Eva Finkenstädt Gold in Tüten

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Inhaltsangabe zu „Gold in Tüten“ von Eva Finkenstädt

Manchmal kommt es tatsächlich vor, dass Unbeteiligte Kokain finden in fehlgeleiteten Obstkartons. Unwillkürlich fragt man sich da, ob jeder solche Fund bei der Polizei auch wirklich angezeigt wird.§Andererseits dürfte es nicht gerade einfach sein, für mehrere Kilogramm unverschnittenes Kokain einen Käufer zu finden. Die beiden Lehrlinge in dieser Krimikomödie zumindest haben da so ihre Schwierigkeiten.§Die "Oberhessische Presse" schreibt: §"Die Komödie ist leicht lesbar und sehr unterhaltend geschrieben. Die Autorin versteht es geschickt, ihre Charaktere aufzubauen. Und sie kann Dialoge schreiben. Das Komödienpersonal ist filmreif ..."

Diese Geschichte war gut durchdacht und überzeugte mich durch ihren tollen Plot. Absolut filmreif!!

— Irve

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  • *+* Orangen einmal anders *+*

    Gold in Tüten

    Irve

    23. May 2014 um 19:21

    * Orangen einmal anders * . Kurzbeschreibung Filmreife Komödie über Kokain im Obstkarton, Kleinkriminelle und die Mafia In Kisten mit kolumbianischen Orangen finden zwei Verkäufer-Lehrlinge Tüten voll mit weißem Pulver. Sie beschließen, es zu behalten und einen Käufer für die Drogen zu suchen. Dabei dürfte es nicht gerade einfach sein, für mehrere Kilogramm unverschnittenes Kokain einen Käufer zu finden. Die beiden Lehrlinge in dieser Krimikomödie zumindest haben da so ihre Schwierigkeiten. Derweil sucht Don Luciano in Neapel bereits nach seinem Kokain. Der Blick der Mafia richtet sich bald auf den kleinen deutschen Supermarkt… “Gold in Tüten” ist eine unterhaltsame Kriminalkomödie, die zwei Welten verbindet. Die bislang unbescholtenen Supermarktlehrlinge und die neapolitanische Mafia knallen in dieser heiteren Lektüre ohne Rücksicht auf Verluste aufeinander. Was die Lehrlinge mit dem Kokain anstellen und ob die Mafiosi in dem Supermarkt zuschlagen werden, um ihr Kokain wiederzubekommen, erfahren Leser in einem filmreifen Werk über Drogen im Supermarkt, zu Kleinkriminellen mutierende Supermarktangestellte und die Rache der Mafia. Die “Oberhessische Presse” schreibt: “Die Komödie ist leicht lesbar und sehr unterhaltend geschrieben. Die Autorin versteht es geschickt, ihre Charaktere aufzubauen. Und sie kann Dialoge schreiben. Das Komödienpersonal ist filmreif …” (Quelle: amazon.de ) Das Cover: Vor einem Hintergrund in Orange- und Gold-Tönen stehen Autorin, Titel sowie der Zusatz „Kriminalkomödie“ geschrieben. . Meine Meinung: Hand aufs Herz: Ist es in der heutigen Zeit wirklich so abwegig, dass sich mal eine Drogenlieferung in einen Supermarkt verirrt? Ich denke nicht, vor allem, wenn man den sporadischen entsprechenden Zeitungsmeldungen Glauben schenken darf. Wie aber verhält man sich, wenn man einen solchen Fund macht? Für mich selbst wäre die Antwort leicht…..nicht besonders risikobereit, hätte ich sofort diese 50 Kilo Koks in den Orangenkisten angezeigt. Nicht so jedoch die beiden Lehrlinge und ihre Praktikumskollegin. Diese Drei wittern das schnelle Geld. Interessiert verfolgte ich nun die kreativen, teilweise gewagten Ideen des Trios, um den Stoff möglichst Gewinn bringend an den Mann zu bringen. Clevere Bürschchen, jeder von ihnen. Aber auch clever genug, um ans Ziel zu kommen? Natürlich fiel im organisierten Verbrechen recht schnell auf, dass da diese Kleinigkeit von 50 Kilogramm Koks nicht an den geplanten Zielort gelangt ist. Ich war wirklich gespannt, wie diese Geschichte enden würde. Die drei Jugendlichen waren mir igendwie sympathisch, also hätte ich ihnen ihr finanzielles Glück gegönnt….wenn es nur nichts mit Drogen zu tun gehabt hätte! Ich wollte aber auch keinesfalls, dass die Drogenhändler ihr Zeug zurück bekommen. Aber ob die Polizei es hinkriegen könnte, diesen Fall ideal zu lösen? Ich hatte da so meine Zweifel. Zu Recht wie sich nach einer plötzlichen Wendung herausstellte! Denn auf einmal gab es ein weiteres Problem….. . . Was als Abwechslung im Teenie-Alltag begann, endete im großen Stil! „Spezial-Koks für einen Spezial-Auftrag“ mit Welt umspannenden Folgen! Ob der Stoff letzten Endes doch zum eigentlichen Bestimmungsort gelangen wird oder ob dieser Plan scheitern wird….ich war richtig gespannt, fieberte mit in dem plötzlichen Chaos des großen Finales! Diese Geschichte war gut durchdacht und überzeugte mich durch ihren tollen Plot. Den Begriff „filmreif“ aus der Beschreibung des Buches unterschreibe ich gerne. „Gold in Tüten“ kann ich mir sehr gut als Film vorstellen! Mein einziger Kritikpunkt sind die vielen Protagonisten, die im ersten Drittel des Buches auftauchten. Hier kam ich einige Male mit den Namen durcheinander und blickte wirklich erst zum Schluss „besetzungsmäßig“ durch. Es wäre für mich einfacher und auch runder gewesen, wenn sich die Autorin für die Charaktere ein paar Sätze mehr Zeit genommen hätte, um die Personen besser beim Leser zu verankern. Mein Fazit: Bis auf diesen einen Kritikpunkt eine tolle Story. Ich vergebe 4 von 5 Sternen. Infos zum Buch: „Gold in Tüten“ von Eva Finkenstädt ist im Januar 2014 unter der ISBN-Nr 9783849574772 im Verlag tredition erschienen. Es umfasst 148 Seiten und ist auch als eBook erhältlich.

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  • 50 kg Kokain gefunden

    Gold in Tüten

    simsa

    23. April 2014 um 12:54

    Was tun, wenn in einem Supermarkt, zwischen den gelieferten Orangen, 50 kg Kokain gefunden werden? Die Auszubildenden, Daniel und Mahmut, machen eben diesen Fund. Doch anstatt die Drogen gleich der Polizei zu melden, haben sie eine andere Idee... Eine wilde Jagd nach Kokain, Käufern und dem richtigen Weg beginnt. Dieses Buch war für mich so aktuell wie selten ein anderes. Ging doch zu Beginn des Jahres 2014 ein eben solcher Drogenfund durch die Presse. http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/SACHSEN/Spezielle-Bananenlieferung-Drogenfund-in-Eilenburger-Supermarkt-artikel8762509.php Und genau dieser Aspekt, weckte meine Neugierde und ich war vor dem Lesen gespannt, wie ein solcher Fund, in einem Kriminalroman verarbeitet werden kann. Die Autorin Eva Finkenstädt verpackt die Geschichte, rund um das verschwundene Kokain, in einen lustig-spannenden Genremix. Denn die komplette Story beginnt mit einer verschollenen Lieferung, die ein italienischer Mafiaboss vermisst. So haben wir dann auf der einen Seite skrupellose Gangster, die den Stoff wieder beschaffen sollen und auf der anderen Seite zwei Lehrlinge, die das schnelle Geld wittern. Was Eva Finkenstädt dann daraus zaubert, hat mir wirklich gefallen. Denn sie würzt viele Handlungen mit einer Priese schwarzem Humor und lässt ihre Leser/-innen in eine ähnliche Situation wie Daniel und Mahmut kommen. Denn was machen mit dem Stoff? Und wie wird man ihn wieder los? Ich habe mich bei diesem flüssigen und bildlichen Schreibstil sehr amüsiert und dieses kleine Buch sehr genossen. Allein schon die Belegschaft des Supermarktes (Leser werden es selber feststellen), hat mir sehr gefallen und mir lachende Momente beschert. Zusätzlich mag ich es, wenn eine Geschichte immer größere Kreise zieht und dies ist hier absolut der Fall. Zwar ist „Gold in Tüten“ mit seinen 148 Seiten kein wochenfüllender Roman, trotzdem finde ich ihn, gerade für kleine Leseabende, gelungen. Ich selber würde mich freuen noch weitere Bücher von Eva Finkenstädt lesen zu können. Mein Fazit: Wer schwarzen Humor mag, wird sich bei „Gold in Tüten“ amüsieren und seinen Spaß haben. Ein kurzweiliges Buch, das gut unterhält und Spaß macht.

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