Eva Ladipo Wende

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Inhaltsangabe zu „Wende“ von Eva Ladipo

René Hartenstein, ein junger Ostdeutscher, sucht und findet im Westen?sein Glück: Nach dem Jurastudium folgt er seiner Freundin nach Frankfurt und beginnt eine vielversprechende Karriere in der Energieindustrie. Doch dann kommt es in Fukushima zur Kernschmelze und sein bisheriges Leben versinkt in einem Strudel unkontrollierbarer Ereignisse: Deutschland steigt aus der Atomkraft aus, sein engster Kollege bringt sich um, Hartenstein verliert den Job und trifft auf eine genauso undurchsichtige wie attraktive Frau, die alt genug ist, um seine Mutter zu sein. Sie bietet ihm einen Job bei einem Investmentfonds in London an. Hartenstein sagt zu. Es wird für beide ein großartiger, berauschender Sommer. Er badet im Erfolg und gerät zunehmend in den Bann seiner Gönnerin. Neugierig und fasziniert dringt er immer tiefer in ihre Vergangenheit ein. Als er begreift, dass diese mehr birgt als ein schillerndes Stück deutsch-deutscher Geschichte, ist es zu spät. Er stößt auf Geheimnisse der Energiewirtschaft, die noch kein Außenstehender vor ihm überlebt hat.

Sehr spannend mit viel Zeitgeschichte. Das Ende aber enttäuschend

— hans-bubi

Politik spannend erzählt inklusive einer Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

— BennieSalazar

Es ist ein geiles Buch. Meisterklasse.

— GeorgLehmann

Ein Roman, der ein spannendes, zeitgemäßes Thema behandelt – grottenschlecht geschrieben!

— adriane70

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    Wende

    MarionHue

    25. November 2015 um 20:04

    Am Anfang steht ein brutaler Mord, in allen Einzelheiten wird die Angst des Opfers Martin Jäger, ein Jurist der Firma RE AG-Atom, beschrieben, und durch seinen Monolog erfährt der Leser auch sogleich, dass er auf irgendwelche Geheimnisse in seiner Arbeit gestoßen ist. Der Mord ist allerdings als Selbstmord getarnt und dadurch ermittelt die Polizei nicht. Dafür aber Rene Hartenstein, der Kollege des Ermordeten, ein junger karrieremachenden Jurist aus Ostdeutschland. Er fühlt sich mitschuldig am Tod des Martin Jägers, da beide im Zuge einer Entlassungswelle der Firma ihren letzten Arbeitstag hatten und beinahe den Abend miteinander verbracht hätten, wenn nicht die Mutter seiner Freundin Geburtstag gefeiert hätte. Rene recherchiert in den alten Unterlagen seines Kollegen, verfolgt dessen Termine und erhält unter anderem Kontakt mit der Chefin eines Londoner Investmentfonds. Als er diese trifft, erhält er kurioserweise ein lukratives Jobangebot. Wie es in der Brnache üblich ist, recherchiert er über die Firma, weil er auch wissen möchte, warum sich Martin Jäger für diese interessiert hat. Doch er stößt auf zu wenig Verwertbares. Darum setzt er sich hin und versucht mehr über die Chefin in Erfahrung zu bringen. Das führt ihn in seine Heimat nach Ostdeutschland, denn Anna Smoktun stammt aus einem Ort ganz in der Nähe seiner Heimatstadt. Im Zuge dieser Nachforschungen stößt Rene auf eine Spur, die zu den Stasis führt. Während er bereits nach London gezogen ist, und sich in der Firma bewährt,, taucht er immer tiefer in die Vergangenheit seiner Chefin, die einer geheimen Staisgruppe angehört hatte und als Agentin Wissen über wichtige Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens  u.a. nach Westdeutschland verkauft hat. Unter anderem wurde auf diese Weise auch Einfluss auf westdeutche Politiker und Wahlkämpfe genommen. Und hier kommt die Brücke zu dem Mordopfer. Martin Jäger war genau darauf gestoßen, Die Freundin des Rene Hartenstein spielt nur am Rande eine Rolle. Mir hat nicht gefallen, dass sie sich so leicht  belügen lässt, wenn Rene quer durch Deutschland fährt, um irgendwelche Leute zu befragen. Sie war mir zu naiv dargestellt, hat sich nie beschwert, und die Beziehung einzig auf Sex reduziert. Eva Lapido hat viele Themen auf einmal in diesen Roman gesteckt. Ihr Buch heißt ´Wende`und es geht zum einen um die Energiewende und zum anderen um die deutsch-deutsche Wende.  Die Einblicke fand ich sehr spannend, bin Rene Hartenstein auch gern gefolgt auf seinem Weg, aber ein paar Fragen blieben zuletzt doch offen. Warum dieser brutale Mord, den zwei Russen ausgeführt hatten? Warum muss Rene zuletzt nicht mehr um sein Leben fürchten, nachdem er alles aufgedeckt hat? Wer nach dem ersten doch recht brutalen Kapitel einen echten Krimi erwartet hat, der wird eher enttäuscht. Ich würde das Buch eher als Enthüllungroman bezeichnen.

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  • Spannend und aktuell

    Wende

    DLino

    13. September 2015 um 16:05

    Wende ist ein spannender Roman, den man am liebsten in einem Rutsch lesen würde. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet. Das Thema Energiewirtschaft ist sehr aktuell. Ich werde das Buch sicher noch oft verschenken und freue mich auf den nächsten Roman.

  • Toll geschrieben

    Wende

    GeorgLehmann

    13. September 2015 um 15:08

    Es hat mir ganz viel Spaß gemacht, Wende zu lesen. Es ist keine Sekunde langweilig und man will einfach immer weiterlesen. Die Figuren haben mir auch sehr gefallen, und ihre Beziehungen zueinander.

  • Gutes Thema, schlecht geschrieben.

    Wende

    adriane70

    02. September 2015 um 13:01

    Wie solche Passagen es durch das Lektorat eines Verlags schafft – das ist hier die große Frage. "Die Hand seines Aufpassers legte sich auf seine Schulter. Mit der einen Hand richtete er die Pistole auf sein Ohr, mit der anderen umarmte er ihn. Er drehte den Kopf ein paar Millimeter zur Seite, so weit es ging, ohne die Waffe zu berühren, und versuchte Blickkontakt aufzunehmen." Wie soll das gehen? Und wer ist überhaupt er? Da werden wohl Millimeter mit Zentimeter verwechselt. Und es kommt noch besser:   "Er drehte die Pupillen so weit er konnte nach rechts, doch alles, was Martin Jäger sah, war die Öffnung des auf ihn gerichteten schwarzen Rohrs und ein behandschuhter Zeigefinger, der sich um den Abzug krümmte." Was da beschrieben wird, ist physisch unmöglich. Das ist nur ein kleines Beispiel. Das ganze Buch ist voll von schlechten Beschreibungen und sprachlichen Schnitzern, die es fast unmöglich machen, sich auf den Inhalt zu konzentrieren. Ich musste mich zwingen, es zu Ende zu lesen. 

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