Eva Reichl

 4.5 Sterne bei 65 Bewertungen
Autorin von Teufelspoker, Tödliches Handicap und weiteren Büchern.
Eva Reichl

Lebenslauf von Eva Reichl

Die Autorin und Malerin Eva Reichl aus dem Mühlviertel hat sich zunächst mit Thrillern einen Namen gemacht. Nach dem großen Erfolg von „Kasparows Züge“ ermittelt ihr knorriger Chefinspektor Neuhorn nun erneut in Linz – und droben im Himmel hat das Spiel gewechselt.

Alle Bücher von Eva Reichl

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Teufelspoker

Teufelspoker

 (22)
Erschienen am 01.10.2013
Tödliches Handicap

Tödliches Handicap

 (12)
Erschienen am 07.04.2017
Kasparows Züge

Kasparows Züge

 (12)
Erschienen am 27.04.2012
Mühlviertler Blut

Mühlviertler Blut

 (5)
Erschienen am 11.04.2018

Neue Rezensionen zu Eva Reichl

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Karin_Kehrers avatar

Rezension zu "Mühlviertler Blut" von Eva Reichl

Vampire im Mühlviertel?
Karin_Kehrervor 2 Monaten

Ein grotesker Mord erschüttert den kleinen Ort Liebenau im unteren Mühlviertel: Der Pfarrer wird tot in der Kirche gefunden, zu einem Bündel verschnürt und völlig ausgeblutet. Zwei Einstiche am Hals des Opfers geben dem Aberglauben Nahrung, dass nur ein Vampir der Täter sein kann.
Als ein zweites Mordopfer gefunden wird – auf ähnliche Weise getötet – stehen Chefinspektor Oskar Stern vom LKA und sein Team bald vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Denn zwischen den beiden Toten scheint es sonst keine Verbindung zu geben.

Der erste Fall des behäbigen, in die Jahre gekommenen Chefinspektors Oskar Stern, der eine Vorliebe für Schweinsbraten hat und seiner dynamischen jungen Kollegin Mara Grünbrecht führt ins untere Mühlviertel in den normalerweise ruhigen und idyllischen Ort Liebenau.
Hier scheint es nicht mit rechten Dingen zuzugehen und das Spiel mit dem Aberglauben der Bevölkerung ist amüsant zu lesen.
Der Schreibstil gibt sehr gut die entschleunigte Lebensweise des Chefinspektors wieder. Hier wird langsam und methodisch vorgegangen, auch wenn der zweite Mordfall Stern fast überfordert und er nicht nur Verabredungen mit seiner Tochter vergisst. So mancher Aspekt der Fälle, der wichtig gewesen wäre, gerät ins Hintertreffen und so ganz kann ich nicht nachvollziehen, dass Stern eine Kapazität ist, auch wenn das immer wieder betont wird.
Was die holde Weiblichkeit betrifft, stellt er sich eher ungeschickt an und man könnte beinahe Mitleid mit dem armen Kerl bekommen.
Die Szene mit dem Hotelbrand finde ich überflüssig, sie hat überhaupt nichts mit dem Fall zu tun. Soll hier nur bewiesen werden, dass der Grantler doch ein Herz aus Gold hat?
Am Ende wird es dann doch noch turbulent und eine überraschende Wendung bringt die Lösung.
Ein netter Krimi mit humoristischen Einlagen - zum entspannten Lesen!




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Krimines avatar

Rezension zu "Tödliches Handicap" von Eva Reichl

Ein übersinnliches Krimivergnügen
Kriminevor 4 Monaten

Im Linzer Landhaus findet ein Krisengipfel statt, bei dem der tschechische Ministerpräsident zur Erweiterung des Atomkraftwerks Templin Stellung beziehen soll. Doch die medienträchtige Zusammenkunft gipfelt in einem Desaster. Denn kaum sind die kritischen Worte des österreichischen Landesvaters verklungen, wird der zur Absicherung der Veranstaltung eingeteilte Gruppeninspektor Mark Sollstein mit einem Schuss niedergestreckt. Allerdings ist er nicht der einzige Polizist, der an diesem Abend das Opfer eines perfiden Anschlags wird. Und während er durch eine glückliche Fügung überlebt, wird sein Chef an der Hintertür von einem Killer regelrecht hingerichtet. Warum aber hat es ein Unbekannter auf die Beamten des LKA Oberösterreich abgesehen, während Gott im Himmel sein Handicap zu verbessern sucht?

„Tödliches Handicap“ ist der dritte Kriminalroman, der im Rahmen der himmlischen Linz-Krimi-Reihe der österreichischen Autorin Eva Reichl erschienen ist und mit einer merkwürdig anmutenden Nebenhandlung kurzweilig unterhält. Doch zunächst einmal geht es dem Linzer Chefinspektor Thomas Neuhorn an den Kragen, der entgegen sonstiger Gepflogenheiten selbst das Opfer eines grausamen Verbrechens wird. So jedenfalls sehen es die mit seinem heimtückischen Mord beschäftigten Kollegen, während oben im Himmel der vom „Burn-out“ bedrohte Petrus mit dem Ablauf des verhängnisvollen Abends überaus zufrieden ist. Denn vor allem an der Himmelspforte herrscht ein kaum zu bewältigendes Gedrängel und wie überall wird auch hier händeringend versiertes Personal gesucht.

Wer nun aber glaubt, dass in dem von göttlichen Wesen beeinflussten Krimi nicht ordentlich ermittelt wird, der irrt. Denn der eigentliche Fall, der im Fokus der streckenweise sehr ernst zu nehmenden Handlung steht, ist gut konstruiert und weiß mit überraschenden Wendungen und einem engagierten Ermittlerteam zu überzeugen. Zwar bleibt die Spannung manchmal auf der Strecke, weil im Himmel Merkwürdiges geschieht. Dafür aber ist der Unterhaltungswert durch den zweiten Handlungsstrang und durch die mit ihm einhergehenden übersinnlichen Erklärungen entsprechend hoch. So hält der Leser mit dem tödlichen Handicap ein angenehm flüssig geschriebenes Buch in den Händen, das mitten im Leben angesiedelt ist und uns Menschen gerne einmal auf die Schippe nimmt.

Fazit:
Ein unkonventioneller und manchmal etwas schräger Krimi, der trotz hanebüchener Ereignisse mit einem handfesten Fall, einer ordentlichen Portion Humor und gesellschaftskritischen Anmerkungen kurzweilig unterhält. Allerdings sollte man als Leser für himmlische Belange empfänglich sein, um den vollen Lesespaß für sich verbuchen zu können.

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lesefreude_books avatar

Rezension zu "Mühlviertler Blut" von Eva Reichl

Vampire morden im Mühlviertel
lesefreude_bookvor 6 Monaten

„Mühlviertler Blut“ stellt den gelungen Auftakt zu einer vielversprechenden Reihe mit Chefinspektor Oskar Stern und Gruppeninspektorin Mara Grünbrecht dar. 

Eva Reichl hat die perfekte Mischung aus Einführung der Charaktere für eine Reihe und dennoch den eigentlichen Fall im Vordergrund zu lassen, geschafft. „Mühlviertler Blut“ stellt uns Oskar Stern schon recht gut vor. Wir wissen über einige seiner Eigenheiten Bescheid und haben auch einen groben Einblick in seine Vergangenheit. Dennoch bleibt genug offen, um weitere spannende Regionalkrimis zu schreiben.

Der Chefinspektor ist vor allem in Liebesdingen sehr unbeholfen. Sterns spontane Verliebtheit in die Liebenauer Wirtin und seine großen Hoffnungen ohne Anhaltspunkte oder Andeutungen erinnern mich an erste jugendliche Verliebtheiten. Die Autorin führt dem Leser Oskar Sterns Verzweiflung in Liebesdingen damit nur allzu deutlich vor Augen.

Mara Grünbrecht ist eine sympathische Frau. Sie erkämpft sich ihren Platz, könnte allerdings manchmal etwas mehr Selbstvertrauen gebrauchen. Dennoch eine tolle Person, die sich vor allem auch wieder im Hinblick auf weitere Mühlviertelkrimis toll weiterentwicklen lässt.

Oskar Stern genießt einen guten Ruf als erfolgreich Chefinspektor. Seine junge Kollegin Mara blickt zu ihm auf und möchte möglichst viel von ihm lernen. Der faktenorientierte Stern und die gefühlsbetonte Mara, auch wenn sie das versucht zu verbergen, wären ein noch viele besseres Team, wenn sich Mara ihren Stärken bewusst wäre und manchmal etwas vehementer auftreten würde.

Obwohl Stern über mehre Jahrzehnte an Erfahrung verfügt, verhält er sich zwischenzeitlich einfach tölpelhaft. Als wäre das nicht schon schlimm genug, schwingt in einem kurzen Abschnitt ein unterschwelliger Sexismus mit. Dieser ist nicht nur einfach widerwärtig, sondern auch zu höchst unprofessionell. Spätestens hier hätte Mara Grünbrecht ein Machwort sprechen müssen.

"Mühlviertel Blut" ist ein spannender Kriminalfall. Die verwirrenden Hinweise, die sich letzten Endes alle irgendwie zu einer logischen Geschichte verweben, sind gut gestreut. Dazu stimmt die Dosis aus privaten Hintergrundinfos der Inspektoren, die zu keiner Zeit den eigentlichen Fall aus dem Mittelpunkt rückt.

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Gespräche aus der Community

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KSB_MediaGmbHs avatar
Der KSB-Verlag und die Autorin Eva Reichl starten eine Leserunde zu ihrem neuen himmlischen Krimi

"Tödliches Handicap"

Bitte bewerbt euch bis zum 2.10.2017 für eines von 10 Leseexemplaren und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Krimis. Die Leserunde startet dann am 9.10.2017

 

Über den Inhalt:

Das Team des Landeskriminalamtes Oberösterreich hat einen schweren Schlag zu verkraften: Chefinspektor Thomas Neuhorn wird nach einer Pressekonferenz am Linzer Landhaus erschossen. Hat sein Tod etwas mit dem Ausbau des Atomkraftwerkes Temelin zu tun? Oder wollten die Betreiber eines in Plesching geplanten Vergnügungsparkes à la Wiener Prater ihn aus dem Weg haben? Lange Zeit tappen die Ermittler im Dunkeln, bis die Leichen zweier junger Frauen, die in Niederösterreich ans Donauufer angeschwemmt werden, sie auf eine ganz neue Spur führt. Aber was – zum Teufel – hat ein Golfball mit der Sache zu tun?


Ort der Handlung: Linz

Du möchtest eines von 10  Exemplaren von "Tödliches Handicap" von Eva Reichl gewinnen?

Dann beantworte folgende Frage: In welchem Land spielt das neue Buch von Eva Reichl?

Viel Glück und wir freuen uns auf euch und diese Leserunde!
Euer KSB-Team

PS: Wie immer gilt es, zeitnah eine Rezension zu schreiben.

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Eva_Reichls avatar

Clara & Tom - Der teuflische Nachbar
Eine himmlische Schutzengelgeschichte

Klappentext:
Clara ist im Himmel überaus langweilig. Sie hat noch immer keine richtige Aufgabe zugeteilt bekommen. Deshalb treibt sie stets Unfug, der vor allem den Erzengel Gabriel zum Ausrasten bringt. Als Gabriel sie wegen so eines Schabernacks zum lieben Gott schleift, erteilt der ihr anstatt einer deftigen Strafe die ehrenvolle Aufgabe eines Schutzengels.

Thomas Pifano - eine irdische Katastrophe - ist von nun an Claras Schützling. Gemeinsam heften sich die beiden an die Fersen von Toms gruseligem Nachbarn Herrn Zwieda, der irgendwelche krummen Sachen treibt. Dabei bricht Clara sämtliche Gebote des Engelgesetzbuches und Tom jegliche von seinen Eltern aufgestellten Regeln ...

Hallo liebe Leseratten, Bücherwürmer und -eulen,

ich möchte euch einladen, mitzukommen auf eine Reise zwischen Himmel und Erde, wo euch Clara und Tom von ihren spannenden Abenteuern erzählen werden. Dafür könnt ihr euch für 10 von mir signierte Buchexemplare bewerben. Das Buch ist farbig illustriert und für Selbstleser ab 9 bis 12 Jahre geeignet. Natürlich ist man nie zu jung oder zu alt dafür, um an Engel zu glauben. Deshalb freue ich mich auch über im Herzen Junggebliebene, die die Geschichte gemeinsam mit ihren Kindern lesen und ihre Meinung kundtun wollen. Wer eines der Freiexemplare erhält, den bitte ich, am Ende der Leserunde eine Rezension zu verfassen.

Und schon geht's los! Um in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr nur eine Frage beantworten:

Wie sieht euer persönlicher Schutzengel aus?

Ich freue mich riesig auf eure Bewerbungen und bin schon ganz gespannt, welche Schutzengel euch durchs Leben begleiten. Die Bewerbungsfrist endet am 20.09.2015. Im Anschluss an die Verlosung und Gewinnerbekanntgabe bitte ich die Gewinner, mir ihre Adresse zukommen zu lassen. Diese wird ausschließlich für den Versand der Bücher verwendet und anschließend gelöscht. Weitere Infos über mich und meine Bücher findet ihr auf meiner Homepage http://www.eva-reichl.at

Herzliche Grüße und ein Lächeln
Eva

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Eva_Reichls avatar

Clara & Tom - Der teuflische Nachbar
Eine himmlische Schutzengelgeschichte

Klappentext:
Clara ist im Himmel überaus langweilig. Sie hat noch immer keine richtige Aufgabe zugeteilt bekommen. Deshalb treibt sie stets Unfug, der vor allem den Erzengel Gabriel zum Ausrasten bringt. Als Gabriel sie wegen so eines Schabernacks zum lieben Gott schleift, erteilt der ihr anstatt einer deftigen Strafe die ehrenvolle Aufgabe eines Schutzengels.

Thomas Pifano – eine irdische Katastrophe – ist von nun an Claras Schützling. Gemeinsam heften sich die beiden an die Fersen von Toms gruseligem Nachbarn Herrn Zwieda, der irgendwelche krummen Sachen treibt. Dabei bricht Clara sämtliche Gebote des Engelgesetzbuches und Tom jegliche von seinen Eltern aufgestellten Regeln ...

 

Hallo liebe Leseratten, Bücherwürmer und -eulen

 

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