Eva Gründel

 3.7 Sterne bei 15 Bewertungen
Autorin von Mörderhitze, Mörderwetter und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Eva Gründel

Eva Gründel, geboren 1948 in Wien, lebt heute auf Sizilien. Promotion in Publizistik und Kunstgeschichte, Redakteurin für die österreichische Tageszeitung Die Presse. Zahlreiche Reiseführer über den Süden Italiens, Österreich und Tschechien. 1994 Übersiedlung nach Taormina, Leitung von Studienreisen. Seit 2010 erscheinen ihre Kriminalromane rund um die Reiseleiterin Elena Martell und Commissario Giorgio Valentino. Bei HAYMONtb: "Mörderwetter". Ein England-Krimi (2014).

Alle Bücher von Eva Gründel

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Mörderwetter

Mörderwetter

 (4)
Erschienen am 27.05.2014
Mörderhitze

Mörderhitze

 (4)
Erschienen am 09.09.2015
Das Lächeln der Maddalena

Das Lächeln der Maddalena

 (2)
Erschienen am 04.03.2010
Wien

Wien

 (1)
Erschienen am 01.01.2011
Mörderküste

Mörderküste

 (1)
Erschienen am 04.07.2016
Mörderbescherung

Mörderbescherung

 (1)
Erschienen am 09.11.2016
Teuflische Weihnachten

Teuflische Weihnachten

 (1)
Erschienen am 08.11.2010

Neue Rezensionen zu Eva Gründel

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Mörderbescherung" von Eva Gründel

eine diabolische Reise ...
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

Inhalt:

Reiseleiterin Elena Martell ist mit ihrer Gruppe in und um Neapel unterwegs. Man besichtigt die diversen Sehenswürdigkeiten, kauft Krippenzubehör und wartet wie die Einheimischen auf das Blutwunder des San Gennaro.
Diesmal stirbt niemand aus ihrer Gruppe, doch gibt es insgesamt vier Tote und einen Überlebenden. Jedes Mal wird ein rotes Teufelchen in unmittelbare Umgebung gefunden. Allen Opfern ist gemeinsam, dass sie in irgendeiner Form mit Suchgiftdelikten zu tun hatten. Will da jemand Rache nehmen?

Wieder mit von der Partie ist auch Elenas Freund, Giorgio Valentino, nun nicht mehr als Commissario sonders als Maggiore der Spezialtruppe der Carabinieri TPC, die Kunstdiebstählen und Fälschern auf der Spur ist.

Erzählstil/Spannung/Charaktere:

Dieser Krimi ist die Neuauflage von „Teuflische Weihnachten“ (StyriaBooks, Okt. 2010).

Das Buch lässt sich leicht und locker lesen.
Die Krimihandlung ist wieder mit den Reisebeschreibungen, dem guten Essen und den teilweise schrägen Charakteren gut verknüpft.
Immer wieder für die Leser (und Kenner Italiens) erheiternd, das Kompetenzgerangel zwischen den Carabinieri (sie unterstehen dem Militär) und der Polizei, die zum Innenministerium gehören.

Die verschiedenen Handlungsstränge sind zuerst nebeneinander und werden dann schlüssig zu einem dicken Zopf geflochten.
Der Leser bekommt Appetit auf typisch italienisches Essen, Sehnsucht nach Italien und erhält elegant und unaufdringlich Kultur vermittelt.

Fazit:

Wer eher einen ruhigen Krimi erwartet, liegt hier genau richtig. 

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Mörderdünen: Ein Sahara-Krimi (Reisekrimis mit Elena Martell 3)" von Eva Gründel

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen ...
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

Inhalt:

Die Autorin lässt die Reiseleiterin Elena Martell mit ihren ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschülern nach Libyen reisen. Mit dabei auch die damalige Klassenlehrerin Adele Bernhard.

Während Elena mit ihrer illustren Schar  durch die Sahara reist, ist ihr Lebensgefährte Commissario Valentino ebenfalls im Lande. Er soll einem dreisten Kunsträuber das Handwerk legen, der in der antiken Ruinenstadt Kyrenaika sein Unwesen treibt Dazu hat er Kasim Farhat, Elenas Dolmetscher abgeworben. Kasim, Sohn einer Deutschen und eines Libyer spricht sowohl perfekt Deutsch als auch italienisch, da er in Palermo studiert hat

Wie es in Krimis mit der aus Wien stammenden und in Italien lebenden Elena üblich ist, stolpert sie über eine Leiche. Was besonders in Libyen eine besonders unangenehme Angelegenheit ist, noch dazu ist die Tote Karims Mutter Anna. So wird dieser Vorfall mit Hilfe des Reiseleiters Ibrahim erst einmal vertuscht.

Ibrahim, ein Tuareg, hegt einige Geheimnisse und scheint Anna gekannt und gemocht zu haben. Was verbirgt der Mann? Und wie passen die Kunstdiebstähle hier ins Bild?

Die Reise wird zu einem ungewollten Abenteuer, in dem Elena in große Gefahr gerät.

Erzählstil/Spannung/Charaktere:

„Mörderdünen“ ist das Remake eines Reisekrimis, der schon 2011 unter dem Titel „Wie ein Sandkorn im Wind“ erschienen ist. Damals war die Welt von Muammar al-Gaddafi noch in Ordnung. Daher muten einige Stellen, mit dem Wissen von heute, seltsam an. Gut herausgearbeitet sind die vorsichtig agierenden Libyer - immer auf der Hut vor Schergen des Diktators. Interessant sind auch die unterschiedlichen Ethnien dargestellt, z.B. Tuareg gegen Berber. Dass viele Libyer in der DDR lebten und studierten war mir grundsätzlich bekannt – Industrietransfer (Erdöl gegen Wissen, Spionage inklusive).
Eine Bereicherung ist auch die Figur von Adele Bernhard, der Klassenlehrerin. Elena schwächelt diesmal ein wenig. Die unterschiedlichen Charaktere der ehemaligen Mitschüler haben sich in den letzten vierzig Jahren nicht stark verändert.

Die Spannung hält sich in Grenzen. Recht bald ist klar, wer der Mörder sein muss und wie die Dinge zusammenhängen.

Fazit:
Alles in allem eine leichte Krimilektüre, die einem vielleicht Lust macht, mehr über die Bevölkerung nachzulesen.

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Karin_Kehrers avatar

Rezension zu "Mörderwetter" von Eva Gründel

Mörderische Rundreise
Karin_Kehrervor 2 Jahren


Als die Reiseleiterin Elena Martell einer Freundin zuliebe an einer Busrundreise durch Südengland teilnimmt, ahnt sie noch nicht, dass sie über ein Verbrechen stolpern wird: Der Earl of Wharvedale wird tot in seinem Gartenlabyrinth gefunden.
Zum Glück hält sich Elenas Lebensgefährte, der sizilianische Commissario Giorgio Valente wegen eines Seminars gerade in London auf und kann Elena mit Rat und Tat zur Seite stehen. 

Ein Mord in den malerischen Cotswolds, der mit Schwung und britisch-trockenem Humor gelöst wird. So verspricht es der Klappentext.
Leider wird dieses Versprechen nicht eingelöst und ich war tief enttäuscht von einer Umsetzung, die so gar keine Krimi-Spannung aufkommen lässt. 
Denn das sollte durchaus auch Cosy Crime können! 
Die Handlung mäandert so vor sich hin, zieht sich wie Kaugummi, verschwindet in einem Wust von verschiedenen Perspektiven, die oft nur Nebenfiguren betreffen. 
Es ist leider überhaupt nicht spannend, den Lebenslauf einer solchen Nebenfigur geschildert zu bekommen, um so glauben zu machen, dass diese Person verdächtig sein könnte.
Vor allem sollte der Leser mit sympathischen Figuren mitfiebern können. 
Die Charaktere bleiben hier aber allesamt blass und blutleer, selbst mit Elena und Giorgio wird man nicht warm. Ihr unterschiedliches Temperament böte Zündstoff für vergnügliche Auseinandersetzungen, aber die Dialoge zwischen ihnen wirken gekünstelt, zum Teil sehr überzogen und uninteressant. 
Vom britischen Humor ist im Übrigen auch wenig zu bemerken. Oder kommt der zum Einsatz, wenn der ermittelnde Scotland-Yard-Beamte einen Ischiasanfall vortäuschen muss, um das Büro verlassen zu dürfen? Es geht dabei um die Einvernahme eines Mitglieds der Reisegruppe, das gerade Ziel eines Mordanschlags wurde!
Die Handlung weist einiges an Ungereimtheiten auf. Es geht zum einen um Mord, zum anderen um Kunstdiebstahl. Wer den Mord begangen hat, steht dann schnell fest, die näheren Umstände werden dem Leser auf dem Silbertablett präsentiert, ohne die Möglichkeit zum Raten zu geben. 
Der alles entscheidende Hinweis auf die Mordmethode kommt übrigens von einer unwichtigen Nebenfigur. Überhaupt ist die Gewichtung der Perspektiven sehr unausgewogen. Elena und Giorgio, die eigentlichen Hauptpersonen, tragen kaum etwas zum Geschehen bei.
Die Hintergrundinformationen zu Land und Leuten sind sehr großzügig eingestreut und nehmen, wo es möglich ist, die Spannung noch mehr heraus. Das geht so weit, dass Elena, die eigentlich eine wichtige Nachricht überbringen möchte, noch schnell einen Stopp bei zwei (!) Kirchen macht, damit der Leser auch darüber noch etwas erfährt.
Das einzig Positive – und damit ein zweiter Stern: Die eingestreuten Informationen sind – ohne die Krimihandlung – für einen Englandfan vielleicht doch von Interesse und die Mordmethode ist tatsächlich beinahe perfekt. 
Man merkt sehr deutlich, dass die Autorin vorher Reiseführer verfasst hat! 
„Mörderwetter“ ist der 4. Band der Reisekrimis um Elena Martell. Man muss die vorhergehenden nicht zwingend kennen, aber vielleicht würde es helfen, um die beiden Hauptcharaktere ein wenig besser zu verstehen.

Fazit: Leider enttäuschend! Zäh, langatmig und ohne Esprit. 

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