Die neue Liebesordnung

von Eva Illouz 
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Die neue Liebesordnung
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Die Soziologin Eva Illouz geht hier einem vergangenen Hype auf den Grund: Fifty Shades of Grey

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Inhaltsangabe zu "Die neue Liebesordnung"

E. L. James‘ BDSM-Trilogie »Shades of Grey« war weltweit ein gigantischer Erfolg, insbesondere bei Frauen. Aber warum? Wegen des vermeintlich pornographischen Inhalts? Weil eine ausgeklügelte Marketingstrategie dahintersteckte? Eva Illouz liest die Trilogie vor dem Hintergrund der These, daß manche Bücher deshalb zu Bestsellern werden, weil sie ein tatsächlich bestehendes und weitverbreitetes sozio-kulturelles Problem zugleich darstellen und lösen. »Shades of Grey« ist ihr zufolge weder ein »Mamiporno« noch ein antifeministisches Machwerk, sondern funktioniert wie ein gut gemachter Ratgeber, der zeigt, wie sich die Aporien zeitgenössischer heterosexueller Liebesbeziehung praktisch überwinden lassen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783518064870
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:88 Seiten
Verlag:Suhrkamp
Erscheinungsdatum:17.06.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    Nespavanjes avatar
    Nespavanjevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Soziologin Eva Illouz geht hier einem vergangenen Hype auf den Grund: Fifty Shades of Grey
    Illouz vs. Grey&Steele

    Bevor Shades of Grey erschienen ist und die heimischen Bestsellerlisten im Sturm erobert hat, ist Eva Illouz mit "Warum Liebe weh tut" der Liebe soziologisch auf den Grund gegangen. Sie analysiert darin den Einfluss von Kapitalismus und Massenmedien auf Gefühls- und Beziehungskonzepte in der modernen Gesellschaft,ausgehend des 19. Jahrhunderts und immer mit gut fundierten Beispielen. Und auch wenn es nicht viele zugeben werden - ich hab auch die Shades of Grey - Trilogie gelesen und dabei hab ich mich immer gefragt, was wohl Eva Illouz über SoG denkt. Das die Soziologien es auch tatsächlich gelesen hat und mit - Die neue Liebesordnung - einen Essay darüber geschrieben hat, konnte ich im ersten Moment gar nicht glauben.


    Illouz schreibt in diesem Sachbuch nun über den Werte- und Moralwandel der anscheinend durch SoG ausgelöst wurde, was ein wenig obsolet ist, bedenkt man, dass E. L. James die Urfassung von SoG, bevor sie damit berühmt geworden ist, von einer Internetseite löschen musste, weil die beschriebenen sexuellen Inhalte moralisch nicht vertretbar waren. Dennoch war ich höchst neugierig, wie denn nun Frau Illouz Christian Grey und Anastasia Steele analysiert und ihre Sicht der Dinge darlegt. Um nicht zu viel zu verraten: Ich war dann doch sehr erstaunt was sie alles entdeckt hat und wie sie die eigentlich doch sehr klassische Liebesgeschichte interpretiert.

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    Ronnes avatar
    Ronnevor einem Monat
    Sokratess avatar
    Sokratesvor 4 Jahren

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