Eva Siegmund LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

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Inhaltsangabe zu „LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel“ von Eva Siegmund

In der Trümmerstadt Adeva entscheidet sich für alle 15-Jährigen in der Nacht der Mantai, welche Gabe sie haben. Ein Mal, das auf dem Handgelenk erscheint, zeigt an, ob man telepathisch kommunizieren, unsichtbar werden oder in die Zukunft sehen kann. Doch bei Meleike, deren Großmutter eine große Seherin war, zeigt sich nach der Mantai – nichts. Erst ein schreckliches Unglück bringt ihre Gabe hervor, die anders und größer ist als alles bisher. Als Meleikes Visionen ihr von einem Inferno in ihrem geliebten Adeva künden, weiß sie: Nur sie kann die Stadt retten. Und dass da jenseits der Wälder, in der technisch-kalten Welt von Lúm, jemand ist, dessen Schicksal mit ihrem untrennbar verknüpft ist …

Die Geschichte ist eigentlich spannend, aber ich habe lange gebraucht bis sie mich fesseln konnte.

— Mese

Eine Berg- und Talfahrt - mit guten, als auch schlechten Momenten! Schlussendlich leider nur mittelmäßig.

— Rosenmaedchen

Ich fand das Buch so herrlich! Lúm hat mich mitgenommen in eine spannende und phantastische Welt.. Leseempfehlung <3

— Lese-Mops

Spannende Dystopie mit fantastischen Elementen und tiefgründigen Charakteren, allerdings auch mit einigen offenen Fragen am Ende

— Weltentraeumerin

Langweilig

— QueenDebby

nicht beendet

— HelenesBuecherwelt

eher enttäuschend als mitreißend.

— ReginaMeissner

Eine wunderbare, tiefgründige Geschichte über Freundschaft, Erwartungen, Hoffnung und Kontrolle!

— VillageGirl

Endlich mal ein Einzeltitel! Das Buch hat für mich alles, was eine gute Dystopie braucht, und man muss nicht mal auf eine Fortsetzung warten

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein eigentlich sehr schönes Buch, ich bin nur mit dem Schreibstil zurechtgekommen.

— EileenPegasus

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  • Menschen mit besonderen Gaben

    LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

    Mese

    16. March 2017 um 07:19

    Das Cover ist schön gestaltet und der Klappentext verspricht ein spannendes Buch. Leider habe ich nicht so gut rein gefunden. Die Geschichte ist eigentlich sehr gut. Auch der Schreibstil kann nicht beanstandet werden. Trotzdem hat irgendwas gefehlt. Meleike lebt in der Trümmerstadt Adeva und führt ein nicht ganz einfaches Leben. Dazu kommt, dass in der Nacht der Mantai bei ihr kein Zeichen ihrer Gabe an ihrem Handgelenk erscheint. Sie ist nur eine gewöhnliche Pekuu und muss sich damit abfinden. Aufgrund dramatischer Umstände bekommt sie einige Tage später ein Zeichen, doch dieses Zeichen hat niemand in Adeva ausser ein Fremder der unvermittelt auftaucht. Flynn wächst im sterilen und reinen Lúm im Unionstaats des Lichts auf. Als bei ihm ein Zeichen am Handgelenk auftaucht ändert sich alles. Sein Vater wendet sich gegen ihn. Er wird ins Gefängnis gebracht und gefoltert, bis ihm, mit Hilfe seiner Mutter die Flucht gelingt. In Adeva trifft er auf Meleike. Zusammen entdecken Sie ihre Gaben. Gelingt es ihnen Adeva vor der Zerstörung zu retten?

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  • Leider nicht so überzeugend...

    LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

    Rosenmaedchen

    13. March 2017 um 21:37

    In der Trümmerstadt Adeva entscheidet sich für alle 15-Jährigen in der Nacht der Mantai, welche Gabe sie haben. Ein Mal, das auf dem Handgelenk erscheint, zeigt an, ob man telepathisch kommunizieren, unsichtbar werden oder in die Zukunft sehen kann. Doch bei Meleike, deren Großmutter eine große Seherin war, zeigt sich nach der Mantai – nichts. Erst ein schreckliches Unglück bringt ihre Gabe hervor, die anders und größer ist als alles bisher. Als Meleikes Visionen ihr von einem Inferno in ihrem geliebten Adeva künden, weiß sie: Nur sie kann die Stadt retten. Und dass da jenseits der Wälder, in der technisch-kalten Welt von Lúm, jemand ist, dessen Schicksal mit ihrem untrennbar verknüpft ist … •●• Das Buch und die Idee dahinter klang sehr spannend und innovativ; ich erwartete einen guten Mix aus Fantasy, Dystopie und einer zart aufkeimenden Liebe. Auch dieses Prinzip der beiden Welten, der gut klingende erfundene Wortschatz und das angekündigte Endzeit-Feeling machten mich so neugierig. Sicherlich wurden hier keine neuen Ideen geschaffen, aber viele interessante Fakten kombiniert und so etwas Einzigartiges geschaffen. Die Umsetzung war insgesamt auch recht gut; der Weltentwurf ist sehr stimmig: nach dem dritten Weltkrieg sind weite Teile der Erde zerstört und eine Gruppe von Menschen haben sich komplett der Wissenschaft verschrieben und Prinzipien daraus gebildet, sowie den Unionsstaats des Lichts. Nur Tatsachen, welche wissenschaftlich erklärt werden können, sind wahrhaftig, kontrollierbar und alles andere muss vernichtet werden. Insgesamt habe ich hier keine Ungereimtheiten gemerkt; alles wird gut und zum richtigen Zeitpunkt erklärt. Auch die Beziehung der technischen Stadt Lúm zur Ruinenstadt Adeva wird gut geklärt und Zusammenhänge logisch gestellt – mir gefiel es sehr gut! Die Perspektive, aus der die Geschichte erzählt wird, ist der dritten Person zuzuordnen. Anfangs begleitet man vor allem Meleike und Flynn, im Verlauf wechselt die Perspektive zwischen Adeva und Lúm hin und her, sodass viele Seiten der Geschichte beleuchtet werden. - Die Charaktere bleiben durch die personelle Erzählperspektive einem meist fern und so richtig facettenreich wurden sie meist auch nicht dargestellt. Die Hauptpersonen sind sehr übersichtlich, so ist die Protagonistin Meleike ein typischer Teenager, naiv und rebellisch, deswegen auch sympathisch, manchmal aber auch einfach ein wenig nervig. Ihr Gegenstück Flynn konnte mich noch weniger von sich überzeugen und obwohl er ein wenig älter ist, handelte er sehr kindisch; da war Meleike im Verlauf eindeutig viel erwachsener! Seine Art ging mir sehr auf die Nerven. Sämtliche Nebencharaktere wie z.B. Meleikes Mutter, der Anführer von Aveda, Rebellengruppen und der Antagonist Professor Snyder bleiben insgesamt eher blass und eintönig. Durch den Schreibstil kommt man ihnen auch einfach nicht viel näher und nicht alles wirkt sehr ausgeklügelt. Auch Meleikes sogenannten besten Freunde fallen meist hinten runter und scheinen eher Mittel zum Zweck zu sein, um die Handlung ins Rollen zu bringen. Genrell handeln alle Charaktere eher für sich, es werden kaum Beziehungsgeflechte aufgebaut und deswegen fehlt es auch vorne und hinten an Emotionen – leider, leider! Die Beziehung von Meleike und Flynn konnte mich auch kaum erwärmen; es kommt eigentlich zur Instant-Love, was einfach unpassend und unrealistisch ist. Nach nicht einmal 72 Stunden spricht Flynn von ewiger Liebe und Verbundenheit und mir war das einfach zu doof. Sehr gut fand ich, dass die Beziehung nie so groß im Vordergrund stand, sondern immer mehr die Haupthandlung, aber dennoch haben mich diese wenigen Aussagen sehr genervt. Es hat bei mir selbst nie geknistert, die Gefühle zwischen den beiden haben mich nie erreicht und generell war mir ihr gemeinsames Schicksal auch meist ein wenig egal. - Die Handlung beginnt mit einem interessanten Prolog, der die Situation des Unionsstaats des Lichts erklärt und wie es dazu gekommen ist. Anschließend lernt man auch schon Meleike kennen, in ihrer Heimat Adeva und mitten in der wichtigsten Zeremonie ihres Lebens, denn sie soll an diesem Abend ihre Gabe empfangen. Der Auftakt der Geschiche gefiel mir sehr gut und war interessant, auch wenn mich die ganzen Begrifflichkeiten erst einmal verwirrten. Im Gegensatz dazu begleitet man auch Flynn und sein Schicksal in Lúm wirft dutzende Fragen auf, was mich neugierig machte auf mehr. Ich war gefesselt und sehr gespannt, als die beiden verschiedenen Welten aufeinanderprallten und fand es ganze Stücke sehr gut! Doch als Flynn und Meleike dann wirklich zusammen waren, passierte erst mal ganz lange Nichts außer viel Gerede... Ab der Hälfte des Buches wirkte auch die ganze Handlung auf mich viel distanzierter und kälter. Unvorhersehbare Wendungen und Überraschungen hielten mich sehr am Ball und ich fühlte mich wie auf einer Berg- und Talfahrt durch das Buch: mal gut, mal schlecht und immer wieder von vorn. Generell war die Spannungskurve eher monoton und hatte nur sehr wenige, kleine Höhepunkte zu verzeichnen. Das Ende wird auch nur sehr holprig eingeleitet; ich habe erst mal gar nicht verstanden, dass die Geschichte sich dem Ende zuneigt, da viele Nichtigkeiten besprochen wurden. Andere, wichtige Sachen wurden dann auch wieder in wenigen Sätzen abgehandelt und einige problematische Situationen wurden mit zwei, drei Sätzen einfach entschärft. Auch gefiel mir nicht, dass sich von Anfang bis Ende dann an der Situation fast nichts geändert hat und das Ende so offen war... es stellte mich überhaupt nicht zufrieden. •●• Insgesamt war „Lùm“ leider nur ein mittelmäßiger Roman, obwohl Idee und Weltentwurf definitiv überzeugen konnten. Leider fühlte ich mich oftmals viel zu distanziert zu sämtlichen Charakteren und auch die Instant-Love machte mich ein wenig wütend. Die Handlung begann vielversprechend, doch im Verlauf plätscherte die Geschichte ein wenig und auch die Spannungskurve verlief eher monoton. Das Ende stellte mich auch überhaupt nicht zufrieden; aus dieser Idee hätte man wirklich noch mehr machen können. Sehr schade!

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  • Ein Buch das mich zum Nachdenken anregte

    LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

    Muhadib

    18. February 2017 um 16:30

    Das Cover gefällt mir, es fällt auf. Der Schreibstil ist gut und angenehm zu lesen. Schon das Vorwort hat mich geschockt und neugierig gemacht. Das ganze Buch über hat mich eine Frage nie losgelassen. Wie können Menschen nur so sein? Die Geschichte könnte sich immer irgendwie so ereignen, den die Menschheit ändert sich nicht. Ich finde sie ist gut rüber gebracht. Die Protagonisten sind auf ihre Art liebenswert . Es herrscht in diesem Buch Spannung,ein paar lustige Momente und auch ein paar Schock Momente. Dieses Buch hat mich begeistert und zum Nachdenken angeregt. Es lässt einen nicht so schnell los.

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  • Fantasievolles Romandebüt

    LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

    Lilli33

    19. January 2017 um 20:42

    Gebundene Ausgabe: 512 SeitenVerlag: cbt (29. September 2014)Sprache: DeutschISBN-13: 978-3570163078empfohlenes Alter: Ab 13 JahrenPreis: 16,99€auch als E-Book erhältlich Fantasievolles Romandebüt Inhalt:Meleike lebt mit ihrer Familie in der Trümmerstadt Adeva. Als sich bei ihr nicht wie erwartet in ihrem fünfzehnten Lebensjahr eine Gabe manifestiert, ist sie sehr enttäuscht. Doch Adeva ist in Gefahr und deshalb überträgt die größte Seherin der Stadt, Meleikes Großmutter, ihre Gabe auf ihre Enkelin. Flynn hat das Pech, eine Gabe zu entwickeln, denn er lebt in Lúm, wo „Mutanten“ verfolgt werden. Es gelingt ihm, nach Adeva zu fliehen und zusammen mit Meleike versucht er, das Unheil aufzuhalten.Meine Meinung:Ich muss gestehen, die erste Hälfte des Buches fand ich zwar ganz interessant, aber doch ein bisschen langatmig. Ich mag es in der Regel lieber, wenn ein Autor schnell zur Sache kommt und die Geschichte mit einem gewissen Tempo vorantreibt. Doch Eva Siegmund legt erst mal ausführlich ihren Weltentwurf dar, führt wichtige Personen ein und beschreibt ihr Verhältnis zueinander. Dies sind natürlich alles wichtige Dinge, die für das Verständnis notwendig sind. Trotzdem stellten sie für mich eine kleine Durststrecke dar. Weil mir die Idee hinter diesem Buch aber gut gefiel und ich sehr neugierig darauf war, konnte ich mich leicht zum Weiterlesen motivieren. Und ich wurde absolut dafür belohnt! Ab dem Moment, wo Meleike und Flynn aufeinandertreffen, geht es richtig rasant weiter. Die beiden ergänzen sich toll und sind zusammen mehr als die Summe zweier einzelner Personen. Es wird toll beschrieben, wie sie sich kennenlernen, einander vertrauen lernen – natürlich immer wieder von kleinen Zweifeln unterbrochen – und wie sie sich schließlich ineinander verlieben. Das fand ich alles sehr nachvollziehbar und toll zu lesen. Und die Geschichte wurde nun richtig, richtig spannend. Die beiden müssen etliche gefährliche Situationen bestehen, schwierige Entscheidungen treffen und mit Köpfchen Lösungen finden. Dass um sie herum ein Netz von Intrigen gesponnen wird, macht es für die beiden Jugendlichen nicht gerade einfach, sorgt aber für manche überraschende Wendung und für einen großen Lesespaß. ★★★★☆

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  • Spannende Dystopie mit nicht zufriedenstellendem Ende

    LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

    Weltentraeumerin

    29. November 2016 um 20:23

    Inhalt:Meleike gehört zu der angesehensten Familie in der Trümmerstadt Adeva, und obwohl nur ein Teil der Fünfzehnjährigen jedes Jahr in der Nacht der Mantai eine Gabe erhält, erwarten alle von ihr, dass sie eine bedeutende Begabung bekommen wird. Doch sie geht leer aus - bis zu einem grausamen Zwischenfall, der eine herausragende Gabe enthüllt, die mit einer enormen Verantwortung verbunden ist ...Flynn lebt in der Hauptstadt LÚM, doch er muss sein gesamtes Weltbild ändern. Seitdem er eine Gabe entwickelt hat, die in seiner Welt nicht existieren sollte, hat sich sein eigener Vater gegen ihn gewandt. Gefangen in einer immer schwarzen Zelle wächst Flynns Hass auf den grausamen Wissenschaftler - und der Wunsch, zu entfliehen ...Meine Meinung:Das Buch scheint ein Einzelband zu sein, und obwohl man sich in der Masse an Reihen, gerade im Fantasy-Bereich, ja über jeden Einzelband freut, hat das dieser Geschichte eher geschadet. Sie enthält unheimlich viel Potenzial, das in meinen Augen besser über mehrere Bände hätte ausgearbeitet werden sollen.Die Grundidee ist nicht direkt neu - zerstörte Welt nach dem Dritten, ziemlich atomaren Weltkrieg. Neue Gesellschaftsordnung. Wie diese aufgebaut ist, fand ich aber eigentlich ganz interessant, ebenso, was die Mantai in Adeva, wo die Menschen noch glauben, allein zu sein, angeht. Letztendlich hätte ich mir viel mehr Informationen gerade zu diesen Aspekten gewünscht, die jedoch aufgrund der Kürze nur angerissen werden.Auch am Ende bleiben einige Fragen offen, das Ganze wirkte wie ein Auftaktband, bei dem die eigentliche Geschichte erst passieren wird, und obwohl die Story selbst abgeschlossen ist, war das Ende für mich einfach nicht zufriedenstellend.Die Geschichte wird hauptsächlich aus den Perspektiven von Meleike und Flynn im Er-Erzähler erzählt, zwischendurch kommen aber auch immer wieder andere Sichten wie die der Antagonisten hinzu, sodass hier Spannung geschürt wird und man einen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelten der meisten Charaktere erhält. Somit sind diese oft tiefgründig, da dem Leser auch Schuldgefühle und Zweifel übermittelt werden - auch bei den Antagonisten. Teilweise fand ich die Nebencharaktere fast vielschichtiger als die Protagonisten.Was mir bei Meleike gefiel, war, dass sie ihre Fehler erkennt und auch an ihnen zu arbeiten versucht. Nach der Nacht der Mantai ist sie enttäuscht, doch mit der neu erweckten Gabe dann wiederum überfordert. Dennoch bemüht sie sich, damit klarzukommen und ihre Familie zu beschützen ist das Wichtigste für sie.Das gilt auch für Flynn, wenn auch nur noch in Bezug auf seine Mutter. Seinem Vater gegenüber empfindet er dagegen nur noch glühenden Hass. Er akzeptiert die 180-Grad-Wende seines Weltbildes ziemlich schnell.Teilweise wurde über so manchen Verlust etwas schnell hinweggegangen, auf der anderen Seite erforderten das aber auch die Umstände. Was die Liebesgeschichte angeht, so ist ansatzweise durchaus eine Entwicklung zu erkennen, auch wenn es insgesamt schon etwas schneller geht - auch, weil nicht mehr Raum vorhanden wäre.Die Geschichte selbst wirkt allerdings kaum gehetzt, dennoch ist sie fesselnd erzählt und durchaus unterhaltsam und spannend. Fazit: Spannende Dystopie mit fantastischen Elementen und tiefgründigen Charakteren, allerdings auch mit einigen offenen Fragen am Ende

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  • Insgesamt eine nette Geschichte, welche man flüssig und leicht lesen kann.

    LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

    Ruby-Celtic

    03. October 2016 um 13:52

    Das Cover und die Beschreibung des Buches hat mich schon sehr früh darauf schließen lassen, dass es sich bei dieser Geschichte um eine Dystopie handeln dürfte. Faszinierend in diesem Bereich fand ich, dass es sich insgesamt um einen Einzelband handelt und somit mal wieder erfrischend und abschließend ist.Die Schreibweise der Autorin ist flüssig, leicht nachvollziehbar und erlaubt es dem Leser auch sich ein eigenes Bild von der Umgebung und den Charakteren zu machen. Durch die Beschreibung der Hauptprotagonisten Meleike und Flynn konnte ich mir vieles vor Augen führen und dadurch ein gutes Bild erlagen.Meleike ist ein interessanter Charakter, welche viele jugendliche Züge mit sich bringt. Sie ist freundlich, hilfsbereit aber auch fordernd, wissbegierig und neugierig. Sie lebt zusammen mit ihrer Mutter, ihrem Bruder sowie der Oma und dem Opa in Aveda. Sie hat ein sehr beschauliches, aber trotz allem liebevolles und ausgefülltes Leben. Bis zu dem Zeitpunkt in welchem sie das Fest zum Erwachsen werden feiert, ab diesem Zeipunkt an wird alles anders.Flynn schien mir ein sehr reifer, verantwortungsvoller, liebevoller und vor allem starker Charakter zu sein. Auch wenn man ihn erst sehr verzweifelt, verwirrt und verängstigt kennenlernt merkt man schnell dass er stets versucht einen Ausweg zu finden. Dass er versucht das beste aus einer Situation zu machen und sein Leben gerne für das für ihn wichtigerer Personen aufs Spiel zu setzen.Auch wenn wir noch in ein paar andere Charaktere Einblick erhielten, muss ich sagen dass eigentlich alle relativ blass geblieben sind. Während der Geschichte sind ein paar Charaktere aufgetaucht, welche den Eindruck erweckt haben noch interessant und wichtig zu werden. Schlussendlich wurden diese aber einfach nur kurz abgehandelt und haben dann an Wichtigkeit verloren. Das hat es mir als Leser etwas schwer gemacht einen Bezug aufzubauen.Die Idee der Geschichte an sich konnte mich durchaus neugierig machen und auch die Umsetzung ist im Großen und Ganzen gut gelungen. Trotz allem konnte mich die Geschichte nicht vollends fesseln. Die Taten, Situationen und Umsetzungen waren teilweise zu sehr strukturiert und gleichzeitig auch wieder nicht. Da werden gefährliche Unterfangen begonnen, ohne dass man sich große Gedanken macht und schlussendlich nur durch Zufälle zum Gelingen gebracht werden.Natürlich kann bei so etwas nicht immer alles geplant werden, aber gerade zum Schluss hin hat mir einfach etwas mehr Hintergrundwissen oder tatsächliches Planen gefehlt.Die Idee mit den Gaben, den verschiedenen Systemen und Orten fand ich interessant und wirklich mal faszinierend. Allerdings hätte es der ganzen Geschichte denke ich ganz gut getan, wenn man alles nicht so extrem schnell abgehandelt hätte. Mir fehlte oft einfach ein bisschen Hintergrundwissen bzw. ich habe einfach etwas zu viel gewusst, sodass ich nicht mehr wirklich überrascht war.Die eingebaute Liebesgeschichte entwickelt sich nur sehr langsam und eher im Hintertürchen, was ich aber keineswegs schlecht empfand. Es war mal sehr schön dass es so ruhig von statten geht und die Geschichte an sich im Vordergrund stand.Auch wenn die Autorin einige Überraschungen und Kehrtwendungen mit eingebaut hat, die nicht vorhersehbar waren konnte man sich vieles andere wieder sehr gut denken. Dann gab es jedoch auch wieder Bereiche die ich gerne noch besser erläutert bekommen hätte einfach weil es mich neugierig gemacht hat oder nicht ganz einleuchtend war.Der Schluss dieses Buches hat mich leider auch nicht vollkommen überzeugen können. Zum einen verlief das Ende sehr einfach und ohne großen Komplikationen und zum Anderen hätte mir auch noch ein tatsächlicher Abschluss der gesamten Situation sehr gut gefallen. Gerade die vielen Informationen zum Schluss empfand ich etwas zu unrund und überfüllt, sodass es mich eher etwas genervt hat. Auch erinnert das Buchende eher wieder an den Beginn der gesamten Geschichte und hat mich schlussendlich zu der Frage kommen lassen, wohin das alles hatte führen sollen?Mein Gesamtfazit:Insgesamt eine nette Geschichte, welche man flüssig und leicht lesen kann. Trotz allem konnte mich die Umsetzung jedoch nicht überzeugen, da die Charaktere sehr blass blieben und die Geschichte an sich nichts bleibendes und beeindruckendes war.

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  • Ich bin mir unsicher

    LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

    GrueneRonja

    09. June 2016 um 17:57

    „Die Verfolgung von Menschen, die anders sind, hat eine lange und grausame Tradition auf dieser Welt. Menschen fürchten, was sie nicht kennen. Und sie bekämpfen, was sie fürchten.“ Wie schreibt man eine Rezension über ein Buch, durch das man sich gequält hat weil es eigentlich gut ist? Das ist doch ziemlich widersprüchlich. Meleike und Fynn leben in zwei verschiedenen Welten: Meleike gehört zu den Pekuu und lebt in Adeva, zwischen Trümmern, Wäldern und dem Meer; Fynn lebt in Lúm, der Hauptstadt des Unionstaats des Lichts (Udl). So staubig Adeva ist, so steril scheint Lúm. Und doch führt das Schicksal die beiden zusammen. Oder ist es doch Vorhersehung? Ich bin sehr zwiegespalten bei diesem Buch. Die Geschichte an sich ist recht spannend, die Figuren sind sehr gut beschrieben und die Vergleiche, mit denen Adeva und Lúm beschrieben werden, lassen sehr gute Bilder im Kopf entstehen. Doch zieht sich die Geschichte wie zäher Gummi, ich habe das Gefühl ich klebe an der Seite fest. Ich habe mich regelrecht gezwungen weiter zu lesen, obwohl es eigentlich spannend ist. So gegensätzlich Adeva und Lúm zueinander sind, so widersprüchlich sind meine Empfindungen zu diesem Buch.

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  • Ein sehr schöner Debütroman!

    LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

    VillageGirl

    26. May 2016 um 23:03

    Die 15-jährige Meleike lebt in der Trümmerstadt Adeva.Dort steht ein Großereignis für alle in ihrem Alter an: Die Mantai!Eine Nacht, in der sich zeigt, wer eine Gabe besitzt und wer nicht.Alle erwarten von Meleike Großes, immerhin ist ihre Großmutter eine fantastische Seherin.Doch nach der Mantai: Nichts, null, niente! Absolut nichts!Kein Zeichen, keine Kräfte, kein Garnichts!Ehe sie begreift, was wirklich geschehen ist, überschlagen sich die Ereignisse.Erst nach einer Katastrophe begreift Meleike, welche Kraft wirklich in ihr steckt und erkennt den schweren Weg, der noch vor ihr liegt...Dieses Buch bekam ich vollkommen unfreiwillig, denn es war ein Geschenk vom Nikolaus. In das Buch hatte ich nicht besonders hohe Erwartungen, immerhin war es ein Debütroman und viele dieser Art sind die besten. Aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen! Insofern beschloss ich mich langsam an das Buch ran zu tasten, indem ich jeden Tag 50 Seiten lese. Gesagt, getan, aber bald fesselte mich das Buch so sehr, dass ich es fast nicht mehr aus der Hand legen konnte. Dieses Buch hatte mich einfach in seinen Bann gezogen.Ich habe es sehr schön gefunden, wie gut ich mich in Meleike und ihre Welt hineinversetzen konnte, die von einem Tag auf den anderen komplett zusammenbricht. Es war beinahe so, als würde ich all ihre Emotionen teilen können. Ihre Freude. Ihren Mut. Aber auch ihre Angst. Dieses Wechselbad der Gefühle war meines Erachtens sehr gut abgestimmt und abwechslungsreich, aber auch nachvollziehbar und nicht übertrieben! Mich begeisterte aber auch die tiefe Freundschaft zwischen Meleike und ihren besten Freunden, den Zwillingen Amin und Amina, die auch so ihre Höhen und Tiefen hatte. Gut, an dieser Stelle hätte man bei der Namenswahl durchaus etwas kreativer sein können, aber das sollte meiner Begeisterung keinen Abbruch tun. Was das Buch für mich sehr gut abrundete, waren die unterschiedlichsten Beziehungen zwischen den Jugendlichen. Von Freundschaft, über Liebe, bis hin zu Hass! Dieser Roman bekommt von mir eine absolute Empfehlung für alle, die gerne in die auf den Kopf gestellte Welt eines Teenagers eintauchen möchten, die nicht so ganz normal ist!Die Rezi ist leider etwas kurz, aber die nächste wird länger - Versprochen ;) 

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  • Geile Idee - eher schlechtere Umsetzung

    LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

    Bluuubii

    07. November 2015 um 20:03

    Also ich war total gepackt von er Idee und dem Klappentext. Ich habe mir gedacht "wie geil ist das denn? Wieso ist mir das nicht eingefallen?!". Also ich war wirklich überzeugt von dem Buch und das Cover ist auch richtig geil gemacht. Der Anfang vom Buch war auch noch richtig spannend und packend. Man wollte unbedingt wissen wie es nun weitergehen wird, doch umso weiter ich gelesen habe, umso lustloser wurde ich. Das Buch habe ich nur mit Mühe und Not beendet. Also so schlecht war es jetzt auch nicht, aber ich finde, dass man Anfangs viel zu viel geboten bekommt und davon dann am Schluss aber nichts mehr übrig ist. 

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  • Nicht wirklich überzeugend

    LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

    Somaya

    18. September 2015 um 12:41

    Cover & Klappentext: Der erste Eindruck den das Cover auf mich machte, war sehr positiv. Es wirkte auf mich nicht nur geheimnisvoll, sondern ließ mich auch direkt an eine Dystopie denken. Das allein spricht also schon mal absolut für das Cover. Besonders gefällt mir auch, wie die einzelnen Elemente ineinander übergehen. Der Klappentext bestätigte mir das vermutete Genre und tat sein übriges: Für mich war klar, dass ich dieses Buch lesen musste. Inhalt: Soviel vorweg: Leider konnte der Inhalt des Buches nicht lange mit meinen Erwartungen mithalten. Die Geschichte enthält tatsächlich einige typische Merkmale einer Dystopie, auf etwas wirklich neues wartete ich dabei aber leider vergeblich. Es gab zwar diese "neuen" bzw. "anderen" Dinge, aber auf diese wurde leider nicht allzu genau eingegangen und sie spielten keine so große Rolle, wie ich es mir gewünscht bzw. erwartet hätte. Das hatte auf mich die Wirkung, dass ich den Inhalt zwar als interessant empfand, er mich aber nicht wirklich fesseln konnte. Dazu führte auch, dass ich oft das Gefühl hatte, zu viel zu wissen, was die Spannung deutlich verminderte. Das Ende empfand ich dann als etwas zu hürdenlos und es war viel mehr ein "runterrattern" von Informationen, als dass es mich wirklich überzeugen und mitreißen konnte. Auch entschied sich das Ende für meinen Geschmack viel zu wenig von der Ausgangssituation, als dass ich das Gefühl hatte, die 500 Seiten hätten sich gelohnt.  Für mich ein klarer Fall von: Kann man lesen, muss man aber nicht. Charaktere: Es gab in dieser Geschichte eine Menge Charaktere, die man kennenlernen durfte. Auf der einen Seite war das gut so, denn jeder davon trägt seinen Teil zur Geschichte bei. Auf der anderen Seite hätte ich aber vielleicht lieber ein paar Charaktere genauer kennen gelernt, als das jeder mehr oder weniger nur grob angeschnitten wurde. Amina zum Beispiel schien mir zwar eine recht wichtige Rolle zu spielen, kam mir dafür aber viel zu kurz. Insgesamt akzeptieren die Charaktere neue Informationen und Situationen sehr schnell, wodurch es schwer fällt, mit ihnen mitzufühlen, da es oft viel zu viele Informationen auf einen Schlag gibt und man noch mit der Verarbeitung der einen beschäftigt ist, während man die nächsten geliefert bekommt. Dadurch dass mir die meisten Charaktere recht fern blieben, konnte ich oft auch Verhaltensweisen nicht wirklich nachvollziehen. Ich konnte nicht erkennen, warum einige Charaktere so waren, wie sie waren, ihre Beweggründe nicht verstehen. Meleike als Protagonistin war in Ordnung, ihre Gabe interessant. Aber was mich an ihr richtig nervte, war ihr mehrfaches Betonen, erwachsen zu sein. Denn dann sollte sie sich auch so verhalten und nicht wie ein trotziges Kind. Schreibstil: Der Schreibstil an sich ist flüssig und ich konnte mir beschriebene Situationen und Orte gut vorstellen.  Probleme hatte ich dennoch. Und zwar mit dem häufigen Wechseln der Perspektiven. Oft mag ich gerade das. Aber hier war es für mich immer wieder eine Art Rauswurf aus der Geschichte. Häufig musste ich mich neu orientieren und herausfinden, wo ich mich nun befand. Und vor allem, wie bereits oben erwähnt, nahm es einiges an Spannung heraus. da man als Leser deutlich mehr wusste als die Protagonistin. Fazit: Leider hatte diese Dystopie viel weniger zu bieten, als ich aufgrund des geheimnisvollen Covers erwartet hätte. Man kann die Geschichte gut lesen, aber allzu viel verpasst man in meinen Augen auch nicht, wenn man es sein lässt. Nette Unterhaltung, die mich aber nicht richtig überzeugen konnte und aus der man nach meinem Gefühl mehr hätte machen können.

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  • Sehr schwacher Anfang, mittelmäßger Mittelteil und Ende

    LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

    Lena205

    24. August 2015 um 16:44

    Inhalt Die Nacht der Mantai entscheidet in Advea, ob die 15-jährigen Jugendlichen eine Gabe erhalten oder nicht. Von Meleike wird erwartet, dass sie eine großartige Gabe erhält, weil schon ihre Großmutter und ihre Mutter sehr gute Seherinnen sind. Als sie leer ausgeht, ist das für alle ein großer Schock. Aber das Schicksal sieht etwas anderes für Meleike vor... Meinung Das Buch hat mir auf den ersten 200 Seiten überhaupt nicht gut gefallen. Die Geschichte war nicht spannend, weil alles sich sehr in die Länge gezogen hat. Der Klappentext fasst im Prinzip die ersten 200 Seiten aus Meleikes Sicht zusammen! Dazu kam, dass mir Meleike überhaupt nicht sympathisch war und ich sie im gesamten Buch nicht richtig kennengelernt habe. Flynn hat mir dabei etwas besser gefallen. Zum Glück gab es ein paar sehr interessante neben Charaktere. Die zweite Hälfte des Buches hat mir dann besser gefallen, da interessantere Sichtweisen dazu kamen. Außerdem kam die Geschichte erst da etwas in Fahrt und es gab Spannung. Das Ende war auch spannend, aber es wurde mir etwas zu schnell abgehandelt und war mir zu einfach. Ich hätte mir nach der ganzen Vorarbeit etwas Spektatkulärereres erwartet, aber immerhin war es spannend. Total vorhersehbar war die Geschichte zwar nicht, aber wirkliche Überraschungen gab es auch nicht. Fazit Hat meine Erwartungen nicht erfüllt!

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  • "Lúm Zwei wie Licht und Dunkel" von Eva Siegmund

    LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

    Buechergefluester

    20. August 2015 um 18:02

    Die Kurzbeschreibung: In der Trümmerstadt Adeva entscheidet sich für alle 15-Jährigen in der Nacht der Mantai, welche Gabe sie haben. Ein Mal, das auf dem Handgelenk erscheint, zeigt an, ob man telepathisch kommunizieren, unsichtbar werden oder in die Zukunft sehen kann. Doch bei Meleike, deren Großmutter eine große Seherin war, zeigt sich nach der Mantai – nichts. Erst ein schreckliches Unglück bringt ihre Gabe hervor, die anders und größer ist als alles bisher. Als Meleikes Visionen ihr von einem Inferno in ihrem geliebten Adeva künden, weiß sie: Nur sie kann die Stadt retten. Und dass da jenseits der Wälder, in der technisch-kalten Welt von Lúm, jemand ist, dessen Schicksal mit ihrem untrennbar verknüpft ist … Das Cover und auch der Klappentext versprechen wirklich eine Menge Spannung für Fantasyfans und auch Dystopiefans. Leider muss ich sagen, dass ich ein wenig enttäuscht wurde, denn das Buch basiert wirklich auf einer guten Grundidee die aber nicht so gut umgesetzt wurde. Der Dystopische Teil wird am Anfang kurz erwähnt und wird dann wieder fallen gelassen nur um dann mittendrin wieder aufgegriffen zu werden. Zum Unionsstaat des Lichts und dem 3. Weltkrieg und diesen ganzen Hintergründen erfährt man eben nicht allzu viel. Der Schreibstil von Eva Siegmund ist dennoch sehr schön und es lässt sich flüssig lesen. Aber mir hat bei diesem Buch gut gefallen, das sie vieles sehr Detailreich beschreibt so dass man ein gutes Bild der Orte und Charaktere im Kopf hat. Auch die Gaben der Bewohner von Adeva werden gut beschrieben und man versteht diese je weiter man liest immer besser. Schade fand ich es aber wirklich das die Liebesgeschichte der beiden Protagonisten so kurz gehalten wird und alles schöne, dieses erste Knistern, das Zweifeln und die ganze Chemie wird einfach alles weggelassen, da sie ja laut einer Prophezeiung Seelenverwandte sind und das sofort die ganz große Liebe ist. Lob verdient aber defintiv die Entscheidung durch einige Sichtwechsel vielen verschiedenen Charakteren eine Stimme zu geben und sie so den Lesern doch näher zu bringen.  Zu den Charakteren, da fangen ich gleich mal mit Meleike Mey an, ein 15 jähriges Mädchen welches plötzlich aus ihrer gewohnten Welt gerissen und später mit der Unterstützung eines Jungen ihre Welt retten muss. Meleike war mir von beginn an unsympathisch und meiner Meinung hat sie auch durch ihr kindlich naives Verhalten dem ganzen Plot ein Stück weit den Wind aus den Segeln genommen. Sie stürzt sich jedesmal ohne Nachzudenken in jedes Abenteuer und die Probleme lösen sich vor Meleike meist einfach in Luft auf. Flynn ist im Gegensatz zu Meleike viel überlegter und zielgerichteter und man leidet wirklich sehr mit ihm mit.  Auch wenn dem Plot teils durch Meleike der Wind aus den Segeln genommen wird ist es insgesamt doch eine solide Geschichte, die dank der komplexen Nebenhandlungsstränge etwas ausgeglichen wird. Dennoch ist eher eine leichte Kost für Nebenbei das für Fans beider Genres etwas bietet.

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  • Ein wunderbares Debüt!

    LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

    bookblossom

    Erster Satz: Es dämmerte bereits, als sie die Lichtung betraten. Meleike Mey wächst in der Trümmerstadt Adeva auf und nimmt wie jeder in ihrem Alter an der Mantai teil, einem Ritual bei dem die Jugendlichen ihre Gaben finden sollen. Entweder sie können telepathisch kommunizieren, unsichtbar werden oder in die Zukunft sehen. Da Meleikes Familie mit unglaublichen Fähigkeiten gesegnet wurde, lastet großer Druck auf dem jungen Mädchen. Und dann passiert genau das, vor dem Meleike sich am meisten fürchtet – sie geht leer aus. Auf ihrem Handgelenk zeigt sich kein Mal, keine Gabe… Am anderen Ende des Waldes lebt Flynn Connor, ein ganz normaler Junge. Das dachte er zumindest. Denn plötzlich erscheint ein komischer Fleck auf seinem Handgelenk der ihn von allen anderen um ihn herum unterscheidet. Sein Vater, ein angesehener Forscher der Lichterstadt Lúm, lässt ihn wegsperren und zum Tode verurteilen. Flynn ist verzweifelt, was stimmt bloß nicht mit ihm? "Menschen fürchten, was sie nicht kennen. Und sie bekämpfen, was sie fürchten." - p. 367 In dieser verqueren Situation finden wir unsere beiden Protagonisten der Geschichte wieder und erleben mit ihnen zusammen sämtliche Wirrungen eines perfiden Weltensystems, ungeahnte Emotionen und eine Geschichte wie ich sie so noch nicht gelesen habe. Beide Protagonisten wachsen dem Leser sofort ans Herz, denn obwohl sich in beiden Fällen die Dinge ganz und gar nicht gut für sie entwickeln, stecken sie den Kopf nicht in den Sand und nehmen ihr Schicksal an. Diese innere Stärke konnte mich sehr begeistern und schlussendlich führt auch genau das Meleike und Flynn zusammen. Wie genau sich die beiden begegnen und wie sie ihre beiden Welten zusammen noch auf den Kopf stellen werden, verrate ich aber hier noch nicht. ;) Auch die Nebenfiguren sind mir alle im Kopf geblieben und überzeugen durch ihre Wandlungfähigkeit und den Facettenreichtum ihrer Charaktere. Es gibt kein richtiges Gut und Böse, denn die Grenzen zwischen Schwarz und Weiß verwischen zunehmend, umso weiter die Geschichte voranschreitet. Das hier war also eine Grenze. Nicht irgendeine Grenze. Es war die Grenze. Die Grenze zwischen Adeva und UdZ, zwischen Schatten und Licht, Davor und Danach, Gestern, Heute und Morgen. Die Grenze zwischen Meleike und Flynn. - p. 243 Die Liebesgeschichte zwischen Meleike und Flynn entwickelt sich zum Glück auch eher langsam, geht sehr tief und zaubert einige berührende Momente hervor. Dass die beiden Protas dann nur 15 Jahre alt sind, war das Einzige, dass ich der Geschichte nicht so ganz abkaufen wollte. Umso überzeugender wirkte dafür die dystopische Welt auf mich. Die Stadt Adeva in der Meleike lebt ist wahrlich ein Trümmerhaufen, zerstört von einem Ereigniss an das sich nichteinmal mehr die Ältesten der Stadt erinnern können. Hier Leben alle eher mittelalterlich zusammen und es wird sehr viel Wert auf die Gemeinschaft gelegt. Teilweise erinnerte mich Adeva auch ein wenig an eine Indianerstadt, fragt mich nicht wieso. Die Stadt Lúm im Unionsstaat des Lichts (UdL) hingegen, gleicht eher unserer modernen Welt. Alles wirkt sehr akkurat und die meisten Gebäude sind hohe Wolkenkratzer mit Glaswänden. Hier zählt ausschließlich die Leistung des Einzelnen. Bist du nicht intelligent und trägst etwas bei, bleibst du Außenseiter. Geld und Erfolg sind wesentlich. Die dunkle ungewisse Zukunft rollte auf sie zu und sie würde sich mitten hineinstürzen in das geöffnete Maul der schwarzen tosenden Wellen. - Meleike, p. 212 Eva Siegmunds Schreibstil konnte mich wirklich begeistern! Ihre ausdruckstarken Beschreibungen, die einen gleichzeitig federleicht durch die Seiten schweben lassen haben eine unglaubliche Sogwirkung und lassen einen nicht vermuten, dass Lúm erst ihr Debütroman ist. Cover Hingegen vieler sehr positiver Stimmen zum Cover, kann es mich zwar auch begeistern, aber nicht vom Hocker hauen. Besonders schön fand ich die Innengestaltung, denn jedes Kapitel beginnt mit dem selben Schwarm Vögel, der auch auf dem Cover zu sehen ist. Fazit Lúm - Zwei wie Licht und Dunkel geht unter die Haut und ist eine mit faszinierenden Kontrasten arbeitende Dystopie, der man unbedingt eine Chance geben sollte. Ein wunderbares Debüt! © BookBlossom http://book-blossom.blogspot.co.at/

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    • 4

    bookblossom

    27. July 2015 um 17:50
  • Dystopie meets Fantasy to go

    LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. July 2015 um 16:21

    Ihr ganzes Leben kannte Meleike nichts anderes als ihr Heimatdorf Adeva. Wohlbehütet lebt sie dort mit ihrer Mutter, ihren Großeltern und ihrem jüngeren Bruder bei dem Volk der Pekuu. Nie hat sie sich gefragt, was wohl außerhalb des gefürchteten und gemiedenen Waldes herrscht - bis ein Ereignis das andere bringt, und der Dominoeffekt Meleikes Leben komplett auf den Kopf stellt. Bei einem zentralen Ritual, welches allen 15-jährigen bevorsteht, geht Meleike ohne Gabe aus - und das obwohl sie aus einer der talentiertesten Familien Adevas stammt. Einen Tag später erlangt sie ihre heißersehnte Gabe, doch sind die Kosten dafür erheblich. Ihr Schicksalsrat beginnt sich zu drehen, sie erhält seltsame Visionen und plötzlich steht Flynn, ein Fremder, vor ihr und sie begibt sich ahnungslos auf eine Reise um ihre Heimat zu retten. Eine Dystopie mit Fantasyelementen. So in etwas lässt sich "Lúm - Zwei wie Licht und Dunkel" in das Genreuniversum einordnen. Den Einstieg gewährt ein Vertrag, der nach dem dritten Weltkrieg verabschiedet wurde und den Unionsstaat des Lichtes gründet. Diese kleine dahingeworfene Information zu der dystopischen Welt weckt durchaus viel Interesse, nur leider wird er danach nicht weiter aufgenommen; denn es geht nach Adeva. In Adeva führt Protagonistin Meleike zusammen mit Familien und Freunden ein Leben, was wohl mit dem Leben in einem Reservat verglichen werden kann. Spannend ist, dass die Pekuu ein Volk mit verschiedensten Gaben sind. Was es alles damit auf sich hat, schafft die Autorin schrittweise und einfach zu erklären, sodass man einfach in den fantastischen Teil von "Lúm" eintauchen kann und es einen nach noch mehr Informationen über die Geschichte der Pekuu dürstet. Meleike, die zumindest im ersten Teil des Romans den Part der Protagonistin übernimmt, war mir durch und durch unsympathisch. Leider, denn ihre planlose, kindliche Art hat einfach die Ernsthaftigkeit des Plots zuniedergemacht. Ich weiß, ich weiß, wir reden hier von einer 15-jährigen! Aber wieso gibt man einer Charaktere, die später die Rolle einer Weltretterin übernehmen soll, so ein zartes Alter? Basierend auf ihrer Bestimmung ihre Heimat zu retten, stürzt sie sich mehr als unüberlegt in jedes Abenteuer und beweist dabei wenig Stärke oder Intelligenz. Ganz nach dem Motto "Es wird schon alles gut gehen" lösen sich alle Hindernisse vor Meleike auf, bevor sie auch nur mit der Wimper zu zucken braucht. An die Seite von Meleike wird schließlich Flynn gestellt. Ebenfalls 15 Jahre alt, allerdings aus dem Unionsstaat des Lichtes und auch im Begriff alles zu ändern. Mit Flynns Ankunft erfährt man endlich mehr über den mysteriösen Unionsstaat des Lichtes, der zwischenzeitlich fallengelassen wurde, wie eine heiße Kartoffel. Siegmund rüstet Flynn glücklicherweise nicht so spärlich aus wie Meleike. Er ist zielgerichtet und skeptisch. Dazu kommt, dass sein familiärer Hintergrund sehr komplex und ausgereift gezeichnet wird und mit einer doppelten Portion Dramatik erzählt. In Punkto Empathie hat die Autorin hier ins Schwarze getroffen - ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie ich mit Flynn mitgelitten habe. Erneut ein Dorn im Auge, ist mir dann aber die aus der Luft gegriffene Liebegeschichte zwischen Flynn und Meleike. Die Prophezeiung sagt, wir seien Seelenverwandte? Hm, dann verlieben wir uns mal auf die Schnelle unsterblich ineinander. Keine Kennenlernphase, kein Hin-und-Her. Nö, brauchen sie nicht, ist ja die große Liebe. So überspringt hier Siegmund den schönsten Teil einer Liebesgeschichte - mit Funken und Zweifeln und ganz viel Chemie. Von der hab ich nichts gespürt. Was letztendlich den Plot angeht, so fällt auf das "Lúm" nicht planlos, sondern mit viel Überlegung aufs Papier gebracht wurde. Zahlreiche Überraschungen, komplexe Nebenleitfäden, die am Ende logischerweise zusammenfinden, und ein politisches System inklusive Rebellen, die es stürzen wollen. Sogar einen President Snow gibt es! Die ständig wechselnde Perspektive schenkt zahlreichen Charakteren eine Stimme und bringt sie mit ihren unterschiedlichen Wünschen und Zielen dem Leser näher. Diese Entscheidnung verdient ein Lob, denn nur so ist es dem Leser möglich alle Stränge des Komplotts zu verstehen. Wonach ich allerdings vergeblich gesucht habe, ist nach den simplen Grundrissen dieser Welt. Lúm ist voller liebevoller Details, aber die maßgebenden Fakten, wie den einfachen Aufbau des Staates oder genaue Auskunft über die Verbrechen des Staates an den Bürgern, verwehrt Siegmund. Fazit:Fantastische Gaben, ein dystopisches System, was es zu stürzen gibt und unbekannte Gefahren. Klingt alles ziemlich gut, wenn die Weltretterin und Heldin nicht die 15-jährige Meleike ist, die den Bad Ass Guide von Sabrina in keinem Fall bestehen würde. Mit einer kindlichen Protagonistin wird der Ernsthaftigkeit und Dramatik des Plots der Wind aus den Segeln genommen, genauso wie auch die Liebesgeschichte nicht andocken kann. Was den dystopischen Unionsstaat des Lichtes angeht, so tappe ich da immernoch im Dunkeln - schade denn darüber hätte ich gerne mehr erfahren. Überzeugen kann Siegmund aber mit ihrer Liebe zum Detail, mit rührenden Nebencharakteren und Hintergründen und mit einem sehr feinen Schreibstil, der alles bemerkt und auf genau die richtige Art und Weise einer Palette an Charakteren eine Stimme gibt. Wer sich eine epische Dystopie erhofft, der wird enttäuscht sein. Im Regal der leichten Kost für Nebenbei schlägt es sich auf jeden Fall gut und bietet auch für Fantasyfans genug!

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  • Sieh ins Morgen. Verändere das Heute.

    LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

    Nirtak_Ehcstuk

    09. May 2015 um 20:42

    In den Trümmern der Stadt Adeva aufgewachsen, kennt die 15-jährige Meleike nichts außerhalb der zerfallenen Mauern. Schließlich ist es gefährlich, die Stadt zu verlassen, denn wer sich in die umliegenden Wälder begibt, verschwindet spurlos … Die Handlung von Lúm – Zwei wie Licht und Dunkel spielt in Nord- und Südamerika einer fiktiven Zukunft. Der Rest der Welt ist aufgrund der Folgen des Dritten Weltkriegs nahezu unbewohnbar geworden und die Überlebenden machten es sich damals zur Aufgabe, weitere Kriege zu verhindern. Der Unionsstaat des Lichts wurde als allumfassender Weltenstaat gegründet, der weder Religion noch verschiedene Staatsgrenzen kennt. An deren Stelle sollten Wissenschaft und Forschung als oberste Leitlinie treten, um eine strahlende Zukunft und das Wachsen und Gedeihen einer neuen Gesellschaft zu ermöglichen Meleike Mey lebt viele Jahre nach Gründung dieses Weltenstaates und fiebert, wie alle anderen Jugendlichen ihres Alters, der Nacht der Mantai entgegen. Diese eine, besondere Nacht im Jahr bildet in Adeva nicht nur die Schwelle zum Erwachsenwerden. Vielmehr wird sich zeigen, ob Meleike zu den wenigen auserwählten Peeku zählt, auf deren Handgelenk ein sonderbares Mal erscheint – und mit ihm die Gabe. Wird sie während der Mantai zur Telephatin, wie vermutlich ihre Freunde, die Zwillinge Amina und Aman? Entwickelt sie die seltenen Kräfte ihres Vaters Yaris, der unsichtbar werden konnte oder die Kunst der Hypnose wie ihr Großvater Sabida? Besonders da Meleikes verschrobene Großmutter Mama Maela als die größte Prophetin Adevas gilt und ihre Mutter Tirese eine hervorragende Seherin ist, lastet auf Meleike großer Druck. Nun wartet die halbe Stadt darauf, ob auch Meleike das besondere Erbe ihrer Familie besitzt – allen voran der telekinetisch begabte Stadtfürst Ben-Di, in dessen Nähe sich das Mädchen unerklärlicher Weise stets unwohl fühlt. Obwohl Meleike im Vorfeld inständig auf eine Gabe gehofft hat, passiert während der Mantai nichts. Erst ein tragisches Ereignis enthüllt kurz darauf, dass sie doch die Macht der Prophezeiung besitzt und ein schweres Schicksal auf ihr lastet. Was Meleike allerdings vor ihrem Inneren Auge sieht, ängstigt sie zutiefst, denn die Stadt wird brennen und mit ihr auch ihre Mutter und ihr kleiner Bruder Koda. Klar werden ihr durch diese Vision nur zwei Dinge: Sie ist in der Lage, das Inferno zu verhindern! Und irgendwo hinter den Wäldern, in denen Jahre zuvor ihr Vater für immer verschwand, befindet sich Flynn, mit dem sie durch die Vorsehung eng verbunden ist. In der hellen Stadt hinter den Wäldern befindet sich jedoch außerdem Dr. Connor. Zu diesem Antagonisten muss ich unbedingt etwas loswerden, denn der ist definitiv ein kranker, gefühlskalter Mensch und schlichtweg widerwärtig. Nimmt man allein diesen Wissenschaftler als Beispiel, wird klar, dass die Realiät des Unionsstaates den hehren Ansprüchen der damaligen Gründer leider nicht mehr im geringsten standhält. Vor allem eine Szene mit dem Doktor gegen Ende weckt auf äußerst ungute Weise Assoziationen an einige der dunkelsten Jahre der menschlichen Geschichte. Zusammengefasst spielen in dieser Fantasy-Dystopie nicht nur geheimnisvolle Kräfte, Intrigen und Macht eine Rolle, sondern auch Freundschaft und die obligatorische Liebesgeschichte. Wem ebenfalls nicht allzu viel an Letzterem liegt, sei gesagt, dass die kleine Romanze zwischen den Hauptfiguren Meleike und Flynn wirklich nur ganz sacht eingeflochten wurde. Das wirkte natürlich und passte sehr gut zu den Charakteren – vor allem, da das schicksalhafte Aufeinandertreffen der beiden noch in ganz anderer Hinsicht von Bedeutung ist. Stilistisch war der Roman meiner Meinung nach ohne Stolpersteine und gefiel mir. Ab und an klangen die Beschreibungen sogar recht poetisch. Zu den Hauptcharakteren entwickelt man als Leser ziemlich schnell einen Draht, da deren Gedanken- und Gefühlswelt gut widergegeben wird. Zwar sind beide alles andere als perfekt, aber das macht wahrscheinlich zu einem Teil den Reiz des Ganzen aus. Die Motivation einiger Nebencharaktere empfand ich jedoch mitunter als leicht konstruiert. Achtet beim Lesen einfach mal auf Amina. Zwar war die Konsequenz ihrer Handlung notwendig, um die Geschichte voranzutreiben, der Grund hierfür hat sich mir jedoch nicht ganz erschlossen. Ein ähnliches Problem hatte ich vor einigen Wochen auch mit dem zweiten Teil der Auslese-Trilogie. Für beide Geschichten gilt gleichermaßen, dass ich mir noch mehr Hintergrundinformationen gewünscht hätte. Schließlich begibt man sich als Leser in eine fremde Welt, deren Regeln andere sind als die der realen. Was spräche also gegen einen längeren geschichtlichen Abriss oder meinetwegen auch einige „geheime Dokumente der Regierung“? Solange das Fehlen der Hintergründe nicht dem Aufbau der Spannungskurve dient, sondern dem Verständnis der äußeren Umstände und Charaktere, wäre das meiner Meinung nach eine gute Lösung. Insgesamt mag Lúm vielleicht nicht unbedingt als DER EINE aus einer Vielfalt von Romanen hervorstechen. Trotzdem macht die deutsche Autorin Eva Siegmund mit diesem Debüt fast alles richtig und Lust auf mehr. Zwar konnte ich nicht endgültig herausfinden, ob eine Fortsetzung geplant ist, doch würde ich wirklich gern wissen, wie es mit Meleike und Flynn weitergeht. Ich fand die Geschichte äußerst unterhaltsam, spannend und sogar aufwühlend. Deshalb rate ich euch: schnappt euch dieses Buch, lehnt euch am besten mit einem leckeren Zitronencupcake von Vanessas Blog Sternenwind zurück und schmökert euch genüsslich durch ein verregnetes Wochenende. Katrin Rezension auf Inkunabel: http://wp.me/p3UWhk-Vl

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