Eva Strittmatter Der Winter nach der schlimmen Liebe

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 1 Rezensionen
(2)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Winter nach der schlimmen Liebe“ von Eva Strittmatter

Im Chaos der Emotionen Selten ist der Aufruhr der Gefühle nach einer gescheiterten Liebe so minutiös, so präzise, so faszinierend und verstörend zugleich beschrieben worden wie hier. Es ist ein Kampf auf Leben und Tod, ein verzweifeltes Auf und Ab zwischen Hoffnung und Aufgabe, zwischen Resignation und intensiven Lebenswünschen. Hin und her gerissen zwischen den Extremen, lotet die Dichterin rückhaltlos ihr Befinden aus und bannt es in Worte. 'Aus subjektivsten Empfindungen entsteht ein kunstvolles Geflecht, das jeden ansprechen muß, der je geliebt und verloren hat.' Ossietzky

Stöbern in Gedichte & Drama

Jahrbuch der Lyrik 2017

Der ideale "rote Faden" zur aktuellen Kunst des Gedichteschreibens.

Widmar-Puhl

Gedichte

Wunderschöne Sammlung.

Flamingo

Quarter Life Poetry

Extrem wahr, extrem witzig, einfach nur cool! Definitiv etwas, das man mit Mitte 20 gelesen haben sollte!

Sumsi1990

Ganz schön Ringelnatz

Wie hübsch. Halt Ringelnatz. Schönes Vorwort auch!

wandablue

Kolonien und Manschettenknöpfe

Von faszinierender sprachlicher Eleganz und eloquenter Originalität.

Maldoror

Südwind

Ein Jahrbuch zur Dokumentation der Weiterentwicklung der Haiku-Dichtung im deutschsprachigen Raum - ein interessates Projekt.

parden

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Der Winter nach der schlimmen Liebe" von Eva Strittmatter

    Der Winter nach der schlimmen Liebe
    Lieblingsbuchhandlung

    Lieblingsbuchhandlung

    10. May 2010 um 14:30

    Jetzt wird’s persönlich: Dieses Buch kaufte ich vor ungefähr zwei Jahren im Allee Center Berlin, Prenzlauer Berg, und weinte mir bei der anschließenden Lektüre die Augen aus. “Der Winter nach der schlimmen Liebe” ist ein schmales Gedichtbändchen, das durchweg von Abschied und Trennung erzählt und die damit einhergehende Verzweiflung so gefühlsecht zu transportieren vermag, dass sich -auf Seiten des Lesers- unweigerlich eine umgreifende Untröstlichkeit einstellt. “Ich leide noch immer so lächerlich Verzweifelt an dem Liebesverlust. Das Herz schmerzt Gefahr. Bewußt Ist mir alles. Ich War schon immer im Urteilen groß. Doch löst der Verstand von ihm mich nicht los. Ich habe alle Freude verloren. Gewiß, an der Liebe leiden [...]” (S.33) Die Zeilen brechen im Schmerz, ohne diesen jedoch abschließend zu konkretisieren. - Mit jedem Gedicht erschließt sich eine weitere Facette, ohne die Trauer eindeutig projiziert zu wissen. Ein Blick in die Biografie der Autorin verrät mehr. Und bestürzt. Während man ohne diese Informationen noch eigenes Erlebtes in den Texten wiederzufinden glaubt, ist man hiernach nur noch fassungslos… Unbedingt lesen. Unbedingt!

    Mehr