Eva Pfeiffer Off the record: So schreibt man Liebe

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Inhaltsangabe zu „Off the record: So schreibt man Liebe“ von Eva Pfeiffer

Jana sollte eigentlich seelig sein: Nach Jahren als Praktikantin hat sie endlich das heißersehnte Volontariat bei einer Tageszeitung ergattert. Zugegeben, dafür muss sie aus dem geliebten Berlin in die niedersächsische Provinz ziehen, aber so schlimm wird es schon nicht werden. Oder? Leider doch, denn schon bald findet sie sich in einer Lokalredaktion zwischen Pressemitteilungen des Kleingartenvereins und einer biestigen Chefin wieder. Am liebsten möchte sie alles hinschmeißen, nur Markus, ein anderer Volontär, scheint ein Grund zu sein zu bleiben… 

Bei dem Roman handelt es sich um eine leichte Geschichte für zwischendurch.

— tanlin_11
tanlin_11

Hat mir gut gefallen. Toller Schreibstil! Sympathische Charaktere.

— Iris_Fox
Iris_Fox

Liebesroman, der in einer Redaktion handelt

— Twin_Tina
Twin_Tina

Ein guter Einblick in den Beruf des Journalisten

— Meine_Magische_Buchwelt
Meine_Magische_Buchwelt

Das Leben in der Redaktion ist nicht immer einfach ;-)

— xxnickimausxx
xxnickimausxx

ein Buch das mir schon gefallen hat, aber doch in der Handlung schnell aufbaut und schnell abflacht. Also eher etwas zum entspannen und ab

— LaMensch
LaMensch

Reeller Einblick in das Leben eine Journalisten - mit allen Höhen und Tiefen

— katikatharinenhof
katikatharinenhof

Nette, lustige Geschichte

— isabel28
isabel28

Journalistengeschichte top, Liebesgeschichte eher Flopp

— seschat
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  • Off the record - So schreibt man Liebe

    Off the record: So schreibt man Liebe
    Iris_Fox

    Iris_Fox

    28. July 2017 um 14:35

    Weil Protagonistin Jana das Gefühl hat in Berlin beruflich auf der Stelle zu treten, nimmt sie nach langem Überlegen ein Volontariat in einer Redaktion in der tiefsten Provinz an. Eigentlich mag sie Berlin, doch hier warten nur weitere brotlose Praktika auf sie.  Außerdem kann es sicherlich nicht schaden, wenn man seinem Exfreund nicht ständig über den Weg laufen muss. Dies ist die Ausgangspostion des Debüts der Autorin Eva Pfeiffer. Die Autorin hat sich beim Schreiben für die Erzähl-Perspektive und Gegenwart entschieden. Für mich persönlich war es das erste Buch in dieser Konstellation, nach ein paar Seiten konnte ich mich aber schon sehr gut damit anfreunden. Der lockere Schreibstil hat es mir zusätzlich leicht gemacht schnell in die Handlung hineinzufinden. Erwartet habe ich eine Liebesgeschichte, die ich auch bekommen habe. Jedoch sei gesagt, Eva Pfeiffer hat in diesem Roman zwei Liebesgeschichten erzählt. Zum einen, die von Jana und einem wirklich sympathischen Jungen, den sie während ihrer Zeit ihres zweijährigen Volontariats kennen und lieben lernt. Besonders gefallen hat mir, dass die beiden sich langsam annähern. Es entsteht eine Verbindung der beiden, die die Gefühle nach und nach entstehen lassen und es somit für den Leser sehr schön authentisch gestaltet wird. Für meinen persönlichen Geschmack hätte die Lovestory noch etwas mehr Raum und Tiefe haben dürfen. Aber da gibt es auch noch "zum anderen".Zum anderen, die Liebe zum Beruf des Journalisten. Die Autorin versteht es sehr detailreich und fundiert sämtliche Aspekte des Alltags eines Journalisten in einer Lokalredaktion zu schildern, so dass selbst der Leser, der mit dieser Branche bisher wenig Berührungspunkte hatte, ohne Probleme in den Alltag der Volontärin eintauchen und mit ihr leiden, mitfiebern und mitfühlen kann. Sämtliche Nebencharaktere sind für mein Befinden gut ausgearbeitet und bunt gestaltet. Ob es in einer Tageszeitung tatsächlich immer so zugeht, wie im Buch beschrieben sei mal dahin gestellt. Davon verstehe ich nichts (ebenso wenig vom Journalismus), aber der Autorin ist es gelungen ein Gesamtbild zu schaffen, dass einen durch die Seiten trägt und wirklich gut unterhält. Den einen oder anderen Aha-Effekt inbegriffen. Fazit: Wer schon immer einmal in die Welt des Journalismus eintauchen wollte, gespickt mit einer Prise Humor und einer zuckersüßen Lovestory sollte hier zuschlagen! 

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  • Off the record: So schreibt man Liebe

    Off the record: So schreibt man Liebe
    tanlin_11

    tanlin_11

    10. July 2017 um 21:29

    Bei dem Roman „Off the record: So schreibt man Liebe“ von Eva Pfeiffer  handelt es sich um eine unterhaltsame Geschichte für zwischendurch.Nachdem Jana einige Jahre als Praktikantin in Berlin gearbeitet hat, bekommt sie nun die große Chance ihr Können als Volontär bei einer Tageszeitung zu beweisen. Dafür muss sie allerdings in eine niedersächsische Kleinstadt ziehen und dann wird sie auch noch in der schlimmsten Lokalredaktion eingesetzt. Obwohl sie nach wenigen Tagen bereits alles hinschmeißen möchte, gibt sie sich eine Bedenkzeit von drei Monaten. Sie sehnt sich so nach Berlin zurück doch auf der anderen Seite ist da ja auch noch Markus, ein anderer Volontär, der in ihren Augen ein Grund zum Bleiben darstellt…Wenn ihr erfahren möchtet, wie es Jana während ihres Volontariats ergeht, mit welchen Problemen sie sich in dieser Zeit beschäftigen muss, ob sie das Volontariat durchzieht und was es mit Markus auf sich hat, dann müsst ihr diese Buch selber lesen.Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und enthält eine gute Dosis an Humor und Unterhaltung. Die Charaktere sind im Großen und Ganzen sympathisch und die Gedankengänge und Empfindungen von Jana werden sehr anschlich dargestellt. Mir persönlich war Jana lediglich ein bisschen zu zickig und ihr Verhalten war zeitweise etwas kindisch.  Dennoch konnte ich mich gut in ihre Situation hineinversetzen und mit ihr lachen, grübeln und leiden. Markus hingegen habe ich als sehr sympathisch empfunden. Er hat so eine liebevolle und fürsorgliche Art, dass man ihn einfach mögen muss.Die Handlungen sind gut durchdacht und werden anschaulich beschrieben. Jedoch drehen sie sich in erster Linie um die Arbeit und die Liebesgeschichte kommt nur sehr schleppend in Fahrt.Das Ende des Romans hat mich überzeugt und rundet die Geschichte meiner Meinung nach gut ab.Fazit:Bei dem Roman handelt es sich um eine leichte Geschichte für zwischendurch.

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  • Liebesroman, in einer Redaktion, welcher mich überzeugen konnte.

    Off the record: So schreibt man Liebe
    Twin_Tina

    Twin_Tina

    03. May 2017 um 00:32

    Das Cover find ich schön und ich glaube, es passt wirklich gut zu der Atmosphäre in einer Redaktion und dadurch das es sich hier ja um eine Geschichte handelt, wo es u.a. genau darum geht, passt es natürlich um so besser zum Buch.Jana, die Hauptprotagonistin in dem Buch, wirkte auf mich zwar nicht unsympathisch, aber auch nicht nett, teilweise ist sie ein bisschen zickig. Dennoch bin ich mit ihr immer ganz gut ausgekommen, zumal sie es nicht leicht hatte. Markus hat mir, als zweiter Hauptprotagonist, echt gut gefallen, er kam teilweise wirklich sehr verständnisvoll/einfühlsam rüber. Es gab aber  Charaktere die wirklicht sehr aufbrausend/cholerisch waren, was mich aber irgendwie echt unterhalten hat.Die Handlungen im Buch drehen sich anfangs- bzw. auch weitestgehend um die Arbeit in einer Redaktion, sodass die Liebesgeschichte lange Zeit nur eine Nebenrolle spielt. Das fand ich aber nicht so schlimm, weil ich mich auch so gut unterhalten gefühlt hab. Außerdem passiert in dem Buch was, womit ich so überhaupt nicht gerechnet hätte, was ich aber gut fand. Was es war, kann ich natürlich nicht verraten. Es war abwechslungsreich und mit der Zeit, hat dann auch die Liebesgeschichte so seine Anteile gefunden. Gerade am Anfang gab es Dinge, worüber ich etwas schmunzeln musste. Aus diesem Grund bekommt die Geschichte von mir 4 Sterne.

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  • Leserunde zu "Off the record: So schreibt man Liebe" von Eva Pfeiffer

    Off the record: So schreibt man Liebe
    EvaPfeiffer

    EvaPfeiffer

    Hallo und herzlich willkommen zur Leserunde von „Off the record – So schreibt man Liebe“! Ich vergebe 10 E-Book-Exemplare (epub und mobi). Inhalt:Endlich geht Janas Traum in Erfüllung! Nach Jahren als Praktikantin hat sie das heißersehnte Volontariat bei einer Tageszeitung ergattert. Zugegeben, dafür muss sie aus dem geliebten Berlin in die niedersächsische Provinz ziehen, aber so schlimm wird es schon nicht werden. Oder? Leider doch, denn schon bald findet sie sich in einer Lokalredaktion zwischen Pressemitteilungen des Kleintierzuchtvereins und einer biestigen Chefin wieder. Am liebsten möchte sie alles hinschmeißen, nur Markus, ein anderer Volontär, scheint ein Grund zu sein zu bleiben… Neugierig geworden? Hier geht’s zur Leseprobe! Für die Rezensionsexemplare könnt ihr euch bis zum 2. April, 23:59 Uhr, bewerben. Schreibt mir dazu doch bitte das gewünschte Format - und eure Antwort auf folgende Frage: Die Protagonistin meines Romans will unbedingt ihren Traum verwirklichen und Journalistin werden. Ist Journalist/in deiner Meinung nach ein Traumberuf? Start der Leserunde ist am 3. April. Alle, die kein Exemplar bekommen haben, sind natürlich trotzdem eingeladen, der Leserunde zu folgen. Ich wünsche euch viel Spaß und freue mich auf den Austausch mit euch!

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  • Off the record: So schreibt man Liebe

    Off the record: So schreibt man Liebe
    Meine_Magische_Buchwelt

    Meine_Magische_Buchwelt

    13. April 2017 um 17:53

    Endlich geht Janas Traum in Erfüllung. Nach Jahren als Praktikantin hat sie das heißersehnte Volontariat bei einer Tageszeitung ergattert. Nur leider nicht im geliebten Berlin, sondern in der niedersächsischen Provinz. Schon bald findet sie sich in einer Lokalredaktion zwischen Pressemitteilungen des Kleingartenvereins und einer biestigen Chefin wieder. Am liebsten möchte sie alles hinschmeißen, wäre da nicht ein gewisser anderer Volontär…Meine Meinung: Der Schreibstil ist einfach und entspannend und lässt sich zügig lesen. Der Schwerpunkt liegt hier auf den Aufgaben eines Volontärs und ist besonders für Leser, die sich für diesen Berufszweig interessieren, sehr geeignet. Ich selbst interessiere mich nicht so sehr dafür und fand die Beschreibungen daher auch etwas langatmig. Mir war es einfach zu detailliert. Ich hatte doch eher erwartet, dass die Liebesgeschichte mehr Raum hätte, diese war jedoch nur nebensächlich.Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Jana, die mir von Anfang an sehr unsympathisch war. Sie ist zickig und hält sich für etwas besseres. Leider entwickelte sie sich auch nicht großartig weiter, so dass ich mich bis zum Ende nicht mit ihr anfreunden konnte. Markus scheint freundlich und ein Familienmensch zu sein, jedoch ist er auch ganz schön trinkfest und behauptet von sich selber, ein Alkoholproblem zu haben. Manches Mal braust er auch richtig auf. So wirklich einschätzen konnte ich ihn die ganze Zeit über nicht. Die Handlung plätschert leider recht träge dahin, erst in der zweiten Hälfte des Buches passiert mal wirklich etwas, jedoch ist auch das nur mäßig spannend. Vor allem ist die gesamte Handlung vorhersehbar und hält keine überraschenden Wendungen bereit. Auch die Liebesgeschichte bleibt recht flach und es fehlt dieser deutlich an Tiefe. Wirklich schade. Fazit:Ein guter Einblick in den Beruf des Journalismus. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. 

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  • Redaktionswahnsinn oder die große Liebe

    Off the record: So schreibt man Liebe
    xxnickimausxx

    xxnickimausxx

    12. April 2017 um 11:42

    Off the record - So schreibt man Liebe wurde von der Autorin Eva Pfeiffer verfasst und ist ihr Debütroman. Da sie selbst Redakteurin für Zeitungen und Magazine ist, kam dadurch die springede Idee zu ihrer Geschichte.Die junge Jana ist eine von 4 Personen, die ein begeehrtes Volontariat bei einer Tageszeitung bekommen. Doch nicht nur der neue Job, mit einer zickigen Chefin und übereifrigen Kollegen sondern auch der Umzug von Berlin-Stadt in die Provinz setzt ihr merklich zu. Nur Markus, ein Kollege, kann sie zum Bleiben animieren.Generell ist die Geschichte in der Ich-Form verfasst. Die Autorin verwendet vor allem sarkastisch witzige Monolog mit einem Spritzer Ironie, die viele heikle Szenen auflockern und die Schärfe heraus nehmen.Bereits ab Seite 1 ist der Leser mitten im Geschehen und man fühlt bereits mit, wie sehr der Protagonistin ihre derzeitige Situation gegen den Steich geht. Man fühlt sofort ein gewisse Verbindung, wodurch einem Jana auf anhieb sympatisch wird.Im Allgemeinen ist die Szenendarstellung eher einfach gehaltene. Die Autorin liegt hier mehr Wert auf die Gedanken, Gefühle und Gespräche, die eindeutig im Vordergrund stehen. Dieser Schreibstil ist in meinen Augen perfekt für die Darstellung des Redaktionsalltags, welcher vor allem durch die überspitze Darstellung von diesem die Szenen humorvoll rüber kommen lässt und man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen kann.In der Mitte gerät die Handlung meiner Meinung nach etwas ins Stocken. Es kommt einem vor, dass immer die gleichen Themen wie Stress, Unzufriedenheit und Heimweh im Vordergrund stehen. In meinen Augen könnte die Geschichte mit Markus bereits früher eingeführt werden, und diese könnte sich dann über einen längeren Zeitraum entwickeln.Zu den beiden Hauptprotagonistin ist zu sagen, dass Jana eher zurückhalten gegen über Markus ist. Sie verschlossen, etwas zickig. Markus hingegen ist humorvoll und weltoffen, wodurch ein schöner Kontrast entsteht. Ebenso ist die nervige Chefin ein zusätzlicher Gegenpol zu Markus freindlicher Art.Die herbeigeführte Figurenentwicklung zieht sich durch das ganze Buch und lässt vor allem bei Jana eine starke Veränderung hervorrufen. Dieses Stilelement wurde für mich persönlich sehr gut gewählt und umgesetzt. Darüber hinaus geschehen viele Szenen sehr schnell und enden auch wieder abrupt. Meiner Meinung da wird dadurch zwar Spannung erzeugt, doch diese wird auch so schnell wie sie gekommen ist auch wieder genommen. Oft werden vor allem die Gedanken und Gefühle zu wenig in den Fokus gesetzt, wodurch man manche Handlungen nicht immer nachvollziehen kann. Auf weiten strecken jedoch wurden die Danken um die Szenen und die Dramatik gut platziert.Fazit:Off the record ist eine gefühlsgeladene Story bei der Themen wie Frustration, Misserfolg, Zeit- und Erwartungsdruck, der Umgang mit Kritik sowie Kapitalverbrechen ein Rolle spielen. Vor allem das letzte Drittel sprüht von Dramitik.Das Buch ist meiner Meinung nach vor allem für Leute geeigent, die die Geschichte für Zwischendurch lesen möchten oder auch auf eine schöne Liebesgeschichte mit nervenzerreisenden Elementen hoffen. Off the record erhält von mir 4 von 5 Sternen.(Ein Dank an Eva Pfeiffer für das Rezensionsexemplar.)

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  • Bist du diesem Beruf gewachsen?

    Off the record: So schreibt man Liebe
    LaMensch

    LaMensch

    06. April 2017 um 17:32

    Jana hat ein Volontariat bei einer Lokalzeitung bekommen. Sie wird in eine grässliche Lokalredaktion in einem eigenartigen Stadtteil eingesetzt. Die Chefin ist unerträglich und ihre Mitarbeiter sind auch komisch. Der eine hält sehr viel Auf sich, weil er im Betriebsrat sitzt und der andere weiß, wie er um seine Arbeit herumkommen kann. Alle zusätzliche Arbeit, die zu erledigen ist wird ihr aufgetragen. Sie schiebt Überstunden und diese werden nicht einmal ausbezahlt oder abgebaut. Das ist der Alltag im Journalismus, erzählt man ihr. Dann läuft sie Markus über den Weg. Er ist ein Kollege und macht auch gerade sein Volontariat bei dieser Zeitung. Wenn sich da mal nicht etwas entwickelt …Der Schreibstil ist entspannend, man kann beim Lesen dieses Buches sehr gut abschalten. Auch die Handlung ist sehr gut Nachvollziehbar und die Charaktere sind authentisch.Es dauert leider für meinen Geschmack nur etwas zu lange, bis etwas wirklich interessantes passiert und sich ein Spannungsbogen aufbaut. Doch genauso schnell wie sich der Spannungsbogen aufgebaut hat ist er auch schon wieder verschwunden. Das ist sehr schade, denn mir fehlen leider auch die Gefühle in diesem Buch. Es wird von einer Beziehung mit Höhen und Tiefen berichtet aber ich kann nicht nachfühlen, wie es den Charakteren in diversen Situationen wirklich geht. Die Darstellung ist zwar von der Sichtweise her gut gewählt, doch fehlen mir charakterstarke Worte, die, die Gefühlswelt unterstreichen.Aber alles in allem gesehen ist es trotzdem eine sehr gute Leistung und ich vergebe deshalb 3 von 5 Sternen.

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  • Reeller Einblick in das Leben eine Journalisten - mit allen Höhen und Tiefen

    Off the record: So schreibt man Liebe
    katikatharinenhof

    katikatharinenhof

    05. April 2017 um 06:39

    Janas Traumjob ist der Journalismus und so freut sie sich, dass sie endlich ein heiß ersehntes Volontariat bei einer Tageszeitung bekommt. Allerding nicht im pulsierenden Berlin, sondern in einem Provinznest.Dort angekommen muss sie leider lernen, dass  man als Volo folgende  Grundsatz dauerhaft gepredigt bekommt: Du bist nichts, du hast nichts, du kannst nichts.So hatte sie sich ihren Traumjob nicht vorgestellt. Ihre Artikel werden dauerhaft niedergemacht und das bringt selbst din stärksten Baum ins wanken.Lediglich die kleinen Gesten und versteckten Hinweise von Kollege Markus geben Jana auftrieb und machen das Leben als Volontär lebenswert.Und dann passiert etwas, dass keiner auf der Agenda  hatte und es verändert sich alles im Leben von Jana und Markus...Eva Pfeiffer hat das Leben eines Volo so bildhaft und lebensnah beschrieben, dass ich während des Lesens immer wieder das Gefühl hatte, direkt in der Redaktion dabei zu sein, mit Jana um Anerkennung zu kämpfen und auf der Suche nach DEM Artikel zu sein, der letztendlich Ruhm und Anerkennung bringt.Kleine Schlagabtausche mit den Vorgesetzten, Eifersüchteleien und Missgunst unter den Kollegen waren ebenso an der Tagesordnung wie Überstunden, Termindruck, Zweifel und Trost von den  anderen Volontären Die Liebesgeschichte zwischen Jana und Markus war gut mit dem Alltag eines Volontärs verwoben und eine ungeahnte Wendung brachte richtig Pep in das Ganze.Für mich war dies ein gelungener Einblick in den Alltag einer angehenden Journalistin, die feststellen muss, dass das Leben nun mal die besten Geschichten schreibt :-)

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  • Realer Einblick in den Journalismus

    Off the record: So schreibt man Liebe
    Athene1989

    Athene1989

    03. April 2017 um 18:32

    Die Hauptprotagonistin Jana hat in ihrem Volontariat alle Hände voll zu tun: Sie hetzt von einem Termin zum nächsten,arbeitet mehr als zehn Stunden am Tag,schafft es selten zur Mittagspause und am Ende wird sie doch nur von der Chefin zusammengefaltet. Ein sehr realer Einblick in die Welt des Journalismus,vielleicht mit Ausnahme,dass Jana fast jedes Wochenende frei hat,das ist,meiner Erfahrung nach,recht untypisch.Mir gefällt es sehr gut,wie die Schattenseiten des sogenannten Traumberufes dargestellt werden,denn jeder sieht immer nur das Gute in diesem Beruf. Viele Menschen sagen,es sei ein Traumberuf,weil man ja viele Menschen kennenlernt,sein Wissen teilen und reisen darf. Letzteres kommt sowohl auf das Ressort als auch auf die Redaktion an,aber meistens sitzt man nur im Büro vor seinem Computer und fährt maximal zu irgendwelchen Terminen innerhalb und außerhalb der Stadt. Eva Pfeiffer hat hier ihre eigenen Erfahrungen daher gut reinbringen und überzeugend darstellen können,wie aus motivierten und fröhlichen Menschen teilweise depressive Zeitgenossen werden. Um das sogar noch drastisch darzustellen begeht einer der Charaktere einen Mord.Die Liebesgeschichte zwischen Jana und ihrem Mitvolo Markus ist ein angenehmer Nebenhandlungsstrang,der auch die menschliche Schwächen, wie Eifersucht oder Zweifel, nur zu gut aufzeigt.Ein sehr gelungenes Buch,das ich in einem Rutsch durchgelesen habe. Das einzige Manko ist,dass das Ende meiner Meinung nach dann etwas ruckartig kam.

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  • Kurzrezension

    Off the record: So schreibt man Liebe
    Kitsune87

    Kitsune87

    09. March 2017 um 19:05

    Kurzrezension zu Off the record von Eva Pfeiffer Titel: Off the record: So schreibt man Liebe Autor: Eva Pfeiffer Verlag: Forever (Ullstein) Seiten: 240 Genre: Liebesroman Preis: 2,99 € (ebook only) Erscheinungsdatum: 17.02.2017 ASIN: B01N3AOPUH Vielen Dank an Forever und Netgalley für das Rezensionsexemplar. Klappentext: Jana sollte eigentlich seelig sein: Nach Jahren als Praktikantin hat sie endlich das heißersehnte Volontariat bei einer Tageszeitung ergattert. Zugegeben, dafür muss sie aus dem geliebten Berlin in die niedersächsische Provinz ziehen, aber so schlimm wird es schon nicht werden. Oder? Leider doch, denn schon bald findet sie sich in einer Lokalredaktion zwischen Pressemitteilungen des Kleingartenvereins und einer biestigen Chefin wieder. Am liebsten möchte sie alles hinschmeißen, nur Markus, ein anderer Volontär, scheint ein Grund zu sein zu bleiben. Meinung: Auf Instagram bin ich auf diesen Titel aufmerksam geworden, denn vor allem das Cover machte neugierig auf mehr. Der Inhalt konnte für meinen Geschmack leider nicht ganz mithalten. Mühevoll eingeführte Figuren, ein wirklich interessantes Setting mit Einblick in die Welt des Lokaljournalismus sowie eine kleine Liebesgeschichte: sie alle leiden unter einem abgehackten Schreibstil. Die kurzen Sätze schaffen es kaum, eine schöne Atmosphäre zu erzeugen und schafften Lesefrust statt -lust.  Auch hätte die Wahl der 1. Person aus Janas Sicht ihrer Figur mehr Leben einhauen können. Ihre Gedanken wurden in so vielen Situationen mit aufgeführt, da hätte es auch keinen Unterschied mehr gemacht.  Tatsächlich hat mir Janas Werdegang in der Suhlenhausener Redaktion um Weiten besser gefallen, als ihre Flirterei mit dem Volontäriatskollegen. Ihr harter Kampf um Anerkennung und ihre Selbstzweifel, ob der Journalismus doch das richtige für sie ist, hätten wahrscheinlich komplett ausgereicht. Dazu trägt bei, dass die Autorin selbst als Redakteurin im Lokaljournalismus tätig war und ist, was zur Authentizität beiträgt. Die Liebesgeschichte war zu konstruiert und krampfhaft, als ob sie noch mit eingeschoben werden musste. Nicht jeder Roman braucht eine Romanze, auch wenn ich mit dieser Meinung ziemlich allein da stehe.  Fazit: Eine nette Geschichte für Zwischendurch, wenn man über den hölzernen Schreibstil hinwegsehen kann. Jedoch sicher interessant für alle, die einmal hinter die Kulissen einer Lokalredaktion schauen möchten. 

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  • Unterhaltsam

    Off the record: So schreibt man Liebe
    isabel28

    isabel28

    01. March 2017 um 21:00

    Jana sollte eigentlich seelig sein: Nach Jahren als Praktikantin hat sie endlich das heißersehnte Volontariat bei einer Tageszeitung ergattert. Zugegeben, dafür muss sie aus dem geliebten Berlin in die niedersächsische Provinz ziehen, aber so schlimm wird es schon nicht werden. Oder? Leider doch, denn schon bald findet sie sich in einer Lokalredaktion zwischen Pressemitteilungen des Kleingartenvereins und einer biestigen Chefin wieder. Am liebsten möchte sie alles hinschmeißen, nur Markus, ein anderer Volontär, scheint ein Grund zu sein zu bleiben… Eine  sehr unterhaltsame, lustige, kleine Geschichte im Bereich Journalismus..Das Buch ist schön flüssig und modern geschrieben. Mir hat es sehr viel Spaß bereitet.Jana war mir sehr sympathisch, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen..Eine Lokalzeitung in der Provinz ist vielleicht nicht gerade der größte Journalistentraum.Alle Charaktere waren gut und glaubwürdig gezeichnet.Jeder will der Beste sein und die größte Story herausbringen. (Was in der niedersächsischen Provinz auch nicht ganz einfach erscheint)Der Druck ist groß, wie in vielen Berufen und jeder ist sich selbst der Nächste.Sehr unterhaltsame Story, auch wenn man nichts mit dem Journalismus am Hut hat. Natürlich darf auch die Liebe nicht fehlen ;-)Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.

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  • Guter Einblick in den Lokaljournalismus

    Off the record: So schreibt man Liebe
    seschat

    seschat

    23. February 2017 um 09:13

    INHALT Berlinern Jana Neumann hat nach unzähligen schlecht bezahlten Praktika endlich ein Volontariat bei einer Tageszeitung ergattert. Allerdings ist das niedersächsische Provinznest Suhlhausen nicht ihre erste Wahl gewesen. Doch für ihren Traum von der Journalistenkarriere muss sie wohl 10-Stunden-Tage, lachhafte Umfragen und eine knallharte wie unsoziale Chefin in Kauf nehmen. Aber ist Jana als überzeugte Großstädterin überhaupt in der Lage, in der Provinz zu recherchieren und den Ränkespielen innerhalb des Kollegiums standzuhalten? Ihr einziger Lichtblick ist der bayerische Volontär Markus mit dem sonnigen Gemüt. MEINUNG Eva Pfeiffers kurzweiliges Romandebüt punktet vor allem durch seine realistischen Einblicke in die Welt des Lokaljournalismus. Muffige Redaktionsbüros mit Teppichen aus den 90ern, dazu noch chronisch unterbesetzt und keine Zeit für Pausen, das ist Alltag in der Redaktion Suhlenhausen. Hinzu kommt, dass auch das Spektrum für gute journalistische Geschichten eher mäßig ausgeprägt ist, es sei denn man steht auf neueste Nachrichten aus der Stadtbibliothek oder Berichte über illegale Müllentsorgungen. Hauptprotagonistin Jana hat es in dieser spaßbefreiten Redaktion alles andere als leicht. Von einem Mentor kann sie nur träumen. Und so tritt sie von einem journalistischen Fettnäpfchen ins nächste. Sie ist wirklich nicht zu beneiden und erntet dafür vom Leser höchstes Mitgefühl. Letzterer muss im Laufe der Handlung mitansehen, wie aus der leidenschaftlichen Journalistin eine frustrierte wie ausgepowerte Zeitgenossin wird, die mit sich und ihrer Berufswahl ein ums andere Mal hadert. Da wird schnell klar, der Journalismus ist und bleibt ein stark umkämpfter wie fordernder Berufszweig. Für die engagierte, aber auch feinfühlige Jana entwickelt sich das Volontariat zur Qual. Besonders diese unverstellten wie pointierten Einblicke ins Berufsfeld Journalismus haben mich nachdenklich gestimmt und nicht mehr losgelassen. Zudem hat die Autorin ihre eigenen Erfahrungen als Redakteurin großzügig in die Geschichte einfließen lassen. So verwundert es nicht, dass Jana gerade damit als Erzählerin und Hauptfigur der Erzählung überzeugen konnte. Janas Liebelei mit Lebensoptimist Markus geriet allerdings wenig glaubwürdig. Hier fehlten eindeutig Emotionen und Charme. Vieles wirkte zu konstruiert und gewollt. Letzteres bezeugt vor allem das Morddrama inklusive Gefängnishaft am Schluss, bei dem es schon beim kleinsten Missverständnis zum Bruch kam. Das musste m. E. überhaupt nicht sein, da dieser finale Höhepunkt die teilweise recht nüchterne Story bereits spannender machte. FAZIT Ein solider Roman, der vor allem mit seinen Einblicken ins Berufsfeld Journalismus überzeugt und bei dem in Bezug auf Emotionen und Liebesgeschichte nicht das gesamte Potenzial ausgeschöpft wurde. 

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