Eva Völler Leg dich nicht mit Mutti an

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Inhaltsangabe zu „Leg dich nicht mit Mutti an“ von Eva Völler

"Ich liebe dieses Haus mehr als mein Leben!", sagte ich verzweifelt. "Ich würde eher sterben, als es aufzugeben!" Der Bankdirektor betrachtete mich mitleidig. "Glauben Sie mir, manche alten Häuser stößt man besser ab, statt sich dafür Schulden aufzuhalsen." "Was heißt alt?! Es ist genauso alt wie ich!" Er blätterte den Kreditantrag durch und legte den Finger auf die Stelle mit meinem Geburtsdatum. "Äh, ja. Nun, ich fürchte, dann ist es schlimmer als ich dachte." Annabells Nerven liegen blank. Nicht, dass die anstehende Haussanierung und der Alltag als alleinerziehende Mutter dreier ebenso liebenswerter wie nervtötender Kinder schon aufreibend genug wären - Nein, jetzt taucht plötzlich ihre chaotische Hippie-Mutter auf, um zu "helfen". Und dann droht auch noch zusätzliche familiäre Unterstützung - von Annabells äußerst resoluter Schwiegermutter -

Witzig, unterhaltsam, teilweise skurill mit Happy End: Schönes Buch zum Ablenken und Lachen.

— Lunasonne
Lunasonne

Lustig und unterhaltsam - direkt aus dem Leben gegriffen - Lesespaß garantiert!

— AnnaBerlin
AnnaBerlin

Wundervolle Geschichte über die Probleme und Sorgen einer alleinerziehenden Mutter. Sehr unterhaltsam und spannend.

— mareike91
mareike91

witzig mit hohem Wiedererkennungswert im eigenen Leben :-)

— anke3006
anke3006

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  • Mutti beißt sich durch

    Leg dich nicht mit Mutti an
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    19. November 2015 um 16:43

    Das fehlte Annabell auch noch. Es reicht nicht, dass sie Witwe ist und für drei Kinder allein sorgen muss. Als sie einen Kredit bei der Bank aufnehmen will, wird dieser abgelehnt. Sie hätte keine Sicherheiten. Was nun? Sie will die Bank gerade verlassen, da platzt sie in einen Banküberfall hinein, vereitelt ihn, wird jedoch angeschossen. Um das Maß voll zu machen, steht ihre Mutter vor dem Krankenbett und erklärt ihr, sie sei zur Hilfe herbei geeilt. Natürlich darf in dem Durcheinander die Schwiegermutter nicht fehlen, die auch noch mit von der Partie ist. Der Kredit, den sie für ihr marodes Haus beantragen wollte, wird ihr nun doch noch genehmigt, welch eine Freude für Annabell. Schnell beauftragt sie Handwerker und schon kann sie sich an einem Leben auf einer Baustelle erfreuen. Als das Dach abgeckt ist, verschwindet der Dachdecker mit dem Geld ihrer bereits gezahlten Pfannen und seinen Leuten nach Nirgendwo. Nun ist guter Rat teuer, notdürftig wird das Dach abgedeckt, aber ohne Pfannen, kann auch der nächste Dachdecker nicht viel ausrichten. Für neue ist kein Geld mehr da. Annabell muss sich etwas einfallen lassen, denn wie lange wird der Regen auf sich warten lassen? ... Ein wunderbar humorvoller Roman, in dem eine Witwe ihren Mann steht. Die Familie an sich ist schon etwas chaotisch, die Tochter Sophie macht gerade mit ihren 17 Jahren ihren Führerschein, braucht aber zum Fahren immer eine Begleitperson. Ihrem Sohn Benedikt gelingt es nicht, bei einer Freundin zu bleiben. Ständig bringt er neue Freundinnen ins Haus und Annabell hat längst den Überblick verloren. Ihr Jüngster, Timo, ein Nachkömmling, der noch in die Kita geht, leidet unter mysteriösen Brechanfällen, sie sehr sporadisch auftreten und für die es scheinbar keine Diagnose gibt. Tja, und dann gibt es auch noch plötzlich 2 Männer in ihrem Leben, die sich für sie interessieren. Der Bankdirektor und der Polizeibeamte Tobias, der wegen des Banküberfalls ermittelt. Über allem schwebt kriminelle Energie, denn der Bankräuber, der sie angeschossen hat, würde sein Vorhaben gern vollenden und sie aus dem Verkehr ziehen, hat er doch die Vermutung, dass sie sich an mehr erinnert, als es momentan den Anschein hat. Auch der getürmte Dachdecker taucht nicht mehr auf, ebensowenig wie das Geld für die Dachpfannen. Annabell beobachtet akribisch den Himmel, immer hoffend, dass es nicht eher regnen möge, als bis das Dach gedeckt ist. Dieses Buch birgt viel Potenzial und die Autorin Eva Völler hat alles ausgereizt. Chaotisch, liebenswert und eine Frau, die man einfach mögen muss, ist ihre Protagonistin Annabell. Ihre Familie und vor allem Mutter und Schwiegermutter komplettieren den Roman. Herrlich, wie die beiden alten Damen versuchen, aufeinander aufzupassen und zu helfen.  Man kann nicht anders, man muss bei dem Buch lachen oder wenigstens das ein oder andere Mal schmunzeln. Zu verrückt sind die Einfälle, die der Autorin gekommen sind und die sie im Buch verewigt hat. Die Protagonisten sind Menschen wie du und ich, behaftet mit ihren sympathischen Macken und Mucken. Wer hat die nicht und so findet man sich doch das ein oder andere Mal selbst wieder. Es ist ein Buch, das man nach schwerer Literatur mal so eben nebenbei lesen kann. Der Unterhaltungsfaktor ist gegeben. Man kann ihn auf sich einwirken lassen, ohne Probleme wälzen zu müssen. Ein Roman, der unterhaltet und ich glaube, genau das soll er auch tun. Ich habe mich sehr gut mit ihm unterhalten und empfehle ihn gern weiter

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  • Locker, flockig, amüsant...

    Leg dich nicht mit Mutti an
    parden

    parden

    LOCKER, FLOCKIG, AMÜSANT... Annabell ist eine attraktive, alleinerziehende Mittvierzigerin und arbeitet in Teilzeit als Journalistin bei einer ortsansässigen Zeitung. Ihr dringendstes Problem sind nicht ihre drei Kinder und der Hund, sondern das komplett sanierungsbedürftige Haus, in dem sie bereits seit ihrer Kindheit wohnt. Der Putz rieselt von der Decke, das Dach ist undicht, und es kann nur noch kalt geduscht werden. Schließlich wirft sie sich in Schale und beantragt bei ihrer Bank einen Kredit. Wie es der Zufall so will, gerät sie dabei mitten in einen Banküberfall und wird angeschossen. Was zunächst tragisch klingt, erweist sich jedoch als Glücksfall: die Medienberichterstattung rund um den Überfall bewirkt, dass Annabell ihren Kredit erhält. Doch nun geht das Chaos richtig los... Amüsant und turbulent geht es zu mit Annabell und ihrer Familie. Locker flockig zu lesen und manchesmal musste ich auch schmunzeln. Etwas naiv erscheint Annabell in manchen Situationen - mehr als ich von einer alleinerziehenden, erwerbstätigen toughen Frau erwartet hätte, so z.B. im Umgang mit den Handwerkern. Dafür erweist sich Annabell aber auch wieder als bemerkenswert gutmütig und tolerant - angefangen bei ihrem Hund über ihre Kinder bis hin zu ihrer Mutter und Schwiegermutter, die nach dem Banküberfall nämlich unabhängig voneinander beschließen, der Familie tatkräftig unter die Arme zu greifen und selbstlos auch noch in die Baustelle einziehen... Die Handlung bietet nur wenig Überraschungen, wird aber amüsant präsentiert und ist genau das Richtige für einen verregneten Nachmittag. Mir persönlich erschien einiges zu klischeehaft, so z.B. das vorhersehbare Ende, und Kleinigkeiten wie die Verwendung des Begriffs "Kindergartentante" und die überaus häufige Verwendung des "Löschers" (ein Cover-Make-Up, das es tatsächlich gibt) störten mich ein wenig. Beim Lesen auftretende Fragen und Kritikpunkte konnten mit der Autorin erörtert werden, die damit souverän umzugehen vermochte. Gelernt habe ich dabei z.B., dass es rechtlich bedenkenlos möglich ist, den Namen eines realen Produktes in einem Buch zu erwähnen - hier gibt es das Problem der Schleichwerbung wohl nicht... :) Amüsante Frauenliteratur für zwischendurch. © Parden

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    • 6
  • Kinder, Handwerker, Mütter - Chaos

    Leg dich nicht mit Mutti an
    anke3006

    anke3006

    03. June 2014 um 16:12

    Im Moment gerät Annabells Leben irgendwie aus den Fugen. Ihr Mann ist gestorben, die Kids befinden sich im heranwachsenden Chaos, das Haus bedarf einer dringenden Renovierung, Mutter und Schwiegermutter geben sich die Ehre. Braucht man noch mehr für einen Nervenzusammenbruch? Eva Völler hat einen herrlich witzigen Roman über den alltäglichen Wahnsinn geschrieben. Dieses Buch macht einfach Spass und zaubert beim Lesen ein Lächeln ins Gesicht.

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  • Buchverlosung zu "Leg dich nicht mit Mutti an" von Eva Völler

    Leg dich nicht mit Mutti an
    EvaVoeller

    EvaVoeller

    Eine Blitzverlosung für Kurzentschlossene - 1 handsigniertes Exemplar meines Frauenromans "Leg dich nicht mit Mutti an". Eigentlich wollte ich ein Hörbuch verlosen, aber das kriege ich irgendwie hier nicht eingestellt. Der Gewinner darf sich dann aussuchen, was er lieber will, Buch oder Hörbuch. Und zum Wochenende außerdem wieder ein kleines Give-away (aber Achtung: nur heute gratis!!): eine kleine romantische Komödie um einen sehr vernünftigen Kommissar und eine rothaarige Wetterhexe, die es auf Kommando regnen lassen kann ... http://www.amazon.de/dp/B00JWJFPKA/?tag=evavoller-21   Viel Freude beim Lesen und herzlichen Gruß, Eva

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    • 89
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. April 2014 um 19:33
  • "Ein warmherziges Gute-Laune-Buch .... "

    Leg dich nicht mit Mutti an
    carpe

    carpe

    28. February 2014 um 14:23

    Klappentext: Annabells Nerven liegen blank. Haussanierung, drei heranwachsende Kinder, Zoff mit einem schießwütigen Bankräuber - und dann taucht auch noch Annabells chaotische Hippie-Mutter auf, um zu "helfen". Doch damit nicht genug: Es droht weitere familiäre Unterstützung - von ihrer resoluten Schwiegermutter .... "Ein warmherziges Gute-Laune-Buch mit toll gezeichneten Figuren. [....]" so hat Kerstin Gier das Buch beschrieben, und ich kann ihr da nur zustimmen. Das Buch ist sicher keine anspruchsvolle Lektüre und ganz sicher auch kein Meisterwerk der Literatur, aber es ist ein sehr gut geschriebener Unterhaltungsroman. Alle Personen sind sehr liebevoll geschrieben und sie sind alle auf ihre Art durchweg sympathisch. Natürlich ist das Buch auch sehr vorhersehbar, aber das tut dem Spaß an der Geschichte keinen Abbruch. Besonders gefallen hat mir, dass die Autorin zwei weniger präsenten Nebenfiguren am Schluss eine besondere Aufklärung ihrer Entwicklung gegeben hat. Fazit: Ein sehr guter Unterhaltungsroman. Gut geeignet für Regentage auf der Couch oder als Strandlektüre ... oder wie bei mir, als Lektüre für's Krankenlager. Es baut tatsächlich auf

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  • Mutti ante portas

    Leg dich nicht mit Mutti an
    bookmouse

    bookmouse

    13. November 2013 um 21:20

    Ich habe zwar noch so viele Bücher zu Hause liegen, die gelesen werden wollen, aber bei einem Abstecher in die Bücherei fand ich zufällig dieses Buch und musste es einfach mitnehmen. Das Cover und der Klappentext haben mich sehr angesprochen. Im Buch geht es darum, dass Annabell ihr Haus sanieren lassen muss. Sie ist es leid, morgens über volle Wassereimer zu stolpern oder kalt zu duschen. Nach über 30 Jahren ist eben so einiges kaputt. Sie möchte ihren drei Kindern wieder ein trockenes Zuhause bieten, aber sie kann die Renovierung nicht aus eigener Tasche finanzieren. Ein Kredit muss her. Also macht sie einen Termin bei der Bank… Das reicht aber noch nicht, denn Annabells chaotische Mutter kündigt sich an und sorgt ordentlich für Wirbel. Statt nur helfen zu wollen, macht sie alles nur noch schlimmer. Sie meint, dass in Annabells Leben etwas fehlt und versucht es mit ein bisschen Feng Shui wieder aufzupeppen. Als wenn das nicht schon genug wäre, taucht auch noch ihre Schwiegermutter auf. Plötzlich ist die Bügelwäsche gemacht, das Haus geputzt und das Essen für die nächsten drei Monate vorgekocht. Und dann ist da ja auch noch die Sache mit dem Dach… Was mit dem Dach ist und wie die Geschichte ausgeht, das müsst ihr wie immer selber nachlesen. Am lustigsten sind für mich die Dialoge mit den Kindern. Diese kindliche Naivität finde ich einfach köstlich. Gar nicht mal die mit der Mutter oder der Schwiegermutter, da hab ich meistens den Kopf geschüttelt, weil sie alles besser wissen als Annabell. Kinder sagen es einfach frei heraus, ohne darüber nachzudenken, wie das bei den Erwachsenen ankommt. Wie Eva Völler das rüberbringt, finde ich herrlich! Da hätte ich gerne mehr davon. Natürlich fand ich auch die Dialoge mit Leonardo DiCaprio äußerst amüsant. Zitat: „Männer kommen mit Mitte vierzig in den zweiten Frühling, Frauen in die Wechseljahre. Der Mann wird interessant, die Frau alt.“ (Seite 95) Fazit: Dieses Buch hat alles, was man von einem Frauenroman erwartet. Mit viel Witz bringt die Autorin die Tücken einer Haussanierung näher. Ein wirklich sehr unterhaltsamer Roman, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Soweit ich mich erinnern kann, ist das das erste Buch, das ich von Eva Völler gelesen habe und es macht Lust auf mehr. Ich mag den Humor wirklich sehr, sehr gerne. Ein Buch, das ich nur empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Leg dich nicht mit Mutti an" von Eva Völler

    Leg dich nicht mit Mutti an
    gamaschi

    gamaschi

    16. December 2012 um 17:53

    Humorvoll, witzig, unterhaltsam. Habe es ziemlich schnell durchgelesen, da es sich wirklich gut lesen lässt. Nur an die "Form" des Buches musste ich mich erst gewöhnen....

  • Rezension zu "Leg dich nicht mit Mutti an" von Eva Völler

    Leg dich nicht mit Mutti an
    christin_rotte

    christin_rotte

    13. September 2012 um 11:41

    Der Buchtrailer (der von eines der Kinder von Eva Völler selbst erstellt wurde) hatte es mir angetan. Das humorvolle Cover und der Klappentext in dem Kerstin Gier auch noch schrieb das dieser Roman die lustigste Banküberfallszene, die je geschrieben wurde enthält, hatten mich dann restlos überzeugt und so habe ich mir „Leg dich nicht mit Mutti an“ kurz nach dem Erscheinen gekauft. Es geht um ein altes, marodes Haus in dem Annabell mit ihren 3 Kindern und einem Hund lebt. Sie ist Mitte vierzig, seit ein paar Jahren Witwe und arbeiten halbtags als Redakteurin. Eigentlich wäre ihr Leben ganz in Ordnung wären da nicht 2 pubertäre Teenies und ein Sohn im Kindergartenalter der sich sobald er das Wort Schule nur hört schon übergeben muss und sie morgens nicht vom runterrieselnden Putz geweckt werden würde, über volle Wassereimer steigen müsste, weil es durch das Dach geregnet hat oder sie kalt duschen müsste, weil der Boiler seinen Geist aufgegeben hat. So beschließt sie sich endlich ein Herz zu fassen und bei der Bank um einen Kredit zu betteln, aber wie es bei einer Pechsträhne so ist, gerät sie mitten in einen Banküberfall, bei dem sie auch noch angeschossen wird. Als sie im Krankenhaus erwacht steht auch schon ihre Mutter auf der Bildfläche, die sie jahrelang nicht gesehen hat, und ein Reporter der über den Raubüberfall berichten will. Da wittert Annabell ihre Chance ihre Unkosten für die Haussanierung doch noch zu bekommen… So nimmt das Schicksal seinen Lauf und es passieren unglaublich witzige und dramatische Dinge, die dieses Buch sehr sympathisch machen. Der lockere Schreibstil der Geschichte hat mich oft auflachen lassen, auch wenn ich manchmal dachte dass man solche Situationen in dem Moment bestimmt nicht lustig fände. Die Protagonistin kam mir jedoch sehr oft ziemlich naiv und gutgläubig vor und der Mittelteil hat sich doch ganz schön lang gezogen. Die Ideen die Eva Völler jedoch in das Buch gebracht hat waren ziemlich überraschend, denn für mich war es Komödie, Krimi und Lovestory in einem und das hat mir ausgesprochen gut gefallen. Für mich war es eine amüsante Geschichte die ich gern weiterempfehle. Tine

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  • Rezension zu "Leg dich nicht mit Mutti an" von Eva Völler

    Leg dich nicht mit Mutti an
    Nele75

    Nele75

    03. July 2012 um 12:01

    Annabell Wingenfeld - Mitte Vierzig, alleinerziehende Mutter von drei Kindern (einem Kindergartenkind und zwei Teenagern), halbtags arbeitende Journalistin - fällt buchstäblich "die Decke auf den Kopf". Ihr Haus ist mehr als renovierungsbedürftig und so entschliesst sie sich, einige Jahre nach dem Tod ihres Mannes, einen Kredit bei der Bank aufzunehmen. Dort gerät sie mitten in einen Banküberfall, an dessen Ende sie auch noch angeschossen wird. Nach einer Notoperation geht es ihr zwar schnell wieder besser, allerdings zieht zu Hause "zur Entlastung" ihre Mutter ein. Diese bringt das Leben der Familie ziemlich durcheinander, hat sie doch eine sehr jugendliche Einstellung für ihr Alter. Annabells Leben wird von nun an ziemlich turbulent, sie muss sich um die Hausrenovierung kümmern (dabei macht der Dachdecker am meisten Probleme....), ihr kleiner Sohn Timo hat Angst vor der Einschulung und immer wieder Brechanfälle, ihre Mutter ist ihr nicht wirklich eine Hilfe im Haushalt, sie lernt den ziemlich netten, zuvorkommenden Polizisten Tobias Anders kennen, der die Ermittlungen wegen dem Banküberfall leitet, und zu allem Überfluss steht auch noch die patente Schwiegermutter vor der Tür. Alles zusammen ergibt eine sehr turbulente Mischung für einen Roman, der unterhaltsame, lustige Stunden bietet und pures Lesevergnügen ist. Teilweise sind die Szenen so witzig geschrieben, dass man nicht anders kann, als laut loszulachen.Mir haben schon vorher die Romane von Eva Völler gut gefallen. Auch "Leg dich nicht mit Mutti an" ist wieder sehr gelungen und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Roman dieser Autorin. Vielleicht gibt es ja auch irgendwann mal wieder ein "Wiedersehen" mit der Familie von Annabell Wingenfeld. Würde mich sehr freuen.

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  • Rezension zu "Leg dich nicht mit Mutti an" von Eva Völler

    Leg dich nicht mit Mutti an
    saba

    saba

    17. June 2012 um 16:57

    Eva Völler stellt in ihrem neuen Frauenroman „Leg dich nicht mit Mutti an“ die alleinerziehende Mittvierzigerin Annabell vor. Normalerweise hat diese Kinder, Hund und Job fest im Griff, doch ihr baufälliges Eigenheim benötigt dringend eine Grundsanierung und sie selbst einen Kredit dafür. Als wäre das noch nicht genug, wird Annabell bei einem Bankbesuch in einen Überfall verwickelt und angeschossen. Sowohl ihre eigene Mutter, die schon in Annabells Kindheit mehr dem Whiskey und den Männern anstatt der Kindererziehung zugeneigt war, als auch ihre Schwiegermutter Helga, eine resolute Superhausfrau, fühlen sich nach diesem Ereignis bemüßigt Annabell beizustehen. Bald liegen die Nerven bei allen Beteiligten blank. Einziger Lichtblick zwischen Umbaustress und Familienschwierigkeiten ist der attraktive Polizist Tobias, der mit der Aufklärung des Banküberfalls betraut wurde. Mit „Leg dich nicht mit Mutti an“ legt Eva Völler mal wieder einen heiteren Frauenroman vor. In locker, flockigem Schreibstil führt die Autorin durch die Handlung, deren Situationskomik mich mehr als einmal zum Lachen brachten. Zwar beginnt das Buch etwas tröge, doch nach etwa vierzig Seiten hatte mich die Geschichte voll im Griff. Dies lag auch daran, dass die Figuren äußerst sympathisch sind. Manche Charaktere wie die der Mutter und der Schwiegermutter sind natürlich etwas überzeichnet, aber dabei immer frisch und unterhaltsam. Fazit: Ein kurzweiliger Frauenroman, der einfach nur Spaß macht.

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  • Rezension zu "Leg dich nicht mit Mutti an" von Eva Völler

    Leg dich nicht mit Mutti an
    flaschengeist1962

    flaschengeist1962

    13. June 2012 um 18:06

    Nach längerer Zeit hab ich mal wieder etwas Lustiges humorvolles lesen wollen und mit diesem Buch einen Volltreffer gelandet. Die Geschichte ist amüsant, hat aber auch ernsthafte Stellen. Diese Geschichte könnte aus dem wahren Leben sein, wie es dann doch manchmal so ist, wenn man erst einmal Pech hatte, was dann noch so alles passiert.. Die Beschreibung des renovierungsbedürftigen Hauses und die Versuche, das annabell eine Hypothek bei ihrer Bank bekommt, ist ernst und komisch zugleich. Dann das Horrorszenario mit dem Banküberfall und das sie angeschossen wird, ist wiederum schlimm. Dann taucht dieser nette Kommisar auf und hilft ihr in manchen Situationen. Sie verlieben sich und zu guter letzt ein richtig schönes Happy End. Leichte Kost und was Schönes fürs Herz. TOP!!!

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  • Rezension zu "Leg dich nicht mit Mutti an" von Eva Völler

    Leg dich nicht mit Mutti an
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    13. May 2012 um 18:15

    Seit 7 Jahren ist Annabell verwitwet und alleinerziehend. Sie arbeitet Teilzeit als Journlalistin. Ihr Leben ist etwas chaotisch. Sie sollte unbedingt zur Bank um eine Hypothek aufzunehmen. Denn in ihrem Haus funktioniert nichts mehr richtig und der Verputz bröckelt von den Wänden. Als sie die Bank nach ihrem Termin beim Bankberater Kleinlich verlassen will, wird die Bank überfallen. Sie wird angeschossen. Dadurch bewilligt die Bank ihr den Kredit. Jetzt bricht das Chaos erst richtig aus. Die Hippie-Mutter und die Schwiegermutter kündigen ihren Besuch an, die Kinder haben Probleme und natürlich läuft auch bei der Sanierung nicht alles rund. Das Buch ist ein typischer Frauenroman. Besonders gut hat mir gefallen, dass er nicht ins Kitischige abrutscht. Das ist meiner Meinung das grösste Problem bei Frauenromane. Kurz bevor man das Gefühl hat, jetzt sind zu viele Klischees bedient, findet die Autorin gerade noch den Turnaround. Die Geschichte ist sehr witzig und lakonisch erzählt. Das Buch ist etwas Leichtes für zwischendurch, an den Strand oder auf Balkonien.

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  • Rezension zu "Leg dich nicht mit Mutti an" von Eva Völler

    Leg dich nicht mit Mutti an
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    19. April 2012 um 18:29

    Ich habe mich sehr auf das Lesen dieses Buches gefreut, denn ab und zu darf es zwischen all den Krimis, Thrillern und historischen Romanen doch auch mal ein heiterer Roman sein. Und die Thematik verspricht viele unterhaltsame Lesestunden und bietet viel Potential. Ob dies die Autorin ausgeschöpft hat? Das Cover: Die ältere Dame mit Hütchen und pelzbesetztem, aber dennoch dezentem Mantel, nennen wir es mal aus Höflichkeit nicht spießig , sondern schlicht und einfach klassisch oder auch bodenständig, steht mit einem Koffer an der Gartentür. Eine blonde Frau (Annabell) erwartet sie. Und man erkennt tatsächlich eine leichte Ähnlichkeit zu Veronika Ferres (so wird auch ihr Aussehen im Buch geschildert). Auf dem Rasen erblickt man eine Maurerkelle und einen Eimer – passend zum Thema Handwerker eben, die ja im Buch eine tragende Rolle spielen. Der Hintergrund, eine viel zu breite Straße (einfach zu dominant – beherrscht das Cover zu sehr mit diesem Ausmaß), und ein viel zu schlichtes Haus, gefallen mir leider gar nicht. Die Handlung: Annabell, alleinerziehende und verwitwete Mutter dreier Kinder, Journalistin in Teilzeit, steckt in finanziellen Nöten: ihr Haus bröckelt ihr sozusagen über dem Kopf weg, zahlreiche Reparaturen sind nötig. Doch wie soll sie das alles bezahlen? Woher nehmen und nicht stehlen? Klar ist, ein Kredit muss her, und das auf schnellstem Wege! Und so macht sich Annabell auf den Weg zur Bank. Und wie es der Zufall will, wird diese just in diesem Moment überfallen, als Annabell sich dort aufhält. Annabell landet mit einer Schussverletzung im Krankenhaus. Den Kredit bekommt Annabell zwar, doch das ist der Beginn des großen Ärgers dn Annabell mit den Handwerkern haben wird. Um Annabell zu unterstützen reist Annabells mannstolle Mutter Lieselotte an, die sich sonst nie um Annabell und ihre Familie gekümmert hatte. Und als wäre dies nicht genug, erscheint Schwiegermutter Helga ebenfalls, die bald alles unter ihrem Kommando hat. Aber zum Glück hat Annabell gleich zwei Verehrer, den Bankangestellten Harald Kleinlich und den ermittelnden Polizisten Tobias Anders. Doch leider gibt es im Familienleben auch Schattenseiten: Annabell ist genervt von ihrem Vorgesetzten, der kleine Sohn Timo soll eingeschult werden und leidet unter dieser Situation und die beiden älteren Kinder Sophie und Benedikt haben Liebeskummer. Und dann kommen, zu allem Übel, plötzlich keine Handwerker mehr... Fazit: Die Geschichte ist witzig, gut lesbar und auch einigermaßen spannend – nicht gerade hochspannend, aber es handelt sich ja schließlich um keinen Krimi (höchstens in weitestem Sinne!). Besonders witzig fand ich Annabells Mutter, die sich ziemlich erfolglos als Hausfrau versuchte. Aber Helga war ja der Gegensatz dazu – ein Wirbelwind in allen Gassen! Schmunzeln musste ich dann über den Schluss des Romans, der in Form von Zeitungsausschnitten geschrieben ist. Alles in allem kann ich den Roman weiterempfehlen und vergebe die bestmögliche Bewertung.

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  • Rezension zu "Leg dich nicht mit Mutti an" von Eva Völler

    Leg dich nicht mit Mutti an
    dorit_hoffmann

    dorit_hoffmann

    17. April 2012 um 11:24

    Annabell ist nach dem Tod ihres Mannes alleinerziehende Mutter von drei Kindern. In Ihrem Haus bröckelt der Putz von der Decke, der Wasserboiler gibt seltsame Gräusche von sich und das Dach ist undicht. Nach einem weniger guten Start in einen neuen Tag (abgebröckelter Putz im Bett, gestoßener Zeh und nasse Füße an der Schüssel im Flur - Loch im Dach - und kaltes Wasser beim Duschen) beschliesst Sie endlich einne Kredit bei Ihrer Hausbank für die Rennovierung aufzunehmen. Dieser wird jedoch abgelehnt....auf dem Weg nach Hause wird Sie ohne es zu wollen unmittelbare Zeugin eines Banküberfalles. Ab hier nimmt die Geschichte ihren Lauf auf .... ein sehr kurzweiliges Buch!!! Eva Völlers Schreibstil ist witzig, spritzig, kurzum man bekommt sofort gute Laune, wenn man das Buch zur Hand nimmt. Es ist gelichzeitig spannend, man will einfach wissen wie es weiter geht ! Die Seiten flogen nur so dahin .... Dieses Buch ist wirklich zu empfehlen !!!

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  • Rezension zu "Leg dich nicht mit Mutti an" von Eva Völler

    Leg dich nicht mit Mutti an
    Mausezahn

    Mausezahn

    15. April 2012 um 12:08

    Kurzweiliges Lesefutter Annabel, Journalistin, Witwe mit drei Kindern, lebt im eigenen, aber sanierungsbedürftigen Haus. Dafür möchte sie von der Bank einen Kredit, als sie da ist, gerät sie in einen Banküberfall. Sie zieht Probleme, ob mit abgesetzten Handwerkern, Mutter oder Schwiegermutter, förmlich an und ihr fällt es schwer irgendwelche Fettnäpfchen auszulassen. Mehr möchte ich eigentlich zum Inhalt nicht verraten. Denn dieser Roman ist eine kurzweilige, nette, sehr schön geschriebene Frauengeschichte, die sich lohnt gelesen zu werden. Von Anfang an ist hier was los, immer lustig und sehr unterhaltsam aus dem Alltag erzählt. Mir hat sie wirklich sehr gut gefallen und man kann sie so weglesen. Wem schon „Der Montagsmann“ von Eva Völler gefallen hat, kommt hier auf seine Kosten, auch wer Bücher im Stil von Dora Heldt oder Bettina Haskamp liest. Von mir gibt es lockere 5 Sterne.

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