Die Autorin hat einen netten, leichten Roman geschrieben
Ihr Verlobter Jeff bevormundet sie ganz tüchtig und sie läßt sich das, um ein beschauliches ruhiges Leben willen, gefallen
Ein Brief einer Anwaltskanzlei bringt eine Wende in ihr Leben.
Sie erbt eine Haushälfte in dem kleinen französischen Ort Eguisheim.
Die Protagonisten werden sehr gut dargestellt und handeln überzeugend
Es gibt ein wenig Spannung und ganz viel Beschreibung der schönen Umgebung.
Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann, wenn man einmal angefangen hat, es zu lesen.
Eine gern gegebene Leseempfehlung.
Eva Klingler
Lebenslauf
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Alle Bücher von Eva Klingler
Erbsünde
Blutrache
Aschenputtels Tod
Badische Sünde
Rapunzels Ende
Alsace, mon amour!
Kreuzwege
Tod im Albtal
Neue Rezensionen zu Eva Klingler
Das Cover:
Das Cover zeigt eine typisch schmale Gasse mit kleinen Häusern, vielen Geranien und Kopfsteinpflaster im Elsass. Der Titel und der Klappentext vervollständigen die gelungene Buchpräsentation.
Die Geschichte:
Marian Färber erbt überraschenderweise ein Haus in Eguisheim, einem kleinen Dorf im Elsass an der Weinstraße. Als sie dort ankommt und auch unbekannte Verwandtschaft antrifft, steht sie zwischen der Tradition ihrer Oma und der Moderne, die ihr Freund verkörpert. Sie lernt das Elsass kennen und erhält immer wieder mystische Hinweise, von denen sie nicht weiß, ob sie sie ernst nehmen soll. Und dann ist da auch noch die Frage um die wahre Liebe.
Meine Meinung:
Das war eine Geschichte für mich. Als Badenerin aus der im Buch bereisten Region und als ausgesprochene Liebhaberin des Elsass war ich sehr gespannt. Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet und agieren glaubhaft in ihrem jeweiligen Charakter. Wobei ich finde, dass Marian Jeff gegenüber viel zu nachsichtig agiert, wenn er und seine Freunde mit den Angebereien rund um Beruf und Leben aufdrehen. Das war mir etwas zu viel. Jeffs allgemeinen Vorurteile gegenüber Franzosen, die ich schon Jahrzehnte nicht mehr antreffe, fand ich überzogen.
Dafür aber bin ich aber gerne mit Marian durch die badischen Städte und Dörfer gereist, die einst mein Zuhause waren. Sie sind wunderbar beschrieben. Auch das Elsass ist bis ins Detail mit all seinen Sehenswürdigkeiten dargestellt. Selbst die elsässische Küche, und ihre Gepflogenheiten, sowie der legendäre Gugelhupf, der grandios schmeckt, ist thematisiert. Eva Klingler schreibt in einer leicht lesbaren und flüssigen Sprache. Etwas gewöhnungsbedürftig war für mich der gelegentliche Wechsel in die Ich-Perspektive, wenn eine neue Figur mitten in einer Szene sich selbst vorstellte oder sich Gedanken über die Person gegenüber machte, störte es doch sehr den Lesefluss. Die Geschichte ist über weite Strecken etwas mystisch angehaucht. Der Spannungsbogen ist durchgängig vorhanden.
Mein Fazit: Eine Geschichte mit mysteriösen Hinweisen, gewürzt mit etwas Liebe und einen ganzen Strauß einer wunderschönen Landschaft. Eine nette Einladung mitzureisen. Meine Leseempfehlung spreche ich gerne aus.
Heidelinde von Friederickes Bücherblog
Alsace, mon amour! Von Eva Klingler
Mich hat vor allem das Cover neugierig auf den Roman gemacht. Titel und Klapptext versprechen spannende Unterhaltung. Die Autorin ist mir noch unbekannt und ich bin gespannt auf ihre Geschichte.
Ich lerne die Frankfurter Grafikerin Marian kennen. Sie führt ein beschauliches ruhiges Leben und neben ihrem Verlobten Jeff kommt sie klein und nichtssagend rüber. Alles was er sagt, wird gemacht, egal ob sie sich das auch wünscht. Ich hab zwischen beiden keine Gemeinsamkeiten entdecken können. Als sie einen Brief von einer Anwaltskanzlei erhält, ändert sich ihr Leben.
Sie hat ein halbes Haus in Eguisheim, einem kleinen französischen Ort geerbt.
Für Jeff steht fest, das wird sofort verkauft. Marian dagegen will es erst anschauen. Und es bleibt nicht beim Anschauen. Sie ist von diesem alten Haus fasziniert und hat gleichzeitig neue Verwandtschaft geerbt...
Leider war das Lesen nicht flüssig, vieles war abgehackt und ohne Zusammenhänge. Ich hatte oft das Gefühl die Szenen nur zu beobachten und nicht mittendrin zu sein. Auch mit unseren Protagonisten konnte ich mich nicht so richtig anfreunden. Ihnen fehlte das gewisse etwas.
Mein Fazit: Eigentlich eine wunderschöne Geschichte, bei der es leider an der Umsetzung haperte.
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Eva Klingler wurde am 01. Januar 1955 in Gießen (Deutschland) geboren.
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