Eva Szepesi erzählt mit Hilfe von Stephanie Lunkewitz in diesem Bilderbuch von ihrem Leben.
Der Fokus liegt auf ihrem Lebensabschnitt während der NS-Zeit. Das Buch zeigt ihr Leben in Budapest vor dieser Zeit und wie sich durch die sogenannten „Rassengesetze“ ihr Alltag zunehmend veränderte. Es beschreibt, wie ihr Vater in ein Arbeitslager gebracht wurde, ihre Flucht mit der Tante – und schließlich ihre Deportation ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau.
Meine Meinung:
Die Geschichten der Zeitzeug*innen dürfen nicht in Vergessenheit geraten! Für mich war es irrsinnig schwer, dieses Buch zu lesen. Der Text hat mich sehr mitgenommen, und die ausdrucksstarken Illustrationen haben mich zusätzlich tief berührt. Ich verstehe, warum das Buch ab 12 Jahren empfohlen wird. Es hat mich erschüttert – und gleichzeitig noch einmal verdeutlicht, wie wichtig es ist, die Vergangenheit und die Erzählungen jener Menschen nicht zu vergessen, die bereit sind und waren, ihre Geschichte mit uns zu teilen.
Erinnerungen, die nicht vergessen werden dürfen – Ein Bilderbuch über die NS-Zeit


