Eva Ibbotson

 4,1 Sterne bei 604 Bewertungen

Lebenslauf von Eva Ibbotson

Eva Ibbotson wurde 1925 in Wien geboren und emigrierte 1933 nach England, wo sie bis zu ihrem Tod im Herbst 2010 lebte. Sie war eine bekannte Bestsellerautorin in der Erwachsenenliteratur. Ihre Kinderbücher sind weltweit beliebt und äußerst erfolgreich und wurden in Großbritannien mehrfach ausgezeichnet.  

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Eva Ibbotson

Cover des Buches Das Geheimnis von Bahnsteig 13 (ISBN: 9783423764049)

Das Geheimnis von Bahnsteig 13

 (94)
Erscheint am 19.10.2022
Cover des Buches Die Morgengabe (ISBN: 9783104037011)

Die Morgengabe

 (60)
Erschienen am 23.07.2015
Cover des Buches Das Geheimnis der siebten Hexe (ISBN: 9783423429177)

Das Geheimnis der siebten Hexe

 (38)
Erschienen am 19.02.2016
Cover des Buches Annika und der Stern von Kazan (ISBN: 9783423713795)

Annika und der Stern von Kazan

 (32)
Erschienen am 01.10.2009
Cover des Buches Das Geheimnis der verborgenen Insel (ISBN: 9783423761796)

Das Geheimnis der verborgenen Insel

 (28)
Erschienen am 09.06.2017
Cover des Buches Sommerglanz (ISBN: 9783596166244)

Sommerglanz

 (23)
Erschienen am 01.04.2007
Cover des Buches Das Geheimnis des wandernden Schlosses (ISBN: 9783423713122)

Das Geheimnis des wandernden Schlosses

 (21)
Erschienen am 01.10.2008

Neue Rezensionen zu Eva Ibbotson

Cover des Buches Maia oder Als Miss Minton ihr Korsett in den Amazonas warf (ISBN: 9783423761925)G

Rezension zu "Maia oder Als Miss Minton ihr Korsett in den Amazonas warf" von Eva Ibbotson

Maia oder Als Miss Minton ihr Korsett in den Amazonas warf - Nur zu empfehlen
Gelindevor einem Jahr

Maia oder Als Miss Minton ihr Korsett in den Amazonas warf

Von Eva Ibbotson

 

Cover:

Sehr ansprechend und so ein Boot spielt im Buch eine wichtige Rolle. 

 

Inhalt:

Handlungszeit 1910. 

Handlungsort: Ausgehend von England verlagert sich das Geschehen nach Brasilien ins Amazonasgebiet.

Maia hat durch einen Unfall ihre Eltern verloren.

Im entfernten Brasilien werden Verwandte von ihr gefunden die sie aufnehmen.

Maia freut sich auf die weite Reise übers Meer und glaubt dass sich alles zum Guten wendet.

Doch weder Maia noch ihre Begleiterin Miss Minton ahnen was noch alles auf sie zukommen wird.

 

Meine Meinung:

Eine wunderschön erzählte Geschichte die mich sehr an „Der kleine Lord“ erinnert und der auch in der Geschichte zitiert und herangezogen wird. 

 

Es geht um Freundschaft und Vertrauen, und auch darum sich auf „Fremdes“ einzulassen Neues zu wagen und dessen Schönheit zu erkennen.

Maia ist bereit dazu und blüht regelrecht auf. Und dafür muss sie auch einige Abenteuer bestehen.

Ihr Motto wird: Carpe Diem – Genieße den Tag. Mache das Beste daraus, ergreife ihn und lebe jeden Tag als wäre es dein letzter.

Oder eine wunderschöne Aussage: Nicht das Ankommen war entscheidend, sondern das Unterwegs sein.

 

Auch die Spannung kommt nicht zu kurz. 

Mit Finn, dem Sohn eines ertrunkenen Naturwissenschaftler und Clovis einem „streunenden“ Schauspielerjungen, kommen weitere Verwicklungen und spannende Verwicklungen und Probleme ins Spiel, die gelöst sein wollen.

 

Ich bin froh dass ich dieses Jugendbuch (ab 8 Jahre würde ich sagen),  das schon lange im Regal liegt, heraus gezogen  und gelesen habe.

 

Autorin:

Eva Ibbotson wurde 1925 in Wien geboren und emigrierte 1933 nach England, wo sie bis zu ihrem Tod im Herbst 2010 lebte. Sie war eine bekannte Bestsellerautorin in der Erwachsenenliteratur. Ihre Kinderbücher sind weltweit beliebt und äußerst erfolgreich und wurden in Großbritannien mehrfach ausgezeichnet.

 

Mein Fazit:

Ein sehr schönes Jugendbuch.

Zeitlos! 

Es hält Werte hoch, ist etwas romantisch, spannend, weckt die Abenteuerlust und fasziniert mit einer wunderschönen exotischen Natur des brasilianischen Urwalds. 

Von mir 5 Sterne.

 

 

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Cover des Buches Maia oder Als Miss Minton ihr Korsett in den Amazonas warf (ISBN: 9783423761925)S

Rezension zu "Maia oder Als Miss Minton ihr Korsett in den Amazonas warf" von Eva Ibbotson

Maias Abenteuer
Schnuppevor einem Jahr

Die Waise Maia lebt in England und wird zu ihren einzigen Verwandten nach Brasilien geschickt, 1910 wie heute ein großes Abenteuer. Mit ihrer Gouvernante Miss Minton macht sie sich auf den Weg über den Ozean und freut sich an dem Erlebten und auch auf die neue Familie. Wenn nun alles gut würde, hätte es die Seiten nicht gelohnt. Es kommt also anders als von Maia erwartet.

Maia wird nur des Geldes wegen aufgenommen und die Verwandten und ihre Zwillinge sind klischeemäßig schauderhaft. Für Maia ist das Leben, auf das sie sich gefreut hat, eine Enttäuschung. Doch Miss Minton und der Junge Finn sorgen für Abwechslung und einen Richtungswechsel. 

Ein sehr schönes Kinderbuch, dass das Leben in einem anderen Jahrhundert beschreibt, den Kolonialismus und die Sitten der Zeit aufgreift und mit einer schönen Freundschaftsgeschichte aufwartet. Das Buch lässt sich auch für Erwachsene gut lesen und weiß diese zu unterhalten. 

Eine schöne Geschichte, die für mich noch länger hätte sein können.


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Cover des Buches Not Just a Witch (ISBN: 014240232X)E

Rezension zu "Not Just a Witch" von Eva Ibbotson

Von Steinhexen, Tierhexen und einem Drachenwurm
EmiliAnavor 2 Jahren

Hecky und Dora haben sich in der Hexenschule kennen gelernt. Wie später Harry Potter wuchsen sie in normalen Familien auf, anders jedoch als bei jenem berühmten Zauberlehrling wurden ihre ungewöhnlichen Fähigkeiten nicht ignoriert, sondern im Gegenteil sanft gefördert, um ihnen die bestmögliche und auf ihre Talente zugeschnittene Ausbildung angedeihen zu lassen – und diese war eben nur in besagter Hexenakademie möglich, in der sie die nächsten dreißig Jahre ihres Lebens, denn so lange dauert die Formation für Hexen, verbrachten.


Sehen wir hier Anleihen an die allseits berühmte Joanne K. Rowling? Oder anders gefragt, hat sich die englische Schriftstellerin mit österreichischen Wurzeln, Eva Ibbotson, von Harry Potter inspirieren lassen? Weit gefehlt! Es dürfte eher umgekehrt gewesen sein, denn „Not just a witch“ ( im Deutschen: „Das Geheimnis der Hexen von Wellbridge“ ) erschien bereits im Jahre 1989, zu einer Zeit also, als Mrs. Rowling noch keinerlei Anstalten machte, mit ihrer siebenbändigen Reihe zu beginnen, die mehr als ein Jahrzehnt später weltweit Furore machen sollte.


In einem Interview zwei Jahrzehnte später aber äußerte sich Eva Ibbotson nur lobend über das Werk Rowlings, schien geradezu stolz darauf zu sein, dass ihre eigenen zauberhaften Geschichten ganz offensichtlich eine Inspiration für die berühmte Schottin waren. So war Eva Ibbotson – großzügig, liebenswürdig, nie auf vermeintlich ältere Rechte pochend und frei von jedem Groll, den die meisten anderen wohl hegen würden, wenn ihr eigenes Werk als Sprungbrett für die Karriere eines anderen gebraucht worden wäre! Wie auch immer, Mrs. Rowling scheint die Bücher der gebürtigen Österreicherin sehr gründlich studiert zu haben, denn es ist längst nicht nur die hier zu besprechende Geschichte, die verblüffende Ähnlichkeit zu der Harry Potter-Reihe aufweist....


Nach Beendigung ihrer langen Ausbildung, um auf unsre beiden Hexen zurückzukommen, kam es dann leider zu einem ernsten Zwist zwischen den einander so liebevoll zugetanen Freundinnen, der Tierhexe Hecky und der Steinhexe Dora. Alle Pläne, die man für eine gemeinsame, der Vollbringung des Guten gewidmeten Zukunft gehegt hatte, lösten sich in Nichts auf, die Freundinnen trennten sich zutiefst traurig und begannen, nicht weit voneinander, sich ihr eigenes Leben aufzubauen. Im Bestreben, die Welt von so vielen Bösewichten wie möglich zu befreien, übten sie ihren jeweils eigenen, ganz speziellen Zauber aus, womit sie manchmal ein wenig übers Ziel hinausschossen, was für den Leser aber höchst vergnüglich zu lesen ist! Dora verwandelte die Unsympathen, die ihr begegneten, in steinerne Statuen und Hecky, die inzwischen in Wellbridge eine Tierhandlung betrieb, in Tiere – in liebenswürdige und freundliche Tiere freilich, die umsorgt werden mussten. Eine glorreiche Idee, so soll angemerkt werden, um die Erde zu einem lebenswerteren Ort zu machen! Und dabei lernte Hecky eines Tages den einsamen Jungen Daniel kennen, dessen hochgebildete, intellektuelle Eltern zwar auf schulischem Gebiet viel von ihm verlangten, aber ihn ansonsten sträflich vernachlässigten.


Daniel ist eine der typischen Eva Ibbotson-Figuren. Man findet Kinder wie ihn, die mit gleichgültigen Eltern bestraft oder gar ungeliebte, ungewollte Waisen sind, als Protagonisten all ihrer Romane. In vorliegendem Buch allerdings spielt dieser Kinder-Charakter eine Nebenrolle – obwohl man sich gewünscht hätte, ihm und dem Hellen, dem Guten, das er verkörpert, wäre größere Bedeutung beigemessen worden. Stattdessen widmet sich die Schriftstellerin in aller Ausführlichkeit den bösen, den niederträchtigen Charakteren, die selbst Hexe Hecky und ihre Freundin Dora lange Zeit nicht durchschauen, weil sie sich haben blenden lassen von dem schmierigen und verlogenen Charme des Oberbösewichtes, einem Mister Knacksap, der beiden Freundinnen gleichzeitig und ohne dass sie dessen gewahr waren, die Ehe versprochen hatte. Blind vor Liebe – nun ja, sie waren schließlich beide nicht mehr jung und sehr ansehnlich waren sie auch nicht – hörten sie weder auf Warnungen von außen noch auf die eigene innere Stimme, die immer drängender wurde...


Dass Eva Ibbotsons Romane grundsätzlich ein positives Ende haben, ist bekannt. Doch kann sich der Leser keineswegs entspannt zurücklehnen und der Dinge harren, die da unweigerlich kommen müssen! Viel zu sehr werden sie auf die Folter gespannt, und erst, als es schon beinahe zu spät ist, erkennen Dora und Hecky, die schließlich der Zufall wieder zusammengeführt hat, zu welch bitterbösem Spiel sie missbraucht wurden. Und so erhält Knacksap, der „Teufel in Menschengestalt“, wie er auf dem Covertext genannt wird, gemeinsam mit seinen üblen Schergen doch noch die gerechte Strafe – über die hier allerdings Stillschweigen bewahrt werden soll...


Fazit: ein starkes Buch mit starken Botschaften! Das ist man gewohnt von Eva Ibbotson, die in all ihren Büchern für junge Leser Missstände anprangert – fast im Märchenton und nie melodramatisch und gewiss auch nie mit erhobenem Zeigefinger. Sie tut das vielmehr auf sehr typische britische Art, mit subtilem, im vorliegenden Werk auch ungewohnt bösem Humor, für den, und hier liegt vielleicht der einzige wirkliche Kritikpunkt, Kinder wohl nur dann empfänglich sind, wenn sie darin geübt sind, wenn sie damit großgeworden sind, wie das bei manchen britischen Kindern ja der Fall sein soll. Ungewohnt grausame Szenen mutet sie dem Leser überdies zu, gerade wenn es um ihr unerschöpfliches Thema, die Tierquälerei, geht, angesichts derer der liebenswerte Daniel, der schon bald eine emotionale Heimat bei Hecky gefunden hat, in Tränen ausbricht – und mit ihm sicherlich so mancher junge Leser! Doch ist der Roman, in dem sich selbstverständlich auch die üblichen liebenswert-eigenwilligen Geschöpfe tummeln, von denen die Autorin einen unerschöpflichen Vorrat zu haben scheint und von denen hier nur der entzückende Drachenwurm erwähnt werden soll, ebenso voller ganz reizender Szenen und skurriler Einfälle – und wer wird je die Fahrt im Ballon vergessen, der nicht etwa von gewöhnlicher Heißluft angetrieben wird, sondern – man kann sich ein gar nicht so stilles Lachen nicht verkneifen! - von der heißen Luft, die Politiker jedweder Couleur im Laufe ihrer Amtszeit und weit darüber hinaus so von sich geben? Eva Ibbotson ist also, mehr als dreißig Jahre nach Erscheinen von „Not just a witch“ - das darf man mit Fug und Recht behaupten - , ganz auf der Höhe der Zeit!

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