Eva Maaser Die Rache der Königinnen

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Inhaltsangabe zu „Die Rache der Königinnen“ von Eva Maaser

Ende des 6. Jahrhunderts: Die westfränkische Königin Brunichild sinnt auf Rache, nachdem ihr Gemahl einem Anschlag seines Bruders Chilperich zum Opfer gefallen ist. Und auch ihr kleiner Sohn ist in Gefahr, denn nun steht er Chilperichs Machtstreben im Weg. Ihre gefährlichste Feindin ist jedoch ihre Schwägerin Fredegund, die unzählige Ränke schmiedet. Brunichild treu zur Seite steht ihr langjähriger Vertrauter Wittiges, der im Frankenreich zu Macht, Ehre und Reichtum gekommen ist. Dann aber verliebt sich die Königin sich in den ältesten Sohn ihres Erzfeindes. Wird der enttäuschte Wittiges für seine einstige Liebe alles aufs Spiel setzen, was er bisher erreicht hat?

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  • Rezension zu "Die Rache der Königinnen" von Eva Maaser

    Die Rache der Königinnen

    BlueNa

    26. August 2010 um 20:23

    Wenn Frauen hassen... . König Sigibert ist tot und hat seinen siebenjährigen Sohn Childebert, genannt Bertho, und seine schöne Königin Brunhichild zurück gelassen. Seit des Königs Tod versuchen machthungrige Mitglieder des Kronrats die Macht in Austrasien an sich zu reißen und Königin Brunichild und deren Regent dux Gogo verlieren immer mehr an Macht. Auch der Bruderkrieg der Könige Guntram und Chilperich, der für die Ermordung seines Bruders Sigibert verantwortlich ist, treibt immer weitere Ränke, unter denen das Volk leiden muss. Hungersnöte und Krankheiten sind die Folge. Mittendrinn ist wieder Wittiges, ein spanischer ehemals mittelloser Landadliger, der in Königin Bunichilds Gefolge nach Frankreich gekommen ist. Nun ist er zu Land und Geld gekommen, hat ein schönes Leben auf seinem Landgut casa alba, bis er zu einer aussichtlosen Mission zu den Awaren abkommandiert wird. Hier erreicht er nicht das, was er soll, erleidet einen Schicksalschlag und muss wie ein geprügelter Hund nach Metz an den Königlichen Hof zurückkehren. Er verliert seinen Platz im Rat und seine Stellung bei Hofe, außerdem erfährt er die unheilvolle Nachicht, dass sein Sohn Felix wohl mit dem jungen König Bertho verwechselt und verschleppt wurde. Wittiges macht sich auf die gefährliche Suche nach seinem Sohn Felix, aber diese wird erstmal nicht von Erfolg gekrönt sein. Allerdings stolpert er von einer Intrige bei Hof in die Andere. Ob Wittiges Felix am Ende doch retten und die verfeindeten Königreiche vor einem verheerenden Krieg bewahren kann? . Im zweiten Band Eva Maasers Geschichte um Wittiges treffen wieder die schöne Königin Brunichild und deren Erzfeindin Königin Fredegund, Chilperichs Frau, aufeinander. Die beiden hassen sich zutiefst, seit Brunichilds Schwester Gailswintha Opfer von Fredegunds Intrigen geworden ist. Aber dieser Handlungsstrang ist wieder nur nebensächlich und bildet quasi die Rahmenhandlung, an der die Königinnen ihre Ränke und Intrigen ausrichten und schmieden. Das sie dabei ihr gesamtes Volk in den Abgrund reißen interessiert die beiden herzlich wenig. Eva Maaser haucht den beiden historisch belegten Damen auf wundersame Weise Leben ein und beschreibt sie, wie sie wohl gewesen sind. Nach außen hin eiskalt, aber im inneren immernoch die jungen Mädchen, als die sie Ehefrauen und Mütter geworden sind. . Im eigentlichen Handlungsstrang begleiten wir die ganze Zeit Wittiges auf seinen vielen Reisen in Frankreich und stehen ihm bei seinen gefährlichen Abenteuern bei. Er handelt nicht immer nur eigennützig und ist viel mehr auf das Gemeinwohl bedacht, als seine machtgierigen Gegner. Als Brunichilds engster und treuester Vertrauter muss er immer für sie den Karren aus dem Dreck ziehen. . Der historische Roman, der um das Jahr 577 n. Chr. angesiedelt ist, ist sehr schön geschrieben und gut recherchiert. Allerdings ist er nicht ganz einfach zu lesen. Man muss sich viele Namen merken und die Verbindungen der Personen, wenn man nicht immer ins Glossar schauen möchte. . Wen die Geschichte Europas interessiert, sich nicht immer nur mit leichter Kost begnügt und vorallem wissen will, wie es mit Wittiges und Brunichild nach dem ersten Teil "Die Fehde der Königinnen" weitergeht, ist bei diesem Roman sehr gut aufgehoben!

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