Eva Lohmann

 4.1 Sterne bei 269 Bewertungen
Autorin von Acht Wochen verrückt, Kuckucksmädchen und weiteren Büchern.
Eva Lohmann

Lebenslauf von Eva Lohmann

Eva Lohmann wurde 1981 geboren und lebt im Moment in Hamburg, wo sie als Inneneinrichterin und Werbetexterin arbeitet. Im Februar 2011 erschien ihr Debut »Acht Wochen verrückt«, in dem sie die Geschichte der jungen Mila erzählt, die in einem scheinbar perfekten Umfeld lebt und der man keine Probleme ansieht. Dieser Umstand ist aber nur eine Fassade, die sie nicht mehr lange aufrecht erhalten kann. Es folgen immer sichtbarer der Burnout und die damit verbundene Depression, bis sie schließlich in eine psychosomatische Klinik eingewiesen wird. Hier verbringt sie acht Wochen, die ihr "das Leben retten". Diese acht Wochen und alle Erlebnisse von Mila während ihrer dortigen Therapie werden in diesem Buch behandelt und damit ein Tabuthema aufgebrochen, welches viele autobiographische Aspekte beinhaltet, da Eva Lohmann selbst acht Wochen in einer solchen Klinik verbrachte und diese Erfahrungen in diesem Roman einfließen ließ. Im Moment schreibt sie bereits an einem zweiten Roman.

Alle Bücher von Eva Lohmann

Acht Wochen verrückt

Acht Wochen verrückt

 (160)
Erschienen am 16.07.2012
Kuckucksmädchen

Kuckucksmädchen

 (66)
Erschienen am 10.09.2012
Acht Wochen verrückt

Acht Wochen verrückt

 (19)
Erschienen am 15.03.2011
Acht Wochen verrückt (German Edition)

Acht Wochen verrückt (German Edition)

 (3)
Erschienen am 21.02.2011
Kuckucksmädchen: Roman

Kuckucksmädchen: Roman

 (2)
Erschienen am 10.09.2012
Acht Wochen verrückt

Acht Wochen verrückt

 (16)
Erschienen am 17.11.2011
Kuckucksmädchen

Kuckucksmädchen

 (3)
Erschienen am 13.09.2012
Kuckucksmädchen

Kuckucksmädchen

 (0)
Erschienen am 13.09.2012

Neue Rezensionen zu Eva Lohmann

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Viv29s avatar

Rezension zu "Acht Wochen verrückt" von Eva Lohmann

Guter Schreibstil, ein wenig fehlt mir der Tiefgang
Viv29vor 3 Monaten

"Acht Wochen verrückt" ist ein recht ungewöhnlicher Roman über acht Wochen in einer psychosomatischen Klinik. Ungewöhnlich deshalb, weil dieser Blick auf humorvolle, manchmal fast leichtherzige (aber nicht leichtfertige!) Art erfolgt. Eva Lohmann hat einen erfrischenden Schreibstil, das Buch liest sich dadurch leicht und vergnüglich. Immer wieder blitzt guter Humor durch, der Umgang mit Sprache ist gekonnt und ansprechend.

Die Ich-Erzählerin des Romanes, Mila, wegen einer Erschöpfungsdepression für acht Wochen in der Klinik, läßt uns Woche für Woche an ihrem Alltag und ihren Gedanken dort teilhaben. Sie widmet ihren Mitpatienten im Buch viel Aufmerksamkeit und beschreibt sie auf amüsante und treffende Weise. Dadurch lernen wir als Leser gleich eine Vielzahl von Patientenschicksalen kennen und es ist auch eine Bandbreite an Problemen vertreten - die Burn Out Manager, diverse Eßstörungen, Depressionen mit verschiedenen Ursachen. Das ist manchmal amüsant, zB wenn eine offensiv esoterisch angehauchte Patientin sich gleich zur Hilfstherapeutin aufschwingt und fast allen sehr auf die Nerven geht. Manchmal fühlt Mila eine Mischung aus Enervierung und Mitleid und wieder an anderen Stellen sind sowohl Mila wie auch ich als Leser ganz bestürzt über das Leid hinter einer Geschichte. Es ist insofern ein recht abwechslungsreicher Blick und auch realistisch. Über ihre eigenen Probleme berichtet Mila ebenfalls, aber irgendwie blieb ich hier zu Anfang etwas emotional distanziert, erst zum Ende hin, als sie ein Familiengespräch mit Therapeut und Eltern hat, ist ihr Leid sehr berührend.

Das Buch hat knapp über 230 Seiten und ist somit recht kurz. Da ist es nicht verwunderlich, wenn aufgrund der Vielzahl der Themen die Tiefe ein wenig auf der Strecke bleibt. Vielleicht ist dies auch beabsichtigt, der Unterton ist schließlich größtenteils eher anekdotisch. Bei mir als Leser ließ diese fehlende Tiefe allerdings eine leichte Unzufriedenheit zurück - ein Buch über ein solches Thema lese ich nun auch, um mehr über dieses Thema zu erfahren, und da blieb einfach zu vieles an der Oberfläche. Enttäuschend fand ich zum Beispiel, daß aus den Gruppentherapienstunden so gut wie gar nichts berichtet wird und das Wenige dann auch kaum Substanz hat. Dafür gab es mehrere Traumbeschreibungen, mit denen ich nichts anfangen konnte.

Insofern ist das Buch unterhaltsam, flott geschrieben und mit einigen rührenden Momenten. Aufgrund der Vielfalt der geschilderten Patienten und Beobachtungen und der Kürze des Buches läßt es mich aber mit einem "Da wäre mehr drin gewesen"-Gefühl zurück.

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Amber144s avatar

Rezension zu "Acht Wochen verrückt" von Eva Lohmann

Einmal eine andere Perspektive
Amber144vor 2 Jahren

Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Es ist sehr interessant geschrieben. Teilweise lustig, aber auch sehr bedrückend. Ich habe schon einige Bücher zu diesem Thema gelesen und von Bekannten, die in dieser Situation waren, ähnliches gehört. Sehr berührend

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Melie99s avatar

Rezension zu "Acht Wochen verrückt" von Eva Lohmann

Zu wenig Seiten, sonst super!
Melie99vor 2 Jahren

Das Cover drückt das Thema des Buches sehr gut aus. Eine große Acht ist darauf zu sehen, mit den Worten "Acht Wochen verrückt". „Acht Wochen verrückt“ von Eva Lohmann ist ein Einzelband.

Ich finde es wirklich interessant, wie die Autorin so ein schwieriges Thema umgesetzt hat. Ich glaube, dass sich die Autorin vorher sehr gut über das Thema Depressionen informiert hat und sich damit auseinandergesetzt hat. Doch in diesem Buch kommen nicht nur Themen wie Depressionen vor, sondern auch unter anderem Themen wie Magersucht. Ihr Schreibstil ist meiner Meinung nach sehr anspruchsvoll.

Mila ist ein bisschen verwirrt, was sie mir persönlich nur noch sympathischer macht. Ich hatte so das Gefühl, dass Mila nicht mehr wusste, was sie mit sich anfangen soll. Ihr machte einfach rein gar nichts mehr Spaß und spätestens zu diesem Zeitpunkt muss sie bemerkt haben, dass etwas nicht mit ihr stimmen kann. Irgendwann wendeten sich ihre Freunde von ihr ab, da sie keine Lust mehr hatte auf Partys zu gehen und ihren Freuden etwas vorzutäuschen. Am Ende ist nur noch ihr fester Freund übrig geblieben. Dieser ist mir allerdings sehr unsympathisch vorgekommen, als er seine Freundin in der Psychiatrie besuchte. Er ist irgendwie überheblich gewesen und hat sie meiner Meinung nach nicht wirklich unterstützt. Mila lernt sehr schnell viele neue Leute kennen, die sie bald schon als neue Freunde bezeichnen kann. Mila scheint auch erleichtert zu sein endlich einmal die ganze Verantwortung abgeben zu können, sei es im Job oder im Privatleben.

In der Psychiatrie befinden sich unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen psychischen Problemen. Die Autorin hat wirklich nichts ausgelassen, was ich sehr gut finde, da man so nicht nur die Krankheitsgeschichte von Mila kennenlernt, sondern auch die ihrer Freunde. Außerdem ist dieses Buch angenehm ironisch und lustig. Wir beschäftigen uns in diesem Buch mit der Frage: Was heißt es eigentlich normal zu sein? Die Autorin beschreibt die Ankunft von Mila in der Klinik bis hin zu ihrer Entlassung mit sehr viel Charme und Ironie. Die Geschichte brachte mich immer wieder zum Nachdenken.

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass das Buch für mich persönlich zu kurz ist. Ich hätte gerne noch mehr über Milas Entwicklung erfahren.

Mit diesem Buch zeigte uns Eva Lohmann das im Leben nicht immer alles perfekt ist, auch wenn es manchmal so zu sein scheint.. Ich gebe dieser außergewöhnlichen Geschichte 4 Sterne, da ich mir gewünscht hätte, dass das Buch mehr Seiten hat.

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Gespräche aus der Community

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Daniliesings avatar
Nach "Acht Wochen verrückt" erscheint nun endlich der neue Roman von Eva Lohmann im Piper Verlag! In "Kuckucksmädchen" hat es Hauptfigur Wanda nicht leicht. Soll sie sich wirklich - für immer! - auf ihren Freund Jonathan festlegen? Und das, obwohl die Phase der ersten großen Verliebtheit längst vorbei ist? Da ist es doch viel einfacher noch mal die Exfreunde durchzuprobieren und zu gucken, ob sie in der Vergangenheit nicht einen gewaltigen Fehler gemacht hat. Auf locker leichte und humorvolle Art erzählt die Autorin davon, wie schwierig die größeren und kleineren Entscheidungen in unserem Leben manchmal zu treffen sind und warum das mit dem Festlegen gar nicht so einfach ist.

Mehr zum Inhalt des Buches:
Was tun, wenn alle um einen herum sesshaft werden? Für Wanda, gerade 30, gibt es nur eine Lösung: Schauen, ob sie den Besten abgekriegt hat!

Wanda ist 30. Und die Zeit? Sie rennt und rennt, während Wanda faul herumsteht und darauf wartet, dass das Leben beginnt. Also das echte. Aber da ist nur der Mann, der auch schon die letzten Jahre da war, und der nun fragt, ob das, was ist, jetzt für immer ist... Plötzlich merkt Wanda, dass das schon das echte Leben und gar keine Probe mehr ist. Aber soll sie jetzt wie all ihre Freunde sesshaft werden? Mit Jonathan in die Altbauwohnung ihrer verstorbenen Großeltern ziehen? Das kann sie nicht. Schon deshalb nicht, weil sie professionelle Haushaltsauflöserin ist und also vom Ende aller Beziehungen lebt. Außerdem quält sie die Frage, wie das Leben mit einem anderen Mann verlaufen würde? Wanda will die perfekte Entscheidung treffen und setzt sich in die gemachten Nester ihrer Exfreunde: in Max' buntes Bullerbü mit Anouk und in Phillips lauwarmes Spießervergnügen mit Larissa. Doch dann läuft das Wiedersehen mit ihrer Jugendliebe Ilya aus dem Ruder, und Wanda stellt fest: Die Antwort liegt nicht bei den Männern, sondern ganz allein bei ihr ...

--> Leseprobe zum Buch

Habt ihr Lust gemeinsam mit anderen Lesern Eva Lohmanns neuen Roman und ihre Protagonistin Wanda kennen zu lernen? Dann habt ihr jetzt die Chance Testleser von "Kuckucksmädchen" zu werden! Wir vergeben 25 Testleseexemplare des Buches unter allen, die Lust und Zeit haben sich hier über das Buch auszutauschen sowie abschließend eine Rezension zu schreiben. Eva Lohmann wird diese Leserunde begleiten und freut sich schon sehr darauf. Ihr könnt ihr gern jederzeit Fragen stellen.

Verratet uns dazu bis spätestens 09. September 2012 folgendes:

Wanda muss sich im Roman immer von ihrem vorlauten kleinen Herzen beraten lassen – wen befragt ihr bei wichtigen Entscheidungen? Herz, Kopf oder Bauch? Oder doch lieber die beste Freundin?


erdbeerliebe.s avatar
Letzter Beitrag von  erdbeerliebe.vor 6 Jahren
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Community-Statistik

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