Eva Madelung

 4,4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor*in von Erben, Reden, bevor es zu spät ist und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Eva Madelung, geboren 1931 als Tochter von Robert Bosch, erlebte das Dritte Reich als Jungmädel in der sogenannten Hitlerjugend. Sie studierte Germanistik und Philosophie und verbrachte 1953 ein Jahr in Indien. Nach Heirat und der Geburt von zwei Kindern absolvierte sie eine psychotherapeutische Ausbildung und war im Anschluss jahrzehntelang als Familientherapeutin und in der Fortbildung tätig. Sie ist Autorin und Coautorin mehrerer Bücher, darunter "Trotz – Zwischen Kreativität und Selbstzerstörung" und "Heldenkinder – Verräterkinder. Wenn die Eltern im Widerstand waren". Im Europa Verlag erschien außerdem ihr biografischer Roman "Reden, bevor es zu spät ist".

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Eva Madelung

Cover des Buches Erben (ISBN: 9783958903227)

Erben

(2)
Erschienen am 08.05.2020
Cover des Buches Reden, bevor es zu spät ist (ISBN: 9783944305547)

Reden, bevor es zu spät ist

(2)
Erschienen am 01.09.2014
Cover des Buches Im Bilde sein (ISBN: 9783896705501)

Im Bilde sein

(1)
Erschienen am 01.03.2015
Cover des Buches Heldenkinder, Verräterkinder (ISBN: 9783406563195)

Heldenkinder, Verräterkinder

(0)
Erschienen am 19.09.2007

Neue Rezensionen zu Eva Madelung

Cover des Buches Im Bilde sein (ISBN: 9783896705501)
M

Rezension zu "Im Bilde sein" von Eva Madelung

M.Lehmann-Pape
Einführung in das “Neuro-Imaginative-Gestalten“ (NIG)

Im großen Rahmen des systemischen Ansatzes mitsamt seiner „Aufstellungsarbeit“ und der strikten „Lösungsorientierung“ nach Steve de Shazer, bietet sich nun zudem eine Verbindung dieses Ansatzes mit Erkenntnissen des NLP. Die Eva Madelung als kreative Weiterentwicklung zum „Neuro-imaginativen Gestalten“ entwickelt hat,

 

Wie nun diese Zusammenschau in der praktischen Arbeit sich darstellt, in Therapie, Beratung und auch zur Selbsthilfe, das legen die beiden Autorinnen in ihrem neuen Werk fundiert, verständlich und aufeinander aufbauend vor Augen. Wobei klar erkennbar die systemische Grundausrichtung und der lösungsorientierte Weg im Raum mit verbleiben.

 

Als „offene Methode“, unter Einbeziehung von Elementen aus der Kunsttherapie und der Körperarbeit rekurriert der Ansatz vor allem auf der (sichtbaren und Gedanken und Emotionen gestaltgebenden) „Aufstellungsarbeit“, die hier eine kreative Vertiefung und Konzentration noch erfährt. Mit der Erkenntnis versehen, dass dieser Umgang mit „inneren Bildern“ bestens geeignet ist, konstruktive neuro-psychologische Wirkungen zu erzielen.

 

Wobei nicht der sprachliche Ausdruck dabei im Mittelpunkt steht, sondern das bildliche Gestalten noch ganz andere Bereiche im Menschen und im Gehirn erreicht und Erkenntnisse dort hervorruft, vertieft und sichert.

 

Wobei der Begriff des „inneren Künstlers“ dabei prägnant gewählt ist und die Methode selbst samt deren Wirkung auf den Punkt assoziativ beschreibt. Nicht als „Ersatz“ für systematisch-konstruktivistische Sichtweisen, sondern als sinnvolle Ergänzung noch aus einer anderen Perspektive heraus. Ähnlich, wie sich klassische Psychotherapieformen durch Elemente der integrativen Körpertherapie bestens ergänzen können (körperliche Elemente und bildnerische Mittel gemeinsam ergeben eine kreative Methode, die manches neu betrachten lehrt und ebenso vielfältig andere als bisher gewohnte Impulse in therapeutische und beratende Prozesse miteinbringt.

 

Die Grundannahmen und die Arbeitsweise werden zunächst theoretisch umfassend zugrunde gelegt, bevor die Autorinnen einen profunden Blick in den „Werkzeugkasten“ eröffnen 8durch die Augen des andern schauen, zirkuläre Fragen, Rituale, einfache bildkräftige Sätze und einiges mehr), um dann Schritt für Schritt den praktischen Weg der Methode in der therapeutischen Arbeit zu beschreiben.

 

Wichtig ist, dass im Verlauf der Darlegungen die ergänzende Kraft der Methode im Zusammenspiel mit anderen Methoden gründlich bedacht wird. Und einige griffige Fallbeispiele Lesern und Leserinnen sichtbar die Funktion der Methode, erreichbare Ergebnisse und Veränderungen im Prozess vor Augen legen. 

 

Es mag zunächst simpel wirken, aber wenn es gelingt, auf eine Metaposition zu wechseln und das eigene Geschehen, das eigene Problem, die eigene Verwirrung „von außen“ zu beschreiben, finden sich darin fast automatisch Anhaltspunkte, Perspektiven und auch Kraft, dem eigenen Ich mit Bildern und körperlichen Verankerungen anders und konstruktiv zu begegnen.

 

Eine interessante Methode, die im Werk anschaulich und verständlich theoretisch und praktisch dargelegt wird.

Cover des Buches Erben (ISBN: 9783958903227)
R

Rezension zu "Erben" von Eva Madelung

Renate1964
Erbe

Eva Madelung, die Tochter von Robert Posch, erbt sehr jung ein enormes Vermögen. Weder sie noch ihr Bruder hatten jemals eine Gelegenheit  ihre eigenen Fähigkeiten zu erkennen. Es ist sehr spannend, zu sehen, welche Belastungen und Ängste dadurch entstehen und wie schwierig ein " normales " Leben ist. Ihr Bruder zerbricht daran. Leider ist das Buch sehr dünn  dadurch oberflächlich und ohne Ausweg. Trotzdem empfehlenswert 

Cover des Buches Erben (ISBN: 9783958903227)
HEIDIZs avatar

Rezension zu "Erben" von Eva Madelung

HEIDIZ
Maya erzählt ihre Geschichte


In diesem Buch lernen wir Maya und Philipp kennen - die beiden Kinder eines erfolgreichen Börsenmaklers. Die beiden lernen an einem Eliteinternat - wie es normal ist für Kinder aus wohlhabendem Hause. Sie werden die Freunde von Urs und Gretel. Auch die beiden stammen aus angesehenem Elternhaus, sollen einmal das Unternehmen weiterführen. Aber ist das alles so positiv oder liegt dem eine große Last auf - eine riesige Verantwortung, die womöglich die Kinder erdrückt ???
Plötzlich stirbt der Vater von Philipp und Maya durch einen Unfall und sie müssen die Verpflichtungen des Erbes erfüllen. Phillip rutscht ab, er ist so intelligent, dennoch ist er bald in der Drogenszene zu finden und Maya fühlt sich wegen ihres Reichtums schuldig. Sie gründet eine Stiftung. Urs möchte sie heiraten, sie allerdings weist ihn ab. War das richtig, fragen sie sich nach 20 Jahren.
Die Autorin ist keine Geringere als die Tochter des deutschen Industriellen, Ingenieurs und Erfinders Robert Bosch und hat mit diesem Roman - dieser Romanbiografie - ihr Alter Ego Maya erschaffen und erzählt vom Für und Wider eines reichen Elternhauses. Dieses Buch erzählt eine Geschichte, die ihre eigene hätte sein können ...
Leseprobe:
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Urs und Gretel lehnten sich entspannt zurück, während ich mit meiner Erzählung fortfuhr: "Morgens um zwei Uhr landeten wir in Mumbai, und ich war erst einmal geschockt über dieses Gewimmel von Menschen, sobald wir das hochmoderne Flughafengebäude verlassen hatten ...
Ich fand die Lektüre erleuchtend und spannend zugleich. Sehr gut bringt die Autorin den Zwiespalt der Kinder zum Ausdruck zwischen Positivem und Negativen des Themas rund um das Leben als Kind und Heranwachsender reicher Eltern. In die Geschichte verstrickt, die spannend und flüssig zu lesen ist, hat sie die psychologischen Elemente bestens eingearbeitet. Mir hat das Buch rundherum gefallen. Mir hat sehr gut gefallen, dass Maya ihre Geschichte erzählt, das liest sich gut, man kann sich hervorragend in ihre Gefühlswelt hinein versetzen - es ist, als würde sie mir als Leserin ihre Geschichte erzählen.


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