Eva Weissweiler

 3,7 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Die Freuds, Notre Dame de Dada und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Eva Weissweiler

Eva Weissweiler ist eine renommierte Musikwissenschaftlerin und Biographin. Zu ihren bekanntesten Büchern zählen »Clara Schumann«, »Die Freuds«, »Tussy Marx. Das Drama der Vatertochter«, »Otto Klemperer« und viele mehr. Sie lebt mit ihrem Mann in Köln.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Eva Weissweiler

Cover des Buches Die Freuds (ISBN: 9783596174690)

Die Freuds

 (8)
Erschienen am 12.12.2007
Cover des Buches Notre Dame de Dada (ISBN: 9783462048940)

Notre Dame de Dada

 (3)
Erschienen am 08.04.2016
Cover des Buches Das Echo deiner Frage (ISBN: 9783455006445)

Das Echo deiner Frage

 (2)
Erschienen am 04.01.2020
Cover des Buches Erbin des Feuers (ISBN: 9783570551905)

Erbin des Feuers

 (2)
Erschienen am 15.04.2013
Cover des Buches Clara Schumann (ISBN: 9783423303347)

Clara Schumann

 (0)
Erschienen am 01.11.1992
Cover des Buches Otto Klemperer (ISBN: 9783462041798)

Otto Klemperer

 (0)
Erschienen am 22.04.2010
Cover des Buches Das Echo deiner Frage (ISBN: 9783455006438)

Das Echo deiner Frage

 (0)
Erschienen am 04.01.2020
Cover des Buches Lady Liberty (ISBN: 9783455002935)

Lady Liberty

 (0)
Erschienen am 14.03.2018

Neue Rezensionen zu Eva Weissweiler

Cover des Buches Das Echo deiner Frage (ISBN: 9783455006445)SternchenBlaus avatar

Rezension zu "Das Echo deiner Frage" von Eva Weissweiler

Packend
SternchenBlauvor einem Jahr

Vor dieser Lektüre, muss ich gestehen, wusste ich leider nichts über Walter Benjamins Ex-Frau Dora, Dora Sophie Morser. Schon allein dieses Nichtwissen ist ein Hinweis, dass Frauen in der Geschichte noch viel zu häufig marginalisiert wurden und noch immer werden. Denn das Buch hat mich gleich an Tolstois Ehefrau Sie hat 13 Kinder geboren, seine Werke bearbeitet – allein sechsmal soll sie „Krieg und Frieden“ Sofia erinnert, die „Krieg und Frieden“ vermutlich sechs Mal abgeschrieben und dabei editiert hat. Allerdings denken die meisten bei dem Spruch „Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau“ leider immer noch nur daran, dass die Frau den Mann mit Kochen, Putzen und Kinderhüten den Rücken freihält. Das ist wichtige Care-Arbeit, aber die Leistung dieser Frauen ging auch in der Geschichte meist weit darüber hinaus. (Obwohl ich das Bild der „starken Frau“ nicht mag, weil es nur männliche Eigenschaften auf Frauen übertragen soll.)

Aber eigensinnige Frauen sind für die Literatur- und Kulturkritik wohl immer noch eine Bedrohung. Bei der Lektüre von „Das Echo deiner Frage“ wurde klar, dass Dora Benjamin – wie auch Sofia Tolstoja – häufig als Xanthippe dargestellt wird, die ihre Männer von der kreativen Arbeit abhielten und Geldgierig waren. Und schon die ursprüngliche Xanthippe hatte nichts mit diesem Zerrbild gemein.

Es ist eine große Leistung von Autorin Eva Weissweiler, dass sie dieses Zerrbild in Bezug auf Dora Benjamin minutiös widerlegt und Dora als kluge, gebildete, humorvolle Frau zeigt, die in den 1920er Jahren als Journalistin und Autorin sehr erfolgreich war. Sie schrieb genauso fundiert über Giftgas wie über die Diskriminierung der Frauen oder Musik im Stummfilm. Ihre Schwäche war Walter Benjamin. Krönender Abschluss dieser Schwäche: Nachdem er sie auf schuldhafte Scheidung verklagt hatte und sie sich erfolgreich gewehrt hatte, war sie so großzügig und hat auf die Erstattung ihrer Mitgift und ihren Unterhalt verzichtet. Aber die Liebe zu ihm, die habe ich in diesem Buch auch verstanden.

Weissweilers „Dora und Walter Benjamin – Biographie einer Beziehung“ ist mehr Fach- als Sachbuch – in der digitalen Ausgabe nehmen Anhang, Personenregister und Endnoten mehr als ein Drittel des Buches ein. Dennoch fand ich diese Biographie sehr packend geschrieben. Die Doppelbiographie lässt sich durchaus auch von Laien lesen, ist aber voller Namen und Bezügen.  Die Kapitel sind kurz und knackig und mit programmatischen Titeln versehen. Das schier riesige Personeninventar wird immer stimmig eingeführt und durch das Register kontextualisiert. Souverän benennt Weissweiler, wenn sie Lebensphase nur knapp abhandelt, die in der Benjamin-Forschung zur Genüge abgehandelt wurden. Und gerade da setzt sie den Kolleg:innen die Fakten entgegen, wo diese Dora Unrecht getan haben.

Am Anfang hatte ich erwartet, dass es von Anfang an um die Beziehung der Ehepartner und Doras Leistung gehen wird, aber zunächst werden sehr ausführlich Doras familiären Hintergründe beleuchtet. Da dort insbesondere auch auf ihren Vater Leon Kellner eingegangen wird, habe ich mich stellenweise gefragt, ob die Biografie einer Frau denn nicht auch ohne Fokus auf die Männer auskommen kann.

Nach und nach erschloss sich mir aber die Funktion dieser Einordnung – und das empfinde ich neben des feministischen Blicks des Buches als seine große Leistung: Weissweiler zeigt die Bandbreite des jüdischen Lebens in Deutschland und Österreich von der Jahrhundertwende bis zum Nationalsozialismus. Vater Kellner war (auch, wenn sie sich kurz zuvor zerstritten hatten) der Nachlassverwalter von Theodor Herzl, einem der Begründer der Zionismus-Bewegung, das hatte mit Benjamins assimilierter Familie in Berlin Grunewald wenig zu tun. Dennoch werden hier keine Gegensätze aufgebaut, sondern die Einzigartigkeit der jeweiligen Personen betont. Doras Mutter z.B. war wiederum sehr emanzipiert und arbeitete trotz des sehr konservativen Ehemanns als erfolgreiche Übersetzerin arbeitete. Hier werden Individuen lebendig! Sehr spannend fand ich, wie sehr die freie Liebe in Doras und Walters Kreisen (die längst nicht nur jüdisch waren) verbreitet war, die dann doch nicht vor Eifersucht gefeilt waren. Immer wieder zieht sich durch die Biografie der unselige Antisemitismus, mit der die dargestellten Jüd:innen auf vielfältige Weise zu kämpfen hatte, strukturell, durch Pogrome oder Aussagen, denen sie sich konfrontiert sahen. Die NSDAP entstand nicht aus dem Nichts.

Nach Walter Selbstmord, im Rahmen seiner Flucht vor den Nazis, als er bereits ein Visum für die USA hatte, schreibt Dora:

„Ich dachte und fühlte, dass eine Welt, die imstande sei, einen Menschen von seinem Wert und seiner Gefühlstiefe am Leben zu erhalten, trotz allem anderen keine so schlimme sein könne. Es scheint, dass ich mich geirrt habe.“

Was hier verloren ging…

Aus den unzähligen Hintergründen, familiär und sozial, breitete sich für mich Doras Leben wie ein mannigfaltiger Teppich aus, so dass ich sie gut verstehen konnte. Manchmal hätte ich mir allerdings mehr Nähe zu Dora gewünscht. Das ist natürlich ein hehrer Anspruch an ein Buch, das mehr Sachbuch ist, weil Weissweiler in Bezug auf die Zeit so grandios meistert, wäre das noch das i-Tüpfelchen gewesen.

Ich werde sicherlich weitere Bücher der Autorin lesen. „Lady Liberty“ über die jüngste Marx-Tochter Eleanor spricht mich total an.

Fazit

Eva Weissweiler taucht mit viel Faszination ganz tief in Dora Benjamins Leben ein und dazu in die Zeit von etwa 1910 bis 1935. Es ist jetzt aber kein Buch, dass die breiten Massen anspricht, und mit noch mehr Nähe zu Dora Benjamin wäre es perfekt gewesen. Daher sehr gute 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung, für alle, die auch Fachanspruch nicht scheuen, und sich für jüdisches Leben bis 1935 interessieren.

Kommentare: 10
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Cover des Buches Das Echo deiner Frage (ISBN: 9783455006445)sleepwalker1303s avatar

Rezension zu "Das Echo deiner Frage" von Eva Weissweiler

Die Biografie einer Beziehung
sleepwalker1303vor einem Jahr

„Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau“ – selten hatte ich diesen Satz als so wahr erlebt, wie beim Lesen des Buchs „Das Echo deiner Frage“ von Eva Weissweiler. Sie hat in diesem Buch die Ehe von Walter und Dora Benjamin und ihre Beziehung anhand von Briefen, Artikeln und durch Gespräche mit Hinterbliebenen nachvollzogen, also keine Biografie zweier Menschen geschrieben, sondern die Biografie einer Beziehung (so auch der Untertitel des Buchs).

Walter Benjamin war Philosoph und Intellektueller. Über ihn ist sehr viel bekannt, nicht zuletzt aus zahllosen Publikationen über ihn. Aber an seiner Seite war eine interessante und starke Frau. 13 Jahren waren die beiden verheiratet, für Dora war es die zweite Ehe. Aus dieser Ehe ging der Sohn Stefan hervor. Wer und was Dora Benjamin (später Dora Sophie Kellner) war, stellt die Autorin ganz klar dar: die studierte Chemikerin (und Philosophin) war mitnichten die „dumme Gans“ oder das „wichtigtuerische Großmaul“, wie sie von verschmähten Liebhabern oder Neidern bezeichnet wurde. Sie war ihrerseits eine talentierte Autorin und Übersetzerin. Zumindest bestritt sie zeitweise mit durch ihre Arbeit den Familienunterhalt, sie unterstützte Walter Benjamin wohl auch noch nach ihrer Scheidung.

Eva Weissweiler zeichnet ihre Hauptfigur sehr sympathisch und vor allem für die Zeit, in der sie lebte (1890–1964) enorm emanzipiert. Sie war ihrem Mann in einigem ebenbürtig, in vielem ist sie ihm aber haushoch überlegen. Er, einer der größten Denker des 20. Jahrhunderts, kommt in diesem Buch nicht besonders gut weg. Kann man der Korrespondenz trauen und dem, was überliefert ist, glauben, so war er egozentrisch, ziemlich lebensuntüchtig und reichlich arrogant und undankbar und nährte das Klischee des verkopften Intellektuellen. Von seinem Sohn verlange er in der Hauptsache „Ruhe“ („Das erste Wort, das er sinnvoll aussprach, war ›Rue‹“) und Arbeit ging bei ihm nach dem Lustprinzip. („Doch das Problem war, dass er fast gar kein Hebräisch konnte und auch wenig Lust hatte, es zu lernen“; […]seine Habilitationsschrift zu schreiben, deren Thema – der »Ursprung des deutschen Trauerspiels« – inzwischen feststand. Er hatte eigentlich keine besondere Lust dazu. Der notwendige »Elan« und der »Funken der ersten Eingebung« wollten sich nicht einstellen.“) Auch die außerehelichen Beziehungen der beiden spart die Autorin nicht aus, beide hatten ihre Affären, fanden aber bis zu ihrer Scheidung und auch danach immer wieder zusammen.

Insgesamt fand ich das Buch sehr interessant zu lesen. Die innere Verbundenheit, die Dora ihrem geschiedenen Mann bis zu dessen Tod gegenüber wohl spürte finde ich bewundernswert, vor allem, da er sich bei der Scheidung ihr gegenüber sehr schofel benommen hat. Er war wohl, wie man heute so schön sagt, ihr Herzensmensch, ihre Liebe und Zuneigung ging über die Ehe und das Körperliche weit hinaus. Sie war eine starke und enorm emanzipierte Frau – vermutlich war sie ihrer Zeit einfach sehr weit voraus. Im Gegensatz zu ihrem Mann suchte und fand sie ihren Platz im Leben und machte das Beste aus allen Lebenslagen. Schon ihre Eltern hatten eine unkonventionelle Ehe mit vielen Umzügen und Trennungen geführt, diese Rast- und Ruhelosigkeit (später natürlich auch durch den 2. Weltkrieg und die Verfolgung bedingt) hat Dora Benjamin übernommen.

Schön auch die vielen Zitate aus den Werken von Dora Kellner, die ihr großes Talent zeigen. Das Buch ist trotz der unzähligen Namen und Orte, die erwähnt werden, flüssig und gut zu lesen, teilweise sogar ein bisschen spannend – da ist der Autorin etwas für dieses Genre eher unübliches gelungen. Daher wurde das Buch auch für mich, der ich kein besonders großer Freund der Philosophie bin, ein echter Lese-Genuss. Eine ganz klare Lese-Empfehlung für Freunde der Philosophie, aber auch für jeden, der etwas über eine starke und wahrlich emanzipierte Frau lesen möchte. 5 Sterne.

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Cover des Buches Notre Dame de Dada (ISBN: 9783462048940)Federfees avatar

Rezension zu "Notre Dame de Dada" von Eva Weissweiler

Das ungewöhnliche, tragische Leben der ersten Frau von Max Ernst
Federfeevor 3 Jahren

Der Titel klingt interessant, aber ich finde ihn nicht ganz zutreffend. Die junge Kölner Jüdin Louise Straus, die lieber Lou genannt werden wollte, lernte durch ihr Studium der Kunstgeschichte in Bonn Max Ernst kennen und lieben und geriet durch und mit ihm in Dadaisten- und Surrealistenkreise. Sie fungierte dort aber lediglich als Gastgeberin. Erstaunlich für mich, zu erfahren, dass Köln für kurze Zeit ein Zentrum des Dadaismus war, dass sich in der Wohnung des Ehepaares Lou und Max Leute trafen, deren Namen später zu den Größen des Literatur- und Kunstbetriebs gehörten.

Louise selbst promovierte zum Thema mittelalterliche Goldschmiedekunst und war nie Hausfrau, sondern immer an Kunst im engeren und weiteren Sinne interessierte. Zum Glück, möchte man sagen, denn trotz der Geburt des Sohnes Hans-Ulrich, Jimmy genannt, stand die Ehe unter keinem guten Stern. Max Ernst war zu sehr egomanischer Künstler, nur an seiner Kunst interessiert und vor allem an anderen Frauen, so z.B. an Gala, der Frau seines engen Freundes Paul Éluard. Wegen ihr verließ er seine kleine Familie, ließ sich in Paris nieder und Lou musste von nun an alleine zurecht kommen, auch finanziell. Gut, dass sie ihren Beruf hatte, gut, dass sie sich rasch zu einer gefragten Journalistin entwickelte, die für viele Museen, Zeitungen und Zeitschriften schrieb, gut, dass sie eine starke und optimistische Frau war.

Leider zogen dunkle Wolken am Horizont auf und mit meiner Vorstellung, die Kölner wären nicht so anfällig für den Nationalsozialismus gewesen, räumt diese Biographie gründlich auf. Schon sehr früh zeigten sich antisemitische Tendenzen, obwohl doch in Köln so viele Juden gut integriert lebten, echte Kölner waren, so auch Lou, die sich gar nicht vorstellen konnte, dass es wirklich zum Schlimmsten kommen könnte.

Erst als auch sie ihren Beruf nicht mehr ausüben durfte, siedelte sie nach Paris über, erst mal ohne den Sohn, der bei den jüdischen Großeltern blieb, eine mir unverständliche Entscheidung, denn auch das Kind hatte unter Repressalien zu leiden. Das Leben in Paris, von Flüchtlingen überschwemmt, war schwierig. Das Buch beschreibt nicht nur eindringlich den zunehmenden Nationalsozialismus in Deutschland – ist also ebenso Zeitdokument wie Biografie – sondern auch das schwere Leben von Exilanten in Frankreich. Louise allerdings war von unerschütterlichem Optimismus und stürzte sich in zahlreiche Liebschaften, stand ihrem Exmann darin um nichts nach.

Die Lage spitzte sich zu, Kriegsausbruch, immer weitere Ausbreitung der deutschen Nationalsozialisten in Europa, immer drängendere Gefahr nicht nur für Juden, sondern für alle Deutschen in Frankreich, auch wenn sie erwiesenermaßen antifaschistisch waren, auch das wieder eine geschichtliche Lücke, die ich hier schließen konnte.

Während Sohn Jimmy es geschafft hatte, nach Amerika zu emigrieren, verhedderte sich Lou in bürokratischen Pass- und Visa-Angelegenheiten und in ihrer eigenen Unentschlossenheit. Sie stirbt in Auschwitz.

Vieles bleibt gegen Ende der Biografie rätselhaft bzw. unaufgeklärt. Der Nachlass von Sohn Jimmy Ernst ist noch nicht freigegeben. Aber es ist auch so beachtlich, was die Autorin Eva Weissweiler recherchiert und zusammengetragen hat. Sie zitiert aus der bruchstückhaften Autobiografie 'Nomadengut' der Louise Straus-Ernst, aus Jimmys Erinnerungen 'Nicht gerade ein Stilleben - Erinnerungen an meinen Vater Max Ernst' und hat zahllose Briefe, Zeitungsartikel und Geschichten von Lou untersucht und in dieser Biografie verarbeitet und minutiös belegt.

Alles in allem: die Geschichte einer mutigen, starken Frau und ein beeindruckendes Zeitdokument.

Mögliche Folgelektüre:

Louise Straus: Eine Frau blickt sich an – Reportagen und Erzählungen 1933 - 1941, Hrsg. Max Ernst Museum Brühl des LVR

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