Mühlviertler Blut

von Eva Reichl 
4,0 Sterne bei4 Bewertungen
Mühlviertler Blut
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Vampire in der Kirche. Ja wo gibt's denn sowas. Na ja, im vorliegenden Krimi eben. Witzige, unterhaltsame Story mit ansprechenden Protagonis

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Wohlfühlkrimi mit sympathischen Ermittlern, einem interessanten Fall und einem amüsanten Hauch von Aberglauben. - irveliest.wordpress.com

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Inhaltsangabe zu "Mühlviertler Blut"

Der Liebenauer Priester wird im Gotteshaus tot aufgefunden. An seinem Hals befinden sich zwei Einstichmale. Boden, Altar und Soutane sind mit Blut besudelt. Als Chefinspektor Oskar Stern zum Tatort gerufen wird, hat sich die Kunde über einen Vampirmörder längst verbreitet. Beinahe zeitgleich wird in Linz ein Weinhändler ermordet. Auch seine Leiche ist blutleer. Ist der Täter tatsächlich ein Vampir, so wie die Liebenauer Bevölkerung vermutet? Mit Knoblauch und Weihwasser bewaffnet, macht sich Oskar Stern daran, dem Vampirmörder das Handwerk zu legen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839222386
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:11.04.2018

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    lesefreude_books avatar
    lesefreude_bookvor 3 Monaten
    Vampire morden im Mühlviertel

    „Mühlviertler Blut“ stellt den gelungen Auftakt zu einer vielversprechenden Reihe mit Chefinspektor Oskar Stern und Gruppeninspektorin Mara Grünbrecht dar. 

    Eva Reichl hat die perfekte Mischung aus Einführung der Charaktere für eine Reihe und dennoch den eigentlichen Fall im Vordergrund zu lassen, geschafft. „Mühlviertler Blut“ stellt uns Oskar Stern schon recht gut vor. Wir wissen über einige seiner Eigenheiten Bescheid und haben auch einen groben Einblick in seine Vergangenheit. Dennoch bleibt genug offen, um weitere spannende Regionalkrimis zu schreiben.

    Der Chefinspektor ist vor allem in Liebesdingen sehr unbeholfen. Sterns spontane Verliebtheit in die Liebenauer Wirtin und seine großen Hoffnungen ohne Anhaltspunkte oder Andeutungen erinnern mich an erste jugendliche Verliebtheiten. Die Autorin führt dem Leser Oskar Sterns Verzweiflung in Liebesdingen damit nur allzu deutlich vor Augen.

    Mara Grünbrecht ist eine sympathische Frau. Sie erkämpft sich ihren Platz, könnte allerdings manchmal etwas mehr Selbstvertrauen gebrauchen. Dennoch eine tolle Person, die sich vor allem auch wieder im Hinblick auf weitere Mühlviertelkrimis toll weiterentwicklen lässt.

    Oskar Stern genießt einen guten Ruf als erfolgreich Chefinspektor. Seine junge Kollegin Mara blickt zu ihm auf und möchte möglichst viel von ihm lernen. Der faktenorientierte Stern und die gefühlsbetonte Mara, auch wenn sie das versucht zu verbergen, wären ein noch viele besseres Team, wenn sich Mara ihren Stärken bewusst wäre und manchmal etwas vehementer auftreten würde.

    Obwohl Stern über mehre Jahrzehnte an Erfahrung verfügt, verhält er sich zwischenzeitlich einfach tölpelhaft. Als wäre das nicht schon schlimm genug, schwingt in einem kurzen Abschnitt ein unterschwelliger Sexismus mit. Dieser ist nicht nur einfach widerwärtig, sondern auch zu höchst unprofessionell. Spätestens hier hätte Mara Grünbrecht ein Machwort sprechen müssen.

    "Mühlviertel Blut" ist ein spannender Kriminalfall. Die verwirrenden Hinweise, die sich letzten Endes alle irgendwie zu einer logischen Geschichte verweben, sind gut gestreut. Dazu stimmt die Dosis aus privaten Hintergrundinfos der Inspektoren, die zu keiner Zeit den eigentlichen Fall aus dem Mittelpunkt rückt.

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    Irvevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Wohlfühlkrimi mit sympathischen Ermittlern, einem interessanten Fall und einem amüsanten Hauch von Aberglauben. - irveliest.wordpress.com
    *+* Eva Reichl: "Mühlviertler Blut" *+*

    Den Pfarrer hat es erwischt, der lebt nicht mehr. Aber ein normaler Tod war es nicht, er ist einem heimtückischen, rätselhaften Mord zum Opfer gefallen. Für seine Schäfchen, die Bewohner des malerischen Dörfchens Liebenau, ist der Fall klar: Das muss ein Vampir sein, schließlich trägt das Kirchenoberhaupt zwei Einstichmale. Was sonst sollte es gewesen sein? Dementsprechende Vorkehrmaßnahmen bezüglich eines weiteren Blutsauger-Mords werden alsbald getroffen. Als später noch das Gerücht eines Werwolfs die Runde macht, geht es im Dorf jedoch erneut hoch her.

    Wie gut, dass der gesetzte Kommissar Oskar Stern mehr auf Tatsachen denn auf Vermutungen, Bauchgefühle und Hirngespinste setzt. Er wirft seine gesamte Erfahrung in den Ring und nimmt immer wieder das Tempo heraus, um in Ruhe reflektieren und kombinieren zu können. Das ganze Gegenteil ist seine flotte, deutlich jüngere Teamkollegin Mara Grünbrecht, die mich manchmal ebenso zum Schmunzeln brachte wie Stern.

    Eva Reichl hat ihre Ermittler mit so viel Charme und menschlichen Nettigkeiten ausgestattet, man muss sie einfach mögen. Dem Duo flogen recht schnell meine Sympathien zu. Aber auch einige der anderen Charaktere haben sich diese verdient. Die Ecken und Kanten, die sie zieren, sind einnehmend, wodurch sie trotz einiger abergläubischer Exkursionen, glaubwürdig auf mich wirken – die Guten sowie die Bösen!

    Der Erzählstil ist flüssig, entspannt und je nach Situation füllt er die Bandbreite zwischen amüsant und spannend aus. Gut gefallen hat mir, dass die Auflösung sich nicht als einfacher Spaziergang entpuppt. So ist es ja bei heiteren Krimis häufiger mal. Sie leben in erster Linie von ihren Figuren und der eigentliche Fall ist nur Beiwerk. Dem ist hier nicht so. Denn erst nach einigen ermittlerischen Widerständen und Holzwegen kommen Stern und Grünbrecht so richtig in Fahrt und geraten auf die richtige Spur, die weit zurück in die Vergangenheit reicht. Auch ich hatte diese Auflösung lange nicht auf dem Schirm, was ein Pluspunkt für den Krimi ist. Denn richtig spannend ist es ja, wenn Wenden und Überraschungen den eigenen Spürsinn immer wieder in neue Bahnen lenken und so keine Langeweile aufkommen kann.

    Neben dem klug konstruierten Fall mit seiner gelungenen Auflösung sowie den gut gezeichneten und ersonnenen Charakteren hat mir auch das dörfliche Flair gut gefallen. Egal ob es sich um die Landschaft oder den Menschenschlag handelt, die Stimmung ihrer Schauplätze hat die Autorin ansprechend und überzeugend an den Leser gebracht. Nun hoffe ich auf weitere Fälle für das ungleiche Dream-Team Stern und Grünbrecht!

    Inhalt
    Blut und Aberglaube Der Liebenauer Priester wird im Gotteshaus tot aufgefunden. An seinem Hals befinden sich zwei Einstichmale. Boden, Altar und Soutane sind mit Blut besudelt. Als Chefinspektor Oskar Stern zum Tatort gerufen wird, hat sich die Kunde über einen Vampirmörder längst verbreitet. Beinahe zeitgleich wird in Linz ein Weinhändler ermordet. Auch seine Leiche ist blutleer. Ist der Täter tatsächlich ein Vampir, so wie die Liebenauer Bevölkerung vermutet? Mit Knoblauch und Weihwasser bewaffnet, macht sich Oskar Stern daran, dem Vampirmörder das Handwerk zu legen.

    Autorin
    Eva Reichl wurde in Kirchdorf an der Krems in Oberösterreich geboren. Schon früh zog sie sich in die Welt der Bücher zurück. Sie liebte es bereits als Kind, in andere Welten abzutauchen. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und einer Beschäftigung als Controllerin fand sie im Jahr 2007 in diese Welt zurück. Von der Leserin zur Schriftstellerin geworden, schreibt sie überwiegend Kriminalromane und Kindergeschichten. Mit ihrer neuen Mühlviertler-Krimiserie verwandelt sie ihre Heimat, das wunderschöne Mühlviertel, in einen Tatort getreu dem Motto: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Böse liegt so nah. Eva Reichl lebt mit ihrem Mann und den beiden Töchtern in Ried in der Riedmark.
    Quelle: Gmeiner Verlag


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    Isar-12s avatar
    Isar-12vor 5 Monaten
    Blutsauger im beschaulichen Mühlviertel?

    "Mühlviertler Blut" ist der erste Band des neuen Ermittler Oscar Stern von Eva Reichl. Dabei wird der Linzer Chefinspektor mit zwei blutleeren Leichen konfrontiert. Schon kurz darauf machen Gerüchte von einem Vampirmörder die Runde und versetzen das ländliche Liebenau in einen Ausnahmezustand. Oscar Stern, Chefinspektor beim LKA Linz, kann man sich als gemütliche Person vorstellen. In den letzten Jahren vor seiner Rente, übergewichtig, ruhig und gelassen vergesslich was die Termine mit seinen Enkeln angeht und immer einer gehörigen Portion Hunger auf Schweinsbraten. Seine Gruppeninspektorin Mara Grünbrecht ist das genaue Gegenteil. Jung, dynamisch und immer auf der Überholspur. So sind lustige Momente für den Leser des Buches vorprogrammiert. Eva Reichl ist mit diesem Krimi eine gelungene Mischung aus klassischem Regionalkrimi gewürzt mit einer gehörigen Prise Humor gelungen. Die Protagonisten sind gut gezeichnet und als Leser kann man sich die Figuren und jeweiligen Handlungsmomente bestens vorstellen. Leser, denen Ermittlertypen wie der Allgäuer Kommissar Kluftinger gefallen, werden sicherlich auch Oscar Stern und sein Team mögen. Für mich ein unterhaltsamer Regionalkrimi mit Potential auf weitere Fälle.

    Kommentare: 1
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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Vampire in der Kirche. Ja wo gibt's denn sowas. Na ja, im vorliegenden Krimi eben. Witzige, unterhaltsame Story mit ansprechenden Protagonis
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