Eva Fürst Der Mädchenflüsterer

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Inhaltsangabe zu „Der Mädchenflüsterer“ von Eva Fürst

Ein kalter Novembermorgen. Eine Mutter öffnet einen rosafarbenen Brief, der vor ihrer Haustür liegt. Darin entdeckt sie die Handschrift ihrer seit Jahren vermissten Tochter und einen verzweifelten Hilferuf... Gleichzeitig untersucht Rechtsmedizinerin Maja Heuberger eine grausam zugerichtete Leiche. Die Obduktion ergibt, dass es sich um das Skelett jenes vermissten Mädchens handelt, allerdings ist es seit sechs Jahren tot. Niemand anderes als ihr Mörder kann den grausamen Hilferuf an ihre Mutter gesandt haben. Doch der Brief bleibt nicht der einzige, und als auch Maja Heuberger einen erhält, ist klar, dass sie den Mörder höchstpersönlich fassen muss.

Spannendes und gut geschriebenes Buch! :) Werde mir wohl auch den ersten Teil mal zur Gemüte führen. ;)

— happytanny

Spannend - Gänsehaut bis zum Schluss!

— nickypaula

wieder irre spannend

— harlekin1109

Ein wunderbares Buch, psychologisch spannend hat es mich von Anfang an gepackt.

— Mika2003

Spannung

— Shanna1512

Ein sehr guter solider Psychothriller. 4 Sterne da mir noch so ein Tick "das Besondere" gefehlt hat.

— YvisLeseecke

Fazit: Packende, komplexe Story mit lebendig und überzeugend agierenden Protagonisten.

— Bellexr

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  • Spannend - Gänsehaut bis zum Schluss!

    Der Mädchenflüsterer

    nickypaula

    02. December 2015 um 14:35

    Heute möchte ich euch gerne einen Roman vorstellen, der nicht vor von  einer deutschen Autorin geschrieben wurde, sondern auch mal etwas ganz anderes ist, als das,  was ich sonst lese. Ein echter Psychothriller in dem es darum geht, dass ein Mädchen vor Jahren verschwunden ist und nun... langsam Briefe von ihr auftauchen.  Briefe in ihrer Handschrift... mit einem Hilferuf an die geliebte Mutter.  Das Buch beginnt mit Susann - der Mutter, des verschwundenen Mädchens. Schon als sie den Brief sieht, denkt sie sich nur, sie sollte ihn nicht öffnen.. Doch dann öffnet sie ihn doch... und bricht erst einmal weinend zusammen.  Ich bewunderte Frau Fürst dafür, dass sie solch ein Buch schreiben konnte.  Das sie über den emotionalen Dingen stand und ihr dieses Werk gelungen ist. Mich hat das Buch gefesselt, aber auch schauern und weinen lassen Ich denke, es hat genau an den richtigen Punkten berührt und verursacht mir selbst jetzt noch eine Gänsehaut. In meiner Videorezension erfahrt ihr noch etwas mehr zum Buch:

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    kubine

    01. November 2015 um 14:50
  • Thema Rechtsmedizin...

    Der Mädchenflüsterer

    Igela

    03. October 2015 um 11:31

    In einem Wald in der Nähe von Eibenstock findet ein Mann, der mit seinem Hund spazieren geht, Knochen. Für die Rechtsmedinzierin Maja Heuberger ist schnell klar, dass diese menschlichen Ursprungs sind und nicht nur von einer , sondern von drei verschiedenen Personen stammen müssen und weiblich waren . Anhand der Vermisstenliste der letzten Jahre stösst das Ermitteltem auf Entführungen, die immer nach dem selbe Schema abgelaufen sind. Und, dass die vermissten Mädchen sich einander glichen. Plötzlich bekommen die Eltern der Opfer Briefe von ihren Töchtern......kurz darauf verschwindet wieder ein Mädchen. Die wechselnden Perspektiven in diesem Psychothriller , machen diesen zwar sehr interessant, da auch der Täter zu Wort kommt. Doch gleichzeitig leider auch etwas langatmig. Es wird sehr viel wiederholt , die Autorin bauscht vor allem die Story von Maja Herberger, die auch eine vermisste Tochter hat, sehr auf.Immer wieder wird dies thematisiert und das ohne direkten Bezug zu der eigentlichen Geschichte. Die Rechtsmedizin , die Untersuchungen an den Opfern beanspruchen sehr viel Raum.Das hätte mich nicht weiter gestört, wenn sie etwas weniger umfangreich beschrieben wären. So ist es seitenweise etwas langweilig und geht auf Kosten der Spannung. Spannung....ja, genau, die habe ich in der ersten Hälfte des Buches doch sehr vermisst. Der Täter ist am Schluss doch eine grosse Überraschung...mir hat die zweite Hälfte des Buches doch wesentlich besser gefallen, da dort doch noch Spannung ins Buch gekommen ist. Das Ermittelteam ist zahlreich, für mich waren es fast zu viele verschiedene Charaktere. Hier wäre meiner Meinung nach weniger mehr gewesen. Die Rechtsmedizinerin Maja Herberger ist ein Mensch mit Ecken und Kanten. Durch den Verlust der Tochter in die Alkoholsucht abgerutscht und gesegnet mit einem seltsamen Freund. Nicht abgeneigt für ein Techtelmechtel mit einem Kollegen macht sie ihre Arbeit. Ein Psychothriller, der nur auf Grund der Perspektive aus der Sicht des Mörders Psycho und Thriller ist. Ansonsten ein Krimi mit vielen Abstechern in die Sparte Rechtsmedizin.

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  • Toller Lokalkolorit mit unerwartetem Ende

    Der Mädchenflüsterer

    Idefix040410

    29. September 2015 um 16:42

    Das Buch „ Der Mädchenflüsterer „ wurde von Eva Fürst geschrieben und ist im blanvalet Verlag erschienen. Hauptprotagonistin ist die Rechtsmedizinerin Maja Heuberger, die arbeitsmäßig zwischen den Kliniken Chemnitz, Zwickau und Leipzig hin und her pendelt. Der Hund eines Spaziergängers findet in der Nähe von Eibenstock in einem Wald Knochenreste. Schon bald ist klar, dass es sich um menschliche Knochen handelt und diese nicht nur einem Körper zu zuordnen sind. Diese Knochen landen bei Maja Heuberger auf dem Seziertisch. Zur selben Zeit bekommt eine Frau einen Brief, der von ihrer verschwundenen Tochter geschrieben wurde und die ihre Mutter darin um Hilfe anfleht. Doch bei diesem einen Brief bleibt es nicht, auch andere Eltern lange vermisster Mädchen erhalten einen Brief von ihren Töchtern. Leben diese Mädchen etwa noch und werden gefangen gehalten? Zu wem gehören die gefundenen Knochen aus dem Wald? Maja, deren Tochter selbst vor Jahren verschwunden ist und nie gefunden wurde, macht diesen Fall zu ihrem Persönlichen und setzt alles daran, den Mörder der Mädchen zu fassen. An ihrer Seite hat sie dabei den Kriminaloberkommissar Andreas Melzer und ihren langjährigen Freund Peter, der schon mal im Alleingang ermittelt und sich dabei selbst in Gefahr bringt. Denn er sieht Zusammenhänge, die die Polizei nicht erkennt. Eva Fürst hat als Handlungsort ihre Heimat gewählt – das Erzgebirge. Schon dadurch hat dieses Buch mein Interesse geweckt, denn auch ich lebe im Erzgebirge. So waren mir die Orte, an denen die Knochen gefunden wurden vertraut, ebenso die beschriebenen Straßen und Autobahnen sowie das Klinikum Chemnitz und die Universität. Das war natürlich ein großer Heimvorteil für mich, wusste ich so doch genau, wo die Handlung gerade statt fand und die Vorstellung in meinem Kopf dazu war ein leichtes. Maja als Hauptprotagonistin war gut durchdacht und ausführlich beschrieben. Sie hatte zwar in ihrem Handeln nicht immer meine Zustimmung, vor allem was den Umgang mit Männern in ihrem Umfeld oder ihr kleines Alkoholproblem betraf, aber ich fand sie dennoch sympathisch – im Gegenzug zu ihrem Freund Peter. Dieser ist ein sehr spezieller Typ, entweder man liebt ihn oder will ihn am liebsten von hinten sehen. Mir ging er ziemlich oft auf die Nerven. Die Handlung hätte meiner Meinung nach mehr Spannung in den ersten zwei Drittel des Buches vertragen können. Im letzten Drittel überschlugen sich dafür die Ereignisse und man fieberte nur noch der Auflösung des Falles entgegen. Da war an ein Weglegen des Buches nicht mehr zu denken. Lange Zeit fühlte ich mich ziemlich sicher, was meinen Verdacht bezüglich des Täters anging. Doch ich wurde eines besseren belehrt. Das Ende ist nicht vorher zu sehen. Hier hätte ich mir doch den einen oder anderen kleinen Hinweis auf den wahren Täter gewünscht. Man möchte ja schließlich mit rätseln bei einem ….. … guten Krimi. Auf dem Cover steht zwar das Genre Psychothriller, allerdings finde ich das Genre bei diesem Buch nicht passend. Im Ganzen hat mit das Buch aber gefallen, schon allein wegen des Lokalkolorits und des Schreibstils der Autorin, der das Buch zu einer leicht lesbaren Lektüre macht. Es wird nicht mein letztes Buch von Eva Fürst sein. Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sterne.

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  • Unerwartete Leichenfunde

    Der Mädchenflüsterer

    gaby2707

    Bei einem Spaziergang mit seinem Hund findet ein Mann Skelettteile. Rechtsmedizinerin Maja Heuberger bekommt die Knochen auf den Tisch und es stellt sich heraus, dass es sich um drei verschiedene junge weibliche Leichen handelt. In der Gegend in und um Leipzig sind zwischen 2007 und 2010 einige junge Mädchen verschwunden. Dann kommen bei den Eltern der verschwundenen Mädchen Briefe mit einem Hilferuf bzw. einer Lösegeldforderung an. Die Kripo mit Andreas Melzer und seinem Team nimmt die Ermittlungen wieder auf. Maja ist in besonderem betroffen, weil auch ihre Tochter vor einigen Jahren spurlos verschwunden ist. Ihr Studienkollege und Freund Peter Holzing ermittelt auf eigene Faust und kommt dem Täter gefährlich nahe... Ich lerne die interessant und farbig beschriebenen Protagonisten mit ihren kleinen und großen Schwächen und Stärken von Anfang an gut kennen und auch die Nebendarsteller fügen sich bald in mein Kopfkino ein. Vor allem Maja Heuberger und Peter Holzing kann ich mir sehr gut vorstellen. Ihr Tun kann ich nicht immer nachvollziehen. Die Geschichte selbst ist spannend erzählt und der Spannungsbogen hält sich bis zum Schluss sehr weit oben. An manchen Stellen allerdings stören mich Wiederholungen und gerade zum Schluss ist mir bei der Auflösung einiges zu konstruiert und für mich leider unglaubwürdig. Trotz allem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich werde auch den ersten Fall von Maja und Peter noch lesen. Da zum Schluss der Geschichte einige Fragen offen geblieben sind, gehe ich mal davon aus, dass ich demnächst einen weitern Fall der Rechtsmedizinerin lesen kann.

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  • Der Mädchenflüsterer

    Der Mädchenflüsterer

    buecherwurm1310

    12. September 2015 um 15:05

    Nachdem sein Hund einen Knochen im Wald gefunden hat, informiert ein Mann die Polizei, da er vermutet, dass es sich um einen menschlichen Knochen handelt. Weitere Knochen werden gefunden und die Rechtsmedizinerin Maja Heuberger stellt fest, dass die gefundenen Skelettteile zu drei jungen Frauen gehören, die wohl einige Zeit gefangen gehalten wurden. Aber es fehlen entscheidende Teile, so dass eine Zuordnung sehr schwierig ist. Eine Mutter erhält einen Brief von ihrer Tochter, die seit Jahren vermisst wir: „Mama, bitte hilf mir.“ Kommissar Andreas Melzer stellt fest, dass die beiden Vorgänge etwas miteinander zu tun haben. Es gibt weitere Briefe und es gibt weitere Skelettfunde. Der Täter ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Maja setzt die Geschichte sehr zu, denn vor Jahren ist ihre Tochter Hannah ebenfalls spurlos verschwunden. Das hat sie etwas aus der Bahn geworfen. Albträume plagen sie und Alkohol ist eine große Versuchung um zu vergessen. Ihr seltsamer Freund Peter hat ein krankhaftes Interesse an Majas Fällen. Als die Polizei nicht weiterkommt, versucht Peter den Fall auf eigene Faust zu lösen. Er schreckt dabei nicht vor illegalen Methoden zurück und versucht über Maja Insiderinformationen zu bekommen. Maja lässt sich tatsächlich darauf ein, denn auch sie will, dass der Fall gelöst wird. Maja weiß, dass sie keine Informationen an Außenstehende geben darf und hat nicht einmal ein schlechtes Gewissen, wenn sie es doch macht. Das macht sie nicht gerade sympathisch. Aber ich habe viel Mitgefühl, denn es ist furchtbar, nicht zu wissen, was mit der eigenen Tochter ist. Peter hat ein fotografisches Gedächtnis, ist rücksichtlos und besessen. Wenn er sich so in den Täter versetzt, so dass er dessen Bild im Spiegel sieht, finde ich das sehr gruselig. Über ihn hätte ich aber gerne mehr erfahren. Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. Auch der Täter kommt zu Wort. Ich fand es schaurig, seine irren Gedanken kennenzulernen. Er ergötzt sich an dem perfiden Spiel, dass er auch mit den Eltern spielt. Die Charaktere, auch die in den Nebenrollen, sind authentisch und interessant dargestellt. Das Buch ist beklemmend und doch fesselnd. Es ergeben sich beim Lesen viele Fragen, von denen auch am Ende einige offen bleiben. Ein Psychothriller mit interessanten Charakteren.  

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  • Packendes aus dem Erzgebirge

    Der Mädchenflüsterer

    Mika2003

    11. September 2015 um 15:20

    Eigentlich bin ich kein Typ, der Psychothriller mag und liest. Eigentlich. Als ich hörte, das das Buch im Erzgebirge und anderen Teilen Sachsens spielt, und das dazu die Autorin noch eine aus dem Erzgebirge ist – genau wie ich, war meine Neugierde geweckt. Und ich bin sehr froh darüber. Denn dieser Thriller hat mich gepackt – von der ersten bis zur letzten Seite. Er mag vielleicht nicht allzu blutig gewesen sein und die „Hochspannung“ war vielleicht auch nicht so, dass man sich im Dunkeln fürchtet, aber er war einfach klasse. Wo fange ich an? Vielleicht bei dem packenden Schreibstil, den detaillierten Beschreibungen und den Charakterisierungen der Protagonisten. Zu allererst Maja – die Pathologin mit allen Ecken und Kanten, wie ein Mensch sie nun mal hat. Sie ist keine Heldin, verrät Dienstgeheimnisse an ihren Freund – und in ihrem Leben läuft so einiges nicht rund. Aber sie ist ein Mensch wie Du und ich und das macht sie mir so sympathisch. Dazu Peter – der etwas sehr eigenartige Freund bzw. Bekannte von Maja, der sie immer wieder über ihren aktuellen Fall aushorcht und auf eigenen Faust beginnt, zu „ermitteln“. Dass er damit sich in Gefahr bringt, nicht gerade legal arbeitet und auch Maja schaden kann, ist ihm egal. Es gibt etliche Nebencharaktere, die genauso detailliert beschrieben sind – fast so als ob sie auch eine größere Rolle einnehmen. Sie alle sind plastisch und damit auch echt dargestellt, so das das mitfiebern, das dabei sein total leicht fällt. Besonders gut gefallen haben mir die Einblicke in die Gedankenwelt des Täters. Seine abstrusen, gruseligen und selbstverherrlichten Gedanken haben mir so manchmal ein Schaudern über den Körper gejagt und ich frage mich auch jetzt noch: wie krank muss ein Mensch sein, um so zu denken und zu handeln. Was mir richtig gut gefallen hat und wo die Autorin bin mir richtig punkten konnte: Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, wer der Täter ist. Ich war, auch durch ihre Beschreibungen und den Fortgang der Geschichte, auf einer ganz falschen Fährte gelandet und bin froh, das falsche Verdächtigungen beim Lesen nicht bestraft werden. Die Geschichte ist aus drei Sichtweisen geschrieben, immer in der dritten Person und so erfahren wir ganz genau, was die Hauptfiguren denken und fühlen. Wir erleben genau wie sie handeln und auch warum sie so handeln. Das Buch ist für mich ein richtig guter, solider Psychothriller – soweit ich das bei dem von mir nicht gerade bevorzugten Genre beurteilen kann – und ich habe ihn sehr gern gelesen. Da jedoch die eine oder andere Frage offen geblieben ist, gehe ich von einer Fortsetzung aus, die ich dann natürlich auch  noch haben und lesen muss. Für mich gibt es für dieses Buch 4 von 5 Sternen, es ist noch ein bisschen Luft nach oben. Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag für das Rezensionsexemplar. Dadurch habe ich eine neue Autorin für mich entdecken können.

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  • Mir fehlt das Potential

    Der Mädchenflüsterer

    melli.die.zahnfee

    07. September 2015 um 13:46

    bei diesem Buch. Es ist nicht unspannend zu lesen, allerdings empfand ich die ständigen Wiederholungen als störend. Als Beispiel: Von Maja wird dauernd berichtet, dass ihre eigene Tochter verschwand und sie seitdem Alkoholprobleme hat, es wird aber nichts erzählt warum die Tochter verschwand und was Maja seitdem getan hat, es ist mir zu oberflächlich . Außerdem fand ich einige der Nebencharaktere ähnlich oberflächlich. Peter zum Beispiel, wenn man so in die Tiefe geht was die Handlung betrifft , sollte man seinen Charakteren auch ein wenig mehr Biografie mitgeben. Schade ist auch , dass der Klappentext mal wieder viel zu viel verrät und nachdem ich den wahren Täter erraten hatte habe ich das Buch abgebrochen.

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  • Spannend von der ersten bis zur letzten Seite

    Der Mädchenflüsterer

    Sternenstaubfee

    06. September 2015 um 21:52

    Ein Hundebesitzer geht mit seinem Hund im Wald spazieren und stößt dabei auf menschliche Knochen. Es stellt sich heraus, dass die Knochen schon seit mehreren Jahren in der Erde lagen. Die Rechtsmedizinerin Maja Heuberger soll herausfinden, wem diese Knochen zugeordnet werden können, doch das erweist sich als gar nicht so einfach, denn es fehlen Teile des Skeletts. Und das ist nicht das einzige Problem... Mein Leseeindruck: Dieses Buch hat mich wirklich ganz und gar gefesselt. Es war von der ersten bis zur letzten Seite spannend, so dass ich es kaum aus der Hand legen mochte. Auch hat die Geschichte mich immer wieder überraschen können. Ich war nicht mit allem einverstanden, was die Hauptprotagonisten gemacht haben, auch habe ich sie nicht unbedingt sympathisch gefunden, und doch war es einfach gut, sie zu begleiten. Ich habe die Figuren als sehr authentisch empfunden, eben weil sie ihre kleinen Macken hatten. "Der Mädchenflüsterer" ist bereits der zweite Band, d.h. es gibt einen Vorgänger ("Bluttänzer"). Ich habe den ersten Teil noch nicht gelesen, hatte aber trotzdem keine Schwierigkeiten, der Handlung zu folgen. Dennoch ist es sicherlich schöner, die Entwicklung der Figuren mitverfolgen zu können. Ich werde den "Bluttänzer" auf jeden Fall auch noch lesen, denn dieser zweite Teil hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht, und ich möchte gerne mehr über Maja erfahren. Wer Psychothriller mag, sollte sich dieses Buch auf jeden Fall mal näher anschauen. Ich kann es nur empfehlen!    

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  • Spannend und zu empfehlen

    Der Mädchenflüsterer

    Shanna1512

    06. September 2015 um 20:57

    Das Buch ging spannend los und wurde durch Frau Fürst Seite um Seite gesteigert. Mich hat der Keimi gleich gepackt und besonders der Schluß war eine riesige Überraschung. Die Charaktere der Hauptakteure wurden sehr gut herausgearbeitet. Ich hatte das Gefühl, sie persönlich zu kennen. Die Handlung hat überzeugt und besonders Maja sehr betroffen gemacht. Ich freue mich schon auf einen neuen Fall mit ihr und vor allem ihrem düsterem Freund Peter. Aber eine Bitte hätte ich noch, bitte Frau Fürst, man muss nicht immer und überall Wein trinken. Das gilt nicht nur für Maja, die ein Alkoholproblem hat. Ich werde dabei immer an eine Biertrinkerin, die auch noch Salamibrote isst, erinnert.

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  • Ein sehr guter solider Psychothriller. 4 Sterne da mir noch so ein Tick "das Besondere" gefehlt hat.

    Der Mädchenflüsterer

    YvisLeseecke

    21. August 2015 um 22:20

    Ich fand das Buch recht gut. Es konnte mich von Anfang bis Ende fesseln.  Besonders gut fand ich, dass sich das Ganze in Sachsen abspielt, dadurch hatte ich einen richtigen Bezug dazu und konnte mich super die Geschehnisse herein versetzten. Der Autor hat das Buch aus der Sicht von mehreren Personen, immer aber in der dritten Person geschrieben. Gerade die Sicht aus verschiedenen Personen machte für mich das Buch nie langweilig, da man immer an unterschiedlichen Geschehnissen teilgenommen hat. Ich hätte mir da allerdings noch mehr die Sicht des Täter oder des Opfers gewünscht, so dass es dann noch mehr "Psycho" als Thriller ist. Die Charaktere hatten auch Tiefe, wobei ich mir auch da noch ein bisschen mehr gewünscht hätte. Dennoch waren mir vor allem Maja und Peter sofort sympathisch und ich habe gerne bei den Ermittlungen mit gefiebert. Es ist ein reiner typischer Psychothriller. Daher gab es natürlich jetzt keine "WOW" Effekte, die ich aber auch gar nicht erwartet hatte. Dennoch war mir bis fast zum Schluss nicht klar wer der Täter ist. Und das finde ich immer Klasse. Was mir an diesen Buch noch besonders gefällt, ist das Buchcover. Dieses scheint auf den ersten Blick nicht besonders, aber wenn man das Buch liest sieht man sofort, dass es sich hier um eines der geschriebenen Briefe der Opfer handelt. Mein Fazit: Ein sehr guter solider Psychothriller. 4 Sterne da mir noch so ein Tick "das Besondere" gefehlt hat.

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  • Der Waldmädchen-Mörder

    Der Mädchenflüsterer

    Bellexr

    21. August 2015 um 10:04

    Beim Spazierengehen mit seinem Hund entdeckt ein Mann einen menschlichen Knochen. Die herbeigerufene Polizei findet am Fundort noch weitere Skelettteile, die der Rechtsmedizinerin Maja Heuberger überstellt werden. Schnell findet Maja heraus, dass die Skelettteile drei verschiedenen Mädchen zuzuordnen sind. Zur gleichen Zeit erhält die Mutter eines seit mehreren Jahren verschwundenen Mädchens einen Brief, eindeutig geschrieben von ihrer Tochter, die in dem Brief um Hilfe fleht. Schnell ist für Kommissar Andreas Melzer der Zusammenhang zu den Skelettfunden hergestellt. Doch es sollen nicht die letzten Leichenfunde sein.   Der November ist kalt im Erzgebirge, der Winter steht praktisch schon vor der Tür. Für Susann Gärtner die schlimmste Jahreszeit, doch auch der Rest des Jahres kann die Mutter nicht mehr aus ihrer Schwermut reißen. Seit ihre Tochter Leah verschwunden ist, hat sie keinen Lebensmut mehr. Als eines Tages ein rosafarbener Brief in ihrem Briefkasten liegt mit dem Hilferuf ihrer Tochter, schöpft sie wieder Hoffnung.   Eva Fürst beginnt den neuen Fall der Rechtsmedizinerin Maja Heuberger mit der Auffindung des ersten Briefes, der jedoch nicht der letzte sein soll. Im Verlauf des Psychothrillers erhalten mehrere Eltern Briefe ihrer verschwundenen Töchter, nach Jahren der Verzweiflung ein Hoffnungsschimmer. Doch der Absender spielt ein äußerst perfides Spiel mit den Eltern und mit der Polizei.   Immer schneller tauchen nach den Skelettfunden weitere Leichen auf, ohne Kopf und Hände, was die Identifizierung erschwert. Maja und ihre Kollegen arbeiten auf Hochtouren und auch die Kripo rund um Andreas Melzer setzten eine Soko ein, um den Serienmörder so schnell wie möglich zu fassen. Doch es lassen sich keine brauchbaren Spuren finden, der Mörder scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein.   Ganz im Gegensatz zu Peter, den etwas seltsamen Freund von Maja, der sich sehr für den Fall interessiert und auf eigene Faust ermittelt. Dass er dabei nicht immer legale Wege geht, ist Peter ziemlich egal. Maja selbst belastet der Fall sehr. Ist doch ihre Tochter Hannah vor Jahren ebenfalls spurlos verschwunden. Immer wieder plagen die Rechtsmedizinerin Alpträume und sich vom Alkohol fernzuhalten, fällt Maja immer schwerer.   Eva Fürst lässt im Verlauf ihres Thrillers immer wieder den Mörder zu Wort kommen, ohne hierbei anfangs dessen Identität preiszugeben. Aber selbst, als man diese kennt, hilft einem dies bei der Lösung des Falls nicht wirklich weiter.   Der Thriller vermittelt aufgrund der Jahreszeit und des Themas eher eine beklemmende Stimmung, der Erzählstil der Autorin ist jederzeit äußerst fesselnd, was auch ihren ausgereiften, authentisch agierenden Protagonisten geschuldet ist. Im Verlauf der Story wirft diese viele Fragen auf und wird wendungsreich erzählt, da nimmt man es gerne in Kauf, das Hochspannung hierbei ein wenig auf der Strecke bleibt. Und für den Schluss ihres Thrillers hat sich die Autorin noch eine absolut unvorhersehbare Überraschung einfallen lassen, die ihre Leser neugierig auf den nächsten Band der Reihe macht.   Fazit: Packende, komplexe Story mit lebendig und überzeugend agierenden Protagonisten.

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