Russen kommen

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Inhaltsangabe zu „Russen kommen“ von Eva Rossmann

In der Wiener Innenstadt wird ein russischer Oligarch ermordet aufgefunden, an einen Liegestuhl gefesselt und gefoltert. Die Journalistin Mira Valensky meint ihn zu kennen und schaltet sich in die Ermittlungen ein. Wer steckt hinter dem Mord? Skrupellose russische Geschäftsleute, die russische Mafia oder sind es enttäuschte Anleger, die in den Ruin getrieben wurden? Der Oligarch hatte in großem Stil in Österreich investiert und sich damit nicht nur Freunde gemacht. Mira reist auf der Suche nach der Dolmetscherin des Ermordeten schließlich nach Moskau - und wird von einer Verfolgerin zur Verfolgten.

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  • Rezension zu "Russen kommen" von Eva Rossmann

    Russen kommen
    Bumblebee

    Bumblebee

    13. July 2009 um 13:47

    Die „Russen kommen“ in Eva Rossmanns Krimi-Reihe um die Journalistin Mira Valensky nach Österreich, genauer gesagt an den Arlberg. Dort trifft Rossmanns Protagonistin, die hier in ihrem zehnten Fall ermittelt, im Skiurlaub auf eine Clique von Russen, die ihre Aufmerksamkeit erregen, weil sie plötzlich hektisch aus einem Lokal verschwinden. Valensky, sowieso gerade an der Recherche über einen Russen-Reportage, beginnt sich für die Hintergründe zu interessieren und nachzufragen. Zurück in Wien geschieht auch noch ein Mord, das Opfer: einer der Russen aus dem Lokal vom Arlberg. Ihre Recherchen führen Mira Valensky schließlich bis nach Moskau.
    Um gut in die Handlung zu kommen, muss man nicht unbedingt alle vorherigen neun Folgen gelesen haben. Das nötigste wird erklärt, wenn auch die Protagonisten dank dieses Umstandes teilweise ein wenig blass bleiben. Zudem ist die Figur der Vesna, eigentlich Putzfrau und so ganz nebenbei Pirvatdetektivin, etwas übertrieben. Vielleicht fehlt hier wirklich für Leser, die erst mit diesem Band einsteigen, ein wenig Hintergrund aus den vorherigen Bänden. Ein bisschen störend wirkt auch die Vielzahl an Themen, die in die knapp 270 Seiten gepackt wurden. Von Umweltzerstörung bis zur Russenmafia – daraus hätten sich wahrscheinlich auch zwei Folgen der Valensky-Reihe stricken lassen, so verliert sich der Leser ein wenig in der Fülle. Ebenso machten es die oft kurzen Sätze schwer, sich richtig in das Buch hineinzufinden. Das gibt etwas abgehacktes und atemloses, das es – zumindest mir – schwer macht, sich so richtig in den Krimi zu „versenken“.
    Schön hingegen die Ich-Erzählerin, die eine subjektive Sicht auf das Geschehen bietet und selten in Krimis zu finden ist. Eine erfrischende Andersartigkeit, die sich im Erzählstil von vielen anderen Krimireihen abhebt. Dazu passt auch das Cover, das man eigentlich nicht mit einem Krimi in Verbindung bringen würde, das aber, wenn auch erst auf den zweiten Blick, sehr passend ist. Mit den erwähnten Abstrichen insgesamt gute Unterhaltung.

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  • Rezension zu "Russen kommen" von Eva Rossmann

    Russen kommen
    Lyd

    Lyd

    15. June 2009 um 14:38

    Ich bin froh, dass ich es geschafft habe. So richtig Spannung hat sich bei mir während des Lesens leider nicht aufgebaut. Es liest sich gut, aber man wird nicht zum "Verschlingen" angeregt. Interessant waren für mich als Hobbykoch die Querverweise auf Rezepte sowie die Landschaft Österreichs.

  • Rezension zu "Russen kommen" von Eva Rossmann

    Russen kommen
    danjo

    danjo

    08. June 2009 um 08:20

    Wieder ein neuer Fall für die Journalistin Mira Valensky. Diesmal arbeitet die Protagonistin an einer Russen-Reportage. Da kommt es ihr gerade recht, dass sie während eines Arlberg-Urlaubes miterleben muss, wie 4 Russen durch die Küche fluchtartig das Lokal verlassen.
    Zurück in Wien wird sie dann auch noch zu einem Mord gerufen. Bei dem Toten handelt es sich um einen Russen, der ihr bereits bekannt ist.
    Im Zuge ihrer Recherchearbeit beginnt eine Aufdeckungsgeschichte rund um den Mord und einer Firma namens Direktinvest. Mit dieser Reportage setzt Mira Valensky nicht nur ihre Ehe mit Oskar, sondern auch ihr eigens Leben aufs Spiel.
    Viele aktuelle und brisante Themen werden in dem mitterlweile 10. Mira-Valensky-Krimi von Eva Rossmann abgehandelt. Dennoch ist es schwierig für den Leser, in die Geschichte einzutauchen. Es wird viel angedeutet, doch nichts wird richtig ausgeführt. Kurze und strikte Abhandlungen. Die "Heldin" erscheint eher paranoid und egoistisch, nicht gerade sympathisch. Kurz gesagt: Was bleibt, sind jede Menge Andeutungen, Gespräche, Reisen und Verwicklungen, hier und da eine Drohung und plötzöich ist der Fall gelöst.
    Für Mira-Valensky-Fans mit Sicherheit eine spannende Geschichte. Quereinsteiger sollten vielleicht mit dem ersten Teil anfangen, um die Charaktere besser kennenzulernen.
    Mein persönliches Fazit: Insgesamt ist die Geschichte o.k.. Leider fand ich die Protagonistin eher unsympathisch und das ganze reizt mich nicht, weitere Geschichten über Mira Valensky zu lesen.

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  • Rezension zu "Russen kommen" von Eva Rossmann

    Russen kommen
    Henriette

    Henriette

    05. June 2009 um 14:27

    Die Journalistin Mira Valensky ist mit ihrem Mann am Arlberg. Ihr Mann hat geschäftlich dort einen Termin. Mira beobachtet auf einer Skihütte einen Zwischenfall, eine Flucht von vier Russen, der ihr sehr merkwürdig vorkommt. Sie stellt Fragen im Umkreis. Und plötzlich wird ein Toter in Wien, Miras Heimat, gefunden. Ein Russe. Sie möchte daraus eine Story machen und beginnt zu recherchieren. Die Kreise ziehen bis nach Moskau.
    Das Hardcover-Buch sieht vom Umschlag recht unscheinbar aus. Weiß mit Gold, aber nicht protzig.
    Die Geschichte an sich ist sehr interessant gestaltet. Es wird aufgelockert mit Miras Hobby, dem Kochen.
    Was mich gestört hat, war der Schreibstil. Kurze, teilweise abgehackte Sätze. Ich hatte mit dem Lesefluss daher leichte Schwierigkeiten. Es ist in der Ich-Form (Mira Valensky’s Person) geschrieben, was ich nicht sehr mag. Dadurch habe ich oft Schwierigkeiten, mir die Person vorzustellen.
    Ebenso wirkte Mira oft etwas zu paranoid und litt unter Verfolgungswahn. Nach meiner Ansicht war es etwas zu übertrieben.
    Ebenso denke ich, dass man schon vom ersten Buch beginnen sollte, da man viele Charaktere mit der Zeit kennenlernt. Sicher ist dieses Buch ein abgeschlossener Fall, aber ich hatte Schwierigkeiten, einen richtigen Zugang zu den Protagonisten zu bekommen.
    Schade, ich bin auch wirklich überhaupt nicht sicher, ob ich noch weitere Bücher dazu lesen möchte.

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  • Rezension zu "Russen kommen" von Eva Rossmann

    Russen kommen
    kulturkuddelmuddel

    kulturkuddelmuddel

    03. June 2009 um 15:15

    "Russen kommen" ist der erste Krimi aus der Mira Valensky Reihe, den ich gelesen habe und ich hatte keine Schwierigkeiten in die Serie einzusteigen. Der Schreibstil ist flüssig und der Krimi liest sich ziemlich gut, aber leider hat er auch einige Schwachstellen. Zum einen ist die Handlung nicht sehr glaubwürdig. Die Journalistin Mira Valensky beobachtet in ihrem Urlaub zufällig wie ein einige reiche Russen aus einem Lokal 'fliehen' und konstruiert sich aus dieser Flucht eine Geschichte, die alles andere als glaubwürdig ist. Die Recherchemethoden der Journalistin überzeugen genau so wenig, wie ihre Erkenntnisse, die sie aus diesen zieht.
    Zum anderen sind die Charaktere so Klischee beladen, dass es fast schon absurd ist. Angefangen mit der "Putzfrau" Vesna, mit Hang zur Geheimagentin
    und mit Beziehungen in die Unterwelt über die neureichen Russen, die natürlich in kriminelle Machenschaften verwickelt sind, bis hin zu Mira Valensky, die Star-Reporterin, die sich gegen alle Widerstände durchsetzt und natürlich recht behält.

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  • Rezension zu "Russen kommen" von Eva Rossmann

    Russen kommen
    sonjastevens

    sonjastevens

    03. June 2009 um 02:29

    Dies ist Eva Rossmanns 11. Mira Valensky Krimi. DIesmal gerät Mira durch Zufall an einen Russen, der ihr durch seine Flucht aus einer Gaststätte am Arlberg auffällt. Dieser wird ein paar Tage später von ihr ermordet und gefoltert aufgefunden. Sie ist wie gebannt von diesem Fall, obwohl sie ihrem Mann Oskar ein paar mal verspricht davon die Finger zu lassen. Bald fühlt sie sich auch beobachtet und verfolgt...
    Persönlich hat mir der Krimi gar nicht gut gefallen. Das kann einerseits daran liegen, dass ich die anderen Mira Valensky Krimis nicht kenne, andererseits, dass ich mit Eva Rossmans Schreibstil, der für mich sehr abgehackt klingt, nicht klar komme. Ich weiß nicht, ob dieser Schreibstil typisch für österrichische Autoren ist, oder ob er einfach zu Eva Rossmann gehört - mein Fall war es auf jeden Fall nicht.
    Ich fand die Charaktere sehr farblos. Das kann daran liegen, dass ich die Vorgänger der Mira Valensky Reihe nicht kenne. Aber ich denke jemand der in eine Reihe einsteigt dürfte dadurch keinen Nachteil bekommen. Ein Charakter namens Vesna war dermaßen überzogen, dass es schon lächerlich war. Ein Vergleich, den ich gelesen habe war "James Bonds Schwester" - Chefin einer Putzfirma, die schlechtes Deutsch spricht aber überall Connections hat und eigentlich doch den Fall hätte wie Superwoman alleine lösen können, natürlich werden dabei alle Wohnungen auch in den Ecken geputzt! Das hat genervt!
    Mich hat die Geschichte bis auf das letzte Viertel des Buches total gelangweilt.
    Ich fand es auch nicht wirklich passend, dass in dem Buch ständig Kochanleitungen standen. Meiner Meinung nach hatte das überhaupt nichts mit der Story zu tun. Wenn ich mir Spargelrezepte anschauen will, oder wissen will wie ein Sud gemacht wird, dann schaue ich in ein Kochbuch (davon habe ich nämlich auch so einige zu Hause rumstehen!), aber ich lese bestimmt keinen Krimi!
    Ich bin während des Lesens des Krimis ganze fünf mal tief und fest eingeschlafen, dummerweise immer zur falschen Tageszeit. Das ist für mich ein weiterer Grund, warum ich das Buch gar nicht mochte und ich jetzt froh bin, dass ich es durchgelesen habe. Hätte ich das Buch nicht in einer Testleserunde gewonnen, hätte ich bestimmt das Buch nach dem dritten Kapitel abgebrochen, so musste ich mich dadurch kämpfen...
    Mehr kann ich nicht dazu schreiben. Ich werde mir wohl keine weiteren Krimis von Eva Rossmann zulegen. Das Buch bekommt auch nur einen von fünf Sternen.

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  • Rezension zu "Russen kommen" von Eva Rossmann

    Russen kommen
    Jeami

    Jeami

    02. June 2009 um 12:31

    Kein Krimi, sondern so ein Frauenprobleme-/-versteherbuch das mit einer Story über einen Mord an einem Russen aufgepeppt wurde. Der Großteil der Story handelt über die Probleme der Journalistin Mira Valensky im Beruf (neuer Chefredakteur, eifersüchtiger Kollege, neidische Kollegen), im Privatleben (Ehe schwierig, getrennte Wohnungen, Ehemann hat kein Verständnis für ihren Beruf). Eine Freundin die als James Bonds Schwester durchgehen könnte, jedoch auch nur Schwierigkeiten mit ihrem Privatleben hat (Kinder, zwei Männer). Zusätzlich wid noch Seitenweise gekocht. Der Mord an dem Bruder eines Russischen Oligarchen ist nur Nebensache, ebenfalls die Aufklärung. Mit einem Krimi hat das nichts zu tun.

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  • Rezension zu "Russen kommen" von Eva Rossmann

    Russen kommen
    kubine

    kubine

    01. June 2009 um 12:28

    Was passiert, wenn eine Gruppe von reichen Russen aus einer Skihütte in einem österreichischen Nobelskiort fliehen und kurz darauf einer von ihnen ermordet aufgefunden wird? Ganz klar, das Interesse der Journalistin und Hobby-Detektivin Mira Valensky wird geweckt. Zumal der Tote, Dolochow, ein russischer Oligarch, ein enger Freund des russischen Präsidenten ist. Doch es ist nicht DER Dolochow, sondern sein Zwillingsbruder, der versucht hat, unter dem Namen seines Bruders Geschäfte abzuwickeln. Mira, die eigentlich nur eine Reportage über die Russen schreiben wollte, beginnt zu ermitteln. Unterstützung erhält sie dabei von ihrer Putzfrau und Freundin Vesna. Allem Anschein nach hat Dolochows Bruder versucht, Investoren für nicht vorhandene Immobilien-Projekte zu finden. Könnte einer von ihnen der Mörder sein? Hat die Russenmafia ihre Finger im Spiel? Oder sind es alte Feindschaften, die bis in den 2. Weltkrieg zurückreichen? Die Spur zum Mörder führt von Wien nach Leipzig ,weiter nach Moskau und wieder zurück nach Österreich. Wird es Mira gelingen, den Fall zu lösen und somit auch die Reputation des Polizeiapparats wiederherzustellen, der aufgrund des Mordfalls nicht nur mit internationalen Verwicklungen, sondern auch mit internen Querelen zu kämpfen hat?

    *********************

    “Russen kommen” ist der 10. Fall einer Krimireihe um Mira Valensky, der in der Kategorie Krimi zum Buchliebling 2009 gekürt wurde. Obwohl das Buch aus einer Reihe stammt, kann man es gut ohne Vorkenntnisse der selbigen lesen. Einzig die Charakterisierung der Hauptpersonen (Mira, Vesna, Miras Ehemann Oskar) kommt ein wenig zu kurz, da dies wahrscheinlich in den vorhergehenden Fällen abgearbeitet wurde. Die Ich-Perspektive, in der das Buch geschrieben ist, wirkt anfangs etwas ungewohnt und ebenso die stellenweise verwendete österreichische Ausdrucksweise. Aber man liest sich sehr schnell ein. Die angesprochenen Themen - neureiche Russen, die sich überall breit machen, Korruption, Machtmissbrauch und Machtkämpfe - sind aktuell und in manch einer Romanfigur erkennt man auch prominente Österreicher. Interessant auch der Blick hinter die Kulissen einer Zeitungsredaktion, der, da Eva Rossmann selbst Journalistin ist, sehr realitätsnah geschildert ist. Warum aber eine unter Paranoia leidende Journalistin immer wieder die Gefahr sucht, ist für mich schwer nachvollziehbar. Ebenso warum die (Hobby-)Detektive in Krimireihen immer ein Faible fürs Kochen haben, auch wenn hier Parallellen zu Eva Rossmann persönlich gezogen werden können.

    Alles in allem ist dieses Buch aber absolut lesenswert und eine gute Lektüre für den Sommer.

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  • Rezension zu "Russen kommen" von Eva Rossmann

    Russen kommen
    sab-mz

    sab-mz

    31. May 2009 um 18:46

    Der Krimi von Eva Rossmann ist ein Krimi der leisen Töne.Kein reissender Thriller,sondern ein Buch,das auch von vielen Zwischentönen lebt.
    Werde mich nach weiteren Büchern der Autorin umschauen.
    Geschildert wird aus der Sicht der Hauptperson Mira,einer Journalistin.

    Der Krimi lebt von Dialogen und Ortswechseln.

    Rundum empfehlenswert

  • Rezension zu "Russen kommen" von Eva Rossmann

    Russen kommen
    Belladonna

    Belladonna

    30. May 2009 um 19:25

    In Eva Rossmann's Krimi dreht sich alles rund um die Journalistin Mira Valensky. Sie arbeitet bei einer Zeitung names "Magazin". Für ihre neue Story beginnt sie schon im gemeinsam Ski-Urlaub mit ihrem Mann Oskar zu tüfteln. Mira möchte etwas über Russen am Arlberg bringen. Doch die zuerst harmlos anmutende Story beginnt in's Rollen zu kommen als sie beobachtet wie drei russische Männer und eine Frau aus einer Skihütte fliehen als der Bauunternehmer Sorger auf der Bildfläche erscheint. Wieder zurück in Wien angekommen recherchiert sie weiter über die Russen und erfährt interessante Dinge von ihrer Freundin und Putzfrau Vesna. Diese führt neben ihrem Putzbetrieb auch noch eine Art Detektivkanzlei. Mira verfolgt zuerst einen Verkehrsunfall bei dem zwei Russen ums Leben gekommen sind, leider eine Sackgasse was ihre Geschichte betrifft. Etwas später bekommt sie jedoch von ihrem neuen Chef einen Tipp und gelangt so an den Tatort eines Mordes. Doochow einer der Russen die am Arlberg geflohen sind wurde gefoltert und ermordet. Mira ist jetzt ganz in ihrem Element sie recherchiert immer weiter und begibt sich immer mehr auf gefährliches Terretoritum. Ihr Mann Oskar steht dem ganzen nicht so gewillt gegenüber, er hat Angst das sich seine Frau in einen Fall der Russenmafia verstrickt und möchte sie immer wieder aus dem Fall rausziehen. Doch Mira gerät immer weiter hinein, zusammen mit ihrer Freundin Vesna beginnt sie allenmöglichen Informationen hinterherzuspüren. Mira fliegt sogar nach Moskau. Dort wird es brenzlich und der Verfolgungswahn von unserer Journalistin wird immer größer. Jetzt möchte ich aber nicht zuviel von der Geschichte verraten...man sollte am besten selbst lesen.

    Mein Fazit:
    Die Geschichte ist einfach geschrieben, leider an einigen Stellen durch die Erzählweise von Eva Rossmann ziemlich abgehackt. So konnte ich in den ersten Kapiteln einfach nicht richtig ins Buch kommen und meinen Lesefluss finden. Nach über der Hälfte des Buches wird es dann spannend und auch ich vergesse vollkommen auf die Erzählweise zu achten und möchte jetzt nur noch wissen wie die Geschichte ausgeht und ob unsere taffe und des öfteren von Verfolgungswahn geplagte Journalistin Mira aus der ganzen Affäre heil herauskommt. Allen im allen ist das Buch ganz okay, was mich zwischendurch sehr irritiert hat war die ausschweifende Beschreibung bei Dingen die mit Essen und Kochen zu tun haben...vielleicht hängt es ja damit zusammen das die Autorin selbst eine Kochleidenschaft hat. Mich persönlich hat es im Endeffekt nicht so sehr gestört da es die Protagonistin etwas charaktisierter darstellt. Da ich leider nur sehr schwer in die Geschichte hineingekommen bin und mir der Schreibstil nicht sonderlich gut gefallen hat vergebe ich nur 3 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Russen kommen" von Eva Rossmann

    Russen kommen
    trinity315

    trinity315

    30. May 2009 um 13:25

    „Russen kommen“ – auch nach Österreich.
    Mira Valensky ist eine Reporterin beim „Magazin“. Sie begleitet ihren Mann nach Zürs. Dort fährt sie Ski und recherchiert unter anderem für ihre „Russen-Story“. An einem gemütlichen Abend im „Zirben“ erlebt sie, wie 4 Russen plötzlich wie von der Tarantel gestochen, aufspringen und durch die Küche des Lokals flüchten. Dies bestärkt sie in ihren Recherchen über die Russen. Sie spricht mit einem Sportladenbesitzer, einem Restaurantleiter und erfährt dadurch, dass es sich bei einem von den Russen um den Oligarchen Dolochow handelt. Zu Hause angekommen, teilt sie ihre Informationen ihrem Chefredakteur mit. Dieser ist davon nicht sehr begeistert und sagt dazu nein, sie solle sich um die Klimakatastrophen kümmern. Dennoch recherchiert sie weiterhin über die Russen. Plötzlich bekommt sie von genau diesem Chefredakteur die Info, das ein reicher Russe tot auf seinem Balkon liegt. Dolochow. Was noch keiner weis, ist, das es zwei Dolochows gibt. Dadurch wird das Recherchieren für Mira noch interessanter, aber gleichzeitig auch noch gefährlicher.

    Ich fande dieses Buch mal eine willkommene Abwechslung zu anderen Krimis. Wichtige Themen wie Umweltschutz, russische Investitoren und Bauunternehmen werden ins Licht gerückt und gut miteinander verbunden. Es ist auch mal was anderes, dass eine Reporterin eines Wochenblattes so eine Art Ermittlung auf eigenen Fuß unternimmt. Leider war dies mein ersten Eva Rossmann Krimi und ich bin mit den Figuren nicht ganz warm geworden und auch der Schreibstil (Ich-Erzählerin) hat mich etwas aus der Bahn geworfen und ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich an manchen Stellen eingeschlafen bin, weil es teilweise echt langweilig war. Ich habe mir nach Lesen des Textes im Einband, eigentlich was anderes vorgestellt. Hat mir nicht ganz so gefallen.

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  • Rezension zu "Russen kommen" von Eva Rossmann

    Russen kommen
    Pankraz

    Pankraz

    30. May 2009 um 01:12

    Allerhand aktuelles und brisantes wird abgehandelt in Eva Rossmanns “Russen kommen“. Und sehr österreichisches und somit korruptes und käufliches. Käuflich sind die Gastronomen in Skigebieten, käuflich auch Lokalpolitiker, käuflich und bestechlich auch scheinbar der gesamte Polizeiapparat. Probleme mit Gästen im Tourismus allgemein und russischen Gästen in Skigebieten im Besonderen werden erörtert. Polizeipräsidentenkonflikte, Society-Baumeister, lokale politische Kaiser, alles dabei.
    All dies rund um einen Kriminalfall in dem der Oligarch überlebt, sein Zwillingsbruder allerdings gar grauslich ums Leben kommt.

    Und jetzt bin ich als Leser nicht sicher, um was es Frau Rossmann geht: Soll hier ein Kriminalfall “spannend“ aufgerollt werden, soll Sozialkritik angebracht werden, einfach Aktuelles behandelt werden oder sogar die Frage geklärt werden: Wie weit kann man(n) (oder Frau) in einer Beziehung gehen und wie macht ein gutes Essen alle Konflikte vergessen.

    Ehrlich gesagt: Ich persönlich bleibe ein wenig ratlos zurück…, denn…, es wird viel angedeutet, man wünscht sich Ausbreitung und nicht kurze und strikte Abhandlung, die Heldin hat Ihre Meinung zu dieser und jener Person, damit ist alles auch schon deutlich und erledigt. Und basta. Man weiß am Ende, dass Oligarchen auch nur Menschen sind, Übersetzerinnen nicht nur Übersetzerinnen (ES gehört einfach dazu), Baumeister sind eigentlich sympathisch, Chefredakteure auch charmant und der oder die Mörder sind genau jene, mit denen sich die Autorin bis zur Klärung des Falles am wenigsten beschäftigt hat.
    Was bleibt sind eine Menge Andeutungen und Klarlegungen, Gespräche und Verwicklungen und der Mordfall ist gelöst. Sehr viel anderes bleibt an der Oberfläche.

    Und wie Frau Rossmann selbst schreibt: “Ich hoffe, ich kann mir merken, wem ich was erzählt habe.“ Genau, denn geringfügig weniger angeschnittene Themen würden dem delikat konstruierten Kriminalfall gut getan haben.
    Aber…, da selbst gastronomisch tätig, durchaus Lust auf “Millionenkochen“ bekommen.

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  • Rezension zu "Russen kommen" von Eva Rossmann

    Russen kommen
    annakarenina

    annakarenina

    23. January 2009 um 17:26

    Sympatische Ermittlerin, spannende Story. Spritzig geschrieben.