Eva Herman

 3,2 Sterne bei 39 Bewertungen
Autor von Das Eva-Prinzip, Dann kamst du und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Eva Herman

Cover des Buches Das Eva-Prinzip (ISBN: 9783442154623)

Das Eva-Prinzip

 (15)
Erschienen am 12.11.2007
Cover des Buches Dann kamst du (ISBN: 9783453811638)

Dann kamst du

 (8)
Erschienen am 02.10.2006
Cover des Buches Die Wahrheit und ihr Preis (ISBN: 9783942016285)

Die Wahrheit und ihr Preis

 (5)
Erschienen am 25.03.2010
Cover des Buches Aber Liebe ist es nicht (ISBN: 9783453720404)

Aber Liebe ist es nicht

 (4)
Erschienen am 06.09.2005
Cover des Buches Mein Kind schläft durch (ISBN: 9783548369006)

Mein Kind schläft durch

 (2)
Erschienen am 01.03.2007
Cover des Buches Das Prinzip Arche Noah (ISBN: 9783866121331)

Das Prinzip Arche Noah

 (1)
Erschienen am 05.09.2007
Cover des Buches Das Überlebensprinzip (ISBN: 9783775148849)

Das Überlebensprinzip

 (1)
Erschienen am 28.04.2008

Neue Rezensionen zu Eva Herman

Cover des Buches Dann kamst du (ISBN: 9783453211995)

Rezension zu "Dann kamst du" von Eva Herman

Rezension zu "Dann kamst du"
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Inhaltsangabe:

Corinna Feldmann fällt aus allen Wolken, als ihr Freund Siggi die 10jährige Beziehung von heute auf morgen beendet. Sie sucht Trost bei Freunden, in der Therapie und in ihrer Arbeit als Moderatorin.

Gerade beim letzteren lernt sie den attraktiven und aparten Gewerkschafter Peter Ferthenbach kennen. Trotz des gebrochenen Herzens wird ihr Interesse geweckt und sie verabredet sich mit ihm in München zu einem Rendezvouz.

Doch dieses Treffen schickt seine Dämonen voraus: Im Flugzeug erschlägt sie fast mit ihrem Beauty-Cast einen Arzt, in der Sonnenbank verwandelt sie sich in einen gebratenen Hummer und der abgestellte Mietwagen verursacht ein schweres Verkehrs-Chaos in der Münchener Innenstadt. Doch das ist nicht alles und so nimmt das Verhängnis seinen Lauf …

Mein Fazit:

Eine spritzige Komödie voller Turbulenzen und selbstkritischer Spitzfindigkeiten. Der Autorin ist das Erstlingswerk gut gelungen. Ich hoffe, ich kann noch einiges von ihr lesen. Sehr zu empfehlen!

Anmerkung: Die Kurz-Rezension stammt aus Februar 2003.

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Cover des Buches Das Medienkartell (ISBN: 9783864450303)D

Rezension zu "Das Medienkartell" von Eva Herman

Von der Freiheit zur Gleichheit
Dr_Mvor 6 Jahren

Wenn man sich einmal der geistigen Folter unterzieht und sich nacheinander die Abendnachrichten der verschiedenen deutschen Fernsehanstalten zu Gemüte zieht, dann wird selbst dem unkritischsten Mitbürger auffallen, dass sich diese Sendungen auf merkwürdige Weise sowohl in der Schwerpunktsetzung als auch in der Art der Berichterstattung ähneln. Darüber hinaus kann man sich auch nur noch schwer dem Eindruck entziehen, dass man in eine bestimmte Richtung umerzogen werden soll.

Die Autorin dieses Buches hat es sich nun zum Ziel gesetzt, hinter die Kulissen der Medien zu schauen. Nun ist Eva Herman schon einmal heftig aus der Reihe getanzt und dafür mit dem Ausschluss aus ihrer Zunft bestraft worden. Sie kann es sich deshalb eigentlich leisten, zwanglos aufzuklären. Doch bei aller Sympathie für die mit dem Ausgrenzungsbann belegte Autorin, muss man leider feststellen, dass sie der selbst gestellten Aufgabe nur recht bedingt gerecht geworden ist.

Strukturen, Hintergründe, Strategien und Zielsetzungen des "Medienkartells" bleiben weitgehend im Dunkeln. Stattdessen erzählt uns Eva Herman von Ereignissen oder Fällen. Und das macht sie oft recht selektiv und mit einer gewissen Tendenz zur emotionalen Betrachtung. Obendrein verwechselt sie dabei gelegentlich ihre Sichtweise oder gar ihr Wunschdenken mit der Realität. So glaubt sie beispielsweise, dass die zurückgehenden Auflagen der Tageszeitungen oder des "Spiegel" allein dem Umstand geschuldet sind, dass die Leser die Nase voll von der Art Berichterstattung in diesen Blättern hatten. Die wirklichen Gründe für diese Entwicklung stellen sich jedoch etwas vielschichtiger dar.

Bereits im Vorwort wird man mit der generellen Unschärfe dieses Textes konfrontiert. Dort wird zunächst das "Medienkartell" als "Allianz aus "Qualitätspresse", den sogenannten Mainstream-Medien, den politischen Entscheidungsträgern in Berlin, Brüssel und Washington sowie den global agierenden Konzernen, Banken und Lobbyisten" (S.8) definiert. Dann folgen Sätze wie: "Heute regieren Macht und Geld die Welt. Die Wahrheit bleibt bei diesem ausufernden Wechselspiel immer öfter auf der Strecke. Der Dumme ist und bleibt der unwissende Bürger, dessen Meinung jeweils so manipuliert wird, wie es der Elite gerade nutzt."

Abgesehen davon, dass man seinen Mitmenschen vielleicht nicht in dieser Weise gleich Unwissenheit unterstellen sollte, fragt man sich doch, wann solche Aussagen eigentlich irgendwann einmal nicht galten. Was ist denn das Neue an der jetzigen Situation, die die Autorin so beklagt? Wir lesen zwar, dass nach universitären Untersuchungen fast alle Journalisten links oder grün wählen und ihre Gesinnung entsprechend in die "Berichterstattung" einfließen lassen, doch damit ist es dann auch getan. Dort, wo nun eine tiefer schürfende Analyse ansetzen könnte, wird der Leser allein gelassen.

Dafür versucht die Autorin uns einige mehr oder weniger bekannte Fälle etwas ausführlicher und aus ihrer Sicht zu erklären. Leider gelingt ihr auch das nicht durchgehend gut. Immerhin versucht sie die Hintergründe für die Medienkampagne gegen den ehemaligen Bundespräsidenten Wulff zu beleuchten. Die Vorwürfe gegen Wulff, die am Ende die Grenze zur Kleinkariertheit deutlich überschritten, könnte man wohl den meisten Politikern in ähnlicher Form darbieten, wenn man es nur wollte. Warum also dann diese gezielte Aktion?

Frau Herman erwähnt als Gründe mehrere Reden von Wulff, in denen er sich in überraschender und ungewohnter Deutlichkeit und Klarsicht mit der Finanz- und Schuldenkrise auseinandersetzte, die aber leider der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt sind. Sie vermutet, dass Wulff damit als nicht mehr zuverlässig eingeschätzt wurde und Gründe gefunden werden mussten, ihn aus dem Amt zu entfernen.

Was sie über andere Ereignisse oder Vorgänge schreibt, ist meistens weniger deutlich und leider auch oft widersprüchlich. Beim Kapitel über die jüngsten Auseinandersetzungen in Libyen und Syrien erwähnt sie zwar die überaus einseitige Berichterstattung und das Hereinfallen der Qualitätsmedien auf billige Video-Fälschungen, sie kann aber die wahren Zusammenhänge offenbar auch hier nicht sehen oder ihren Lesern erklären, warum diese angeblich vom CIA erzeugten Aufstände, die allesamt in islamischen Gottesstaaten enden werden, irgendwem im Westen nutzen sollten.

Neben solchen unbefriedigenden Ausführungen kann man leider auch Fehler nicht mehr ignorieren, die aus offenbarer Unkenntnis in diesem Buch stehen. Wer beispielsweise Henryk M. Broder als "politisch korrekten Vorzeigejournalisten" bezeichnet (S.43) befindet sich auf dem völlig falschen Dampfer.

Was bleibt von diesem Text? Auf der einen Seite spricht er die Tatsache an, dass wirklicher Journalismus offenbar vom Aussterben bedroht ist und immer mehr durch volkspädagogische Verlautbarungen ersetzt wird. Das versucht die Autorin an vielen Beispielen zu verdeutlichen. Leider bleibt sie dabei zu sehr an der Oberfläche. Die Hintergründe dieser Entwicklung beleuchtet sie eigentlich fast gar nicht. Und wenn doch, dann in ihrem diffusen Stil. Zudem bezieht sie sich in meinen Augen zu oft auf andere Autoren dieses Verlages, was das ungute Gefühl von Marketing anstelle von Analyse der Situation heraufbeschwört.

Die Punkte gibt es für den Mut, sich diesem Thema zu widmen, auch wenn man daraus sicher ein viel besseres Buch hätte machen können. Doch dazu fehlt der Autorin vielleicht auch wegen ihres persönlichen Schicksals die analytische Kühle, die einer klaren und tiefenscharfen Sicht zugrunde liegen müsste.

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Cover des Buches Die Wahrheit und ihr Preis (ISBN: 9783942016285)D

Rezension zu "Die Wahrheit und ihr Preis" von Eva Herman

Diffamieren statt diskutieren
Dr_Mvor 6 Jahren

Die Faktenlage ist inzwischen eindeutig: Eva Herman hat alle bisherigen Unterlassungsklagen gewonnen, die sie anstrengen musste, um sich vom Vorwurf einer Nähe zum Nationalsozialismus zu befreien. In diesem Buch erzählt sie recht emotional die Geschichte der medialen Jagd auf sie.

Wenn man einmal die Hintergründe zunächst beiseite lässt, dann stellt sich die Angelegenheit ganz einfach dar. Auf einer Pressekonferenz anlässlich einer Buchvorstellung formuliert Frau Herman einen für manche Zeitgenossen zu komplizierten, aber grammatikalisch korrekten Schachtelsatz, aus dem eine Journalistin den bösartigen Schluss zieht, dass die Autorin das Naziregime gelobt hat. Diese falschen Behauptungen aus dem entsprechenden Artikel werden ungeprüft von allen Medien übernommen. Der NDR als Hermans Arbeitgeber entlässt daraufhin die Moderatorin.

Frau Herman hat Bücher gegen eine politisch gewollte Meinung geschrieben und ihre Ansichten offensiv unters Volk gebracht. Da sie einen hohen Bekanntheitsgrad besitzt, machte sie sich damit, gewollt oder nicht, zur Galionsfigur. Sie erzählt ihre Geschichte aus ihrer ganz persönlichen Sicht. Das ist selbstverständlich ihr gutes Recht. Ob man nun ihre Ansichten teilt oder nicht, diese Art des medialen Umgangs mit ihr kann man einfach nicht hinnehmen.

Wer das bis dahin nicht merkte, dem musste das spätestens beim Ansehen der Kerner-Talkshow begreifen, aus der Frau Herman wegen Uneinsichtigkeit frühzeitig verabschiedet wurde. Leider kann man der Autorin eine ziemliche Naivität nicht absprechen, denn als Medienprofi hätte sie sehen müssen, dass bereits die Gästeliste auf ein Tribunal schließen ließ. Es ging also von vorneherein nicht um eine Diskussion, sondern um eine diffamierende Verurteilung der Autorin. Dieser Versuch ging jedoch offensichtlich nach hinten los, denn die Öffentlichkeit ist eben doch nicht ganz so blöd, wie einige Meinungsmacher wahrscheinlich vermuten. Frau Herman widmet dieser Sendung fast ein Drittel des Buches und beschreibt neben der Darstellung der Diskussion auch ihre Empfindungen.

Aus diesem Buch kann man eine Menge lernen. Zum Beispiel, dass es keinen investigativen Journalismus mehr gibt, denn auch die so genannten Qualitätsmedien übernahmen ungeprüft mediale Erfindungen. Niemand sah sich den Mitschnitt der Pressekonferenz an, auch nicht RTL-Redakteure, die das Material besaßen und folglich leicht zu Berichtigungen in der Lage gewesen wären. Bei dieser Sachlage kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen.

Natürlich wird Frau Herman auch in diesem Buch nicht müde, ihre Ansichten zu vertreten, für die sie überhaupt erst in die Schusslinie geriet. Da ich ihre anderen Bücher nicht gelesen habe, kann ich mich nur zu diesem Werk äußern. Vielleicht ist ihr dies nicht bewusst, aber der Diffamierungsvirus ist auch an ihr nicht vorbeigegangen, wo sie doch eigentlich wissen müsste, wie er wirkt. Einen Tag vor ihrer Kündigung kommt sie abends in Dessau an. Wir lesen (S. 85): "Ach ja, Dessau, berühmt für seine Übergriffe. Na denn, mit meinem neuen Image hätte ich zumindest hier nichts zu befürchten." Und weiter, nachdem sie am Bahnhof auf die üblichen Schwachköpfe getroffen ist, die man an jedem größeren deutschen Bahnhof findet: "Schnell weg hier. Ob jene, die Deutschland gerade 750000 Krippen verordnen, dieses Elend hier kennen?"

Das ist nicht nur gegenüber der Bauhaus-Stadt Dessau recht heftig, sondern stellt auch einen direkten Zusammenhang zwischen späterer Asozialität und Krippen her. Vielleicht hat Frau Herman nicht bedacht, dass von den vier zurzeit lebenden ostdeutschen Generationen drei in der Mehrzahl Krippen besucht haben. Für die ostdeutsche Bevölkerung hat die Familie jedoch keinen geringeren Wert als für andere Menschen. Das ganze Gegenteil ist wahr. Eine Fremdbetreuung während der Arbeitszeit führt eben nicht zwangsläufig zu einer fehlenden Bindung zwischen Mutter und Kind, genau so wie eine alleinige Betreuung durch die Mutter nicht zwangsläufig zu einer höheren Bindung führt. Nicht alles, was plausibel klingt, ist es auch.

Fazit.
Wenn man erfahren möchte, wie deutsche Qualitätsmedien arbeiten und wie Betroffene dies empfinden, dann ist man bei diesem Buch an einer guten, aber natürlich subjektiven Quelle angelangt. Man muss dazu Frau Hermans Ansichten zu Erziehungs- und Bindungsproblemen nicht unbedingt teilen, auch wenn sie die eigentliche Ursache für die Hetzjagd auf sie waren.

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