Eva Geßner

 4.8 Sterne bei 28 Bewertungen
Eva Geßner

Lebenslauf von Eva Geßner

Eva Geßner wurde 1968 im Rheinland geboren und wohnt in Köln. Ihre erste Kurzgeschichte schrieb sie bereits als 10-jährige. Der Plot und die Bilder von Jeff Waynes War of the worlds hatten sie so verängstigt, dass ihr Vater kurzerhand eine Gegengeschichte mit freundlichen Außerirdischen erfand, die die beiden zusammen weitergesponnen und aufgeschrieben haben. „Ich hatte schon lange vor, ein Buch zu schreiben. Seit der Uni. Aber da ich zwischen fünf und sieben Uhr morgens nicht kreativ sein kann, wurde jahrelang nichts draus.“ 2014 hat sie dann Job und Karriere als IT-Beraterin in der freien Wirtschaft an den Nagel gehängt, um zu schreiben. Neben einigen Kurzgeschichten entstand so ihr erster Krimi Niemand wird dich hören. Heute arbeitet sie in einem freien Theater in Köln und das Schreiben ist ein fester Bestandteil ihres Lebens geworden. Die nächsten Projekte sind bereits in Planung.

Alle Bücher von Eva Geßner

Niemand wird dich hören

Niemand wird dich hören

 (28)
Erschienen am 14.06.2018

Neue Rezensionen zu Eva Geßner

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Rezension zu "Niemand wird dich hören" von Eva Geßner

Dieser Thriller ist spannend und geheimnisvoll und steckt voller Überraschungen!
G_Avor einem Tag

Zwei unterschiedliche Fälle, eine Familie die es betrifft.
Anna eine erfolgreiche Anwältin die scheinbar ein perfektes Leben hat.
Jedoch wird sie von ihrer Vergangenheit, die sie anscheinend verdrängt hat mit Alpträumen gequält die auch ihre verstorbene Schwester betreffen.
Wie der Zufall will begegnet sie genau dem Ermittler der ausgerechnet gegen ihren Vater ermittelt und verliebt sich in ihn.
Eine Leiche, viele Geheimnisse und eine grausame Familientragödie die sich langsam lüftet.


Die Geschichte hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und unkompliziert. Man kommt super zurecht und ab und zu gibt es einen Perspektiven Wechsel in dem die Autorin aus der Sicht einer jungen Frau zu schreiben scheint die unbekannt ist.
Bis zum Ende hatte ich zwar einen Verdacht wer es sein könnte wurde aber dann doch überrascht was ich echt klasse Fand.
Die Charaktere im Buch sind sehr authentisch geschrieben. Man kann mit Anna mitfühlen und versucht mit ihr zusammen dem Geheimnis ihrer Familie herauszubekommen.
Die Autorin schafft es aber immer wieder das man falsch liegt und überrascht wird, was diesen Thriller besonders macht.
Sie hat sehr geschickt zwei unterschiedliche Fälle miteinander verbunden.

Das einzige was mich vielleicht etwas gestört hat war das ich den Klappentext nicht besonders passend finde.
Der Klappentext hört sich eher nach einem Mystery Buch an. Ich habe dadurch erwartet das die Alpträume mehr im Vordergrund stehen und für Gänsehaut sorgen würden.
War aber nicht unbedingt der Fall meiner Meinung nach. Die Alpträume haben Anna nur geholfen dem Geheimnis näher zu kommen und ihre verdrängte Vergangenheit ans Licht zu bringen.
Was ja auf keinen Fall negativ ist.
Man hätte vielleicht nur nicht den Focus im Klappentext auf die Alpträume legen sollen, sondern eher auf das Geheimnis ihrer Familie.

Mein Fazit:

Dieser Thriller ist spannend und geheimnisvoll und steckt voller Überraschungen.
Ein richtig gut gelungenes Buch das ich wirklich jedem Thriller Fan empfehlen kann.


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EvelynMs avatar

Rezension zu "Niemand wird dich hören" von Eva Geßner

Ein absolut packender und rätselhafter Thriller
EvelynMvor 4 Monaten

Bei einem unerlaubten Drohnenflug in einem verlassenen Gebäude stoßen zwei junge Männer auf eine Leiche.
Szenenwechsel:
Mieser könnte Annas Geburtstag wohl kauf laufen! Ihr Mann lässt sie schnöde sitzen, was nicht weiter verwundert, da die Ehe der beiden nicht zum Besten steht. Zudem plagen sie seit Längerem Albträume, die immer denselben Inhalt haben und in dem Ihre tote Schwester Lena und ein blauer Schmetterling eine große Rolle spielen. Auch nach 20 Jahren kann sich Anna nicht erklären, warum ihre Schwester damals Selbstmord beging und ihre Eltern schweigen dazu. Als der suspendierte Kommissar Fritz Sander in ihr Leben tritt, beginnt sie mit ihm zu recherchieren. Allerdings weiß sie nicht, dass Fritz sie beschattet, weil er hofft, durch sie an Informationen zur Cosmas-AG zu kommen.  
Illegale Hundekämpfe in einer ehemalige Strumpffabrik führen zu einer Sicherheitsfirma und zur Cosmas-AG mit der Anna zusammenarbeitet und deren Chef Winter ein dubioses Privatleben zu führen scheint. Doch wie hängt das mit Annas Albträumen zusammen?

Die Autorin Eva Geßner weiß sehr geschickt, den Leser immer wieder auf falsche Fährten zu locken. So wird ganz schnell der eigene Ermittlerdrang geweckt und das Rätselraten beginnt. Die Einschübe, in denen vom Missbrauch eines Mädchens die Rede ist, lassen einem das Blut in den Adern gefrieren und machen wütend. So ergibt sich ein sehr abwechslungsreicher und spannender Handlungsstrang, der durch einen gekonnten Schreibstil den Leser ständig vorantreibt. Die Charaktere, allen voran Anna, Fritz und seine Mutter Felicitas, sind so detailliert und authentisch ausgearbeitet, dass ich mich nicht nur in sie hineinversetzen kann, sondern mich auch mit ihnen im Laufe der Geschichte angefreundet habe. Das Ende des Buches hält noch Überraschungen und sehr erschreckende „Wahrheiten“ bereit. Die unterschiedlichen Handlungsstränge hat Eva Geßner geschickt zusammengeführt und mich erstaunt und nachdenklich zurückgelassen.

„Niemand wird dich hören“ geht unter die Haut und lässt den Leser betroffen aufgrund des schlimmen Schicksals eines Mädchens, das für so viele andere Opfer sexueller und häuslicher Gewalt steht, zurück.

Das Thema Missbrauch zieht sich durch den ganzen Roman und ist mit viel Fingerspitzengefühle, ohne die schlimmen Erlebnisse herunterzuspielen, geschrieben. Der Thriller geht ans Eingemachte, ohne mit erhobenem Zeigefinger zu belehren. Anna und Fritz kann ich mir gut als Team für weitere „Abenteuer“ vorstellen und daher hoffe ich auf eine Fortsetzung von „Niemand wird dich hören“. Mir hat der Thriller sehr gut gefallen und ich konnte zum Ende hin, kaum noch aufhören zu lesen.

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Giovannis avatar

Rezension zu "Niemand wird dich hören" von Eva Geßner

Wahnsinnig spannender Thriller mit überraschendem Ende
Giovannivor 4 Monaten

Auf dem  Cover ist eine junge Frau zu sehen, dessen linkes Auge von einem blauen Schmetterling überlagert wird. Der Schmetterling zieht sich durch die ganze Geschichte. Davor ist in großen Lettern der Titel des Buches geschrieben.

Anna, eine erfolgreiche Anwältin,  ist in ihrer Ehe und im Job unglücklich.

Immer wieder träumt Anna von ihrer Schwester, die sich als junges Mädchen umgebracht hat. Die Erinnerung an ihre Schwester und die Geschehnisse um den Tod der Schwester sind voller Lücken.

Direkt nach dem Tod der Schwester wurde Anna in ein Internat geschickt und hatte und hat nur noch wenig Kontakt zu ihrer Familie. Gelegentlich besucht sie ihre Mutter, die den Tod der Schwester scheinbar psychisch hat zerbrechen lassen.

Der suspendierte Hauptkommissar Fritz Sander ermittelt auf eigene Initiative weiter gegen Annas Vater. Dieser war unter anderem auch nicht unbeteiligt an seiner Suspendierung. Sein Freund und Kollege Rolf unterstützt ihn dabei- auch wenn er sich selbst damit in Gefahr bringt- Probleme auf der Arbeit zu bekommen.

Sander hofft über die Observation von Anna an Informationen zu kommen, lernt Anna durch einen Zufall aber besser kennen und entwickelt Gefühle für sie.

Er hilft Anna sich an die Vergangenheit zu erinnern. Immer mehr Erinnerungsstücke gelangen an die Oberfläche und Anna erkennt langsam, wer der eigentlich Übeltäter ist.

Die Geschichte ist sowohl aus der Sicht von Anna als auch aus der von Kommissar Sander geschrieben. Die verschiedenen Perspektiven wechseln sich je nach Handlung ab.

Anna ist sympathisch, beruflich sehr erfolgreich und hat sich sowohl ihrem Ehemann als auch ihrem Vater total untergeordnet ohne es gemerkt zu haben. Als sie Sander kennenlernt strampelt sie sich frei und erkennt, was sie eigentlich tun möchte.

Fritz Sander, der suspendierte Hauptkommissar, wird einem im Lauf der Geschichte immer sympathischer. Er steht Anna zur Seite und hilft ihr dabei, die Erinnerungen zu verarbeiten. Unwahrscheinlich sympathisch wird er auch durch die Unterstützung seiner allein lebenden Mutter. Diese Szenen auf dem Hof zeigen einen ganz anderen Menschen- hilfsbereit, zuvorkommen und manchmal auch etwas unsicher.  Sie ist einen Mutter, wie Anna sie gern gehabt hätte.

Auch die sich langsam entwickelnden Gefühle zwischen Sander und Anna machen es dem Leser leicht, ein wenig zur Ruhe zu kommen und zu genießen.

Zusammen mit seinem Freund Rolf, der ihm seine Freundin ausgespannt hat, versucht er einen Mord aufzuklären, der in Verbindung mit Anna und ihrem Vater steht.

Zunächst erscheinen diese Ereignisse unabhängig zu sein, im Laufe der Geschichte fügen sich die Handlungsstränge immer mehr zusammen.

Der hinter allem stehende Kindesmissbrauch klingt immer wieder an, kann aber zunächst nicht recht eingeordnet werden. Immer wieder werden Szenen eingestreut, die aus der Sicht der verstorbenen Schwester von Anna, über ihre Erlebnisse und den Missbrauch erzählen. Lange hat man den Verdacht, dass der Vater von Anna und sein Freund, der Chef von Anna, hinter dem Missbrauch stecken. Gerade diese Erinnerungen helfen immer wieder dabei, die Spannung auf einem sehr hohen Level zu halten.

Erst kurz vor dem Ende des Buches wird dem Leser klar, wer hinter allem gesteckt hat. Erschreckend und völlig unerwartet.

 

Die Spannung ist von der ersten Seite an gegeben.  Man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen, obwohl man zunächst die einzelnen Handlungsstränge nicht miteinander verbinden kann.  Diese verbinden sich aber nach und nach. Eine kleine Romanze begleitet die Ermittlungen und stellt einen ruhigen Kontrast dar.

Ein wahnsinnig spannender Thriller mit einem überraschenden und lange nicht vorhersehbaren Ende. Eine absolute Empfehlung für Menschen, die spannende Krimis /Thriller mit nicht vorhersehbaren Ende lieben.

 

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Gespräche aus der Community

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DIGITALPUBLISHERS_Verlags avatar
!!! Unsere neue Thriller-Leserunde !!!
Jahrelang hat sie sich nicht an den Tod ihrer Schwester erinnert. Jahrelang hat sie keine Fragen gestellt.
Doch nun wird sie in ihren Albträumen verfolgt …


Wir starten eine Leserunde zu unserem neuen Thriller
Niemand wird dich hören von Eva Geßner und verlosen dafür 20 E-Books! Neugierig und Thriller-begeistert? Dann macht mit!

Autoren oder Titel-Cover Darum geht's: Über zwanzig Jahre nach dem Selbstmord ihrer Schwester scheint Annas Leben in bester Ordnung: Sie ist erfolgreiche Anwältin und ihr Mann ein ehrgeiziger Chefarzt. Die Ereignisse von damals hat sie völlig verdrängt. Doch in ihrer Ehe kriselt es und Anna wird von immer wiederkehrenden Träumen gequält: ein dunkler Flur, ein blauer Schmetterling und das hilflose Weinen eines Mädchens lassen sie nicht mehr los.
Anna ahnt, dass die Träume mit dem Tod ihrer Schwester zu tun haben. Doch um die Wahrheit zu entschlüsseln, muss sie tief in ihr Unterbewusstsein vordringen. Scheinbar zufällig begegnet sie dem suspendierten Hauptkommissar Fritz Sander, der ihr seine Hilfe anbietet. Die beiden geraten in ein Netz aus Lügen, Korruption, Mord und Geheimnissen. Wem kann Anna noch trauen und was lauert in ihrer Erinnerung?

Erste Leserstimmen
„Ein packender Thriller, der tief in die Abgründe der menschlichen Psyche blickt“
„Eine zutiefst beklemmende Geschichte, die mich beim Lesen gefesselt hat“
„Großartig aufgebaute Spannung mit abgründigen Charakteren“
„Dicht und stimmungsvoll geschrieben“
„Ein faszinierender Psychothriller mit Tiefgang“

Über die Autorin: Eva Geßner wurde 1968 im Rheinland geboren und wohnt in Köln. Ihre erste Kurzgeschichte schrieb sie bereits als 10-jährige. Der Plot und die Bilder von Jeff Waynes War of the worlds hatten sie so verängstigt, dass ihr Vater kurzerhand eine Gegengeschichte mit freundlichen Außerirdischen erfand, die die beiden zusammen weitergesponnen und aufgeschrieben haben.

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!
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Zusätzliche Informationen

Eva Geßner wurde am 20. November 1968 in Düsseldorf (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 36 Bibliotheken

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