Eva Maaser Die Fehde der Königinnen

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Inhaltsangabe zu „Die Fehde der Königinnen“ von Eva Maaser

Europa im Jahr 566: Königin Brunichild führt einen erbitterten Kampf mit ihrer Schwägerin Fredegunde. Seit Jahren tobt nun schon die Fehde zwischen den beiden Königinnen um Gebietsansprüche, Macht und Ansehen. Brunichild jedoch hat Wittiges, einen jungen Landadeligen, als Verbündeten und treuen Vasallen an ihrer Seite. Er hat sein Herz in der ersten Stunde an die Königin verloren, doch müssen sie ihre unstandesgemäße Beziehung verbergen ... Wie weit wird er in seiner Liebe für sie gehen? Ein lebendiger historischer Roman aus einer Zeit, um die sich bis heute viele Geheimnisse ranken.

Die Gothen und die Franken treffen aufeinander...

— kassandra1010

Nach dem Titel hab ich mehr erwartet

— LionsAngel

Sehr spannend, sehr unterhaltsam - sehr zu empfehlen!!

— kubine

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  • Die Macht und die Liebe

    Die Fehde der Königinnen

    kassandra1010

    16. August 2016 um 23:34

    Die Kriege 542 n. Chr. zwischen den Gothen und Franken sind unerbittlich, es kann nur zu einem Ende führen, wenn untereinander geheiratet wird. Somit kommt es zur Hochzeit zwischen Brunichild, Gothin und dem kriegslustigen Sigibert, Franke. Dessen Brüder & er tragen andauernde Erbstreitigkeiten mit Krieg aus. Chilperich, Sigiberts Bruder will aber nur eins, Brunichild und Sigiberts Land. Intrigen werden gesponnen, ein verarmter Landadliger namens Wittiges taucht auf und scheint die Rettung zu sein. Aber er ist jung, muss noch viel lernen, u. a. auch, dass man die Finger von Königin Brunichild lässt. Wittiges steigt auf, macht sich Feinde. Die Kreise der Intrigen ziehen sich enger zusammen und Brunichhild gerät in Gefahr.Gut geschriebene Geschichtsstory, in der es mir persönlich zuviel um Sex geht. Der Krieg und das Leben damals scheint hier nicht so wichtig zu sein. Gut lesbar.

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  • Rezension zu "Die Fehde der Königinnen" von Eva Maaser

    Die Fehde der Königinnen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. March 2013 um 10:53

    Toledo im Jahr 566: Der junge Wittiges ist an den Königshof gekommen, weil sein Bruder ihn auf dem väterlichen Hof nicht haben will. Er macht die Bekanntschaft der eigenwilligen Prinzessin Brunichild und schließt sich ihrem Gefolge an, als sie nach Franken zieht, um dort zur Königin zu werden. Wittiges ahnt nicht, wie sehr sein Schicksal mit dem der Königin verstrickt sein wird ... Eins gleich vorweg: Titel und Klappentext dieses Buches haben nicht wirklich etwas mit der Geschichte zu tun. Wenn man sich davon nicht irritieren lässt, erwartet einen trotzdem ein sehr lesenswerter Roman. Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam geschrieben; manche Verstrickung ist vielleicht etwas plump und deshalb leicht vorhersehbar; insgesamt kann man es dennoch gut in Gesellschaft der verschiedenen Charaktere aushalten, die gerade tiefgründig genug ausgearbeitet sind, dass man mit ihnen mitfiebert und -leidet.

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  • Rezension zu "Die Fehde der Königinnen" von Eva Maaser

    Die Fehde der Königinnen

    Toschi3

    13. September 2011 um 16:11

    Schlechter Titel, toller Roman! Europa im Jahr 566: Königin Brunichild führt einen erbitterten Kampf mit ihrer Schwägerin Fredegunde. Seit Jahren tobt nun schon die Fehde zwischen den beiden Königinnen um Gebietsansprüche, Macht und Ansehen. Brunichild jedoch hat Wittiges, einen jungen Landadeligen, als Verbündeten und treuen Vasallen an ihrer Seite. Er hat sein Herz in der ersten Stunde an die Königin verloren, doch müssen sie ihre unstandesgemäße Beziehung verbergen ... Wie weit wird er in seiner Liebe für sie gehen? Zu diesem Buch muss ich zunächst zwei grundlegende Punkte äußern: 1. Ein spannend zu lesender Historienroman. 2. Selten habe ich ein Buch gelesen, dessen Titel schlechter zum Inhalt passte, als dieser. Zu 1. Das Buch liest sich sehr flüssig. Die Geschichte ist gut aufgebaut und mit verschiedenen Handlungssträngen wird die Spannung aufrecht erhalten. Leider verstrickt sich die Autorin scheinbar in ihren verschiedenen Ideen. Manche Handlungsabläufe erscheinen unlogisch und klären sich nur wenig oder unbefriedigend zum Ende hin auf. Trotzdem habe ich das Buch sehr genossen. Zu 2. Das Buch heißt „Die Fehde der Königinnen“. Wenn man überhaupt etwas davon in der Geschichte findet, dann im letzten Siebtel des Buches. Diese Begebenheiten mögen ja „historisch belegt“ sein, aber bitte: warum hat die Autorin diese dann nicht in den Vordergrund gestellt und ihre Geschichte darum herum aufgebaut??? Es wird ein ewiges Rätsel bleiben. Diese extreme Unstimmigkeit einmal beiseite gelassen: Das Buch war ein Genuss. Ich würde es trotzdem jedem empfehlen, der sich für historische Spannungsromane interessiert.

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  • Rezension zu "Die Fehde der Königinnen" von Eva Maaser

    Die Fehde der Königinnen

    11heute

    09. October 2010 um 11:37

    geht so

  • Rezension zu "Die Fehde der Königinnen" von Eva Maaser

    Die Fehde der Königinnen

    Nina2401

    13. January 2010 um 18:56

    Erzählt wird in diesem Buch die Geschichte von Wittiges, einem verarmten Adeligen, der ganz zu Beginn auf Brunichild, der späteren Frau von König Sigibert trifft. Er verliebt sich in sie, erlebt ein kurzes Techtelmechtel im Stall mit ihr und ist ihr weiterhin sehr verbunden. Ihre Wege kreuzen sich immer wieder, zumal Wittiges in den Dienst von Brunichilds Ehemann tritt und ihre schwangere Zofe heiraten muss. Ich lese total gerne historische Romane, doch dieses Buch konnte mich nicht wirklich fesseln. Ich habe 2 Anläufe benötigt, um es zu beenden. Die einzelnen Protagonisten bleiben farblos, der Handlung fehlt die Spannung. Über weite Strecken wird ohne Höhen und Tiefen erzählt und diese Passagen ziehen sich etwas in die Länge. Die Autorin schafft es lediglich ganz zu Anfang, als Wittiges und Brunichild sich zum ersten Mal begegnen, eine gewisse Atmosphäre herzustellen, im weiteren Verlauf der Geschichte gelingt es ihr leider nicht mehr. Der Klappentext hat natürlich keinen Einfluss auf die Story, aber ich habe es bisher noch nicht erlebt, dass eine Inhaltsangabe so wenig mit dem Buch zu tun hat. Ich kann dieses Buch leider nicht wirklich empfehlen, denn wer atmosphärische historische Romane liebt, wird sicher ein wenig enttäuscht sein

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  • Rezension zu "Die Fehde der Königinnen" von Eva Maaser

    Die Fehde der Königinnen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. November 2009 um 18:30

    Zunächst einmal war ich sehr begeistert als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe. Zum Inhalt : Es geht um das Europa des frühen Mittelalters. Zwei Königinnen die sich erbittert um Gebiete, Macht und Ansehen streiten und mittendrin ein junger Ritter namens Wittiges. Zunächst wir die junge Prinzessin an einen anderen Königshof verheiratet um – wie damals üblich - die Gebietsansprüche des Vaters zu untermauern oder zu schützen. Die Heirat wird aber von der anderen Prinzessin die ebenfalls den gleichen Mann begehrt nicht gern gesehen und schon beginnen Intrigen, Eifersucht und Hass eine große Rolle zu spielen. Die Lage spitzt sich immer weiter zu und schlussendlich muss sich jeder entscheiden auf wessen Seite er steht. Das verspricht um die Zeit doch eine gehörige Portion Spannung und so sollte es auch sein. Zum Buch selber: Direkt zu Beginn des Romans bekommt man einen wagen Eindruck dessen was die Autorin unter Spannung versteht. Sie versteht wie wenige andere Autoren die Dinge gleich ob es Situationen, Personen oder Landschaften sind zu beschreiben und dem Leser das Gefühl zu geben die Dinge selber zu sehen oder zu erleben. Das macht meiner Meinung nach auch den besonderen Charakter dieses Buches aus, die Liebe zum Detail. Natürlich ist das Grundgerüst der Story nicht das Neueste, viele andere Autoren mittelalterlicher Romane haben sich ebenfalls dessen bedient und dennoch hat dieser Roman etwas Besonderes. Er ist einfach zu lesen wirkt an keiner Stelle langatmig , die Sprache ist nicht kompliziert und man hat als Leser nicht das Gefühl von historischen Fakten erschlagen zu werden. Gekonnt werden die notwendigen Fakten in Gespräche oder Berichte mit einbezogen ohne sich in den Vordergrund zu drängen oder belehrend zu wirken, man erfährt quasi nebenbei wie es damals war. Die sich am Rande abspielende oder auch mal in den Vordergrund tretende verbotene Liebesgeschichte die gerade zu Beginn des Romans einen Großteil der Story ausmacht erfrischt den Roman zusätzlich und der Leser ist einmal mehr darauf erpicht zu wissen wie es zwischen den Liebenden weitergeht. Zwei Kritikpunkte möchte ich mir dennoch erlauben zu erwähnen auch wenn sie nicht wesentlich ins Gewicht und den Gesamteindruck des Romans nicht schmälern. Zum Einen sind die Namen sehr kompliziert und ungewöhnlich, wobei einige Namen so ähnlich sind das die Personen zu Beginn leicht verwechselt werden können und zum Anderen lässt sich zu Beginn des Romans kein genauer Bezug zum Titel des Buches herstellen. Insgesamt ein gelungener Roman der eine Freude zu lesen war und von mir auf jeden Fall weiter empfohlen wird., mit der Hoffnung auf eine baldige Fortsetzung.

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  • Rezension zu "Die Fehde der Königinnen" von Eva Maaser

    Die Fehde der Königinnen

    Ani

    21. October 2009 um 22:02

    Der junge Landadelige Wittiges versteht sehr viel von Pferden. Dieses Wissen kommt ihm am Hof Athanagilds, König der Westgoten, zu Gute. Die Stute der Prinzessin Brunichild hat Probleme bei der Geburt ihres Fohlens. Durch Wittiges beherztes Eingreifen können die Stute und ihr Fohlen gerettet werden. Bereits beim ersten Zusammentreffen mit Brunichild verliebt Wittiges sich in die Prinzessin. Obwohl auch er der Prinzessin nicht gleichgültig ist, hat ihre Liebe keine Zukunft. Denn Brunichild ist Sigibert, dem König der Franken, versprochen. Wittiges kann die Prinzessin nicht vergessen und deshalb schließt er sich dem prächtigen Brautzug Brunichilds an und begleitet sie in ihre neue Heimat. Obwohl Brunichild versucht Wittiges von sich fernzuhalten, kreuzen sich ihre Lebenswege auch im Frankenland. Dort hält das Schicksal einige Überraschungen bereit. Meine Meinung: Durch den Schreibstil der Autorin fühlte ich mich ins Jahr 566 n. Chr. versetzt und konnte so das erste Zusammentreffen der beiden Hauptakteure miterleben. Auch den weiteren Verlauf der Erzählung empfand ich flüssig geschrieben und verfolgte deshalb gebannt den abenteuerlichen Brautzug und den Werdegang Wittiges. Brunichilds Entwicklung zur fränkischen Königin empfand ich ebenfalls glaubhaft geschildert. Die farbenprächtige Darstellung der damaligen Zeit, die politischen Schachzüge und auch die privaten Fehden am Rande der Handlung, zogen mich in ihren Bann. Doch nachdem ich nun schon über zweihundert Seiten des Romans verschlungen hatte, stellte ich mir langsam die Frage, wann es denn nun eigentlich zur Fehde der beiden Königinnen Brunichild und Fredegunde kommen würde. Aufgrund des Klappentextes hatte ich nämlich eine ganz andere Geschichte erwartet. Es gab zwar allerlei Intrigen und höfische Ränkespiele, doch der Auftakt zu einer Fehde zwischen den beiden Königinnen, war erst auf den letzten einhundert Seiten der Erzählung zu lesen. Dennoch empfand ich die Handlung durchgehend interessant und spannend geschrieben. Die Liebe zwischen den Hauptprotagonisten spielte auch eher eine untergeordnete Rolle. Da ich kein Freund von allzu romantischen Liebesverwicklungen bin, empfand ich diesen Aspekt sehr erfreulich. Besonders gut hat mir auch gefallen, dass die Handlung auf einem geschichtlichem Gerüst beruht und historisch belegte und fiktive Protagonisten darin vorkommen. Allerdings hätte ich mir in ein Nachwort gewünscht, in dem historische Daten und Persönlichkeiten erwähnt werden. Nach all den detailliert beschriebenen Ereignissen der Erzählung, überraschte mich allerdings das relativ abrupte Ende des Romans. Denn dort überschlug sich die Handlung förmlich, ohne näher auf die Vorkommnisse einzugehen. Etwas mehr Ausführlichkeit hätte mir an dieser Stelle besser gefallen, da ich das Ende so als gehetzt und abrupt empfand. Ich bewerte diesen historischen Roman mit vier von fünf Sternen und hoffe auf eine Fortsetzung.

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  • Rezension zu "Die Fehde der Königinnen" von Eva Maaser

    Die Fehde der Königinnen

    Buechereule

    17. October 2009 um 18:42

    Klappentext: Europa im Jahr 566: Königin Brunichild führt einen erbitterten Kampf mit ihrer Schwägerin Fredegunde. Seit Jahren tobt nun schon die Fehde zwischen den beiden Königinnen um Gebietsansprüche, Macht und Ansehen. Brunichild jedoch hat Wittiges, einen jungen Landadligen, als Verbündeten und treuen Vasallen an ihrer Seite. Er hat sein Herz in der ersten Stunde an die Königin verloren, doch müssen sie ihre unstandsgemäße Beziehung verbergen… Wie weit wird er in seiner Liebe für sie gehen? Ein lebendiger historischer Roman aus einer Zeit, um die sich bis heute viele Geheimnisse ranken. Inhalt: Im königlichen Pferdestall von Toledo begegnet Wittiges zum ersten Mal der Prinzessin Brunichild von Toledo, der späteren Ehefrau des Frankenkönigs Sigibert. Er verliebt sich in sie und folgt ihr als Stallmeister, gegen ihren Willen, ins Frankenreich. Doch bevor es soweit kommt macht er noch in Toledo Bekanntschaft mit den beiden Franken Falko und Ingomar, die ihn immer wieder in Schwierigkeiten bringen. Außerdem schließt er Freundschaft mit dem jungen Hofmusiker Alexander, der sich Wittiges auf der Reise in Sigiberts Frankenreich anschließt. Als Brunichild auf der Reise in ihre neue Heimat Wittiges entdeckt, schickt sie ihn mit einer Botschaft an ihren Vater zurück nach Toledo, in der Hoffnung, dass er dort bleibt. Aber kehrt zurück und Brunichild zwingt ihn ihre schwangere Magd Aletha zu heiraten. Im Frankenreich angekommen wird schnell deutlich, dass es Konflikte zwischen den vier Frankenkönigen um Gebiete gibt und Wittiges und seine Freunde werden in diese Konflikte mit reingezogen. Wie wird sich Wittiges verhalten? Und was wird aus seiner Liebe zu Brunichild? Meinung: Vorweg „Die Fehde der Königinnen“ ist ein sehr lebendig geschriebener Roman mit viel Detailreichtum. Eva Maaser zeichnet ihre Protagonisten sehr genau. Die beiden Hauptprotagonisten Wittiges und Brunichild mit all ihren Stärken und Schwächen. Aber bei nicht allen Figuren bleibt sie diesem Schema treu, so werden viele nur als gut oder schlecht dargestellt. Man erkennt auch die gute Recherche zu diesem Thema, sei es in der Beschreibung der Reise von Brunichild zu Sigibert oder in dem Verhalten der herrschenden Klasse zu ihren Untertanen und Bediensteten. Gerade aufgrund der langen Reise und auch den schwierigen Namen hätte ich eine Landkarte mit dem Reiseweg von Brunichild und den vier Gebieten der Frankenkönige sowie eine Personentafel als Anhang positiv gefunden. Wie auch schon meine Vorredner angesprochen finde ich Titel und Klappentext irreführend. Die Fehde kommt lediglich am Rande vor und von einer Fehde der Königinnen kann man auf keinen Fall sprechen, eher als einen langandauernden Bruderzwist. Auch ist der Schwerpunkt in diesem Buch eindeutig anders gewählt, wobei ich da sagen muss, dass der gewählte Schwerpunkt von Eva Maaser mir sehr gut gefällt. Insgesamt betrachtet ist „Die Fehde der Königinnen“ ein lebendig geschriebener historischer Roman, der mich in eine vergangene Zeit geführt und gut unterhalten hat.

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  • Rezension zu "Die Fehde der Königinnen" von Eva Maaser

    Die Fehde der Königinnen

    Hasewue

    14. October 2009 um 13:55

    Die 16 – jährige Brunichild, Tochter des westgotischen Königs Athanagild, wird mit dem Frankenkönig Sigibert verheiratet und muss daraufhin im Jahre 566 n. Chr. von Westgoten nach Frankreich an den Hof von Toledo ziehen. Brunichild ist aber nicht allein, unter ihrer Dienerschaft befindet sich auch ein junger Landadliger, Wittiges, der verarmt ist und ihre Vertraute und Dienerin Aletha. Eva Maaser schafft mit bildhafter und vielfältiger Sprache ein tolles geschichtliches Wer, dass durchaus unterhaltsam ist. „Die Fehde der Königinnen“ verspricht eine lebhafte und gelungene Geschichte um Brunichild und ihr Leben als Ehefrau. Dennoch war ich Stellenweise enttäuscht und auch die nötige Spannung kam etwas zu kurz, was Maaser aber mit einem sensationellen und prägenden Schreibstil und authentischen Charakteren wieder gut macht. 3,5 von 5 Sternen!

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  • Rezension zu "Die Fehde der Königinnen" von Eva Maaser

    Die Fehde der Königinnen

    anushka

    12. September 2009 um 15:16

    Mord, Totschlag und Bruderkrieg im frühen Mittelalter Gleich als erstes vorweg: eigentlich hätte dieses Buch die volle Punktzahl verdient, wenn nicht Titel und Klappentext am eigentlichen Inhalt des Buches vorbeizielen würden. Brunichild ist eine Tochter Athanagilds, König der Westgoten. Im Jahr 566 wird sie aus politischen Gründen an den Frankenkönig Sigibert I verheiratet. Dieses Buch setzt kurz vor dem Aufbruch ins Frankenland ein. Zu diesem Zeitpunkt ist Wittiges bereits seit zwei Wochen an Athanagilds Hof in Toledo. Da er nur der zweitgeborene Sohn seines Vater war, erbte sein Bruder das Gut und Wittiges muss sein Glück woanders suchen. Doch von einem Edelmann werden auch immer wieder Geldgeschenke erwartet und so ist Wittiges bald pleite. Als er Brunichilds Stute Bella beim Fohlen das Leben rettet, lernt er auch Brunichild kennen und verfällt ihr. So entschließt sich Wittiges, den Brautzug nach Reims zu begleiten, was Brunichild gar nicht recht ist, hat sie doch Wittiges' Hingabe für sich ausgenutzt und nun die Befürchtung, dass ihr kurzes Verhältnis zu ihm bekannt werden könnte. Sie legt ihm viele Steine in den Weg und beide erwartet unabhängig voneinander eine abenteuerliche Reise ... und ein abenteuerliches neues Leben. Brunichild muss zur Königin heranreifen und sich als solche behaupten und Wittiges wird bald in die Garde des Königs aufgenommen und zum Krieger ernannt. In diesem Buch passiert unglaublich viel. Die Autorin hat auf 477 eng bedruckten Seiten sehr viel Geschichte untergebracht und doch ist sie nur ansatzweise der Beginn der Königinnenfehde und der Auseinandersetzungen im Frankenland. Nach etwas Recherche im Internet bin ich mir sicher, dass sich mit dem weiteren Verlauf der Ereignisse noch mehrere Bände füllen lassen. Dabei ist mir auch bewusst geworden, wie gut recherchiert dieses Buch ist und wie überzeugend die Charaktere dargestellt wurden. Viele der Personen sind tatsächliche historische Figuren und die damalige Zeit ist farbenprächtig, anschaulich und sehr gut vorstellbar dargestellt. Auch Maasers Sprachstil fand ich angenehm und angemessen. Immer wieder gibt es neue Wendungen und die Geschichte wird nie langweilig. Mit Wittiges hat Maaser zudem einen sympathischen Helden erschaffen und der ständige Wechsel zwischen Wittiges' und Brunichilds Perspektive bietet viele Einblicke in die damalige Politik und zahlreiche Intrigen. Allerdings sind sowohl Klappentext als auch Titel irreführend, da Brunichild und Fredegund anfangs noch Freundinnen sind und sich die Feindschaft erst auf den letzten hundert Seiten abzeichnet, als Brunichilds Schwester Gailswintha ins Spiel kommt. Ab diesem Punkt flammt der Bruderkrieg wieder voll auf und beide Frauen, Fredegund und Brunichild, sind aktiv involviert. Das Buch endet an einem Punkt, an dem die Geschichte unmöglich zu Ende sein kann und es wird offensichtlich, dass es einfach weitere Bücher geben muss. Und auf diese freue ich mich schon sehr, denn Maaser konnte mich voll überzeugen und mich für einen Teil der europäischen Geschichte begeistern, für die ich mich von selbst wohl eher weniger interessiert hätte. Faszinierend fand ich auch die zu diesem Zeitpunkt noch bestehenden Bezüge zur Römerherrschaft, die da noch nicht allzu lange her ist. Nach diesem ersten Buch, dass ich von Eva Maaser gelesen habe, gehört sie für mich bereits mit zu den besten deutschen Autoren im Genre des historischen Romans.

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  • Rezension zu "Die Fehde der Königinnen" von Eva Maaser

    Die Fehde der Königinnen

    Raubrittertorsti

    09. September 2009 um 17:04

    Europa im 6.Jahrhundert, Königin Brunichild führt einen erbitterten Kampf gegen ihre Schwägerin Fredegunde. So weit so gut. Von der erbitterten Fehde ist aber kaum was zu spüren bzw. zu lesen. Interessanter ist da schon das Geheimnis um Aletha und Alexander und das Gedeihen des Gutes von Wittiges.

  • Rezension zu "Die Fehde der Königinnen" von Eva Maaser

    Die Fehde der Königinnen

    BlueNa

    06. September 2009 um 21:46

    Dies ist Wittiges' Geschichte Der Buchtitel, sowie der Klappentext sind ein wenig irreführend, denn in Eva Maasers historischem Roman spielt der junge Landadelige Wittiges die Hauptrolle. Als dieser im Jahr 566 n. Ch. an den spanischen Königshof in Toledo kommt, verliebt er sich Hals über Kopf in die wunderschöne Prinzessin Brunihild. Diese tritt jedoch schon bald die weite Reise ins Frankenland zu ihrem zukünftigen Gemahl, König Sigibert, an. Um an ihrer Seite sein zu können, schließt Wtittiges sich dem königlichen Gefolge Brunihilds an, auch wenn er sich von nun an mit seinen neuen Feinden Falco und Ingomer auseinandersetzen muss, die beide fränkische Krieger sind. Die wilde Affäre von Brunihild und Wittiges ist auch an er jungen Prinzessin nicht spurlos vorüber gegangen, doch sie weiß, dass er eine große Gefahr für sie und ihre zukünftige Rolle als fränkische Königin darstellt. Sie versucht sich seiner zu entledigen, indem sie ihn als Boten zurück nach Toledo schickt. Doch Wittiges denkt gar nicht daran dort zu bleiben und kommt zurück, gerade rechtzeitig um Brunihild vor einer Entführung zu retten. Nach der Hochzeit mit König Sigibert rettet er auch den König, was ihm hohes Ansehen bei ihm und eine Stellung in seiner Leibgarde einbringt, sowie ein Stück Land. Dieses erweist sich jedoch als heruntergekommen und viel Arbeit muss investiert werden. Doch Wittiges ist nicht alleine! Er hat treue Freunde gefunden, die ihm immer und überall zur Seite stehen. Eva Maaser schreibt wundervoll! Die Geschichte ist interessant, spannend und es gibt keine einzige zähe Passage. Immer möchte man als Leser erfahren, wie es mit Wittiges und seinen Treuen weitergeht! Dieser historische Roman ist vor Allem in einer Zeit angesiedelt, die viele Geheimnisse birgt und über die nicht sonderlich viel überliefert ist. In diesen rauen Zeiten kämpfen Brunihild und Wittiges für ihr Leben und ihr Recht. Die barbarischen Sitten, die damals vorherrschten sind für uns heute einfach nur unverständlich und grauenvoll. Mit welchem Mitteln und Geschicken Frauen damals ihren Einfluss geltend machen mussten ist erstaunlich! Ein sehr gelungener historischer Roman der auf Weitere hoffen lässt!

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  • Rezension zu "Die Fehde der Königinnen" von Eva Maaser

    Die Fehde der Königinnen

    MarkusVoll

    03. September 2009 um 18:11

    Eva Maaser ist mit diesem Roman gelungen eine sehr spannende und bewegende Geschichte zu erzählen. Die Charaktere sind sehr gelungen. In einer Zeit in der Kriege anherrschen und Männer nach mehr Macht streben, sowie Frauen daheim am Herd stehen sollen, wird hier die Geschichte von verschiedenen Personen erzählt, über die ich kurz berichten möchte. Wittiges ist ein junger Mann, der es schafft an den Königshof zu kommen und dem König als sein Leibwächter das Leben zu retten. Als Belohnung erhält er dafür ein Stück Land und Sklaven, die er mit viel Fürsorge bedenkt. Wittiges ist ein guter Mensch, der nur das Beste für seine ihm angetrauten Menschen möchte, doch ist es manchmal nicht ganz weit mit seiner Menschenkenntnis. Aletha ist Wittiges Frau, die ihm anvertraut wird, von der Königin, da sie schwanger ist. Der Sohn wird von ihm wie sein eigener Sohn behandelt und er liebt ihn. Aletha ist am Anfang sehr zurückhaltend, da sie als KInd von einem König einfach misshandelt wurde. Dass sie den Männern misstraut zeigt sie zu Beginn auch offen Wittiges, dessen BFrau sie ist, aber dessen Bett sie nicht mit ihm teilt. Sigibert ist ein Frankenkönig, der Brunichild zur Frau bekommt. Zuerst ist diese nicht sehr begeistert darüber, hat auch eine Affäre mit Wittiges und Chilperich, dem Bruder von Sigibert, wird dann aber eine sehr gute Königin. Allerdings wollen nicht alle Leute um sie herum immer das Beste für sie. Es gibt noch viel mehr Charaktere, aber diese aufzuzählen würde wohl den Rahmen sprengen. Das Ende ist offen und ich hoffe bald eine Fortsetzung lesen zu können, um zu erfahren wie es weiter geht. 478 Seiten umgfasst dieses Buch und keine davon ist langweilig. Ich kann nur jedem empfehlen, dem Mittelalterliche Romanew gefallen dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil ist sehr gut und immer sehr spannend.

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  • Rezension zu "Die Fehde der Königinnen" von Eva Maaser

    Die Fehde der Königinnen

    Estrella

    27. August 2009 um 20:49

    Brunichild, die westgotische Königstochter, wird schon in jungen Jahren politisch klug verheiratet. Kurz vor ihrer Abreise erlebt sie eine kurze Affäre mit dem Stallburschen Wittiges, der ihr auch prompt in die neue Heimat folgt - gegen Brunichilds Willen. Brunichild reift immer mehr zur einflussvollen Königin heran und Wittiges - zu ihrem Missfallen - zum persönlichen Vertrauten ihres Mannes, Sigibert. Zusätzlich zu dem Hauptstrang, der aus Sicht Brunichilds geschildert wird, kommen auch Aletha, die unter Zwang Wittiges heiraten mussste, und ihr Bruder Alexander zu Wort. Das Geschehen wird farbenfroh und ausführlich geschildert, die Charaktere sind bis ins letzte Detail ausgearbeitet und überzeugen durch eine glaubhafte Entwicklung während des Verlaufs der Geschichte. Leider wird das letzte Viertel des Buches, das fast 10 Jahre umfasst, sehr schnell und unausführlich abgehandelt, beinahe wie im Zeitraffer. Dadurch geht die dichte Atmosphäre verloren, was es dem Leser schwer macht, wieder in die Geschichte einzutauchen. Die durch den Titel und Klappentext versprochenen Fehde wird allerdings nicht geschildert. Fredegunde, die eigentliche Gegenspielerin Brunichilds, bleibt eine lieblose Randfigur, nie werden auch nur kleine Streitigkeiten zwischen ihnen geschildert. Obwohl ich durch den irreführenden Titel etwas ganz anderes erwartet habe, kann ich doch wegen der farbenprächtigen Schilderungen, die eine längst vergessene Zeit wieder zum Leben erwecken, und wegen den authentischen Charakteren 3 Punkte vergeben.

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  • Rezension zu "Die Fehde der Königinnen" von Eva Maaser

    Die Fehde der Königinnen

    Leserrezension_2009

    24. August 2009 um 17:32

    Europa im frühen Mittelalter: Brunichild, Tochter des Westgotenkönig Athanagild, wird aus diplomatischen Gründen mit Sigibert, dem König des fränkischen Ostreiches, verheiratet. Von Toledo aus begibt sie sich auf den Weg nach Reims, begleitet von ihren Sklaven Aletha und Alexander, und Wittiges, einem verarmten Landadligen, der in der Ferne sein Glück finden möchte. Mit ihm verbindet sie eine heimliche Romanze. In Reims angekommen wird sie auch zugleich in Familienstreitigkeiten verwickelt. Auch für Wittiges beginnt eine spannende Zeit. Er wird zu einem Antrustiones Sigiberts, erhält von ihm Land und muss Aletha heiraten. Zusammen mit ihr, Alexander und Pontus, einem ehemaligen Krieger, baut er sein Landgut wieder auf und fängt an, Handel zu betreiben. Und so lebten sie bis an ihr Ende? Leider nein. Chilperich, ein Bruder Sigiberts, versucht bei jeder Gelegenheit, sein Land und damit seinen Machtbereich zu vergrößern. Bei jeder Erbteilung fühlt er sich übervorteilt, und so sind kriegerische Auseinandersetzungen unabwendbar. Er heiratet Gailswintha, Brunichilds Schwester, die kurz darauf ums Leben kommt. Daraufhin heiratet er Fredegunde, eine Magd und langjährige Geliebte Chilperichs. Zufall? Brunichilde sinnt auf Rache. Immer wieder wird Wittiges in die Streitigkeiten hineingezogen. Und immer wieder muss er sich aus Situationen rauswinden, in die er scheinbar zufällig hineingerät. Wird er es schaffen, diesem Labyrinth aus Intrigen und Machtgier zu entrinnen oder wird er untergehen? “Die Fehde der Königinnen” beschreibt auf kurzweilige Art ein Kapitel aus einer Zeit, die auch die Dichter der Nibelungensage beeindruckt haben muss, da sich in der Sage Parallelen zum fränkischen Königshof herstellen lassen. Eva Maaser vermittelt mit diesem Buch Geschichte auf sehr lebendige Art. Sie versteht es meisterhaft, die Geschichte vorwärts zu treiben, so dass der Leser kaum zu Atem kommt (und geschweige das Buch aus der Hand weg legen kann). Der Roman ist sehr gut recherchiert, die historischen Fakten stimmig und das alles gewürzt mit einer Mischung aus Liebe, Erotik und Intrigen. Was will man mehr? Einzig der Titel scheint nicht so recht zu passen, da von einer Fehde zwischen Fredegunde und Brunichild, wie auf dem Klappentext angekündigt, nicht wirklich was zu lesen ist. Allerdings ist das Ende recht offen, und lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Für alle Fans von Rebecca Gablé und historischen Romanen im Allgemeinen ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Nie war Geschichte spannender… Diese Rezension hat kubine eingereicht.

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