Eva Holzmair

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Autor von Mir träumte, du lägest im Grab., Hansi und Mona_Blue und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Eva Holzmair

Mir träumte, du lägest im Grab.

Mir träumte, du lägest im Grab.

 (1)
Erschienen am 13.09.2012
Hansi und Mona_Blue

Hansi und Mona_Blue

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Erschienen am 17.10.2016
Heimkommen

Heimkommen

 (0)
Erschienen am 08.10.2015

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Rezension zu "Mir träumte, du lägest im Grab." von Eva Holzmair

Ein bemerkenswerter Krimi
VeroGvor 5 Jahren

Anna Schaller hat zwar Theaterwissenschaften studiert, in Wien aber keinen passenden Job gefunden. Wenig ehrgeizig, verdient sie sich ihre Brötchen als Garderobiere an der Pariser Oper. Eigentlich ist sie aus ihrer Familie entflohen, vor den konservativen Eltern, die stets die jüngere Schwester bevorzugten. Und auch vor der Schwester, die alles das verkörperte, was sie nicht war: schön, lebenslustig, bei den Männern erfolgreich. Erst ging Anna ans Theater in Bern, wo sie den berauschenden Job einer Hilfsgarderobiere ergatterte, später ein winziger Karrieresprung nach Paris.

Als in der Pariser Oper eine Tänzerin in einer Loge ermordet wird, kurz darauf eine zweite zu Tode kommt und eine dritte spurlos verschwindet, gerät Anna in den Strudel der Ereignisse rund um die Ermittlungen, ja sie landet sogar auf der Liste der Verdächtigen und zuletzt im Visier des Mörders. Um ihre Verwirrung komplett zu machen, taucht plötzlich ihre Schwester mit Liebhaber und neuem Baby in der Nähe von Paris auf.

Eva Holzmair zeichnet ein anschauliches Bild vom Balletbetrieb an der Oper. Sie beschreibt den Irrsinn hinter der Bühne und zeichnet die Protagonistin Anna liebevoll und bis in kleine Details glaubwürdig. Paris ist selbstverständlich eine wundervolle Kulisse und dass ein Teil der Handlung auf dem Cimetière Montmartre spielt, verleiht der Geschichte einen zusätzlichen Reiz.

Die Krimistory ist gut durchdacht, die Handlung aller Beteiligten schlüssig und das Ganze mit einer Portion Humor gewürzt. Lediglich die Person des Mörders wird im Gegensatz zu allen anderen Beteiligten eher schwach charakterisiert. Sein Motiv ist nicht so überzeugend wie der Rest der Geschichte.

Ein wunderbarer Debütroman, der allen gefallen wird, die es nicht wirklich blutig haben müssen.

Minimale Grundkenntnisse der französischen Sprache wären nicht hinderlich, sind allerdings nicht unbedingt notwendig, da in einem Glossar die Begriffe und Redewendungen übersetzt werden.

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