Eva Stachniak Die Schwester des Tänzers

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Inhaltsangabe zu „Die Schwester des Tänzers“ von Eva Stachniak

In der Familie Nijinsky dreht sich alles nur um eines: ums Ballett. Als Bronislawa und Waslaw um 1900 in St. Petersburg aufwachsen, bewundern sie allabendlich ihre Eltern in der Garderobe, nervös vor den Auftritten, erhitzt und gelöst danach. Auch für die beiden Kinder ist der Weg vorgezeichnet: Sie werden an der kaiserlichen Ballettakademie aufgenommen – und schon bald zeigt sich, dass besonders Waslaw alle anderen überflügelt. Den Geschwistern steht eine ganze Welt offen – Paris, London, später gar New York, eine Welt harten Trainings und geschundener Füße, aber auch eine Welt des Glamours und des Ruhms … Tausende Hörer schwelgten in Eva Stachniaks Romanen über Katharina die Große – nun bereitet sie abermals einer großen russischen Heldin die Bühne: Bronislawa Nijinska, Schwester deslegendären Waslaw Nijinsky und selbst gefeierter Star der Ballets Russes.

Ein Ticket in die Welt des Tanzes.

— Yogine

Eine durchaus interessante Geschichte der hochbegabten Tänzerin und Choreografin Bronislawa Nijinska, die aber nicht ganz überzeugen kann.

— Wedma

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  • Das Tanzen im Blut

    Die Schwester des Tänzers

    Rabentochter

    14. December 2016 um 15:07

    Die Nijinskys haben es im Blut. Das Tanzen. Die Leben von Bronja und Waslaw drehen sich von klein auf nur ums Tanzen, werde vom Ballett bestimmt. Wer sich dafür also eher weniger interessiert, für den ist dieses Buch wohl eher weniger was. Denn die Story orientiert sich an den Fortschritten und Tanzerfolgen der Nijinsky-Kinder. Erzählt wird dabei durch Rückblenden aus Bronjas Sicht, die sich an ihren Werdegang zurückerinnert. Dabei erfährt man auch einiges über die Entwicklung des Balletts an sich, wie es zunehmend neue Wege beschritt und moderner wurde (auch durch die Nijinskys). Mir wurde diese zauberhafte Geschichte durch das Hörbuch zuteil, gelesen von Gabriele Blum. Mit ihrer sehr angenehmen Stimme entführt sie uns ins Russland der ausgehenden Zarenzeit, das bald von politschen Unruhen geplagt wird, die auch Bronja nicht unberührt lassen... Das CD-Cover spricht von einem Roman „über zwei ungleiche Geschwister, über den unbedingten Willen zum Erfolg – und über die Liebe zum Tanz, die alles andere überstrahlt.“ Das fasst die Geschichte gut zusammen, die einen sofort in ihren Bann zieht. Fazit: Unbedingt lesens- oder hörenswert, gerade wenn man sich in der dunkleren Jahreszeit gerne von einem russischen Märchen verzaubern lassen will.

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  • "Ich bin eine Perle, und kann ein Diamant für Dich sein!"

    Die Schwester des Tänzers

    Yogine

    27. November 2016 um 20:56

    Inhalt:Das Hörbuch "Die Schwester des Tänzers" von Eva Stachniak wird gelesen von Gabriele Blum. Erzählt wird das Leben der drei polnischen Geschwister Nijinsky um 1900, wovon Waslaw und seine Schwester Bronislawa (Bronia) eine außerordentliche Begabung für das Ballett haben und deshalb auch ohne Probleme an der kaiserlichen Ballettakademie in St. Petersburg in Russland aufgenommen und ausgebildet werden. Im Fortgang wird von den Höhen und Tiefen im Leben der Ballettgrößen erzählt, wobei Bronia doch meist im Schatten ihres geniehaften Bruders stand. Hinzu kam die politische Lage in Russland selber (Sturz der Zarenfamilie), als auch in der Welt (1. Weltkrieg). Meine Meinung: Da mir die Welt des Balletts bisher fremd war, habe ich durch diese Geschichte einen interessanten Einblick erhalten. Es werden sehr viele Informationen vermittelt, die mir manchmal etwas verwirrend und auch ein klein wenig langatmig erschienen. Beginnend im Jahr 1939 mit einer Überfahrt nach Amerika, wird von da aus die Geschichte per Rückblende ins Jahr 1894 mit dem Beginn der Kindheit der Geschwister und schließlich deren weiterer Lebensweg erzählt. Bei manchen Zeitsprüngen konnte ich das Geschehen zunächst nicht gut zuordnen und hatte Mühe, mich zurecht zu finden. Vor allem bei CD 5 und 8 ging es mir so. Die Stimme von Gabriele Blum finde ich sehr angenehm und gut zu verstehen. Das Cover finde ich außergewöhnlich schön und für das Thema sehr passend gewählt. Es vermittelt mir einen Bezug zum Thema und ist mir auch während des Hörens öfters in den Sinn gekommen. Es erzeugt ein Gefühl von Hochwertigkeit des Buchs/Hörbuchs. Mein Wunsch an den Hörbuchverlag: Zum gefälligeren Hören würde ich mir am Ende jeder CD einen Hinweis auf selbiges wünschen. Mein Fazit: Trotz meiner Kritikpunkte hat dieses Hörbuch einen guten Eindruck bei mir hinterlassen. Die Geschichte war mir teilweise so präsent, dass ich mich kaum gedulden konnte und weiterhören wollte (ich habe die 8 CDs während längerer Autofahrten gehört). Ohne bisherige Affinität zum Ballett, habe ich hier erfahren, was ein Leben als gefeierter Ballettstar mit sich bringt. Wieviel Ruhm, Glanz, Erfolg und Verehrung, aber auch Schmerz, Entbehrung, Unsicherheit und Intrigen diese Welt birgt. Und letztlich auch wieder mal die bekannte Wahrheit, wie nahe Genie und Wahnsinn beieinander liegen. Für diesen faszinierenden Einblick in die Welt des Balletts vergebe ich gerne 4 Punkte/Sterne und bedanke mich ganz herzlich für das Rezensionsexemplar. Buchdetails: Erscheinungsdatum Erstausgabe : 28.10.2016 Aktuelle Ausgabe : 28.10.2016 Verlag : Hörbuch Hamburg ISBN: 9783957130594 Audio CD Sprache: Deutsch Preis: 17,60 €

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  • Rein Informativ ein Gewinn, auf erzählerischer und emotionaler Ebene eher weniger überzeugend.

    Die Schwester des Tänzers

    Wedma

    09. November 2016 um 15:59

    „Die Schwester des Tänzers“ ist ein Frauenroman, der sich gründlicher Recherchen über die einst berühmte Familie Nijinsky und Künstlermilieu in Russland Anfang des XX Jh. bedient, jedoch kraft mangelnder Fertigkeit, die Leser auch emotional zu bewegen, nicht so recht überzeugen kann. Es gibt zwei Zeitebenen. 1939 schreibt Blonislawa Nijinska, etwa Mitte vierzig, während der langen Schiffsüberfahrt in die USA ihre Erinnerungen ins Tagebuch. Sie denkt an ihre Kindheit zurück, an ihre Familie, an ihre Mutter, die als junges Mädchen mit ihren Schwestern nach Russland aus Polen gekommen war und als Tänzerin ihr Geld verdiente, an ihren Vater, der ebenfalls als Profi-Tänzer seinen Lebensunterhalt bestritt, an ihren hochbegabten Bruder Waslaw, dem keiner etwas im Tanz vormachen konnte, und auch über sich selbst als kleines Mädchen und junge Frau. Die damalige Zeit, was es hieß, in Russland als eine Künstlerfamilie zu leben, die Ideale der Kindheit, in die angesagte, vom Zaren unterstützte Tanzschule zu schaffen und dort die besten Ergebnisse zu erzielen, werden detailliert vor Augen der Leser ausgebreitet. Die eigentliche Geschichte ist in Rückblenden, chronologisch in Zeitabschnitte aufgeteilt, wie z.B. 1894-1900, 1900-1908, etc. erzählt worden. Ins Jahr 1939 wird nur kurz zurückgekehrt. Dort passiert auch nicht viel, höchstens Bronjas Sorge, ob sie heil ankommen und auch angenommen werden, bleibt davon im Gedächtnis. Erst scheint, dass Bronja allein fährt, aber nach und nach stellt sich heraus, dass sie auch weitere Familienmitglieder dabei hat. Im Grunde ist es die Geschichte der Künstlerin und ihrer Familie, denn Bronja war auch selbst eine begabte Tänzerin und später Choreografin, die mit ihrer Arbeit Profis wie Laien überzeugte. Bronja ist eine bodenständige Frau, die ihren praktisch orientierten Verstand und ihr Können täglich einsetzt und das Überleben ihrer Familie sichert. Als Kontrast zu ihr steht ihr hochbegabter und allerseits bewunderter Bruder. Zu genial, um zumindest sein eigenes Leben und sein Genie in die produktiven Bahnen zu lenken. Das sich im Laufe der Jahre ändernde Verhältnis zu ihrem Bruder ist recht deutlich herausgekommen. Auch der Konflikt Waslaws mit seinem Vater ist ebenso bildhaft rübergebracht worden. Es ist eben eine oft tragische Geschichte voller zwischenmenschlicher Konflikte. Viele bekannte Namen fallen im Laufe der Erzählung: Anna Pavlova, Tamara Karsavina, die prima Balerinas der damaligen Zeit, Fjodor Shaljapin, der berühmte russische Sänger, der mit seiner tiefen Stimme damals ganz Europa bezauberte, Sergej Diagilev, Manager und Freund des jungen Waslaw Nijinsky, Igor Strawinsky, der berühmte rus. Komponist, uvm. Was kunsthistorischen Gehalt angeht, ist der Roman recht interessant und lesens-/hörenswert. Er gibt tiefe Einblicke ins Künstlermilieu der damaligen Zeit, führt vor Augen, was es eigentlich hieß, das Leben dem Tanz und der Kunst zu widmen, was es für Bronja bedeutete, einen genialen Bruder zu haben und oft in seinem Schatten zu stehen, wobei sie selbst auch hochtalentiert war und harte Arbeit nie gescheut hatte. Solche Fragen wie Freundschaft, Liebe, Familienzusammenhalt, Verantwortung fürs Leben anderer übernehmen, Kinderkriegen, aber auch Kindertod, Schuldzuweisungen, familiärer Zwist, uvm. werden vor Augen der Leser/Hörer ausgebreitet. So gesehen ist es ein typischer Familienroman. Aber von der Seite der Fertigkeit, eine mitreißende Geschichte zu erschaffen, die einen voll und ganz in die eigenen Bannen zieht, konnte mich „Die Schwester des Tänzers“ nicht ganz überzeugen. An mehreren Stellen kam sie mir recht langatmig vor. Ein in die Tage gekommenes Pferdchen, das seine Last nur langsam und mit Müh über die holprige Straße zieht, stand mir dabei oft vor meinem inneren Auge. Großes erzählerisches Talent kann ich bei Eva Stachniak nicht erkennen. Der Versuch, diesen Mangel durch analytische Vorgehensweise auszugleichen, scheitert oftmals. Auch rein technisch ist einiges an Potential verschenkt worden. Diese bemerkenswerte Distanz zu ihrer Heldin hat viel an emotionalem Gehalt im Sand versickern lassen. Sollte diese unterkühlte Besonnenheit etwa den Charakter von Bronja wiedergeben? Oder ist es einfach Mangel an eigenem Esprit, der recht deutlich zutage tritt? Dass „Die Schwester des Tänzers“ den Anforderungen eines Frauenromans entsprechen sollte und das Bestreben, das wohl recherchierte Material in diesen Rahmen zu quetschen, hat dem Ganzen nicht so gut getan: Es hat den Roman u.a. deutlich verflacht. So war viel öfter von den Speisen und Getränken zu hören, die zu dieser und jener Zeit auf den Tisch befördert wurden, als von den tiefgreifenden historischen Ereignissen, die es gar nicht mal wenige in der beschriebenen Zeitspanne gab. Diese waren zwar erwähnt worden, aber so dargestellt, dass sie eher blass als Rahmen der Handlung im Hintergrund schimmern. Das Augenmerk sollte wohl aufs Familiäre gelegt werden. Ich habe den Roman als Hörbuch kennengelernt. Gabriele Blum hat ganz gut vorgelesen. Sie hat Bronja ihre Stimme gegeben und sich große Mühe gemacht, die Geschichte unterhaltsamer und lebhafter zu präsentieren. Dies ist ihr auch größtenteils gelungen, aber ganz konnte sie dem Text seine Eintönigkeit und den Berichterstattungscharakter nicht wegnehmen. Auch an der authentischen Aussprache der slawischen Namen und Begriffe hätte man noch arbeiten können. Stellenweise konnte ich akustisch nicht verstehen, was gemeint war, dann stelle sich heraus, es ging z.B. um den Namen von Bronjas Freundin in der Tanzschule, der (mangels besseren Wissens?) recht abenteuerlich gesprochen wurde. Insg. fand ich es gut, dass ich „Die Schwester des Tänzers“ in der Hörbuchversion hatte, denn es ist eine nette Begleitung bei langen Zugfahrten, heimischem Werkeln oder Ausdauersport. Fazit: Eine durchaus interessante Geschichte der hochbegabten Tänzerin und Choreografin Bronislawa Nijinska, die man gerne kennenlernen sollte, wenn man sich für das Leben der Tänzer am Anfang des 20.Jh in Russland interessiert und etwas vom Geist der damaligen Zeit auf sich wirken lassen möchte. Auf rein informativer Ebene ist das Buch ein Gewinn. Auf emotionaler Ebene kann es nicht überzeugen. Als Hörbuch wirkt die Geschichte viel ansprechender und unterhaltsamer. Hörbuch. Gekürzte Lesung. 8 CDs, ca. 597 Minuten. Hörbuch Hamburg Verlag.

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  • LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016

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