Eva Miersch

 4.1 Sterne bei 7 Bewertungen
Eva Miersch

Lebenslauf von Eva Miersch

In Hamburg geboren, lebt aber seit 2000 in Overath-Marialinden. Ein erwachsener Sohn. Nach Ausbildung und Tätigkeit als Bereiterin in Warendorf studierte sie erst zwei Jahre Betriebswirtschaft in Münster und beendete anschließend das Studium der Veterinärmedizin in Hannover. Mit ihrer historischen Doktorarbeit über Veterinärpathologie im 19. Jh. begann ihre bis heute ungebremster Neugierde für geschichtliche und gesellschaftliche Zusammenhänge. Die über ein paar Jahre andauernde politische Arbeit in der CDU Overath und ein Teilstudium in Rechtswissenschaft bestärkten dieses Interesse noch zusätzlich. Seit 2001 ist Eva Miersch als niedergelassene Tierärztin für Pferde im Bergischen Land tätig. Neben ihrem Hauptberuf arbeitet sie seit einigen Jahren als Dozentin an der Pferdeakademie in Köln und studiert an der freien Journalistenschule in Berlin. Sie schreibt Artikel zum Thema Pferd und Segeln, Kurzgeschichten, und  Bücher. Ihr erster Roman erschien 2017: Wenn der Weg nicht das Ziel ist. Hier geht es zum Trailer des Romans: https://youtu.be/G7l7JBG_yU8 Ihr neuer Roman: Wenn das Leben einfach geschieht erschien im Dezember 2018.

Neue Bücher

Wenn das Leben einfach geschieht

Neu erschienen am 12.12.2018 als Taschenbuch bei Bücken & Sulzer.

Alle Bücher von Eva Miersch

Wenn der Weg nicht das Ziel ist

Wenn der Weg nicht das Ziel ist

 (7)
Erschienen am 30.08.2017
Wenn das Leben einfach geschieht

Wenn das Leben einfach geschieht

 (0)
Erschienen am 12.12.2018
Overath

Overath

 (0)
Erschienen am 24.10.2014

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Eva Miersch

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angel1843s avatar

Rezension zu "Wenn der Weg nicht das Ziel ist" von Eva Miersch

Zwei Menschen, zwei Religionen, zwei Wege
angel1843vor 8 Monaten

Die Geschichte zweier unterschiedlicher Menschen, die aber dennoch etwas verbindet. Freiheit für ihr Land und ihre Religion. Aber auch die Freiheit anderer, sowie das eigene Schicksal beeinflussen zu können, liegen beiden am Herzen.

Schnell merken sie aber auch, dass es Grenzen hat das Schicksal zu beeinflussen oder verändern zu wollen. Aber dennoch schaffen sie es sich die Freiheit zu bewahren die ihnen so wichtig ist.

Die Geschichten von Wirich und Yasmin könnten nicht unterschiedlicher sein, denn Yasmin entstammt einer streng gläubigen türkischen Familie; deren Werte noch die der alten Tradition verpflichtet sind. Das heißt Heiraten, wenn die Familie es wünscht. Beten wenn es gefordert wird, und sich züchtig zu benehmen, ist ein Teil dieser Tradition. Dennoch finde ich es schade, das Yasmin sich letztendlich für diese Tradition entscheidet. Andererseits finde ich es aber auch mutig von ihr sich aus diesem Gefängnis zu befreien, als es unerträglich wurde. Und auch zu wissen was das für die Zukunft bedeutet… Sie verliert damit das Ansehen ihrer Familie und auch das Recht zu leben, sollte sie jemals wieder zurückkehren…

Wirich hingegen erlebt was es bedeutet Krieg zu führen gegen ein Volk, das eigentlich nur friedlich leben will. Die Freiheit seine Religion auszuleben und das gegenseitige Miteinander… Als er nach Hause zurückkehrt erwartet in ein noch viel leidvolleres Schicksal das so nicht abzusehen war. Und er muss zu spät erkennen was es hieß die Familie allein zu lassen…

Eine Geschichte über zwei Menschen die trotz unterschiedlicher Herkunft miteinander verbunden sind…

Fazit: Eine wunderbare Geschichte über Freiheit, Religion und Glauben. Absolut aufschlussreich und mitfühlend…


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Pucki60s avatar

Rezension zu "Wenn der Weg nicht das Ziel ist" von Eva Miersch

Frauen und Ritter, heute und füher
Pucki60vor einem Jahr

In dem Buch wird die Geschichte von Yasemin, einer jungen Türkin, und Wirich, einem Ritter aus dem Mittelalter erzählt.

Yasemin lebt heute in Köln und hat als erste ihrer Familie Abitur gemacht. Sie setzt durch, das sie drei Jahre Mittelaltergeschichte studieren darf, muss sich dann jedoch den Wünschen und Traditionen ihrer Familie fügen. Das bedeutete, dass sie einen Türken heiraten muss. Yasemin ist zwar in Deutschland aufgewachsen, fühlt sich jedoch hier nicht als dazugehörig und auch in der Türkei ist sie eine Fremde. Beim Stöbern in einer Buchhandlung stößt sie auf ein Buch mit der Geschichte von Wirich.

Wirich ist ein Ritter und hat vor 800 Jahren gelebt. Auf Befehl des Papstes wird ein Kreuzzug nach Jerusalem gestartet und Wirich folgt seinem Lehnsherren dorthin. Auf dem Weg lernt er eine junge Frau kennen, die für die damalige Zeit sehr emanzipiert war. Wirich überlebt den Kreuzzug und kann seine Liebe heiraten.

Die Geschichte wechselt immer zwischen Yasemin und Wirich, es werden jeweils kurze Episoden der Beiden erzählt. So kann man das Buch gut lesen und es bleib spannend, da man den Fortgang wissen möchte. Allerdings werden auch viele geschichtliche Fakten und Informationen über den Islam erzählt, das war teilweise etwas zu viel. Auf der anderen Seite ging es bei dem Studium von Yasemin etwas zu schnell. da hätte das eine oder andere ausführlicher behandelt werden können.

Gut gefallen hat mir die Geschichte von Yasemin, als Deutsch-Türkin ist sie nirgendwo richtig zu hause und trotz Emanzipation muss sie sich der Familientradition fügen. Dieses führt unweigerlich zu Problemen. Die Frau von Wirich war dagegen schon sehr selbstbewusst und unabhängig, für die damaligen Zeit eher ungewöhnlich.

Mir hat das Buch gut gefallen und ich vergebe dafür 4 Punkte. Die Geschichte von Yasemin ist nicht abgeschlossen und es wird eine Fortsetzung geben, darauf bin ich schon gespannt. Wen es nicht stört, abseits der Handlung sehr viele Informationen zu erhalten, dem kann ich diese Buch empfehlen.

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Rebekka76s avatar

Rezension zu "Wenn der Weg nicht das Ziel ist" von Eva Miersch

Eine Geschichte für Verstand und Herz
Rebekka76vor einem Jahr

Das Cover des Buches sprach mich sofort an. Die Größe und der glänzende Druck wirken in der Realität wesentlich beeindruckender als auf dem Bildschirm.Eine scheinbar moderne Frau mit Kopftuch und Armbändchen zusammen mit einem Ritter?

Die Autorin beschreibt einfühlsam und doch sehr klar die Konflikte einer jungen Frau die zunächst sehr weltoffen in Köln aufwächst.
Dann aber scheint doch die Tradition ihrer Familie über ihr Schicksal zu entscheiden was mich als Leser manchmal sogar ein wenig "sauer" werden ließ. Warum wehrt sie sich denn nicht? Warum lässt sie sich das alles gefallen? Warum fängt sie an zu zweifeln? Es war doch alles gut. Die Geschichte lässt einen immer wieder über seine eigene Vorurteile und Klischees und vielleicht auch eine Art "Halbwissen" stolpern. Die Anmerkung Frau Miersch schien "Islamkritisch"  zu sein, verstehe ich nicht. Ich habe ihren Text eher als gesellschaftskritisch gesehen. Teilweise fühlte ich mich dadurch an manchen selbst angesprochen und aufgefordert über mein eigenes Halbwissen und daraus resultierende Vorurteile zu hinterfragen. Parallel wird die Geschichte eines Ritter aus dem Bergischen Land erzählt. Allerdings habe ich in seiner Geschichte manchmal das Gefühl gehabt, dass die einfach zu gut recherchiert wurde. Ich wollte wissen wie es weitergeht und weniger wie die nächste Burg im Detail ausgesehen hat.
Dies ist aber vermutlich eher der Ungeduld meines Lesens zuzuschreiben. Durch die genaue Beschreibungen wird man beim Lesen allerdings so sehr in die Welten von Yasemin und Wirich gezogen, dass man glaubt Beispielsweise das Hufgetrappel oder den Lärm vor dem Kölner Dom hören zu können.
Die Autorin verstand es beide Geschichten wunderbar miteinander zu verbinden. Manchmal habe ich in dieser Erzählform das Bedürfnis beide Geschichten getrennt von einander zu lesen. (was natürlich quatsch ist)
In diesem Buch aber nicht. Die Kapitel sind absolut passend aufeinander abgestimmt.

Ich kann das Buch nur allen empfehlen die gerne intelligente Texte lesen über die man dann noch eine Weile nachdenken kann. 

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Gespräche aus der Community

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YaseminNoels avatar

Für alle, die das Buch erst jetzt entdeckt haben, hier etwas zu dem Roman:

Es sind die Ziele, die uns antreiben. Auch wenn uns alle immer weiß machen wollen, schon alleine der Weg wäre das Ziel.

Aber worin liegen unsere Ziele? Sind es unsere Träume, unser Glauben oder unsere Hoffnungen, die uns antreiben? Die beiden Hauptfiguren zumindest machen sich auf den Weg ihre Ziele zu verfolgen. Der eine als christlicher Ritter im 13. Jh. und die andere als junge Muslima im 21. Jh. Am Ende stellt sich nur noch die Frage nach dem Ausgang des Romans.

 




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Inhalt

Dem Erzbischof Engelbert von Köln gelingt es, die Ritter des Grafen Adolf von Berg in seinen Bann zu ziehen. Auch der junge Ritter Wirich von Nesselrath spürt im Bergischen Land die neue Kraft und Einheit der Christenheit, ausgelöst durch Papst Innozenz in Rom. Überzeugt in seinem christlichen Glauben bricht Wirich mit seinen Freunden auf, um die Christenheit von der erdrückenden Gefahr islamischer Macht zu befreien und um den Schleier der Finsternis, die der Koran verkündet, zu vernichten.

800 Jahre später gelangt Wirich’s Geschichte in die Hände der jungen Deutsch-Türkin Yasemin. Als erste in ihrer Familie hat sie gerade in Köln das Abitur bestanden und strebt ein Studium der Mittelalter-geschichte an. Überzeugt in ihrem muslimischen Glauben, träumt sie von einer beruflichen und familiären Zukunft inmitten der deutschen Gesellschaft.

Wirich und Yasemin brechen voll Freude in ihre Zukunft auf. Beide überzeugt von ihren Träumen, ihrem Glauben und ihren Hoffnungen, erzählen sie ihr Leben in so unterschiedlichen Welten, die am Ende so unterschiedlich gar nicht mehr sind.

Zur Leserunde
YaseminNoels avatar
Die Leserunde ist noch in vollem Gang und ich bin gespannt auf weitere Diskussionen.
https://www.lovelybooks.de/autor/Eva-Miersch/Wenn-der-Weg-nicht-das-Ziel-ist-1472483670-w/leserunde/1490936794/

Eva Miersch
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Eva Miersch wurde am 02. März 1968 in Hamburg (Deutschland) geboren.

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