Eva Menasse Lässliche Todsünden

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Inhaltsangabe zu „Lässliche Todsünden“ von Eva Menasse

Von der Autorin des Bestsellers »Vienna« Ein Familienvater ist zu träge, um gegen Töchter und Exfrau ein eigenes kleines Glück durchzusetzen. Ein junges Liebespaar vermeidet die Kompliziertheiten der Sexualität, indem es den einen zum Pfleger, die andere zur Kranken macht. Ein Mann verpasst sein ganzes Leben, weil er sich keine Schwäche leisten will. Und ein geschiedenes Paar bekämpft einander bis ans Grab des gemeinsamen Kindes. In einer postmodernen Gesellschaft forscht Eva Menasse nach archaischen Mustern. Mit ihrer eigenen gelungenen Mischung aus Poesie und Komik spürt den sieben Todsünden nach und findet Trägheit und Gefräßigkeit, Wollust und Hochmut, Zorn, Neid und Habgier in den Taten ihrer ganz und gar weltlichen Protagonisten.

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    Lässliche Todsünden
    Ellen-Dunne

    Ellen-Dunne

    Ich liebe ... liebe... LIEBE Eva Menasses unterhaltsamen, nie anspruchslosen, ironischen und farbenfrohen Ton. Es hilft wohl wenn man, so wie sie, Auslandsösterreicherin ist, um diese Geschichten um die alltäglichen Ausformungen der Todsünden (was ich ein wenig übertrieben finde, aber trotzdem ein schönes Konzept) zu lieben. Dass die Schicksale und Seelenprobleme und der Figuren, die alle lose miteinander zusammenhängen, höchst tragisch sind, versteht sich bei österreichischer Literatur fast schon von selbst. Doch das Buch deprimiert nicht, sondern ist eine Freude zu lesen. Zumindest für mich. So wie schon "Quasikristalle" eine klare Empfehlung. 

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    • 3
  • Rezension zu "Lässliche Todsünden" von Eva Menasse

    Lässliche Todsünden
    Gruenente

    Gruenente

    7 Geschichten, jede hat eine der Todsünden in einer weniger schweren Form zum Thema. Einige sprachliche Highligths sind enthalten. Auch einige ironisch-witzige Spitzen. Bitte auch aufpassen: die meisten Personen trifft man im Buch mindestens zweimal. Dazu lohnt es sich fast eine Namesliste zu führen! Alle Personen sind besondere Charactere aber bei der "Ausübung" der Sünden ganz normale Menschen, so wie Du und Ich. Alles könnte auch mir passieren (in einer Geschichte habe ich mich auch ganz gut selbst erkannt, ich verate jetzt aber nicht in welcher...). Insgesamt kein "Reisser", aber so amüsant und interessant, dass ich die Lektüre von "Vienna" nicht ausschliessen will.

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    • 2
  • Rezension zu "Lässliche Todsünden" von Eva Menasse

    Lässliche Todsünden
    Moni

    Moni

    13. February 2011 um 12:41

    Eva Menasse zeigt uns, dass alle sogenannten Todsünden in Wahrheit lässlich (verzeihlich) sind. Schließlich sind wir Menschen soziale Wesen und ständig im Austausch und in der Auseinandersetzung mit unseren Mitmenschen. Die Vorstellung, dass die Menschen in Gut und Böse einteilbar sind, wie es uns die großen Religionen seit Jahrtausenden weismachen wollen, ist und war zu keinem Zeitpunkt gültig. Aber in diesem Buch geht es überhaupt nicht um Religion, sondern in sieben lose zusammenhängenden Geschichten um Menschen mit ihren Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten. Lesenswert.

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  • Rezension zu "Lässliche Todsünden" von Eva Menasse

    Lässliche Todsünden
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. January 2010 um 20:54

    Das Buch ist aufgeteilt in 7 Kapitel, jedes Kapitel behandelt eine Todsünde. Die Todsünden werden in (Kurz)Geschichten verpackt. Die Gesamtidee des Buches finde ich ganz gut. Es wird ein eher heikles Thema angesprochen, aber dennoch wird sehr offen darüber geredet. Gleichzeitig wird es einem auf interessantere Weise nahe gebracht als 'früher' im Religionsunterricht. Leider finde ich die Umsetzung dann nicht mehr so gelungen. Die Kapitel sind zwar nicht unendlich lang und so langweilig sind die Geschichten auch nicht, aber leider haben sie nichts prägnantes, weshalb sie sich dem Leser einprägen könnten, daher habe ich oft schon sofort nach Abschluss eines Kapitels vergessen, was an dessen Anfang stand (obwohl sich nur etwa eine halbe Stunde zwischen Anfang und Ende befand). Ich würde gerne näher auf die Geschichten eingehen, aber wie schon im vorherigen Absatz erwähnt, ist bei mir so gut wie nichts haften geblieben (zumindest nicht vom Inhalt). Also werde ich beim Grundgerüst der Geschichten bleiben. Wie schon erwähnt handelt es sich um 7 Kurzgeschichten, welche sich über 20-50 Seiten erstrecken. Alle Geschichten haben eines gemeinsam, was mir auch nicht so ganz gut gefällt, sie haben nämich allesamt ein offenes Ende. Generell finde ich dieses Stilmittel nicht schlecht, aber wenn es innerhalb eines Buches mit 7 Geschichten gleich 7mal vorkommt, finde ich es zu übertrieben. Was mir noch aufgefallen ist, ist, dass bei dem ein oder anderen Kapitel überhaupt nicht klar bis überhaupt gar nicht ersichtlich ist, dass die Todsünde, die als Kapitelüberschrift dient, angesprochen wird bzw die Geschichte dahingehend interpretiert werden könnte. Aber auch das andere Extrem gibt es, nämlich dass gleich mehrere odsünden angesprochen werden und nicht nur eine, was zu dem Interpretationsansatz führen könnte, dass die eine Todsünde nicht ohne die andere existiert, aber andersherum sehr wohl. Es mag natürlich sein, dass ich nicht das richtige Verständnis für diese Art von Literatur habe, aber mir hat es nicht sonderlich gut gefallen und ich würde es auch nicht weiter empfehlen.

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