Eva Finkenstädt Das Erbe der Füchsin: Historischer Roman

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Inhaltsangabe zu „Das Erbe der Füchsin: Historischer Roman“ von Eva Finkenstädt

Das 19. Jahrhundert ist eine Zeit großer Umwälzungen. Während Müllerstochter Martha, die Hauptfigur dieses historischen Romans, noch ganz verwurzelt ist in der Lebensordnung der Dörfer und Zünfte, wird ihr Sohn Albert hineingerissen in den Strudel der aufkommenden Industrialisierung. Er erlebt den sozialen Absturz der Wandergesellen und das Elend der ersten Fabrikarbeiter, aber auch die Faszination der neuen Technik und der Möglichkeiten, die sie bietet. Es ist historisch verbürgt, dass einigen wenigen Handwerksgesellen der Aufstieg gelungen ist in die neue Klasse der Fabrikbesitzer. Alfred versucht mit allen Mitteln, zu ihnen zu gehören.

Kann man lesen:)

— AnnaLange
AnnaLange

märchenhaft ...

— esposa1969
esposa1969

Interview mit der Autorin: http://pagewizz.com/neuerscheinung-das-erbe-der-fuechsin/

— sofaleser
sofaleser

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    Das Erbe der Füchsin: Historischer Roman
    samea

    samea

    Das 19. Jahrhundert ist eine Zeit großer Umwälzungen. Während Müllerstochter Martha, die Hauptfigur dieses historischen Romans, noch ganz verwurzelt ist in der Lebensordnung der Dörfer und Zünfte, wird ihr Sohn Albert hineingerissen in den Strudel der aufkommenden Industrialisierung. Er erlebt den sozialen Absturz der Wandergesellen und das Elend der ersten Fabrikarbeiter, aber auch die Faszination der neuen Technik und der Möglichkeiten, die sie bietet.Es ist historisch verbürgt, dass einigen wenigen Handwerksgesellen der Aufstieg gelungen ist in die neue Klasse der Fabrikbesitzer. Alfred versucht mit allen Mitteln, zu ihnen zu gehören. Der Roman zeichnet sich dadurch aus, dass er detailliert Einblick in das gesellschaftliche Leben des 19. Jahrhundert gibt. Alte und neue Gesellschaftsordnung reiben sich. Obwohl dieses genau beschrieben wird, vernachlässigt die Autorin das private Leben der Protagonisten nicht. Sie wachsen dem Leser schnell ans Herz, denn sie sind lebendig und facettenreich beschrieben. Nur der Fuchs und Marthas Großmutter kommen etwas zu kurz. Von ihnen hätte ich gerne mehr erfahren.

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    • 2
    Arun

    Arun

    21. June 2014 um 20:31
  • Leserunde zu "Das Erbe der Füchsin: Historischer Roman" von Eva Finkenstädt

    Das Erbe der Füchsin: Historischer Roman
    sofaleser

    sofaleser

    Ich verlose zwölf gebundene Holzbücher, den Roman gibt es aber auch als E-Book.

    • 138
  • Das Erbe der Füchsin

    Das Erbe der Füchsin: Historischer Roman
    jackdeck

    jackdeck

    27. January 2014 um 11:11

    Das 19. Jahrhundert geht dem Ende entgegen. Ich lerne die junge Müllerstochter Martha kennen, sie verliebt sich in den jüdischen Hausierer Jakob. Martha wird schwanger und die beiden heiraten. Doch das Glück währt nicht lang. Jakob stirbt infolge einer schlimmen Erkältung und Martha ist blutjung mit ihren 17 Jahren und schon Witwe.  Ganz allein kümmert sie sich um ihren Sohn Alfred in einer entbehrungsreichen und voller Arbeit geprägten Zeit. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ist ihr Tagewerk bestimmt  von der schweren Arbeit auf dem Land, ob auf dem Feld oder im Stall. Dass er als Kind nie von seinen Mitmenschen akzeptiert wird schwor sich Alfred schon sehr früh, „mir soll es mal besser gehen“. Er lernt einen Beruf und findet schnell und immer wieder gute Anstellungen. Sein Geld spart er eisern und legt es ungewöhnlich für einen wandernden Handwerker in einer Bank an. Die aufblühende Industrialisierung und das wachsen von Fabriken kommt ihm zu gute und er wird ein Fabrikant. Doch Anerkennung hat er in seiner Heimat dadurch noch immer nicht gefunden, auch eine zweckmäßige Heirat macht ihn nicht so richtig glücklich. Die Geschichte die sich über drei Generationen durch das Buch schlängelt ist sehr gut wiedergegeben. Die Anfänge der Industrialisierung und die dadurch wachsenden neuen Probleme der Zeit der gut widergespiegelt. Ein wenig mehr hätte ich mir von den roten Faden (oder schweif) des Fuchses gewünscht gerade zum Ende hin, wäre das ein guter Abschluss gewesen. Nichts desto trotz hat mir der Erzählstil des Buches sehr gut gefallen und die zeitlichen Gegebenheiten waren sehr gut wiedergegeben.

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  • Das Erbe der Füchsin

    Das Erbe der Füchsin: Historischer Roman
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    24. January 2014 um 18:43

    Buchinhalt: Der Roman schildert im ausgehenden 19. Jahrhundert die Familiengeschichte der jungen Müllerstochter Martha, ihre Heirat mit dem fahrenden Hausierer Jakob, einem „Habenichts“, sowie denen gemeinsamen Sohn Alfred vor der historischen Kulisse der beginnenden Industrialisierung. Während Martha mit 17 Jahren schon Witwe wird und sich und ihr Kind mehr schlecht als recht durchbringt – Hungersnöte und Missernten lassen der kleinen Familie kaum das Nötigste – hat es der heranwachsende Alfred wesentlich leichter: mit Beginn der Industrialisierung will der junge Mann teilhaben am Fortschritt und schafft das auch; später heiratet er die Bürgerstochter Clara, die so ganz anders gestrickt ist, als die hart arbeitende Martha. Tradition und Fortschritt prallen aufeinander, nicht nur innerhalb der Familie…   Persönlicher Eindruck: Der Roman an sich zeichnet ein anschauliches Bild des Lebens im ausgehenden 19. Jahrhundert. Der Schauplatz ist Marburg, doch das ist mehr oder minder unerheblich, denn genauso hätte es sich auch an jedem anderen Ort in Europa abspielen können. Ein anfangs sehr angenehmer, ja fast „märchenhafter“ Erzählstil versetzt den Leser augenblicklich in die damalige Welt. Doch mit der Zeit empfand ich den Stil dann immer mehr einlullend und so mußte ich sehr aufpassen, dass ich beim Lesen nicht mit den Gedanken abschweife. Die Geschichte kommt mit relativ wenigen Figuren aus und aufgrund des eher biographischen Stils war mehr auch nicht nötig. Martha als Protagonistin war meist nachvollziehbar und auch sehr plastisch, wohingegen Sohn Alfred eher negativ behaftet war. Ich konnte mich den ganzen Roman über nicht wirklich mit ihm anfreunden. Was ich allerdings sagen muß: besagter Füchsin wurde durch Titel und Cover eine Rolle zuteil, die sie absolut nicht hatte. Dass Martha immer wieder mit einer Füchsin kommuniziert, war meines Erachtens absolut nebensächlich. Ich hatte einfach erwartet, dass es mehr um die Füchsin geht – ja, dass sie mehr oder minder im Mittelpunkt steht. Dem war nicht so, das hat mich enttäuscht. Denn wer Titel und Cover sieht und keinen größeren Einblick in das Buch hat, als die Leseprobe, der geht von gänzlich anderen Voraussetzungen aus. Am meisten von der Füchsin gibt’s auf dem Cover, innen muß man sie leider (oft vergeblich) suchen. Im Großen und Ganzen fand ich den Roman ganz nett, aber man muß ihn nicht unbedingt gelesen haben.  

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  • Das Erbe der Füchsin

    Das Erbe der Füchsin: Historischer Roman
    Solengelen

    Solengelen

    23. January 2014 um 17:12

    "Das Erbe der Füchsin" ist ein Familiensaga auf dem 19. Jahrhundert. Die Müllertochter Martha kämpft um ihre Liebe, Kind und ums überleben. Eine Füchsin ist ihre Vertraute. Martha liebt Traditionen. Ihr Sohn strebt nach Höherem, will am industriellen Aufschwung teilhaben. Aber ihre Enkelin liebt die Traditionen wie sie. Der bildhafte leichte Schreibstil lässt den Leser direkt in die Geschichte eintauchen. Man erfährt einiges aus der Zeit der industriellen Revolution. Wie jede Epoche gibt es auch hier Vor- und Nachteile. Die verschiedenen Charaktere haben alle eine besondere Stellung in der Geschichte, jede ist wichtig und ergibt ein großes Ganzes. Der einzige kleine "Schönheitsfehler", wenn ich es so nennen darf, ich hätte, auf Grund des Titels, etwas mehr von der Füchsin erwartet.  Eine "leise feine" Geschichte empfehlenswert für Freude historischer Romane. 

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  • Sehr schöner historischer Roman:Lesenswert!!!!

    Das Erbe der Füchsin: Historischer Roman
    christiane_brokate

    christiane_brokate

    23. January 2014 um 15:54

    Inhaltsangabe: as 19. Jahrhundert ist eine Zeit großer Umwälzungen. Während Müllerstochter Martha, die Hauptfigur dieses historischen Romans, noch ganz verwurzelt ist in der Lebensordnung der Dörfer und Zünfte, wird ihr Sohn Albert hineingerissen in den Strudel der aufkommenden Industrialisierung. Er erlebt den sozialen Absturz der Wandergesellen und das Elend der ersten Fabrikarbeiter, aber auch die Faszination der neuen Technik und der Möglichkeiten, die sie bietet. Es ist historisch verbürgt, dass einigen wenigen Handwerksgesellen der Aufstieg gelungen ist in die neue Klasse der Fabrikbesitzer. Alfred versucht mit allen Mitteln, zu ihnen zu gehören. Meine Meinung: Sehr schön fande ich am Buch 1. das Cover das ist sehr schön gehalten und das Buch ist sehr hochwertig von der Obtik . Das das Buch in 4 Kapitel eingeteilt , die Kapitel haben die Namen der vier Hauptcharkatere. Die verschiedenen Kapitel sind sehr ausführlich beschrieben und man kann sich sehr gut in die verschiedenen Charaktere eindenken und mitfühlen. Die Geschichte ist sehr bewegend geschrieben und zeigt aber auch denn unterschied zwischen denn Generationen was Vortschritt betrifft. Martha hällt an dem altbewährten fest und ihr Sohn Alfred  möchte viel ändern( geht mit dem Fortschritt). Dies birgt natürlich Komplikationen mit sich und jeder der Familie muss dazu beitragen um ein Zusammenleben zu ermöglichen. Das Buch ist sehr schön geschrieben und sehr schön zu lesen das liegt auch an dem Erzählstil. Es ist 100 % empfehlenswert ihn zu lesen. Ich fand ihn wunderschön und hoffe von der Autorin noch mehr zu lesen.

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  • Gelungene Erzählung über das Leben im 19. Jahrhundert

    Das Erbe der Füchsin: Historischer Roman
    Isador

    Isador

    23. January 2014 um 15:15

    "Das Erbe der Füchsin" ist ein historischer Familienroman, der im 19. Jahrhundert in einer hessischen Kleinstadt spielt. Hauptperson der Geschichte ist Martha, Tochter eines Müllers, aus armen Verhältnissen. Eines Tages tritt Jakob mit seinem Hausiererkarren in Marthas Leben, die beiden verlieben sich und bekommen einen gemeinsamen Sohn, Alfred. Gemeinsam stehen sie harte Zeiten mit viel Arbeit und auch Hungersnöten durch. Alfred, der sich immer zu Höherem berufen fühlt, geht nach seiner Schulzeit auf Wanderschaft. Nach vielen verschiedenen Stationen im Handwerk landet er schließlich in einer Fabrik. Er will mit aller Macht am Aufschwung der Zeit teilhaben und in höhere Schichten aufsteigen, während Martha an ihren alten Traditionen festhält. Aufgrund des bildhaften Erzählstils der Autorin wird man als Leser ganz in diese Zeit entführt und darf am alltäglichen Leben von Martha und Alfred teilhaben. Es wird ein Bogen gespannt beginnend mit der harten Zeit der Landwirtschaft und Hungersnöte über die beginnende Industrialisierung bis hin zum Bürgertum mit seinem zunehmenden Luxus. Alles wird sehr fundiert dargestellt, und als Leser spürt man, dass alle Zeiten ihre Vor- und Nachteile hatten. Alle Personen der Geschichte spielen ihre spezielle Rolle und müssen sich im täglichen Zusammenleben zusammenraufen, was nicht ohne Konflikte vonstatten geht... Das Buch hat mir aufgrund seines angenehmen Erzählstils sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne an Liebhaber historischer Familienromane weiter!

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  • Rezension zu "Das Erbe der Füchsin" von Eva Finkenstädt

    Das Erbe der Füchsin: Historischer Roman
    Rosen-Rot

    Rosen-Rot

    23. January 2014 um 13:41

    Martha ist eine Müllerstochter und stammt aus ärmlichen Verhältnissen. Sie verliebt sich in den Kesselflicker Jakob. Die beiden werden ein Paar und bekommen einen Sohn. Doch dann passieren viele Dinge, die das Leben für Martha nicht einfach machen. Das Buch erzählt die Geschichte einer großen Liebe, und gleichzeitig berichtet es über das harte Leben im 19. Jahrhundert. Sehr schön erzählt die Autorin von Martha, die im Wald immer wieder einer Füchsin begegnet. Das Buch ist sehr emotional und wird nicht langweilig. Insgesamt ist dies eine schöne Geschichte, die sich gut lesen lässt.

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  • Das Erbe der Füchsin

    Das Erbe der Füchsin: Historischer Roman
    AnnaLange

    AnnaLange

    22. January 2014 um 20:10

    Klappentext: Das 19. Jahrhundert ist eine Zeit großer Umwälzungen. Während Müllerstochter Martha, die Hauptfigur dieses historischen Romans, noch ganz verwurzelt ist in der Lebensordnung der Dörfer und Zünfte, wird ihr Sohn Albert hineingerissen in den Strudel der aufkommenden Industrialisierung. Er erlebt den sozialen Absturz der Wandergesellen und das Elend der ersten Fabrikarbeiter, aber auch die Faszination der neuen Technik und der Möglichkeiten, die sie bietet. Es ist historisch verbürgt, dass einigen wenigen Handwerksgesellen der Aufstieg gelungen ist in die neue Klasse der Fabrikbesitzer. Alfred versucht mit allen Mitteln, zu ihnen zu gehören. Meine Meinung: Das Buch ist sehr gefühlvoll (fand ich), ich musste mich ein paar Mal echt zusammen reißen. Die Charaktere wurden gut besschrieben. Der Schreibstyl war gut zu lesen, sodass man einigermaßen "schnell" durch das Buch kam.         Die Geschichte allgemein hat mir sehr gut Gefallen, aber es war vielleicht nicht genau das, was ich erwartet hätte, aber mir hat das Buch trotzdem gefallen und das ist ja wohl mit einer der Hauptsachen. Fazit: Kann man lesen:)

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  • Historische Roman einer Familiensaga

    Das Erbe der Füchsin: Historischer Roman
    esposa1969

    esposa1969

    21. January 2014 um 22:02

    Hallo liebe Leser, gerade durfte ich dieses wunderbare Buch lesen und berichte nun über: == Das Erbe der Füchsin - Historischer Roman == Autorin: Eva Finkenstädt. . == Buchbeschreibung: == Das 19. Jahrhundert ist eine Zeit großer Umwälzungen. Während Müllerstochter Martha, die Hauptfigur dieses historischen Romans, noch ganz verwurzelt ist in der Lebensordnung der Dörfer und Zünfte, wird ihr Sohn Albert hineingerissen in den Strudel der aufkommenden Industrialisierung. Er erlebt den sozialen Absturz der Wandergesellen und das Elend der ersten Fabrikarbeiter, aber auch die Faszination der neuen Technik und der Möglichkeiten, die sie bietet. Es ist historisch verbürgt, dass einigen wenigen Handwerksgesellen der Aufstieg gelungen ist in die neue Klasse der Fabrikbesitzer. Alfred versucht mit allen Mitteln, zu ihnen zu gehören. . == Leseeindrücke: == Der Schreibstil erinnert mich an ein Märchen, so als ob ich eines der Gebrüder Grimm lesen würde. Die Ausdrücke - "Er redet halt kein Schmonzes" - sind manches Mal etwas gewöhnungsbedürftig, aber so war es in Märchen seinerzeit ja auch beschrieben. Wir lernen zu Beginn der Handlung die Müllerstocher Martha Holzapfel (Holzapfel hört sich aber auch irgendwie jüdisch an...), ihren strengen Vater und den Kesselflicker Jakob Finkelstein (ein Jude) kennen. Letzterer zählt zum fahrenden Volk und findet bei der jungen Martha und ihrem Vater in deren Garten eine Möglichkeit seinen Wagen und sein Pferd Hans unterzustellen. Jakob hilft ihr eben die Kessel zu flicken, sie gewährt ihm Unterkunft und Verpflegung. Obwohl der alte Müller zuerst gar nicht begeistert von einem Juden in seinem Garten war, lässt er ihn aber dennoch dort hausen, weil er ihn für einen rechtschaffenen Burschen hält. Dass Martha und Jakob sich wohl ineinander verlieben, das merkt der Leser schon nach wenigen Seiten des Buches. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und verbringen viel Zeit miteinander. Hier wird auch ein wunderschönes Märchen erwähnt: Das Märchen von schön Hühnchen, schön Hähnchen und der schönen bunten Kuh gibt es ja wirklich. Ich kannte es nicht und hatte mal gegoogelt http://www.hekaya.de/maerchen/das-waldhaus--grimm_khm_169.html und es ist ja sogar auch von den Gebrüdern Grimm. Ich finde dass Märchen - ich liebe Märchen - wunderschön und bin froh, es in diesem Roman gefunden zu haben. Ja und in diesem Stil, wie eben auch die Grimm´s Märchen geschrieben sind, so empfinde ich auch den Schreibstil in diesem Buch. Ich finde die Schrift auch schon schwarz glänzend, so wie sie gedruckt ist, die Kapitel etwas lang, was aber SInn macht, wenn die Kapitel jeder Person gewidmet sind. (I. Jakob; II. Martha; III. Alfred; IV. Clara.) Auch kann ich mir alle  Protagonisten bildlich sehr gut vorstellen... Meine Gedanken finden sich im Jahre 1835 wieder und Kesselflickerwagen, sogar die alten Töpfe mit der abgesplitterten Emaille habe ich bildlich vor Augen.Martha ackert und rackert, nur um Alfreds und ihr Mäulchen zu stopfen...dankbar für jeden Bissen, für jeden warmen Ofen. Ich fühle mich ihr so, nah, so dass ich ihr am liebsten etwas warme Hafergrütze durch die Seiten reichen möchte. Sie denkt oft an ihren Jakob. Alfred ist inzwischen schulpflichtig, sie hat sogar ein wenig Geld für seinen Griffkasten und Schulmaterialien zusammen gespart, sich ihr ehem. Gerätehäuschen im Garten des Vaters, der ihr so mehr oder weniger verziehen hat, ausgebaut, backt Brot und darf davon auch essen, und irgendwie hat sie ihr Leben so gut es geht in den Griff bekommen - auch ohne die Liebe ihres Lebens, Im III: Kapitel lesen wir über Alfred: Alfred, der nun aus der Schule ist und konfirmiert, möchte kein Kesselflicker werden und beginnt eine Lehre als Schlosser. Sein nörglerisches Wesen, zieht sich bis zum Erwachsenwerden durch, dennoch beendet er seine Lehre sogar. Er begibt sich auf Wanderschaft und erreicht die Fabrik - eien Weberei. Die Spinn- und Webmaschinen lärmen, wie er es als Schlosser niemals so alt zuvor gehört hat. Die Arbeit in der Fabrik war härter, als Alfred sie zuvor gekannt hatte. Er lernt Käthe kennen, die kaum älter ist, als seien Mutter seinerzeit war... Apropos Mutter: Martha hat in diesem Abschnitt einen Unfall, verknackst ihren Knöchel. Auch hier - im Wald - begegnet sie wieder der Füchsin, ihrer Verbündeten. Alfred ist kein Sympathieträger, aber er macht seinen Weg. Inzwischen ist Alfred über 30 Jahre alt. Geld hat er wohl reichlich, aber verheiratet ist er immer noch nicht. Dann lernt er beim Kirchgang im IV. Kapitel Clara Mayenfeldt (29 Jahre alt) kennen. Alfred lässt sich bei Claras Mutter "empfehlen" hält also mehr oder weniger um deren Hand an... Clara ist in Marthas Augen ein Fräulein "Habenichts". Dennoch halten Frauen zusammen. Martha erklärt Clara das "liebemachen" und möchte Enkelkinder und Clara wird dann auch - trotz ihres fortgeschrittenen Alters - schwanger und noch gemächlicher. Sie gebährt alsdann ein kräftiges gesundes Mädchen: Rosabelle. Mitt Mitte 30 wird Clara, abermals schwanger und der heißersehnte Sohn Heinrich wird geboren. Rosa(belle) und Heinrich wachsen udn gedeihen. Rosa scheint eine Hexe zu sein, denn wann immer sie wütend ist, wird die Milch sauer, wie einstmals bei den Hexen. Martha denkt noch oft an ihren jakob, dessen Wagen schon lange nicht mehr im Garten steht ... Alfred hat das nicht leiden mögen. Martha geht immer noch jeden Samstag zu Jakob auf den Friedhof, schmückt sein Grab. Irgendwann geht es auch selbst mit ihr zuende... Sie vermacht alles, was sie inzwischen besitzt, nur das kleine Waldstück, indem sie mit der Füchsin kommuniziert hat, die ihre Verbündete war und darin lebt, das vermacht sie ihrer Enkeltochter Rosa, die Hexin, so wie sie wohl eine war.... Vielen Dank für diesen wunderschönen historischen Roman, einer der schönsten, die ich seit langem gelesen habe! by esposa1969

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