann. Hauptcharaktere sind hier die beiden Kinder Eolee, eine Halbelfe, und Pellinor ein Junge, der eines Tages bei Eolees Familie vor der Tür steht. Am Anfang weiß der Leser nur, dass Pellinor auf der Flucht ist und aus dem Nachtbarskönigreich kommt. Gerade der Anfang hat sich für mich ein wenig hingezogen und die Geschichte kam erst in Fahrt, als Eolee und Pellinor nach Nituria (Pellinors Heimat) aufgebrochen sind, um seine Eltern zu finden. Stand am Anfang noch Eolee im Vordergund der Geschichte, so änderte sich dies im Verlauf und Pellinor gewann immer mehr an Wichtigkeit in der Handlung. Was mir bei dieser Geschichte positib aufgefallen ist, war dass sich zum Glück anders als erwartet keine zarte Liebe in irgendeiner Form zwischen den beiden Hauptcharakteren entwickelt hat, was ja eigendlich immer so üblich ist, aber in diesem Fall fand ich es sehr gut dass Eolee und Pellinor einfach nur Freunde sind. Auch das Ende konnte mich mit einem mal etwas anderem Ende überzeugen. Sprachlich lässt sich das Buch sehr gut und flüssig lesen, es ist klar, dass hier kein sprachliches Meisterwerk vorliegt, aber es kann durchaus mit vielen anderen Büchern mithalten und ich muss sagen, das ich Eva Dumann um Ihr Schreibtalent beneide. Ich weiß eigendlich nicht wirklich wie ich zu diesem Buch gekommen bin, da es schon eine Weile auf meinem SuB lag. Ich denke es werden wohl die postiven Kritiken gewesen sein, die mich zum Kauf bewegt haben, denn vom Cover kann mich das Buch leider nicht überzeugen, ist in diesem Fall jedoch nicht schlimm, da hier kein großer Verlag hinter dem Layout stand. Fazit: Bis auf einige kleine Schwächen, zum Beispiel dass mir Eolee nicht genau genug beschrieben wurde, und der Tatsache, dass ich etwas gebraucht habe um mich in die Geschichte einzufinden, hat mich das Buch sehr gut unterhalten, gerade im Hinblick darauf, dass ich es hier mit einem Erstlingswerk einer zur damaligen Zeit sehr jungen Autorin zu tun hatte. Besonders schön fand ich, dass sich die Autorin sehr viel Mühe mit den Gefühlen von Pellinor gegeben hat, und das Buch nicht nach Schema F mit einem süßen Happyend endet. Ich bin jedenfalls gespannt auf die Fortsetzung, die im Moment noch den Arbeitstitel: Der Ruf des Drachenschwertes trägt. Ich vergebe 4 von 5 Möhrchen.

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