Eva Kah Love ... und Schafe: Ein etwas anderer Heimatroman

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Inhaltsangabe zu „Love ... und Schafe: Ein etwas anderer Heimatroman“ von Eva Kah

Pretty Woman auf Bayrisch! Glitzerdirndl, ein ganz spezieller Nuss-Schnaps und Schafsplazentakekse ... Die erste Regionalschnulze. Achtung, enthält landwirtschaftliche Details. Nix für gaaanz zarte Gemüter! Durch den Unfalltod ihrer Eltern sieht sich die burschikose Offizierin Marietta gezwungen, auf die heimische Alm hoch über Garmisch-Partenkirchen zurückzukehren. Dort muss ihr sturschädeliger Opa Sepp versorgt werden – und seine kleine, feine und nicht weniger anspruchsvolle Bergschafherde. Gerade versucht sich die unverhoffte Bergbäuerin wieder in ihrer alten Heimat einzuleben, als sie (in einer zugegebenermaßen ziemlich ungünstigen Situation) den Berliner Nail Artist Mac trifft. Natürlich verabscheut sie den affigen schwulen Gockel von Anfang an. Als Marietta allerdings dringend Alm-Playmate des Jahres werden muss, um ihren Hof vor der Zwangsversteigerung zu retten, braucht sie Hilfe. Schließlich kann sie vierzig Klimmzüge machen und mit verbundenen Augen einen siebzig Jahre alten Traktor reparieren, aber einen Lidschatten nicht von einem Lippenbalsam unterscheiden. Da kommt der Kerl mit dem magischen Händchen für Frauenangelegenheiten und den ganzen Beautykram gerade recht ... und vielleicht ist er ja doch gar nicht so schwul? Die Verwandlung eines Flintenweibs in ein nicht weniger schlagfertiges Unterwäschemodel, dazu ein Spiel mit Geschlechtsidentitäten und geheime Insider-Informationen über Garmisch-Partenkirchen, das glamouröseste Kuh ... äh, Schafskaff Deutschlands. Die Neudefinition des Heimatromans. Aus der Feder einer Einheimischen, die zwar nie Alm-Playmate war, aber alle Arten der erlaubten Weißwurstzubereitung kennt. Und ihr Glitzerdirndl auch gerne außerhalb des Oktoberfests trägt ;-) LESEPROBE "Hach!", seufzte Marietta. "Vor ein paar Wochen habe ich noch harmlose Rekruten zusammengestaucht, weil ihre Haare vielleicht einen Millimeter zu lang waren. Jetzt sitze ich hier und lasse mir von einem Friseur die Welt erklären." "Ich bin kein Friseur", gab Mac beiläufig, aber mit Nachdruck zurück. "Sondern?" Marietta war ernsthaft erstaunt. "Nail Artist." "Nail Artist? Ich dachte, das hättest du nur so nebenher gemacht. Echt, davon kann man leben? Du meinst, du klebst Leuten, die nix arbeiten müssen, frische Fingernägel an? Sonst nix?" Mac hob drohend den Finger. "So kann man es auch nennen. Aber du solltest meinen Berufsstand nicht gleich so verurteilen. Nail Design ist ein erfüllender und handwerklich durchaus anspruchsvoller Job. Ich habe ja auch viele Kundinnen mit Problemen." "Was sollen denn das bitte für Probleme sein? George Clooney hat geheiratet oder was?" "Hey, du kennst George Clooney. Ich bin beeindruckt." "Moment mal, ich war bei der Bundeswehr und nicht im Kälteschlaf!" "Jetzt mal ganz ehrlich. Nicht jeder, der sich bei mir die Nägel machen lässt, ist ein blondes Dummchen." "Stimmt wohl. Manche sind wahrscheinlich auch nur dumme Blondchen." "Quatsch! Du hast ja mehr Vorurteile als ein katholischer Stammtischbruder!" "Immerhin habe ich keine Vorurteile gegen Schwule ..."
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