Eva Ibbotson

 4,1 Sterne bei 617 Bewertungen

Lebenslauf

Eva Ibbotson wurde 1925 in Wien geboren und emigrierte 1933 nach England, wo sie bis zu ihrem Tod im Herbst 2010 lebte. Sie war eine bekannte Bestsellerautorin in der Erwachsenenliteratur. Ihre Kinderbücher sind weltweit beliebt und äußerst erfolgreich und wurden in Großbritannien mehrfach ausgezeichnet.  

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Eva Ibbotson

Cover des Buches Das Geheimnis von Bahnsteig 13 (ISBN: 9783423764049)

Das Geheimnis von Bahnsteig 13

 (98)
Erschienen am 19.10.2022
Cover des Buches Die Morgengabe (ISBN: 9783104037011)

Die Morgengabe

 (60)
Erschienen am 23.07.2015
Cover des Buches Das Geheimnis der siebten Hexe (ISBN: 9783423429177)

Das Geheimnis der siebten Hexe

 (38)
Erschienen am 19.02.2016
Cover des Buches Annika und der Stern von Kazan (ISBN: 9783862723829)

Annika und der Stern von Kazan

 (32)
Erschienen am 20.09.2013
Cover des Buches Das Geheimnis der verborgenen Insel (ISBN: 9783423761796)

Das Geheimnis der verborgenen Insel

 (29)
Erschienen am 09.06.2017
Cover des Buches Sommerglanz (ISBN: 9783596166244)

Sommerglanz

 (23)
Erschienen am 01.04.2007

Neue Rezensionen zu Eva Ibbotson

Cover des Buches Bahnsteig 13 öffnet sich wieder (ISBN: 9783423764032)
CorniHolmess avatar

Rezension zu "Bahnsteig 13 öffnet sich wieder" von Sibéal Pounder

Eine gelungene Fortsetzung von Eva Ibbotsons Kinderbuchklassiker!
CorniHolmesvor 9 Monaten

Da ich die Bücher von der Eva Ibbotson unheimlich gerne mag und „Das Geheimnis von Bahnsteig 13“ eines meiner liebsten Werke von ihr ist, war meine Freude groß als ich hörte, dass dieses Jahr eine Fortsetzung von dem Buch erscheinen wird. Diese stammt zwar nicht von Eva Ibbotson selbst, war aber dennoch ein absolutes Must-Have für mich.

Es ist neun Jahre her, seit sich die geheime Tür des Gügels unter dem Bahnsteig 13 von King’s Cross zum letzten Mal geöffnet und für neun Tage den Tunnel freigegeben hat, der in eine völlig andere Welt führt: Eine magische Insel voller fantastischer Kreaturen. Es ist dringend wieder an der Zeit, dass der Gügel den Zutritt zu der Insel freigibt, da deren schützender Nebel immer mehr schwindet und nur ein Neblingexperte helfen kann. Hexe Lex Gribble begibt sich in die Menschenwelt und trifft dort auf das Menschenmädchen Lena Lasky. Lex hält Irrtümlich Lena für die Neblingexpertin und nimmt sie auf die Insel mit. Dort wird die Lage immer bedrohlicher: Böse Harpyien herrschen über die Insel und machen diese zu einem grauenvollen Ort. Ob es den Bewohnern gemeinsam mit Lina wohl gelingen wird, ihre Heimat zu retten?

Dass es jemals eine Fortsetzung von Eva Ibbotsons zeitlosem Kinderbuchklassiker geben würde, hätten wohl die wenigsten von uns erwartet. Ich zumindest habe überhaupt nicht damit gerechnet, dass es mich nach so langer Zeit zurück auf die geheime magische Insel verschlagen wird, die die verstorbene britische Autorin damals erschaffen hat. Anlässlich des 25. Jubiläums des Buches hat man die englische Schriftstellerin Sibéal Pounder aber darum gebeten, „Das Geheimnis von Bahnsteig 13“ weiterzuspinnen – eine wundervolle Idee, wie ich finde. Ob sie aber auch erfolgreich umgesetzt wurde?

Was die gesamte Aufmachung der deutschen Ausgabe angeht, hat der Folgeband jedenfalls schon mal vollends bei mir punkten können. Mich hat es überaus gefreut, dass man auch dieses Mal die Illustratorin Sabine Wilharm für die Gestaltung genommen hat und der Einband optisch somit sehr dem des Vorgängers ähnelt. Sabine Wilharm hat allerdings nicht nur das Cover illustriert – sie hat auch die Kapitelanfänge mit herrlichen schwarz-weiß Zeichnungen versehen, die perfekt zur Geschichte passen und deren Stimmung gelungen wiedergeben.

Neben der Sabine Wilharm hat aber auch Sibéal Pounder einen tollen Job gemacht und Eva Ibbotsons Werk gelungen fortgeführt. Wobei ich jedoch gestehen muss, dass ich mich an den ersten Band nur noch dunkel erinnern kann. Ich habe das Buch zuletzt als Kind gelesen, was nun also schon ein Weilchen her ist. Ich war daher kurz am überlegen gewesen, es schnell zu rereaden ehe ich zum zweiten Teil greife, habe mich dann aber doch dagegen entschieden. „Das Geheimnis von Bahnsteig 13“ habe ich damals geliebt und irgendwie ist es bei mir so, dass ich Bücher, mit denen ich besonders schöne Kindheitserinnerungen verbinde, nur sehr ungern erneut lese. Ich bin also ohne eine Gedächtnisauffrischung in Sibéal Pounders Sequel eingetaucht, was aber zum Glück kein Problem war. Meinem Empfinden nach sind die beiden Bände gut unabhängig voneinander lesbar. Sie hängen zwar miteinander zusammen, erzählen aber recht in sich abgeschlossene Geschichten. Es empfiehlt sich aber natürlich dennoch, die korrekte chronologische Reihenfolge der Bücher einzuhalten. Die Lesefreude ist dann einfach um einiges höher.

Auch wenn mir die Ereignisse aus dem Original nicht mehr allzu präsent sind, denke ich doch, dass ich sagen kann, dass Sibéal Pounder diesem gerecht geworden ist und eine wirklich gute Arbeit geleistet hat. Sie hat den Geist und den schrägen Humor von Eva Ibbotsons Klassiker wunderbar eingefangen, hat dem Ganzen aber gleichzeitig auch ihre eigene persönliche Note verliehen. Das Ergebnis ist eine turbulente, witzige und charmante Fantasygeschichte voller amüsanter Verrücktheiten und liebenswerter Charaktere.

Gemeinsam mit alten Bekannten aus dem Vorgänger und neuen Gesichtern erlebt man als Leser*in ein zauberhaftes Abenteuer, bei dem unter anderen eine Identitätsverwechslung, ein Neblingrucksack und eine Horde böser Harpyien wichtige Rollen spielen werden. Ich fand es total schön viele vertraute Figuren wiederzusehen wie den Jungen Ben und die Hexe Lex Gribble, habe aber auch mein Kennenlernen mit den neuen Personen sehr genossen. Vor allem Menschenmädchen Lina, unsere neunjährige Hauptprotagonistin, mochte ich richtig gerne. Mit ihrer sympathischen und aufgeweckten Art und ihrem großen Glauben an Magie hat sie sich einfach sofort in mein Herz geschlichen.

Also mich hat Sibéal Pounder mit der Darstellung sämtlicher Charaktere überzeugen können. Sie hat (sofern ich das mit meinen verblassten Erinnerungen an den ersten Band beurteilen kann) die verschiedenen und teils äußerst ausgefallenen Eigenschaften von Eva Ibbotsons Figuren prima getroffen und ihre eigenen Charaktere ergeben zusammen mit den „alten“ ein stimmiges Gesamtpaket.

Vermutlich fragen sich einige von euch mittlerweile, warum ich nach so viel Lob für das Buch nicht die volle Sternenzahl vergeben habe. Ich habe es wirklich gerne und mit viel Vergnügen gelesen, aber irgendwie hat mir insgesamt dann doch etwas gefehlt, etwas, das ich leider nicht benennen kann. Der letzte Funke wollte bei mir einfach nicht überspringen. Aber wie gesagt, ich bin trotzdem begeistert und kann das Buch auch nur empfehlen, sowohl Mädchen und Jungen ab 9 Jahren als auch deutlich älteren Leser*innen. Und für Fans von Eva Ibbotson ist „Bahnsteig 13 öffnet sich wieder“ in meinen Augen ein großes Muss.

Fazit: Sibéal Pounder hat mit „Bahnsteig 13 öffnet sich wieder“ einen spannenden, unterhaltsamen und warmherzigen Kinderroman geschrieben, mit welchem sie Eva Ibbotsons Klassiker „Das Geheimnis von Bahnsteig 13“ würdig fortsetzt. Wie das Original, so ist auch Sibéal Pounders Fortsetzung prall gefüllt mit fantasievollen Ideen und jeder Menge Witz und Charme und lässt an keiner Stelle Langeweile aufkommen. Mir hat es viel Spaß gemacht, nach langer Zeit mal wieder in Ibbotsons magische skurrile Welt einzutauchen und mich von ihr verzaubern zu lassen. Von mir gibt es sehr, sehr gute 4 von 5 Sternen!

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Cover des Buches Das Geheimnis von Bahnsteig 13 (ISBN: 9783423764049)
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Rezension zu "Das Geheimnis von Bahnsteig 13" von Eva Ibbotson

Ein Abenteuer voller schräger Magie
mesuvor 9 Monaten

Ein Abenteuer, magisch, unterhaltsam, voller merkwürdiger und liebenswerter Wesen. Diese Geschichte sollte in jedem Kinderzimmer ein Zuhause finden.

Der stillgelegte Bahnsteig 13 in Kings Cross ist magisch. Pünktlich alle neun Jahre öffnet sich ein geheimnisvoller Gügel und offenbart das Tor zu einer geheimen, verzauberten Insel. Doch eines Tages wird der kleine Sohn des Königspaares nach London entführt. Dort lebt er nun unter "normalen Menschen" Aber die todtraurigen Eltern wollen ihr Kind zurück. Und so wird neun Jahre später ein kleiner Trupp von merkwürdigen Rettern entsandt, die den Jungen nach Hause bringen sollen..... Ein turbulentes Abenteuer beginnt, denn sie haben nur neun Tage Zeit um den Königssohn zu finden.

Magisch, spannend, mit sympathischen Helden, viel Zauberei und Humor ist diese wunderbare Geschichte geschrieben.Für alle Kleinen und Großen die  gern märchenhafte, fantastische Bücher lesen. !!

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Cover des Buches Ein Hauch von Jasmin (ISBN: 9783596166251)
liebeslesers avatar

Rezension zu "Ein Hauch von Jasmin" von Eva Ibbotson

Tanz, Liebe und der Kampf um das Glück
liebesleservor 9 Monaten

„Ein Hauch von Jasmin“ ist, obwohl es im frühen 20. Jahrhundert spielt, ein modernes Märchen. Der weiblichen Hauptperson Harriet geht es nicht nur um den Prinzen in Gestalt des reichen und schönen Roman Verney, sondern auch um Selbstbestimmung. Obwohl am Ende nicht ganz klar ist, inwieweit sie ihre Tanzkarriere für ihren Traummann aufgegeben oder eingeschränkt hat, geht sie doch als selbstbewusste junge Frau durch, die ihre Ziele hartnäckig verfolgt. Abgesehen von der aktiven Rolle Harriets ist die Geschichte insgesamt von Wundern und Schicksalsfügungen geprägt, von klaren Gut/Böse-Einteilungen und dem klassischen Wahrwerden des Traums vom besseren Leben. Die Enge des prüden, einengenden Elternhauses wird zurückgelassen zugunsten eines Abenteuers in der Traumwelt in Manaus und einem Happyend in einem luxuriösen Landsitz. Das klingt simpel und ist es auch, aber dennoch sorgt Eva Ibbotsons Plot für einige überraschende Wendungen, die zwar die vorhersehbare Geschichte nicht groß abwandeln, aber für spannende und humorvolle „Umwege zum Glück“ sorgen. Überhaupt sind Humor und eine gewisse Nonchalance die Würze in diesem ebenso romantischen wie augenzwinkerndem Buch, das sich, einmal begonnen, nicht so leicht mehr aus der Hand legen lässt.

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