Eva Gerberding , Evelyn Holst Wer sagt, dass Kinder glücklich machen?

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Inhaltsangabe zu „Wer sagt, dass Kinder glücklich machen?“ von Eva Gerberding

Überlebensgeschichten von der Elternfront Seien wir doch mal ehrlich: Erziehungsarbeit ist Schwerstarbeit. Natürlich lieben Eltern ihre Kinder. Mehr als alles andere auf der Welt. Wenn sie Babys sind, stehen wir nachts an ihren Bettchen, aus Angst, sie würden aufhören zu atmen. Von unseren Teenies ertragen wir schlechte Laune und zugemüllte Kinderzimmer. Später haben wir oft das Gefühl, nur als „Portemonnaie auf zwei Beinen” geschätzt zu werden – jede Zeit ist unterschiedlich, jede hat natürlich ihre gute Seiten, aber auch viele, die für unsere Magenschleimhaut weniger vorteilhaft sind. Deshalb ist vielen Müttern und Vätern die Frage nicht fremd: Ginge es mir ohne Kinder nicht viel besser? Das auszusprechen ist ganz klar unter Todesstrafe verboten. Aber darüber nachdenken darf man doch mal – oder nicht? Eva Gerberding und Evelyn Holst wagen den Gedanken und präsentieren zugleich eine humorvolle Trostschrift und einen verständnisvollen Begleiter für Eltern unter Druck. Denn beides gehört zum Elternsein: das größte vorstellbare Glück, aber ebenso der größtmögliche Stress. Und beides ist normal.

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  • Wer sagt dass Kinder glücklich machen - Sachbuch das zur Sache kommt

    Wer sagt, dass Kinder glücklich machen?
    thursdaynext

    thursdaynext

    Mit einem spanischen Sprichwort beginnt das Buch. "Wenn sie klein sind möchte man sie am liebsten aufessen. Wenn sie größer sind bedauert man es nicht getan zu haben.“ Eva Gerberding und Evelyn Holst wissen wovon sie schreiben. Der Subtitel „Von Vätern und Müttern am Rande des Nervenzusammenbruchs“ lockte und versprach die Wahrheit und nichts anderes ist in diesem Buch zu finden. Aufgelockert durch Til Mettes geniale Zeichnungen/ Cartoons dürfen potentielle Eltern hier Klartext lesen. Die Autorinnen , gestandene Mütter und Großmütter schreiben Tacheles. Und das ist gut so. Humorvoll aber knallhart werden die Realitäten des Elterndaseins geschildert. Immer wieder anhand von Beispielberichten anderer Eltern, die ab und an etwas kürzer hätten ausfallen dürfen. Auch die Gefühlslage während der Schwangerschaft / Geburt / Kleinkindalter etc kommt nicht zu kurz. Fairer- und richtiger/wichtigerweise kommen auch die Väter zu Wort. Ich musste viel lachen beim lesen, war froh bestimmte Lebensphasen der kids bisher einigermassen geistig gesund überstanden zu haben, ergötzte mich bei Til Mettes tiefgründig pointiertem schwarzem Humor, den Kapitel über „Jetzt bist du mal dran“ und dem Ratschlag an verweifelte Babyneubesitzer: „Einmal am Tag die Fenster weit aufreissen und laut rausbrüllen: Ich will mein altes Leben wieder!!!“ Auch sehr köstlich: Die zehn häufigsten Elterntypen – die allerdings nicht ganz ernstzunehmen sind. Wobei .......*g* Alles in allem ein fundiertes Sachbuch für Eltern und besonders für solche die diesen Status unbedingt haben wollen. Die glauben die Hälfte sowieso erst wenn sie es selbst erfahren. Macht aber nichts , besser man ist vorgewarnt und dabei ist dieses amüsante Buch wirklich nützlich. Ein paar, nicht unbedingt neue, aber es tut gut sie sich ab und an mal wieder zu vergegenwärtigen, Weisheiten sind auch enthalten. Zum Beispiel die Spielplatztips: „Und Kinderspielplätze sind für Frauen die über einen mehr als zweistelligen IQ verfügen, eine Vorstufe zur Vorhölle.“ Aber besonders: Gib ihnen Flüüüüüüüüüügel (sprich loslassen lernen) Gut genug reicht. Demut und Geduld (ist das was Eltern lernen sollten/müssen) Herzlichen Dank den Autorinnen für diese wahrhaftige, kurzweilige Lektüre. Ich kann es allen Eltern und Nochnichteltern nur wärmstens zur Erhellung der dunkleren Momente in der Brutpflege empfehlen. Am besten auf dem Spielplatz lesen und die Realität mit der geschilderten Sozialstudie vergleichen!

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    thursdaynext

    thursdaynext

    20. February 2014 um 16:56
  • Rezension zu "Wer sagt, dass Kinder glücklich machen?" von Eva Gerberding

    Wer sagt, dass Kinder glücklich machen?
    Kanjuga

    Kanjuga

    16. June 2012 um 12:01

    Inhalt In diesem Buch geht es darum, dass Kinder nicht immer nur die pure Freude sind. Es erzählt von den Ereignissen jenseits der rosaroten Brille und worauf wir in Sachen Kinder nicht (oder selten) von Freunden u. Verwandten vorbereitet werden. Es geht darum, dass Eltern eben NICHT alles falsch gemacht haben, wenn der Teenie Mamas Auto klaut oder von der Polizei heim gebracht wird, sondern, dass das einfach irgendwo dazu gehört. Persönliche Meinung Insgesamt war das Buch flüssig zu lesen. Ich finde es als "noch Kinderlose" wirklich gut das jemand mal ausspricht, dass Kinderkriegen und haben nicht immer Spaß machen. Es weißt sowohl darauf hin, dass es durchaus ok ist, sich auch mal zu langweilen wenn man zum gefühlten 125.536mal das lieblings-Pixiebuch vorlesen soll oder wir uns "egoistischerweise" einfach mal einen Vormittag frei nehmen um z.B. zum Wellness zu gehen. Die Erfahrungsberichte von Elternteilen (fast nur Müttern) die zwischendurch immer eingestreut werden, sind bestimmt ein "Trostpflaster" für Eltern deren Kinder bereits ein gewisses Alter erreicht haben und die denken, sie hätten alles falsch gemacht. Sie sind aber auch für "noch-nicht-Eltern" interessant. Die Kapitel sind zwar unterteilt, überschneiden sich aber oft und vieles wird auch doppelt und dreifach erzählt, deshalb einen Stern abzug. Ich konnte mich vor allem in den Kapiteln über die Pubertät doch das ein oder andere mal selbst wiederfinden (ich war ein furchtbares Teeniemonster, ehrlich!!). Auch die Tipps des Psychologen, die in roten Kästchen immer wieder auftauchen, spiegeln einiges wieder, was ich meiner eigenen Mutter oft selbst gesagt habe als ich noch daheim gelebt (und ihre Nerven strapaziert) habe... Insgesamt spricht das Buch allerdings mehr die Frauen als die Männer an auch, wenn es für Männer ein eigenes Kapitel gibt. Fazit Ich kann dieses Buch allen, die bereits Kinder haben empfehlen! Solchen die noch keine Kinder haben, aber gerne welche hätten, können und sollten das Buch natürlich auch lesen aber bitte nicht denken, die Autorinen wollten jeden vom Kinderkriegen abraten! Sie wollen lediglich darauf hinweisen, dass Elternsein eben nicht immer nur rosa Zuckerwatte ist ;o)

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  • Rezension zu "Wer sagt, dass Kinder glücklich machen?" von Eva Gerberding

    Wer sagt, dass Kinder glücklich machen?
    capkirki

    capkirki

    11. June 2012 um 15:01

    Vorneweg: ich habe keine Kinder und plane auch keine. Irgendwie hat sich bei mir nie der Kinderwunsch eingestellt und mein Schatz und ich sind ganz zufrieden mit unserem Entschluss "babylos" zu bleiben. Daher konnte ich völlig unbelastet an dieses Buch rangehen und muss zugeben, nach dieser Lektüre bin ich doch ein wenig froh, dass wir uns so entschieden haben.... Dieses Buch ist ein sehr offenes und ehrliches Buch. Eltern, die ihr Kind für den zweiten Leonardo da Vinci halten, obwohl es mit 3 Jahren noch nicht wirklich richtig sprechen kann, sollten dieses Buch vielleicht nicht lesen ;) Auch Eltern, deren Berufung es ist, Eltern zu sein und die mit allem zufrieden sind, was ihr Kind, die Nachbarskinder oder sonst ein Kind auf der Welt tut, sollten die Finger davon lassen. Die zwei Autorinnen, selbst Mütter, berichten schonungslos darüber, was es heißt, ein Kind zu haben. Von der Zeugung bis zum Großeltern werden, verfolgen wir den Weg der Eltern. Und obwohl beide Autorinnen ihre Kinder über alles lieben und nie wieder hergeben würden, gab und gibt es (viele) Momente im Leben, die sie wirklich fordern und fertig machen. Für Eltern beginnen diese Momente, wenn sie das Baby vom Krankenhaus mit nach Hause bringen und von da an nicht mehr wissen, was Schlaf und Sex ist, geht über Spielplatzregeln, Einschulungen, Schulproblemen, Pubertät, Probleme mit dem Erwachsenwerden (Generation Praktikum), Patchwork Familien, zu Partner oder Partnerin und schließlich bis zum "Enkel bekommen". Zwischen den Erzählungen und "Beichten" werden immer wieder verschiedene Eltern- und Kindertypen analysiert, Statistiken und Zahlen eingestreut, kommen verschiedene Mütter und Väter zu Wort. Kleine Comics unterhalten beim Lesen zusätzlich. Empfehlen kann ich das Buch allen Kinderlosen, ihr werdet euch kaputtlachen und immer wieder mit dem Kopf schütteln ;) , Paaren, die Eltern werden wollen, um einen realistischen Blick auf das zu werfen, was sie erwartet und um sich zu keinen "Nerveltern" zu entwickeln und Eltern, die in manchen Situationen einfach wissen wollen, dass sie mit ihren Problemen nicht allein auf der Welt sind. Mit hat das Buch großen Spaß gemacht. Es ist sehr informativ und doch sehr lustig geschrieben. 5 kindliche Sterne

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