Eva Karnofsky Opferfläche

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Inhaltsangabe zu „Opferfläche“ von Eva Karnofsky

Spannender Thriller zum brisanten Thema Fracking: Nach aufreibenden Jahren für ihre Zeitung in Lateinamerika hat sich Journalistin Karola Krauss in die Niederrhein-Redaktion versetzen lassen. Doch als zöge Karola Katastrophen magisch an, wird zuerst der streitbare Bürgermeister Reinhard Wilke ermordet, und dann taucht auch noch ihr kubanischer Ex-Mann auf. Er arbeitet nun für einen US-Energiekonzern, der am Niederrhein Erdgas fördern will. Nach der Fracking-Methode. Und das wollte Wilke verhindern, damit der grüne Niederrhein nicht zur Opferfläche wird. Karola recherchiert und stößt auf ein Korruptionsnetz, das bis in die eigene Zeitung reicht.

Eine Reporterin gerät ins Visier eines Mörders. Es geht um Fracking, eine Bürgerinitiative und den kubanischen Geheimdienst.

— Thaliomee
Thaliomee

Ein brandaktuelles Thema, spannend umgesetzt.

— Sanni77
Sanni77

Authentische Charaktere, fesselnde Handlung vermengt mit dem Informationen über Fracking.

— esposa1969
esposa1969

Gelungener Krimi zum brisanten Thema Fracking. Gute Mischung aus Fakten und Fiktion. Unterhaltsam und spannend. Bitte mehr davon!

— Baerbel82
Baerbel82

Ein spannender politischer Krimi, der niederrheinisches Lokalkolorit mit einem globalen und hochaktuellen Umweltthema verbindet

— MetaEbene
MetaEbene

Interessantes Thema, spannende Handlung, sympathische Protagonistin!

— mabuerele
mabuerele

Krimi mit Message!

— miss_mesmerized
miss_mesmerized

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buchernarr

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  • Interessanter Mix aus Fakten und Fiktion

    Opferfläche
    Thaliomee

    Thaliomee

    Der US-Konzern Drillex will am beschaulichen Niederrhein Hydraulic Fracturing (kurz Fracking) betreiben. Weil es um viel Geld geht, ist die Bereitschaft der Politik groß, die Fläche zu opfern, sie zur Opferfläche zu machen. Doch es regt sich Widerstand, angeführt vom Bürgermeister Reinhard Wilke. Als Wilke getötet sind, steht für viele sofort fest: Dahinter steckt Drillex. Auch die Journalistin Karola Krauss beginnt in diese Richtung zu recherchieren. Unerwartet meldet sich ihr Exmann Andres um sie zu unterstützen. Als Karola herausfindet, warum Andres sie vor Jahren verlassen hat und welche Informationen er ihr nun bieten kann, schweben beide schon in großer Gefahr. Trotz dem brisanten Thema ist das Buch doch ein guter und leicht zu lesender Krimi, mit einer sympathischen Hauptfigur. An vielen Stellen mischen sich Fakten und Fiktion und die Autorin überrascht mit überraschenden Wendungen. Ein wirklich gut zu lesendes Buch, in dem auch das Privatleben der Protagonisten nicht zu kurz kommt.

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    • 2
  • Leserunde zu "Opferfläche" von Eva Karnofsky

    Opferfläche
    Karnofsky

    Karnofsky

    Liebe Lovelybookerinnen und –booker, liebe Krimifans, als ich erfuhr, dass auf fast zwei Dritteln des Gemeindegebiets meiner neuen Heimatstadt Hamminkeln mit der Fracking-Methode bald nach Erdgas gebohrt werden könnte, standen mir die Haare zu Berge. Die Idee zu meinen Krimi Opferfläche war geboren.  Fracking – das hieße, dass Millionen Liter Wasser, Sand und ein hochgiftiger Chemie-Cocktail in die Erde gepresst würden, um das Gas aus dem Gestein zu lösen. Bohrunfälle wären vorprogrammiert. Unser Trinkwasser, unsere Böden liefen Gefahr, verseucht zu werden. Aber nicht nur am Niederrhein, an dem mein Krimi spielt, sondern auch in anderen Regionen Deutschlands würden einige Energiekonzerne liebend gern sofort mit Fracking beginnen.  In meinem Krimi will Bürgermeister Reinhard Wilke seine Stadt vor Fracking bewahren – und bezahlt dies mit dem Leben. Karola Krauss, als Journalistin mit dem Mord befasst, sehen Wochen der Angst bevor. Doch sie lässt sich nicht einschüchtern, obwohl es so aussieht, als hätte nicht einmal die Polizei ein Interesse daran, Wilkes Mörder zu finden.  Ich habe schon einige Bücher geschrieben, darunter auch den Krimi Bogotá Blues. Allerdings drehte sich bei mir bisher alles um Lateinamerika, wo ich lange als Journalistin gearbeitet habe. Opferfläche ist also so etwas wie meine literarische Landung in Deutschland. Und gern würde ich wissen, ob sie euch zusagt.  Figuren gewinnen beim Schreiben ein Eigenleben, und manchmal entwickeln sie sich anders als ursprünglich geplant. Karola Krauss ist mir täglich mehr ans Herz gewachsen. Es wäre interessant zu erfahren, ob euch meine Heldin ebenfalls gefällt.  Der Droste Verlag war so nett, fünfzehn Exemplare von Opferfläche für eine Leserunde zu stiften. Ihr könnt Euch dafür bis zum 07. September 2014 bewerben. Ich suche dann fünfzehn besonders spannende Antworten aus, deren SchreiberInnen vom Verlag ein Buch bekommen. Die Gewinner können an dieser Stelle über Opferfläche diskutieren. Und sie sollten eine Rezension dazu schreiben.  Und nun freue ich mich, von Euch zu hören!

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    • 146
  • Ein Krimi, der nicht nur unterhält sondern auch aufklärt

    Opferfläche
    Sabrinaslesetraeume

    Sabrinaslesetraeume

    16. October 2014 um 22:55

    Als der Bürgermeister einer kleinen Stadt im Niederrhein umgebracht wird, verdächtigt Journalistin Karola Krauss den US-Konzern, der in der Gegend Fracking betreiben wollte und deswegen mit dem Bürgermeister aneinander geraten war. Sie ermittelt auf eigene Faust und sticht dabei in ein Wespennest. Kann sie dich Sache mit heiler Haut aufklären? Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Das Cover an sich war eben das typische Krimicover in schwarz-weiß. Nichts besonderes aber eben passend, weil man es schon fast automatisch mit Krimi in Zusammenhang bringt. Der Titel Opferfläche hat mir auf den ersten Blick leider nicht sonderlich viel verraten, klärt sich dann aber im Laufe der Geschichte auf. Letztlich konnte aber der Klappentext überzegen und so doch dafür sorgen, dass ich das Buch lese. Die Protagonistin war zur Abwechslung mal eine Journalistin, was mir schon sehr sympathisch war, da es mal etwas anderes war, als Polizisten oder alte Damen. Aber auch die Figur an sich war sehr nett gemacht und man konnte mit ihr warm werden, auch wenn sie einen mit ihren Researchen auf eigene Faust wahnsinnig machen konnte, da sie sich viel zu oft selbst in Gefahr brachte. Aber das könnte auch eine Berufskrankheit unter Journalisten sein. Die Idee der Geschichte fand ich vor allem deswegen gut, weil ein Genre, das von einer breiten Masse gelesen wird, wirkungsvoll zur Aufklärung über Fracking benutzt wird. Ein Thema, dass sehr wichtig ist, aber noch kaum in der Gesellschaft angekommen ist, obwohl es durchaus angebracht ist, dass man hierzu eine Meinung hat. Stilistisch hat mir das Buch zugesagt. Es war spannend geschrieben, hatte zwar eine lineare Handlung aber dennoch gabs es die eine oder andere Überraschung, welche verblüffen konnte. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und vergebe dafür 4 von 5 Punkten.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
  • Fracking - Nein Danke

    Opferfläche
    Sanni77

    Sanni77

    Ein Bürgermeister vom Niederrhein fällt einem Mordanschlag zum Opfer. Die Journalistin Karola Krauss beginnt in dem Fall zu recherchieren und stellt bald eine Verbindung zur Firma "Drillex" her, die in Deutschland und in ihrer Region Fracking betreiben will. Als sie immer tiefer in die Machenschaften der Firma eintaucht wird auch sie bald bedroht. Das Thema Fracking ist brandaktuell und die Autorin hat zu diesem Thema sehr gut recherchiert. Sie gibt einen guten Einblick zum Fracking, ohne dabei zu fachlich zu werden. Die Hauptperson Karola Krauss kommt für mich sehr sympathisch und als taffe Frau rüber, die nicht davor zurückschreckt ihre Meinung zu äußern. Der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd, so das ich mich zu jeder Zeit gut unterhalten gefühlt habe. Ich hoffe sehr, dass viele Menschen dieses Buch lesen und für das Thema Fracking sensibilisiert werden. Fazit: Ein sehr gut gelungenes Buch mit einem aktuellen spannenden Thema als Hintergrund. Ich kann es nur empfehlen.

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    • 2
    Karnofsky

    Karnofsky

    30. September 2014 um 08:55
  • spannender Niederrhein-Krimi zum Thema Fracking

    Opferfläche
    irismaria

    irismaria

    „Opferfläche“ von Eva Karnofsy ist ein spannender Niederrhein-Krimi, der sich mit dem Thema Fracking befasst.  Die Story beginnt mit der Ermordung von Reinhard Wilke, der in seinem eigenen Haus durch eine Bombe getötet wird. Wilke ist nicht nur ein beliebter Bürgermeister, sondern auch Sprecher einer Initiative mehrerer Städte, die sich gegen das Fracking einsetzen. Doch dass will ein amerikanischer Konzern unbedingt am Niederrhein betreiben und bedient sich nicht nur legaler Mittel gegen seine Gegner. Die Journalistin Karola Krauss recherchiert zum Thema Fracking und deckt dabei unglaubliche Verflechtungen zwischen Wirtschaft und Politik auf…  „Opferfläche“ hat mir sehr gut gefallen. Neben einem spannenden Fall und viel Lokalkolorit geht es um ein aktuelles Thema. Auch das Privatleben der Ermittlerin kommt zur Sprache und fließt in die Geschichte ein.Sehr geschickt sind Informationen über das Fracking in die Geschichte eingebaut, so dass man neben der Krimiunterhaltung auch noch Neues lernt. So soll ein Krimi sein!

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    • 2
  • spannender Krimi mit brisantem Thema

    Opferfläche
    Simi159

    Simi159

    24. September 2014 um 18:44

    OPFERFLÄCHE Eine Opferfläche ist eine Begriff aus dem Naturschutz und bezeichnet ein Gebiet, das eigentlich schützenswert ist, aber bewusst nicht geschützt wird, sondern geopfert. Auf solch einer Opferfläche, am Niederrhein, will der US-Energiekonzern, Drillix, mit Fracking Schiefergas und Schieferöl aus dem Boden gewinnen. Die Bewohner der Region sind dagegen und bilden eine Bürgerinitiative dessen Sprachrohr der Bürgermeister Reinhard Wilke ist. Dieser wird durch ein Bombenattentat in seiner Wohnung getötet. Warum? Weil er gegen die Drillix und das Fracking war? Die Journalistin, Karola Krauss, die selbst gegen das Fracking ist, berichtet über den Mord und recherchiert auf eigene Faust weiter. Dabei riskiert sie schon bald ihr eigenes Leben…. Fazit: Karola Kraus ist eine sympathische, authentische und bodenständige Protagonistin. Auch die anderen Charaktere, ihr Exmann oder auch die Familie des Opfers sind glaubwürdig und gut beschrieben. In „Opferfläche“ geht es weniger um die Suche nach dem Täter als mehr um das Thema Fracking, und seine Gefährlichkeit. Es ist aktuelles, brisantes Thema, da auch in Deutschland in verschiedenen Regionen geplant ist, mit dieser Methode Rohstoffe zu gewinnen. Umso realistischer sind die Handlungen im Buch, wo Gegner Mundtot gemacht werden und bestochen wird. Oberfläche ist ein spannender Krimi, mit einem brisanten Thema. Es hat mir Spaß gemacht Karola bei ihren Recherchen und der Lösung des Falls zu begleiten. Von mir gibt es dafür 5 STERNE.

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  • Brillanter Krimi über brisantes Thema

    Opferfläche
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    24. September 2014 um 13:42

    Fracking ist ein Thema, das uns alle angeht und daher ist dies auch schon das zweite Buch in kurzer Zeit, das ich über das so genannte Hydraulic Fracturing gelesen habe. Es geht um die Journalistin Karola Krauss, die für eine Zeitung am Niederrhein schreibt. Die aufkeimende Romanze mit Jochen lässt sie langsam den Schmerz vergessen, den Andres ihr zugefügt hat, als er sie sang- und klanglos verlassen hat. Doch auf einmal klopft er wieder bei ihr an und will mit ihr reden. Es geht um Fracking, ein überaus brisantes Thema. Ich bin nicht der größte Krimi-Fan auf Erden, doch dieser ist durchaus gelungen. Viele Morde, ein flüssiger Schreibstil und eine Protagonistin, mit der ich mich auf der Werte-Ebene identifizieren kann, konnten auch mich begeistern. Mit 254 Seiten hat das Buch auch gerade die richtige Länge um nicht an Spannung zu verlieren.

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  • Karola vs. Fracking

    Opferfläche
    esposa1969

    esposa1969

    23. September 2014 um 22:28

    Liebe Leser, heute berichtet ich euch über einen Thriller, der neben Spannung auch ein heißes Thema behandelt: == Opferfläche == Auotrin: Eva Karnofsky == Buchbeschreibung: == Spannender Thriller zum brisanten Thema Fracking: Nach aufreibenden Jahren für ihre Zeitung in Lateinamerika hat sich Journalistin Karola Krauss in die Niederrhein-Redaktion versetzen lassen. Doch als zöge Karola Katastrophen magisch an, wird zuerst der streitbare Bürgermeister Reinhard Wilke ermordet, und dann taucht auch noch ihr kubanischer Ex-Mann auf. Er arbeitet nun für einen US-Energiekonzern, der am Niederrhein Erdgas fördern will. Nach der Fracking-Methode. Und das wollte Wilke verhindern, damit der grüne Niederrhein nicht zur Opferfläche wird. Karola recherchiert und stößt auf ein Korruptionsnetz, das bis in die eigene Zeitung reicht. == Leseeindrücke: == Protagonisten dieses Thrillers ist die Journalistin Karola Krauss, die nach Jahren in Lateinamerika nun wieder in Deutschland tätig ist. Dann der erste Mord: Der Bürgermeister Reinhard Wilke, der gegen  das von einem US-Konzern geplante Fracking ist, wird durch ein Bombenattentat ermordet. Karola - eine erklärte Fracking Gegnerin - versucht hier zu ermitteln und begibt sich somit selbst in großer Gefahr… Karola ist eine sehr authentische und bodenständige Frau und einem als Protagonistin sehr sympathisch. Im Thriller taucht auch ihr  Mann Andrés auf, den man ebenso recht detailliert beschrieben bekommt. Auch sämtliche anderen Charaktere sind gut vorstellbar gezeichnet. Was diesen Thriller so besonders macht, ist nicht nur die Tatsache, dass es einen brutalen Mord aufzuklären gibt, sondern auch die, dass das brisante Thema Fracking hier aufgefasst wird. Wer sich damit bis dato noch nicht beschäftigt hat, erfährt einiges darüber: Fracking ist eine Methode Gas- und Ölvorkommen zu fördern, die in Gesteinsschichten gebunden sind. Diese geschickte Kombination von Fakten über Fracking, sowie eben die fiktive Handlung, machen diesen Thriller so angenehm interessant und spannend. Der Spannungsbogen ist straff gespannt und war für nicht den gesamten Roman über vorhanden. Die 36 angenehm kurzen und kurzweiligen Kapitel verteilt auf 256 Seiten lasen sich wie im Flug. Ich habe mich sehr gut informiert und unterhalten gefühlt und vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen! Vielen Dank! ©esposa1969

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  • Frauenpower am Niederrhein

    Opferfläche
    Baerbel82

    Baerbel82

    Bürgermeister Wilke wird in seinem Haus bei einem Bombenanschlag ermordet. Er war ein entschiedener Gegner von Fracking, einer umstrittenen Methode, Erdgas zu fördern. Nach einer stressigen Zeit in Lateinamerika ist die Journalistin Karola Krauss in ihre Heimat an den Niederrhein zurückgekehrt. Auch sie engagiert sich in ihren Artikeln gegen Fracking. Eines Tages steht ihr verschwundener Ex-Mann Andrés vor der Tür. Er hat einen Job bei der Drillex, einem US-Unternehmen, das am Niederrhein mittels Fracking Gas fördern will. Eigentlich heißt Andrés allerdings Omar und ist ein kubanischer Agent. Er hatte sich als Romeo an Karola herangemacht und sie sogar geheiratet, bis sein Chef ihn nach Kuba zurückbeordert hatte. Nun ist auch er zurück in Deutschland, denn Kuba ist ebenfalls gegen Fracking, allerdings nicht der Umwelt zuliebe, sondern aus rein monetären Gründen. Omar alias Andrés ist inzwischen mit Teresa verheiratet und wird bald Vater. Karola ist mit dem Staranwalt Jochen Schweickert liiert. Zu seinen Mandanten gehört auch die Drillex. Systematisch versucht die Drillex Gegner in Befürworter „umzudrehen“. Unabhängige Gutachter und Fachleute werden diffamiert, Pressevertreter geschmiert. Karola muss unter Pseudonym bei der Zeitung ihrer Freundin veröffentlichen. Auch Gundula Kaminski, die Vorsitzende von „Fracking - nein danke“ fühlt sich bedroht. Schließlich gerät Karola selbst ins Visier des Mörders… Der Mix aus Fakten und Fiktion gefällt mir. Der Leser erfährt viel über die Techniken und Gefahren des Frackens. Die Ausführungen über die Geheimdienste finde ich ebenfalls interessant. Aber „Opferfläche“ funktioniert auch als Kriminalroman, denn Eva Karnofsky dreht unerbittlich an der Spannungsschraube bis zum überraschenden Ende. „Opferfläche“ ist eine packende Geschichte um Macht und Gier, Lug und Trug, die sich zudem flott lesen lässt. Die Figuren sind detailliert beschrieben. Karola ist eine starke Frau und hat viel Empathie, eine Heldin mit Ecken und Kanten. Auch ihre Freundinnen sind liebevoll gezeichnet. Über eine Fortsetzung würde ich mich daher sehr freuen. Fazit: Gelungener Krimi zum brisanten Thema Fracking. Gute Mischung aus Fakten und Fiktion. Unterhaltsam und spannend. Bitte mehr davon!

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    • 3
    Baerbel82

    Baerbel82

    22. September 2014 um 19:47
  • Wildwest am Niederrhein

    Opferfläche
    MetaEbene

    MetaEbene

    22. September 2014 um 14:15

    Ein gegen Fracking engagierter Bürgermeister wird ermordet, die Journalistin Karola Krauss, die ebenfalls kritisch über die Gefährdung des Trinkwassers durch Fracking berichtet und ihre Nase zu weit in die Aktivitäten des beteiligten Energiekonzerns steckt, wird bedroht und entgeht bald selbst nur durch Zufall einem Mordanschlag. Dass der Energiekonzern Drillex, der am Niederrhein nach Gas bohren will, zumindest als Drahtzieher fungiert, ist klar, doch nachweisen lässt es sich zunächst nicht. Dann wendet sich Karola Krauss' Chefredaktion noch von ihr ab und sie wird gezwungen unter Pseudonym für die Konkurrenz zu schreiben. Als wenn das alles noch nicht reichen würde, entpuppt sich der EX-Ehemann als Spion und Heiratsschwindler und der aktuelle Geliebte als Anwalt des skrupellosen Unternehmens. Karola Krauss begegnet uns zuerst als starke Frau, die auch vor unkonventionellen Recherchemethoden nicht zurückschreckt, wird aber durch die Umstände mehr und mehr nervlich zermürbt. Mit der Hilfe von Freundinnen gelingt es ihr, die für den Mord Verantwortlichen doch noch zu entlarven und die lebensgefährliche Situation durchzustehen. Fazit: Karola Krauss ist eine sympathische Protagonistin, mit der es sich schnell mitfiebern lässt, die Informationen zum Fracking sind gut recherchiert und wohldosiert eingebracht und auch die Zeitungsredakteure, die aus wirtschaftlichen Gründen ihre Meinung ändern, sind äußerst glaubhaft. Insgesamt ist Opferfläche ein spannend erzählter und lesenswerter Krimi, der durchaus politische Relevanz hat.

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  • Eva Karnofsy - Opferfläche

    Opferfläche
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    Nach Jahren in Lateinamerika arbeitet Karola Krauss wieder als Journalistin in Deutschland. Als ein beliebter Lokalpolitiker und bekennender Fracking-Gegner getötet wird, wittert sie eine große Story. Doch ein Maulkorb ihres Chefs bremst sie aus. Es wird nicht gerne gesehen, wenn das Projekt amerikanischer Investoren mit negativen Schlagzeilen begleitet wird. Doch nicht nur beruflich steht sie vor dem Aus. Ihre Nachforschungen zu dem Bohrvorhaben machen sie zu einem gefährlichen Gegner und zum Ziel von Anschlägen. Hilfe erhält sie unerwarteterweise von ihrem Exmann, der sich aus gänzlich anderen Motiven an ihrer Arbeit beteiligt. Die Fracking-Befürworter sind jedoch bereit, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um weitere Enthüllungen zu verhindern - dabei schrecken sie auch vor weiteren Morden nicht zurück. Ein Krimi, in dem der Mord und seine Aufklärung nicht im Vordergrund stehen. Ein gesellschaftlich brisantes Thema, dessen vielfältige Perspektiven und Interessen clever in die Handlung eingeflochten werden und das möglicherweise auf diese Art mehr in den allgemeinen Fokus geraten könnte. Man merkt, dass der Autorin das Thema Fracking nicht nur als Mittel zum Zweck dient, sondern einem persönlichen Interesse und Sorgen entwachsen ist. So finden auch ihre Figuren, die diesbezüglich für den normalen Leser hervorragende Schablonen bieten, einen Zugang zu einer ihnen neuen Thematik, deren Brisanz sich erst nach und nach erschließt und die zudem aufzeigt, wie Wirtschaft, Politik und Medien verflochten sind und die öffentliche Meinung steuern können. Ein öffentlicher Appell, der als Unterhaltungsliteratur getarnt gleich mehrere Themen anreißt, die den Leser und Bürger nachdenklich machen. Dabei unterhaltsam und spannend geschrieben.

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    • 2
  • "Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt"

    Opferfläche
    mabuerele

    mabuerele

    20. September 2014 um 20:36

    Reinhard Wilke ist Bürgermeister am Niederrhein. Er setzt sich gegen das Fracking ein, dass ein amerikanischer Konzern plant. Als ihn seine Frau einen Espresso ins Arbeitszimmer bringen will, gibt es einen Knall. Reinhard Wilke ist tot. Vor der Wohnung von Karola Krauss steht Andres mit einem Blumenstrauß. Karola schlägt ihm die Tür vor der Nase zu. Karola Krauss ist Journalistin. Sie hat viele Jahre in Lateinamerika gearbeitet. Dort hat sie auch Andres kennengelernt und geheiratet. Vor drei Jahren hat er sie nach einem heftigen Streit verlassen. Die Autorin hat einen spannenden Kriminalroman geschrieben. Gegner und Befürworter des Fracking stehen sich unversöhnlich gegenüber. Der Mord am Bürgermeister ist erst der Anfang. Karola ist eine selbstbewusste Frau. Ihre Arbeit als Journalistin nimmt sie ernst. Genaue Recherche gehört zu ihren Prinzipien. Sie steht zu ihren Überzeugungen. Doch das ist gefährlich, wenn wirtschaftliche Interessen im Spiel sind. Das Buch lässt sich zügig lesen. Der Spannungsbogen ist hoch. Dazu tragen die wechselnden Handlungsorte und das interessante Thema bei. Die Geschichte bleibt nicht im Alltag am Niederrhein stecken, sondern der Bogen wird bis in die Weltpolitik gespannt. Sehr ausführlich werden die Fakten zum Thema Fracking offengelegt. Dabei sind so geschickt in den Handlungsablauf integriert, dass sie den Lesefluss nicht stören. Der Schreibstil ist dem Genre angepasst. Orte und Personen werden ausreichend beschrieben, ohne sich in Details zu verlieren. Dafür werden die wirtschaftlichen und politischen Standpunkte gründlich hinterfragt. Die Autorin verfügt über reichliche Erfahrungen im politischen Alltagsgeschäft Amerikas. Das ist dem Roman anzumerken und tut ihm gut. Die Gefühle der Protagonisten werden ausgezeichnet in Worte gefasst. Die Dialoge sind ausgefeilt. Kritische Bemerkungen zum Zeitgeschehen fehlen nicht.   Gekonnt wird dargestellt, wie internationale Konzerne ihren Willen durchsetzen. Auch die Manipulation der Presse bleibt nicht außen vor. Bestechung und Verleumdung, Spiel mit der Angst um den Arbeitsplatz und notfalls Drohungen sind nur einige der möglichen Methoden. Früher nannte man das „Zuckerbrot und Peitsche“. Das schwarze Cover mit der weißen Schrift, hinter der eine kleine Landschaft zu sehen ist, passt zum Inhalt des Romans. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ein aktuelles Thema wurde nicht nur umfangreich beleuchtet, sondern in eine fesselnde Handlung eingebettet.

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  • brisantes und aktuelle Thema - Fracking

    Opferfläche
    tweedledee

    tweedledee

    18. September 2014 um 15:43

    Schauplatz Niederrhein: Bürgermeister Reinhard Wilke wird bei einem heimtückischen Anschlag getötet, direkt am Anschluss an ein Gespräch mit einem Repräsentanten des US Unternehmens Drillex, das in der Region Niederrhein Fracking Bohrungen plant. Reinhard Wilke war ein vehementer Fracking-Gegner, der die Anti-Fracking Bewegung "Fracking-Nein Danke" vertreten hat und die einzelnen Untergruppen koordiniert hat. Mit seinem Tod verliert die Bewegung einen wichtigen Mann. Der Journalistin Karola Krauss ist das Thema Fracking ein Dorn im Auge, für ihr Blatt hat sie schon mehrere kritische Berichte verfasst. Mit dem Tod von Wilke steht für sie fest, dass Drillex damit in Verbindung zu bringen ist. Sie stellt eigene Nachforschungen an und zählt eins und eins zusammen, doch dann wird auch auf sie ein Anschlag verübt. Bei ihren Recherchen erhält Karola dann ganz unerwartet wertvolle Unterstützung. Karola Krauss ist eine sympathische Protagonistin, sie hat Mut und weiß was sie möchte, verfolgt in ihrem Beruf ihre Ziele. Sympathisch macht sie vor allem, dass sie mit ihren kleinen Macken nicht perfekt ist, sondern auch ihre Probleme hat. Durch ihre Recherchen erfährt man viele Details über Fracking, z. B. dass Lecks schon fast vorprogrammiert sind und auch wie das Grundwasser und somit unser Trinkwasser, die Tier- und Pflanzenwelt durch den Giftcocktail in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Informationen werden nach und nach eingestreut und sind auch für Laien verständlich erklärt, es sind keine trockenen Fakten. Einige Details waren mir durch diverse Reportagen schon bekannt. In der fiktiven Geschichte werden Wissenschaftler bestochen oder diskreditiert, sofern sie nicht die Seite wechseln. Gutachten werden manipuliert und unbequeme Fracking-Gegner ausgeschaltet und mundtot gemacht. Auch wenn die Krimihandlung fiktiv ist, ist gut vorstellbar, dass die Realität ganz ähnlich aussieht. Für mich ist das Thema Fracking ein absolutes No-Go, ein unwiderrufliches Verbrechen an der Natur. Fazit: Opferfläche ist ein spannender Krimi der ein aktuelles sowie brisantes Thema aufgreift. Ich habe mit Karola mitgefiebert und gezittert. Ein Krimi, der nachdenklich macht und durch die Thematik auf jeden Fall sehr empfehlenswert ist.

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  • Eine gute Mischung aus Krimi und wahrem Verbrechen

    Opferfläche
    PrettyDark

    PrettyDark

    15. September 2014 um 22:36

    Der große US-Energiekonzern Drillex will in der beschaulichen, niederrheinischen Region mit dem hydraulic fracturing, kurz Fracking, Schiefergas und –öl gewinnen und bringt die ländliche Idylle somit gehörig durcheinander. Schnell firmiert sich die Gegenbewegung "Fracking – Nein danke", doch plötzlich gerät alles aus dem Ruder, als deren Sprachrohr Reinhard Wilke gewaltsam sein Leben verliert. Die Journalistin Karola Krauss wird von ihrem Chef auf die Berichterstattung über den Mordanschlag angesetzt. Als sie immer tiefer bohrt sticht sie in ein Wespennest und riskiert so schon bald ihr eigenes Leben. Das Thema Fracking und die damit einhergehenden Auswirkungen auf Mensch und Natur beschäftigen mich schon etwas länger, so dass ich an diesem Krimi wirklich interessiert war. Eva Karnofsky schafft es gekonnt rund um die wissenschaftlichen Erklärungen des hydraulic fracturing ihre Geschichte zu spinnen, die keineswegs zu abwegig rüberkommt. Bei der gängiger Korruption heutzutage und den tatsächlichen Verbrechen, die sich durch Fracking an Flora und Fauna ergeben, zweifelt man keinen Moment, dass dieser Krimi sich nicht wirklich genauso zutragen könnte. Karola Krauss, die starke, selbstbewusste Protagonistin, die auf eigene Faust ermittelt, als sie sich von ihrem Chefredakteur und der heimischen Polizei im Stich gelassen fühlt, trägt durchaus zur Authentizität bei, da sie so agiert, wie man sich eine investigative Journalistin vorstellt und wünscht. Als Leser begleitet man sie durch die Geschichte und findet sich zusammen mit ihr öfter in brenzligen Situationen wieder. Alle, die mit der Thematik dieser speziellen Energiegewinnung noch nicht so vertraut und eventuell abgeschreckt sind, werden umfassend über die Vorgänge und Risiken aufgeklärt. Dies passiert zu keinem Moment oberlehrerhaft oder allzu trocken mit großem Fachchinesisch, so dass man den Ausführungen gut folgen kann, weswegen ich das Buch uneingeschränkt empfehle.

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