Eva Wlodarek Einsam

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Inhaltsangabe zu „Einsam“ von Eva Wlodarek

jeder kennt das gefühl, nicht mit sich
selbst und anderen in Kontakt zu sein.
Vielleicht, weil man eine wichtige Person,
den arbeitsplatz oder das gewohnte umfeld
verloren hat. Weil man in der Partnerschaft
frustriert ist oder trotz vieler Freunde
unter isolation leidet. manchmal ist es
auch ein innerer schmerz ohne äußeren
anlass.
einsamkeit hat viele gesichter. Wie sie
aussehen und welche Wege aus der einsamkeit
herausführen, zeigt dieses Buch.

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  • Einsamkeit muss nicht sein!

    Einsam

    Lesezeichen312

    06. October 2015 um 14:17

    Kurz gesagt - viel Neues, viel Humor, viele Übungen. Manko wie bei allen Selbsthilfebüchern : Lesen ist gut, Handeln ist besser! Die Schritte von der Erkenntnis über die eigenen persönlichen Knackpunkte bis hin zur Verhaltensänderung im realen Leben sind wie immer weit  und einem selbst überlassen. Aber das Buch macht Mut!  Klar strukturiertes Buch zum Thema Einsamkeit - einem Gefühl, das man nicht unbedingt hinnehmen muss, wenn man nicht gerade der geborene Einsiedler ist oder mich sich selbst als Introvertierter im Reinen. Die Autorin erklärt viel Theorie und das Warum und Wieso wir uns einsam fühlen. Der Unterschied zwischen Alleinsein und Sich-Einsam-Fühlen, obwohl man unter Verwandten, Freunde ist, war einem nie so klar.  Schritt-für-Schritt-Hilfestellungen sind angedacht, aber manchmal so wenig individuell und wie immer in diesem Genre besteht eine Schlucht zwischen dem, was in einem Buch als Hilfe angepriesen wird und was bei einem selbst funktionieren könnte. Das kann eine ganz andere Übung oder Hilfestellung sein, auf die ein Buch nicht eingehen kann, sondern nur ein echter Therapeut oder Psychologe/ Coach. Nur im persönlichen Miteinander - im Gespräch mit einem echten Menschen - lässt sich das herausfinden.

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  • Für einen neuen selbstbestimmten Weg in ein soziales Leben

    Einsam

    WinfriedStanzick

    14. April 2015 um 10:34

    „Vom mutigen Umgang mit einem schmerzhaften Gefühl“ handelt dieses neue Buch der Psychologin Eva Wlodarek, in dem sie sich mit einem Phänomen befasst, in dem auch in Zeiten von Facebook und Co. Mehr mnedxhen leiden, als man denken mag. Es geht um Einsamkeit, die, weil man über sie nicht sprechen kann (niemand will wirklich etwas davon hören, weil es konfrontieren würde mit der eigenen Situation) immer noch einsamer macht. Ein einsamer Mensch kennt die Angst vor der Ablehnung oder vor Unverständnis. Deswegen braucht es bei diesem Gefühl bzw. Lebenszustand noch mehr Mut als bei anderen etwa, sich ihm zu stellen und es zu bearbeiten. Eva Wlodarek lokalisiert die Ursachen der Einsamkeit in der frühen Kindheit und entlastet zunächst einmal den, der glaubt, weil er sich einsam fühlt nicht in Ordnung oder okay zu sein. An vielen Beispielen konkretisiert und mit nachvollziehbaren Übungen zeigt sie ihren Lesern, wie sie wieder mit sich selbst und mit anderen in einen Kontakt kommen kann, wie man sich sozusagen selbst an der Hand nehmen und sich aus der oft unverschuldeten Einsamkeit befreien kann. Dabei ist sie nie belehrend: Ihre Texte sind einladend, betonen aber auch immer wieder die Eigenverantwortung des Individuums. Auch Menschen, die nicht direkt unter Einsamkeit leiden, können das Buch mit Gewinn lesen, denn es beschreibt an vielen Bespielen ein häufiges Phänomen: wie sich nämlich Menschen in Partnerschaften zeitweise oder oft allein und einsam fühlen und etwas sie dagegen unternehmen können. Bange machen gilt nicht, so könnte ihr Motto lauten für einen neuen selbstbestimmten Weg in ein soziales Leben mit vielfältigen Kontakten, der aber nie das Eigene aus dem Blick verliert.

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  • Anregende Hinweise und Trainingselemente für den Umgang mit der Einsamkeit

    Einsam

    michael_lehmann-pape

    18. March 2015 um 09:20

    Anregende Hinweise und Trainingselemente für den Umgang mit der Einsamkeit In einer Zeit hoher Mobilität und auseinanderdriftender sozialer Beziehungen ist, trotz aller Events, Freizeitgestaltungsmöglichkeiten und des social webs weder das Alleinsein wirklich dauerhaft zu vermeiden noch die dahinter liegenden Phasen und Gefühle tatsächlicher Einsamkeit. Sei es bei Neuanfängen, beruflichen Wechseln, privaten Umbruchsituationen, Schicksalsschlägen, Trennungen, „mit sich alleine sein zu können“ (zu müssen) und sich dabei auch (möglichst erfolgreich) nicht in das Loch der Einsamkeitsgefühle dauerhaft ziehen zu lassen ist daher eine wichtige Fähigkeit des modernen Lebens. Allein schon der Blick auf die Zahlen von erwachsenen Singlehaushalten (in jeder Alterstrufe) und die rege Teilnahme an Dating- und Partnerschaftsportalen der letzten Jahre zeigt dabei auf, wie belastend Einsamkeit für das „soziale Tier“ Mensch grundlegend ist, wie man daran verzweifeln und darin versinken kann. So ist es zunächst bereits an sich zu begrüßen, dass Eva Wlodarek diesen Zustand und dieses Gefühl zum Thema macht. Ein Thema, dass Betroffene selbst in der jeweiligen Phase sicher nicht allzu offen und allzu gerne vor sich hertragen, gilt doch Einsamkeit in vielen Kreisen als „No Go“, als Zeichen des Misserfolgs und der mangelnden Attraktivität. Aber es stimmt, was Wlodarek formuliert: „Wer sich einsam fühlt, befindet sich in bester Gesellschaft“. In sämtlichen sozialen Milieus und Altersstufen fühlen Menschen sich Einsam. Phasen der Einsamkeit gehören zum Menschsein dazu, aber dennoch gilt natürlich, dass dieses Wissen alleine nicht viel nutzt, Einsamkeit je individuell erlebt und zumeist als Belastung und Bürde empfunden wird. Und dennoch ist dieses Gefühl, wenn es kommt, ein nicht zu unterschätzender Katalysator, wie Wlodarek überzeugend ausführt. Denn erst in einem solchen Zustand des Unbehagens und des auf sich geworfen seins entfalten sich häufig Motivationen und Kräfte, auch gegen ansonsten zu hoch wirkende Widerstände tätig zu werden, die Einsamkeit aktiv zu überwinden. „Wer sich darauf einlässt, den erwartet zumindest ein geistiges Abenteuer“. So gelingt es Wlodarak im Fortschreiten der Lektüre tatsächlich, negativ besetzte Emotionen und Umstände in positive Möglichkeiten umzudeuten und damit dem Leser auch ein Gefühl der Energie zu vermitteln. Energie, die aus der Einsamkeit zufließt, in der Einsamkeit reift und aus der Einsamkeit führen kann. In ruhigen, langsamen Schritten und dabei in immer verständlicher Sprache geht Wlodarek im Folgenden „den Einsamkeiten“ auf den Grund, zeigt Ursachen in der frühen Biographie aus, zeigt die Paradoxien der Einsamkeit („Einsamkeit ohne Partnerschaft“, aber auch Einsamkeit in der Partnerschaft“) und vermittelt damit die Einsicht darin, dass Einsamkeit zunächst eine Frage der inneren Haltung darstellt (und nicht der äußeren „Geschäftigkeit“ oder „Belebtheit“). Die bedeutendste Fähigkeit zur Überwindung der Einsamkeit ist, natürlich, die „Kunst, Kontakte zu knüpfen“ (und der Wille, dies zu lernen oder besser zu lernen). Vielfach sind hier die Anregungen, die im Buch zu finden sind, wie überhaupt alle Inhalte nahe an der Praxis und in Form von Selbsteinschätzungen und Selbsttrainings aufbereitet liegen. Bis hin zum „Smarten“ Weg aus der Einsamkeit. Sicher nicht jede Einsamkeit lässt sich durch ein solches Selbsttraining bewältigen, dennoch aber bietet das Buch einen breiten Einblick in dieses Gefühl und diesen Zustand und bietet ebenso umgehend umsetzbare Instrumente, für sich selbst erste Schritte zu gehen. Eine empfehlenswerte Lektüre, die das Durchqueren des „ Tals der Tränen“ nicht zur Seite schiebt, sondern als wichtige Voraussetzung für eine Änderung der eigenen Person setzt. Ein Tal, in dem gilt: „Mutig vorangehen“. 

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