Eva Illouz

 4.3 Sterne bei 27 Bewertungen
Autorin von Warum Liebe weh tut, Der Konsum der Romantik und weiteren Büchern.
Eva Illouz

Lebenslauf von Eva Illouz

Eva Illouz wurde am 30 April in Fés in Marokko geboren. Sie ist eine israelische Soziologin. Als zehnjähriges Mädchen wanderte sie von der marokkanischen Stadt Fes nach Frankreich aus und ging in Sarcelles zur Schule. Daraufhin studierte sie später in Paris und an der University of Pennsylvania in den USA. Sie erforscht gesellschaftliche Einflüsse auf die Bildung von Im Jahre 2009 wurde sie von der Zeitung "Die Zeit" in eine Reihe von 12 Intellektuellen gewählt, die wahrscheinlich das Denken der Zukunft verändern werden.

Neue Bücher

Warum Liebe endet: Eine Soziologie negativer Beziehungen
Erscheint am 21.10.2018 als Hardcover bei Suhrkamp Verlag.

Alle Bücher von Eva Illouz

Sortieren:
Buchformat:
Eva IllouzWarum Liebe weh tut
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Warum Liebe weh tut
Warum Liebe weh tut
 (14)
Erschienen am 11.04.2016
Eva IllouzGefühle in Zeiten des Kapitalismus
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Gefühle in Zeiten des Kapitalismus
Gefühle in Zeiten des Kapitalismus
 (4)
Erschienen am 05.08.2011
Eva IllouzDer Konsum der Romantik
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Der Konsum der Romantik
Der Konsum der Romantik
 (4)
Erschienen am 21.03.2012
Eva IllouzDie neue Liebesordnung
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die neue Liebesordnung
Die neue Liebesordnung
 (3)
Erschienen am 17.06.2013
Eva IllouzIsrael
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Israel
Israel
 (1)
Erschienen am 09.05.2015
Eva IllouzDie Errettung der modernen Seele
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Errettung der modernen Seele
Die Errettung der modernen Seele
 (1)
Erschienen am 21.07.2011
Eva IllouzWarum Liebe endet: Eine Soziologie negativer Beziehungen
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Warum Liebe endet: Eine Soziologie negativer Beziehungen
Eva IllouzDie neue Liebesordnung: Frauen, Männer und Shades of Grey (edition suhrkamp)
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die neue Liebesordnung: Frauen, Männer und Shades of Grey (edition suhrkamp)

Neue Rezensionen zu Eva Illouz

Neu
Nespavanjes avatar

Rezension zu "Die neue Liebesordnung" von Eva Illouz

Illouz vs. Grey&Steele
Nespavanjevor einem Jahr

Bevor Shades of Grey erschienen ist und die heimischen Bestsellerlisten im Sturm erobert hat, ist Eva Illouz mit "Warum Liebe weh tut" der Liebe soziologisch auf den Grund gegangen. Sie analysiert darin den Einfluss von Kapitalismus und Massenmedien auf Gefühls- und Beziehungskonzepte in der modernen Gesellschaft,ausgehend des 19. Jahrhunderts und immer mit gut fundierten Beispielen. Und auch wenn es nicht viele zugeben werden - ich hab auch die Shades of Grey - Trilogie gelesen und dabei hab ich mich immer gefragt, was wohl Eva Illouz über SoG denkt. Das die Soziologien es auch tatsächlich gelesen hat und mit - Die neue Liebesordnung - einen Essay darüber geschrieben hat, konnte ich im ersten Moment gar nicht glauben.


Illouz schreibt in diesem Sachbuch nun über den Werte- und Moralwandel der anscheinend durch SoG ausgelöst wurde, was ein wenig obsolet ist, bedenkt man, dass E. L. James die Urfassung von SoG, bevor sie damit berühmt geworden ist, von einer Internetseite löschen musste, weil die beschriebenen sexuellen Inhalte moralisch nicht vertretbar waren. Dennoch war ich höchst neugierig, wie denn nun Frau Illouz Christian Grey und Anastasia Steele analysiert und ihre Sicht der Dinge darlegt. Um nicht zu viel zu verraten: Ich war dann doch sehr erstaunt was sie alles entdeckt hat und wie sie die eigentlich doch sehr klassische Liebesgeschichte interpretiert.

Kommentieren0
14
Teilen
Sokratess avatar

Rezension zu "Gefühle in Zeiten des Kapitalismus" von Eva Illouz

Eva Illouz in Grundthesen
Sokratesvor 5 Jahren

Das Buch enthält die im Jahre 2004 gehaltenen Adorno-Vorlesungen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Im Wesentlichen enthalten die Vorlesungsmitschriften die von Eva Illouz vertretenen Grundthesen und reflektieren insoweit ihre soziologischen Grundpositionen und Forschungsinteressen. So diskutiert sie die gesellschaftliche Veränderung in der Unternehmens- und Arbeitswelt, beschäftigt sich mit der zwiespältigen, aber immanent wichtigen Rolle der Psychologie/Psychoanalyse seit dem Beginn des 20. Jh. für die Entwicklung der westlichen Gesellschaften, und schließlich - dem aktuellsten ihrer Themen - der Veränderung von (romantischer) Liebe in kapitalistischen Zeiten. Hier anknüpfend schließlich das in Deutschland 2012 erschienene Buch "Warum Liebe wehtut" (Suhrkamp). Ihre Kritik an Online-Partnerbörsen hat Illouz im vorliegenden Buch bereits herausgearbeitet, nimmt in "Warum Liebe wehtut" eine endgültige Formulierung ihrer Thesen vor. - Wer sich bislang weniger an ihre Standardschriften getraut hat, wird mit Stil, Denkweise und Grundthesen in dieser doch recht schmalen Publikation für den Anfang ausreichend Lesekost erhalten.

Kommentieren0
11
Teilen
Sokratess avatar

Rezension zu "Der Konsum der Romantik" von Eva Illouz

Liebe und Konsum in der postmodernen Gesellschaft
Sokratesvor 5 Jahren

Gegenstand des Buches ist unser moderner Umgang mit Liebe als Gefühl und als sozialer Komponente. Liebe wurde zu allen Zeiten unterschiedlich definiert und erhielt hiernach einen unterschiedlich gewichtigen Rang im sozialen Gefüge. Die Moderne brachte mit ihrem Individualismus der Liebe mehr Entfaltungsspielraum als dies in früheren Zeiten möglich war. Eva Illouz weißt jedoch nach, dass Liebe spätestens seit den 1920er Jahren mehr und mehr mit amerikanischem Konsumverhalten/-verständnis verwoben wurde. Werbung und Habitus der amerikanischen Mittelschicht begannen Rituale zu definieren, die schließlich westliches Kulturgut wurden (so bspw. das Rendezvous, das gemeinsame Ausgehen, ein gemeinsamer Kinobesuch).  Die Verknüpfung solcher Praktiken mit Liebe hat sich schließlich, durch Werbung vereinheitlicht, in der gesamten westlichen Welt verbreitet und ist mittlerweile gesellschaftlicher Konsens geworden. Die von Illouz exemplarisch erhobenen Daten (Interviews) zeigen, wie Romantik am Vorhandensein der o.g. Erlebnisse festgemacht wird. Andersherum sind Momente der Zweisamkeit weniger romantisch, wenn sie nicht mit diesen „gesellschaftlichen Klischees“ verbunden sind; damit ist aber auch immer eine Verbindung (in irgendeiner Weise) mit Konsum hergestellt. Ein reiner Naturbesuch wirkt – so jedenfalls die Ergebnisse ihrer Befragungen – weniger romantisch. Illouz’s Endresultat ist vernichtend: ‚Liebe‘ ist heute etwas anderes; konsumorientiert, materialisiert. Beziehungen müssen „sich rechnen“; insoweit hat sich zur Liebeswirklichkeit früherer Jahrhunderte wenig geändert, auch wenn wir meinen, in einer „freieren“ Welt zu leben. Dass Menschen in ihren Lebensentwürfen materiell wie intellektuell überzeugen müssen, ist heute umso wichtiger geworden. Man sucht lange nach dem passenden Partner, definiert Beziehungen nach deren Individualnutzen. Auch wenn die Arbeit sich eher an (soziologisches) Fachpublikum richtet, so schafft es Eva Illouz dennoch, ansprechend zu schreiben und auch einem Nicht-Fachpublikum ihre Positionen verständlich näher zu bringen. Lesenswert als zeitkritische Studie.

Kommentieren0
15
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Eva Illouz wurde am 29. April 1961 in Fès (Marokko) geboren.

Community-Statistik

in 45 Bibliotheken

auf 9 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks