Eva Ibbotson Sommerglanz

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Inhaltsangabe zu „Sommerglanz“ von Eva Ibbotson

Sie entstammt einem der alten Adelsgeschlechter Russlands und hat durch die Revolution alles verloren. Aber Anna Gratzinsky will in England ihr Leben neu anpacken. Sie verdingt sich als Hausmädchen in Mersham Park, einem alten, ziemlich verwahrlosten Landsitz. Dort lernt sie den Hausherren, Lord Rupert, kennen. Und seine schöne Verlobte... Eine wunderbare Liebesgeschichte voller Nostalgie und Romantik.

Sehr toll geschrieben!

— Perle
Perle

Wie Nougatschokolade an einem Winterabend auf dem Sofa vor dem Kamin. Im schönsten Sinne des Wortes altmodisch.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Rva Ibbotson - sommerglanz

    Sommerglanz
    Perle

    Perle

    30. June 2014 um 23:59

    Klappentext: England in den zwanziger Jahren. Die schöne russische Gräfin Anna Gratzinsky hat durch die Revolution alles verloren. Sie ist fortan gezwungen, ihren Lebensunterhalt bei einer englischen Adelsfamilie selbst zu verdienen. Als der junge Graf eines Tages seine Verlobte mitbringt, geschieht etwas Unvorhergesehenes ... "Das allerschönste, rührendstem, amüsanteste und beschwingteste Aschenputtelmärchen der Welt. Ein Buch, das man mit Lachtränen in den Augen liest." Verena C. Harksen Eigene Meinung: Dieses Buch fand ich vor einigen Wochen oder monaten auf dem Flohmarkt. Fand das Cover so toll und da es "Sommerglanz" heißt, hob ich es extra für diesen Sommer auf. Lese schon seit mindestens zwei Jahren Bücher nach Jahreszeiten und Ereignissen. Von der ersten Seite an, gefiel mir das Buch, fühlte mich wohl beim Lesen, es war wunderschön, es bei sonnigem Wetter zu lesen. Die ersten 30 Seiten las ich gedanklich und stumm, da wurde ich nicht so warm mit den Protagonisten, als ich zu den Roman zu Hause weiterlas, las ich es laut, was ich bei dem ein oder anderen Buch gerne mache. Da gefiel es mir um so mehr. Und konnte es gerade vor paar Minuten zu Ende lesen. Und die Protagonisten wurden mir immer sympathischer. Lachtränen hatte ich zwar keine, aber ich musste gelegentlich mal schmunzeln bzw. am Anfang staunen, dass es immer wieder Gemeinsamkeiten gab mit meinem Leben oder Honnys wie z.B. in einer großen eigenen Haus-Bibliothek zu Lesen und sich mit Büchern oder Gedichten zu befasssen. Dieser Roman hat meiner Meinung nach 5 Sterne verdient! Gebe es an eine Freundin weiter, die mal in England gelebt hat und bestimmt ihre wahre Freude daran hat.

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  • Märchenhaft und gefühlsvoll!

    Sommerglanz
    Lillie

    Lillie

    08. April 2014 um 22:04

    Ich bin schon immer ein großer Fan von Eva Ibbotson gewesen. Ihr Buch Maia hat mich, als ich jünger war, sehr begeistert und ist bis heute einer meiner Lieblingsbücher. Umso mehr freute ich mich, als ich vor Kurzem herausfand, dass sie auch Bücher für ältere Jugendliche geschrieben hat. Als ich die Inhaltsangabe zu Sommerglanz allerdings las, hoffte ich einfach, dass dieses Buch meine Eva-Ibbotson-Verehrung nicht kaputt machen wird, dass es kein mieser Kitschroman werden sollte à la die Protagonistin ist soo lieb und soo perfekt, dass alle sie ins Herz schließen, obwohl sie total unauthentisch… …und das wurde es zum Glück nicht. Denn von vornherein: Man darf den Roman nicht wortwörtlich lesen. Mir persönlich war es beim Lesen nämlich wichtig, stets die “Märchenparabel” vor mir zu haben, denn letztendlich ist dieses Buch es auch: eine Märchenneuerzählung. Obwohl Anna zu einer der glorreichsten Adelsfamilien gehört, die infolge der Russischen Revolution alles verloren haben, ist sie kein verwöhntes und unselbstständiges Mädchen, sondern aufrichtig, talentiert und ehrgeizig. Wiederholt wird im Buch betont, für was für eine demokratische und liberale Denkweise Familie Gratzinsky bekannt ist; der Ruf von Gastfreundlichkeit eilte ihnen stets voraus. Deshalb ist es kein Wunder, dass Anna sich – kaum in England – eine Arbeit sucht, um ihre verarmte Familie zu unterstützen, in diesem Falle also insbesondere ihre Mutter und ihren Bruder Peter. Und so nimmt sie eine Stelle als Dienstbotin in Mersham Park an, was für sie demütigend sein könnte, sie aber geflissentlich ignoriert. Dass die ganze Handlung tatsächlich “klappt”, liegt in meinen Augen an einer Sache: Die Thematisierung verschiedener Märchenmotive. Wie viele andere Märchenprinzessinnen hat auch Anna eine entschlossene Art, gibt sich aber – anders als diese - mit ihrem Schicksal nicht zufrieden. Zudem ist ihre Liebe zu ihrer Familie durchgehend dominierend. Natürlich ist Anna ab und zu nostalgisch, aber sie schwelgt nicht in ihrer Vergangenheit, sondern strahlt bei ihren Mitmenschen einen Optimismus aus, weshalb sie von vielen schnell ins Herz geschlossen wird. Auch durch ihre mitfühlende Art (z.B. zu der achtjährigen Ollie Byrne, die gehbehindert ist) kann man sie in der Menge einfach nicht nicht bemerken. So war es nur eine Frage der Zeit, bis sich Lord Rupert, der junge Graf und Besitzer von Mersham Park und somit ihr Boss, Hals über Kopf in sie verliebt, obwohl er mit Muriel Hardwicke verlobt ist, die – wen wundert’s – absolut einfältige und nur nach dem Adelstitel strebende Zicke. An ihr wird wieder eine wichtige Botschaft des Buches deutlich: Schönheit kann blendend sein, aber was zählt, ist das Innere. Weshalb schon bald die meisten sie nicht ausstehen können – inklusive die Mutter von Rupert. Es war herzzerbrechend, zuzusehen, wie beide Hauptcharaktere mit ihren Gefühlen hadern: Rupert, der ein zu großer Gentleman ist, um Muriel zu korben; und Anna, die ihre nicht-gemeinsame Zukunft akzeptiert. Ich denke, dass man bei Eva Ibbotson einfach immer die Gewissheit hat, dass, obwohl die Geschichte immer einen tragischen Verlauf annimmt, wir dennoch ein mehr oder weniger ideales Happy End haben werden. Als also die clevere Wendung der Geschichte am Ende kam, hätte ich aufspringen können, um die ganze Belegschaft high-fiven zu können. Sommerglanz ist ein gefühlsvoller Roman, das dennoch amüsant und gleichzeitig schlicht geschrieben ist. Man leidet mit Anna, man hofft mit ihr und man kann nicht anders, als ihr den ganzen Erfolg zu gönnen. Ja, Anna ist eine idealisiertes Protagonistin, aber sie ist bewundernswert und in vielen Hinsichten ein zeitloses Vorbild.

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  • Eine Aschenputelgeschichte

    Sommerglanz
    Sabine17

    Sabine17

    04. March 2014 um 11:30

    Die junge russische Adelige Anna lebt mit ihrer Familie im Exil und muss sich als Dienstmädchen im Haushalt eines englischen Adeligen durchschlagen. Ihre Adelige Herkunft verschweigt sie. Die Dienerschaft ahnt jedoch ziemlich schnell, dass sie kein normales Dienstmädchen ist. Auch der junge Graf, der mit seiner Verlobten auf seinem Landsitz eintrifft, ist fasziniert von dieser ungewöhnlichen Bediensteten. Wenn er jedoch seine Verlobte nicht heiratet, fehlt ihm das Geld, um seinen Besitz zu halten. Doch er hat nicht mit dem Einfallsreichtum seiner treuen Dienerschaft gerechnet. Diese bezaubernde Liebesgeschichte lässt sich an einem Herbstabend in eins durchlesen. Mir hat das Buch so gut gefallen, dass ich es schon ein zweites Mal gelesen habe. Die Geschichte ist zugleich rührend und amüsant geschrieben.

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