Eva Gosciejewicz

 4,3 Sterne bei 4 Bewertungen

Lebenslauf von Eva Gosciejewicz

Eva Gosciejewicz studierte Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Neben Engagements u.a. an den Kammerspielen München, dem Bayerischen Staatsschauspiel und dem Theater Bremen sowie Auftritten in Film und Fernsehen ist sie eine gefragte Hörbuchsprecherin, die mit Charme und Temperament begeistert.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Wir sind schließlich wer (ISBN: 9783732419043)

Wir sind schließlich wer

Erscheint am 04.11.2021 als Hörbuch bei Argon Digital.
Cover des Buches Das Geheimnis der Grashüpfer (ISBN: 9783732456406)

Das Geheimnis der Grashüpfer

Neu erschienen am 29.09.2021 als Hörbuch bei Argon Digital.
Cover des Buches Die Träume der Bienen (ISBN: 9783732456390)

Die Träume der Bienen

Neu erschienen am 17.09.2021 als Hörbuch bei Argon Digital.
Cover des Buches Das Lächeln der Libellen (ISBN: 9783732456383)

Das Lächeln der Libellen

Neu erschienen am 27.08.2021 als Hörbuch bei Argon Digital.

Alle Bücher von Eva Gosciejewicz

Cover des Buches Der Zopf (ISBN: 9783839816196)

Der Zopf

 (63)
Erschienen am 21.03.2018
Cover des Buches Zwischen Himmel und Liebe (ISBN: 9783866103184)

Zwischen Himmel und Liebe

 (46)
Erschienen am 23.10.2007
Cover des Buches Nur einen Horizont entfernt (ISBN: 9783839892992)

Nur einen Horizont entfernt

 (37)
Erschienen am 22.09.2016
Cover des Buches Für immer in deinem Herzen (ISBN: 9783839893234)

Für immer in deinem Herzen

 (17)
Erschienen am 23.03.2017
Cover des Buches So groß wie deine Träume (ISBN: 9783839815328)

So groß wie deine Träume

 (14)
Erschienen am 23.02.2017
Cover des Buches Und nebenan warten die Sterne (ISBN: 9783839893562)

Und nebenan warten die Sterne

 (15)
Erschienen am 26.10.2017
Cover des Buches Heute schon für morgen träumen (ISBN: 9783839816769)

Heute schon für morgen träumen

 (9)
Erschienen am 26.09.2018

Neue Rezensionen zu Eva Gosciejewicz

Cover des Buches Das unsichtbare Leben der Addie LaRue (ISBN: 9783732455164)lenihs avatar

Rezension zu "Das unsichtbare Leben der Addie LaRue" von V. E. Schwab

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue (Hörbuch)
lenihvor 4 Monaten

Frankreich, 1714. Adeline LaRue ist 23 Jahre alt und liebt das Leben. Für sie gibt es nichts Schöneres, als mit ihrem Vater zum Markt in die nächste Stadt fahren zu dürfen, zu zeichnen und sich von ihrer Freundin Estelle Geschichten über die alten Götter erzählen zu lassen. Sie träumt davon, unabhängig und frei zu sein. Und sie will die Welt bereisen. Doch eine junge Frau wie sie gehört ins Haus, soll einen Mann finden und eine Familie gründen. Ihre Eltern wollen sie mit einem jungen Witwer verheiraten, den Addie jedoch nicht liebt. Also flieht sie am Tag ihrer Hochzeit in den Wald und will sich verstecken. Sie betet zu den alten Göttern, an die Estelle glaubt und fleht diese an, ihr Freiheit und ein selbstbestimmtes Leben zu schenken. Doch sie vergisst den wichtigsten Rat ihrer alten Freundin. Nämlich den, niemals zu den Göttern zu beten, die nach Einbruch der Dunkelheit antworten.

New York, 2014. Addie, die vor dreihundert Jahren tatsächlich ihren sehnlichsten Wunsch erfüllt bekommen hat, lebt noch immer und sie ist frei. Das Wesen, das ihr ihren Wunsch erfüllt hat, und das als Gegenleistung ihre Seele verlangte, hat ihr jedoch nicht nur Zeit geschenkt, um all die Dinge zu erleben, von denen sie damals in ihrem kleinen Dorf nur träumen konnte. Es hat auch dafür gesorgt, dass Addies Leben einsam bleibt. Denn niemand, der Addie trifft, erinnert sich lange an sie. Das Verlassen eines Raumes, das Schließen einer Tür oder der Schlaf lassen Addie aus dem Gedächtnis jeder Person verschwinden, der sie je begegnet ist. Es ist ihr unmöglich, Freunde zu finden, eine Familie zu gründen, zu arbeiten oder gar eine Wohnung zu mieten. Nie erinnert sich jemand daran, bereits mit ihr zu tun gehabt zu haben. Und so hat sie all die Jahre damit zugebracht, sich jede Nacht einen neuen Schlafplatz zu suchen, sich immer wieder neue Kleidung und Essen zu stehlen. Und sie hat versucht, nicht immer wieder vergessen zu werden. Doch alles, was bisher von ihr geblieben ist, sind eine wage Idee, ein Echo, ein Déjà-vu. Es sind Gemälde einer unbekannten Schönheit in Museen, Lieder, die von ihr inspiriert wurden. Sie ist die Muse vieler Künstler, ohne dass es jemals jemandem bewusst wäre.

Immer wieder versucht der Gott, das Wesen, der Teufel, den sie Luc nennt, sie davon zu überzeugen, endlich aufzugeben und ihm ihre Seele zu überlassen, doch Addie ist noch lange nicht fertig. Auch wenn sie immer einsam ist, schon viel Schlimmes erlebt hat und immer wieder alles verliert, was ihr lieb und teuer ist, vom Leben hat sie nie genug. Und dann geschieht ein Wunder. Henry, ein junger Mann, der in einem kleinen Buchgeschäft arbeitet, kann sich an sie erinnern.

Was schreibe ich nur zu dieser Geschichte. So langsam habe ich das Gefühl, ich kann so viele Bücher von V. E. Schwab lesen, wie ich will. Ich werde es niemals schaffen, vorherzusehen, auf welche Art und Weise sie mich beim nächsten Mal mit ihrem Schreiben in den Bann ziehen wird. „Das unsichtbare Leben der Addie LaRue“ unterscheidet sich so grundlegend von den Büchern, die ich bisher von ihr gelesen habe, die sich aber ebenfalls vollkommen voneinander unterschieden haben. Ich kann auch nach dem sechsten Buch von ihr nicht behaupten, Schwabs Stil zu (er-)kennen. Bisher habe ich alles, was mir von ihr in die Hände gefallen ist, verschlungen. Aber ich gebe zu, mit Addie hat Schwab es mir nicht leicht gemacht. Vom Umfang her liegt dieses Buch mit 592 Seiten bzw. 19 Std. 37 Min. etwa in der Mitte von denen, die mir bisher bekannt sind. Und doch kam es mir wesentlich länger vor, als alles, was ich bisher von Schwab gelesen oder gehört habe. Und ich weiß eigentlich immer noch nicht, wie ich die Geschichte finde.

Addie LaRue ist eine lebenshungrige und unbeugsame Frau. Sie muss viel erdulden, übersteht persönliche Rückschläge, gesellschaftliche Umbrüche, Aufstände und Kriege. Und auch Luc, der Teufel (oder das, was dem am nächsten kommt), der endlich ihre Seele will, macht ihr das Leben mit seinen Listen und Spielchen schwer. Doch Addie kann nicht aufgeben, will sich nicht unterwerfen lassen, sie will alles auskosten, was das Leben zu bieten hat, egal, welchen Preis sie dafür zahlen muss. Zunächst empfand ich Addies starken Willen und ihren Freiheitsdrang als bewundernswert, später nervten ihr Trotz und ihre Sturheit ein wenig und noch weiter in der Geschichte schien sich ihre Lebensfreude in Gleichmut verwandelt zu haben und sie langweilte mich ein bisschen. Mal mochte ich sie sehr, mal verstand ich sie einfach nicht. Sie weiß genau, was sie nicht will, aber nicht, was sie will. Und dann kam Henry.

Henry ist ein zerrissener, verlorener Charakter. Ich will über ihn und den Grund, warum er der einzige ist, der sich an Addie erinnern kann, gar nicht zu viel verraten. Aber Henry hat mir persönlich nicht so gut gefallen. Auch wenn er so eine große Rolle in Addies Leben spielt, ich konnte seine Persönlichkeit irgendwie einfach nicht richtig greifen. Aber er gibt Addies rastlosem Dasein einen Sinn und lässt sie endlich eine Richtung erkennen.

Richtig gut gefallen hat mir dagegen Luc, der Teufel. Bei ihm hat die Autorin für meinen Geschmack  jedoch Potenzial verschenkt. Luc ist noch vor Addie die interessanteste Figur dieses Romans. Ich hätte so gern mehr über ihn erfahren. Er spielt seine Spielchen und Addie und auch die Leser:innen können sich nie sicher sein, wann und ob sie jemals sein wahres Gesicht sehen.

Addies Welt hat die Autorin meisterlich aufgebaut. Sie lässt sich viel Zeit und ist dabei sehr ausführlich, aber dadurch gerät das Ganze leider ab und zu auch etwas langatmig. Doch nichts ist schlimmer in einem Buch, als dass die Welt darin leer bleibt, weil Autor:innen sich nicht die Zeit nehmen, diese zu entwickeln. Darum will ich das nicht zu sehr kritisieren. Trotzdem war es hier aber vielleicht schon ein bisschen zu kleinteilig.

Ein ganz zentrales Thema ist die Kunst. Jedem Teil der Geschichte ist die Beschreibung eines Kunstwerks vorangestellt, welches von Addie in irgendeiner Form inspiriert wurde. Das hatte für mich einen ganz besonderen Reiz, denn egal wie traurig es war, dass sich niemand an Addie erinnern konnte, wirklich vergessen wurde sie nicht. Oder zumindest wurde die Idee von ihr, das Gefühl nach ihr nicht vergessen. Das ist auf eine Art sehr tröstlich. Es zeigt, dass jeder in der Begegnung mit anderen irgendwelche Spuren hinterlassen kann, selbst wenn die es gar nicht bewusst wahrnehmen.

Ein paar kleine Kritikpunkte habe ich ja bereits aufgezählt. Der letzte betrifft die Sprecherin Eva Gosciejewicz. Ihre Interpretation von Henry passte für mich leider überhaupt nicht zur Figur. Ihre Stimme ließ ihn immer eher arrogant und abweisend klingen, dabei ist Henry feinfühlig, verunsichert und oft verzweifelt. Zu Luc passten ihre Betonung und Aussprache jedoch ganz hervorragend und auch ihre Addie ist so, wie ich sie mir vorgestellt hatte.

Am Ende meiner Rezension merke ich nun, wie sehr mich dieses Buch doch beeindruckt hat. Für mich ist diese Geschichte besonders, auch wenn sie eher ruhig bleibt und keine Begeisterungsstürme auslöst. Addie wird mir lange im Gedächtnis bleiben. Ein paar Mängel gab es für mich, darum nehme ich einen klitzekleinen Abzug vor und vergebe 4,5 Sterne.

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Cover des Buches Der Schattengarten (ISBN: 9783844527124)engineerwifes avatar

Rezension zu "Der Schattengarten" von Anna Romer

Die Geheimnisse von Bitterwood ...
engineerwifevor 5 Monaten

Ich glaube, das war mal wieder so ein Buch, das man besser gelesen als gehört hätte. Ich tat mich schwer mit den verschiedenen Zeitsprüngen zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Erst als ich so im letzten Drittel meinen „Aha-Moment“ hatte und endlich durchblickte, wie das alles zusammenhing, konnte ich genießen und erst dann wurde mir auch bewusst, was in der Vergangenheit für unglaubliche Dinge geschehen waren. Gut gefallen und zugleich traurig gemacht hat mich die Verknüpfung der Familie mit den Aborigines. Wie erfrischend zu lesen, bzw. hören, wie unschuldig Kinder in dieser Hinsicht sind. 

Von mir gibt es eine Note im mittleren Bereich und die Empfehlung bei Interesse lieber das Buch zur Hand zu nehmen.  

Kommentare: 2
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Cover des Buches Der Zopf (ISBN: 9783839816196)LeseBlicks avatar

Rezension zu "Der Zopf" von Laetitia Colombani

Hier wird wortwörtlich ein Zopf geflochten
LeseBlickvor 9 Monaten

Zu Beginn möchte ich erklären, wieso ich in meiner Rezension als Inhaltsangabe die Rückseite des Buches verwendet habe. Sowohl die Inhaltsangabe beim Argon Verlag, als auch bei Amazon verraten dem Hörer und Leser meiner Meinung nach vorab bereits zu viel. Ich bin froh, dass ich lediglich die Rückseite des Buches vorab gelesen habe.

 

Dass mich hinter diesem Roman aber solch eine Geschichte erwartet, hätte ich anfangs nicht vermutet. Ich war mir sehr unsicher, ob ich dieses Buch lieber lese oder doch lieber Höre. Ich habe mich schlussendlich für das Hörbuch entschieden und bin im Nachhinein sehr glücklich mit dieser Entscheidung.

 

Gesprochen wird das Buch von drei Frauen:

Valery Tscheplanowa (Smita)

Eva Gosciejewicz (Giulia)

Andrea Sawatzki (Sarah)

und vor allem ist Valery Tscheplanowa für mich eine interessante Neuentdeckung.

Ihren Part und sogleich die Geschichte um die Inferin Smita gefiel mir im Großen und Ganzen am Besten.

 

Die Figur Smita konnte mich mit ihrer Geschichte vor allem neugierig machen. Neugierig auf folgende Themen: Smita ist eine Dalit. Eine Unberührbare.

Dalits stehen im indischen Kastensystem an unterster Stelle und die Erzählungen ihres Lebens stimmten mich unheimlich nachdenklich. Und förmlich schockiert haben mich Themen wie Vergewaltigung und Vergeltungsmaßnahmen.

 

„Die Vergewaltigung ist eine äußerst wirkungsvolle Waffe, eine Massenvernichtungswaffe. Manche nenne es auch eine Seuche.“ (S. 115)

 

Zu diesen Themen werde ich mich auf die Suche nach weiterführender Literatur machen.

 

Giulia, gerade 20 Jahre alt, konnte mich mit ihrem Willen begeistern. 

Sie weiß sich durchzusetzen, auch wenn dies in Sizilien für eine Frau eigentlich nicht gewollt ist. Nach einem Schicksalsschlag macht sie eine Entdeckung, die zu zum Handeln auffordert. Sie will das Erbe ihrer Familie, vor allem das ihres Vaters retten.

 

Und dann ist da noch Sarah. Sie steht mitten im Leben und hat den erfolgreichen Höhepunkt, zumindest in beruflicher Hinsicht nahezu erreicht. 

Sie soll Teilhaberin einer renommierten Anwaltskanzlei werden.

Eine Branche, in der Frauen hart für solch eine Position arbeiten und sich beweisen müssen. Sarah hat es geschafft, bis sie eine niederschmetternde Diagnose von ihrem Arzt bekommt.

 

Alle drei Frauen sind für mich Kämpferinnen, in Bezug auf Sarah fiel im Hörbuch sogar das Wort Amazone. „Der Zopf“ ist ein Roman, der sich nach und nach aufbaut. Durch einen gezielt gesetzten Wechsel der Handlungsstränge ist man als Hörer gewillt, auch das nächste und das darauf folgende Kapitel noch zu hören.

Ich war auf jeden Fall sehr schnell durch mit den 5 Stunden und 42 Minuten.

Ich denke, so wie es sich gehört hat, wird sich das Buch auch lesen lassen.

 

Bis zum letzten Drittel hatte ich noch keine Ahnung, was es mit dem Titel auf sich haben soll bzw. wie die Autorin den Bogen schließen will.

An dieser Stelle sei gesagt, dass sie keinen Bogen schloss, sondern einen wunderschönen Zopf flocht. Entweder war ich beim Hören so gefesselt, dass ich nicht weiter gedacht habe oder die Erkenntnis kam wirklich erst gegen Ende.

Auf jeden Fall ist es ein tolles Ende, welches wohl jeden Hörer und jede Hörerin zufrieden zurücklassen wird.

 

 Mein Fazit

„Der Zopf“ ist gleich zu Beginn des Jahres ein kleines Highlight.

Auf relativ wenig Seiten bzw. Hörstunden verpackt Laetitia Colombani drei Lebensgeschichten, welche am Ende den perfekten Zopf ergeben.

Zu dem beinhaltet es Themen, welche mich neugierig machen und mit denen ich mich auch im Nachhinein weiter beschäftigen möchte.

Absolute Leseempfehlung für alle!

 

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