Eva Woods Die Glücksliste

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Inhaltsangabe zu „Die Glücksliste“ von Eva Woods

So charmant und witzig wie eine romantische Komödie mit Hugh Grant Rachel ist passionierte Listenschreiberin, seit sie denken kann. Nichts liebt sie so sehr, wie das Abhaken von To-do-Punkten. Doch hilft auch die beste Liste nicht, wenn man mitten in einer Scheidung steckt und dringend eine neue Bleibe finden muss. Als sie Patrick kennenlernt, der ein Zimmer zu vergeben hat, zieht sie spontan bei dem attraktiven Singlevater ein. Und auch ihre Freundinnen wollen helfen: mit der ultimativen »zurück ins Leben«-Liste. Rachel macht sich ans Werk und kann – mit Patricks Hilfe – bald diverse Häkchen setzen ...

Die Gründe dieses Buch zu lieben, könnte ich alphabetisch aufzählen!

— Frau-Aragorn
Frau-Aragorn

Ein Muss für jeden Listenjunkie dieser Welt.

— marysbookblog
marysbookblog

Insgesamt handelt es sich um eine Liebesgeschichte, die sehr humorvoll und witzig daherkommt.

— friederickesblog
friederickesblog

Das Buch hat seine Höhen und Tiefen. Vor allem einige der Nebenfiguren sind nicht ganz ausgereift!

— nblogt
nblogt

Ein wunderbarer unterhaltsamer Roman, der durchaus auch Tiefgang hat. Hat mir gut gefallen.

— evafl
evafl

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  • 1. Kurzweilig 2. Saulustig 3. Very british 4. Herrlich romantisch 5. einfach großartig!

    Die Glücksliste
    Frau-Aragorn

    Frau-Aragorn

    05. July 2017 um 19:12

    Rachel schreibt Listen über einfach alles in ihrem Leben. Ihre derzeit liebste Liste: Dinge,  die an Scheidungen beschissen sind. Doch erfährt sie über eine ihrer geliebten Listen letzten Endes,  dass jede sich zuschlagende Tür eine neue Chance ist. Dieses Buch macht einfach alles richtig! Es hat großartige Protagonisten, und zwar wirklich jeder einzelne ist unglaublich gut ausgearbeitet.  Irgendwie kommen sie einem alle durchgeknallt,  aber in ihrer Individualität so herrlich authentisch vor, dass man sie einfach liebgewinnen muss. Vor allem die Hauptprotagonistin Rachel und Patrick sind in ihrem Zusammenspiel so oft so lustig,  dass man sie zu seinen Freunden zählen möchte.  Der Schreibstil des Buches ist herrlich sarkastisch und so vom Innenleben Rachels geprägt,  dass man das Gefühl hat sie schon jahrelang zu kennen. Es gab keinen Abschnitt des Buches, bei dem ich nicht mindestens ein mal laut lachen musste, doch ist es nie ins Lächerliche abgeglitten.  Ganz kurz zusammengefasst: ich liebe dieses Buch,  würde es jedem weiterempfehlen und werde es wahrscheinlich noch viele Male lesen.

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  • Etwas mehr Pepp und Lebensmut hätte diesem Buch gut getan

    Die Glücksliste
    marysbookblog

    marysbookblog

    22. June 2017 um 17:37

    Rachel wird von ihrem Mann aus dem gemeinsamen Haus in einer Vorstadt von London rausgeworfen. Übergangsweise zieht sie zu ihrer Freundin Chyntia, doch sie muss schnellsten in London eine Wohnung finden. Das jedoch ist quasi ein Ding der Unmöglichkeit, wenn man kaum Geld hat und sich nicht auf moralisch zweifelhafte Angebote einlassen möchte. Doch Rachel hat Glück, sie liest die Anzeige von Patrick, der ein kostenfreies Zimmer anbietet, wenn man sich im Gegenzug um Hund, Kind und Haushalt kümmert. Ohne lang zu überlegen nimmt Rachel das Angebot an und fühlt sich schnell im neuen Haus heimisch. Als ihre Freundinnen ihr dann noch noch eine "Was man im Leben getan haben sollte" Liste präsentieren und der charmante Vermieter sich kurzerhand mit einer eigenen Liste einklinkt, steht einem neuen Lebensabschnitt quasi nichts mehr im Wege.Die Geschichte und die Moral in diesem Buch sind von der Autorin fantastisch gewählt worden, nicht desto trotz waren die ersten siebzehn Kapitel zum einschlafen. Rachel besitzt quasi kaum noch Lebensfreude und trauert die meiste Zeit einer unglücklichen Beziehung und noch unglücklicheren Ehe nach. Bei fast allen Punkten auf ihrer Liste hat sie eine Todesangst und wirkt auch nach Beendigung dieser nicht stolz darauf, sich dieser Angst gestellt zu haben. Erst ab Kapitel 18 nimmt das Buch an Fahrt auf und man merkt, dass sich die Beziehung von Rachel und Patrick auf eine intimere Ebene bewegt. Gleichzeitig passieren noch so viele andere Dinge, die auf diese Entwicklung Einfluss nehmen, dass ich mich kaum noch von dem Buch lösen konnte.Im Grunde genommen hätte ich mir gewünscht, dass auch die ersten siebzehn Kapitel so viel Spannung und Neugier beinhalten und mich dementsprechend an das Buch fesseln, denn dann wäre das Buch definitiv auf meiner Favouritenliste gelandet. so leider nicht!Von mir gibt es eine Weiterempfehlung für alle Listenjunkies, hier werdet ihr viele Anregungen für Listen und ihre Inhalte finden.

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  • Lustiger Roman nicht nur für Listenschreiber

    Die Glücksliste
    Hunderttausendbuecher

    Hunderttausendbuecher

    08. May 2017 um 18:57

    Angefangen habe ich das Buch mit dem Vorsatz ‚nur mal schnell ein paar Seiten zu lesen‘ und plötzlich hatte ich fast das halbe Buch gelesen. Denn „Die Glücksliste“ ist sehr leicht zu lesen und zieht einem von Seite zu Seite. Das liegt vor allem an dem stets humorvollen Schreibstil. Auch wenn Rachels Leben gerade vielleicht nicht so gut läuft schafft sie es immer mit ihren sarkastischen Kommentaren oder Gedanken dem Leser ein Schmunzeln auf die Lippen zu zaubern. Hinzu kommen noch die vielen unterschiedlichen Haupt und Nebencharaktere, die alle auf ihre eigene Art mich so manches Mal zum Lachen gebracht haben. Denn wenn die Autorin eines beherrscht, dann ist es unheimlich komische Dialoge aufs Papier zu bringen, die einem das Gefühl geben man ist selbst Teil dieser verrückten Freundesgruppe. Sowohl Rachel als auch Patrick fand ich auf Anhieb sympathisch und sehr interessante Charaktere, von denen man nach und nach mehr erfahren hat. Mein absoluter Lieblingscharakter war jedoch Patricks vierjähriger Sohn Alex. Oft merkt man bei Kleinkindern in Büchern sofort, dass die Worte die ihnen in den Mund gelegt werden von einer erwachsenen Person stammen und dass die Autoren verbissen versuchen dem Leser das Kind als unheimlich süß anzudrehen. Nicht bei diesem Buch. Alex war wunderschön ausgearbeitet, ich hatte sofort ein komplett stimmiges Bild dieses (wie man später erfährt nicht ganz normalen) vierjährigen Jungen im Kopf und habe mich komplett in ihn verliebt. Als ich mit dem Buch angefangen habe, hatte ich eigentlich vorrangig eine Liebesgeschichte erwartet. Ich war sehr überrascht als ich im Laufe des Buches festgestellt habe, dass die Autorin sich damit eher Zeit lässt und den Schwerpunkt auf die witzig beschriebene Abarbeitung der „Liste der Dinge, die Rachel und Patrick tun müssen, um der Nach-der-Trennung-vor-der-Scheidung-Krise zu entgehen“ liegt. Das Buch liest sich schnell durch die fröhlichen ersten 400 Seiten und auf den letzten 100 Seiten wird es dann schließlich so richtig spannend. Alle paar Kapitel zählt Rachel dem Leser Listen zu den verschiedensten Themen auf die von „Eine Liste der Dinge die man zu Leiten auf Partys sagen kann, wenn man keinerlei Gemeinsamkeiten hat“ bis zu „Dinge, die ich in meinem Alter mittlerweile können sollte, aber immer noch nicht kann“ reichen. Als bekennende Listenschreiberin hat mir dieser Teil des Buches besonders gut gefallen und ist der Anlass für die folgende Liste: Dinge die mir an „Die Glücksliste“ gefallen haben: Die fröhliche und kurzweilige Schreibweise Dass die ein oder andere Sache nicht gleich verraten wurde und man gespannt auf die Auflösung gewartet hat Rachels komplett witzige Freundesgruppe, die nicht verschiedener hätten sein können Patricks Sohn Alex <3 und deren Hund Max, der mich stark an meinen Hund erinnert hat Die nicht klischeehafte Handlung, sodass man immer wieder überrascht wurde Die sich langsam entwickelnde und nicht überzogene Liebesgeschichte Die vor Sarkasmus triefenden Gespräche zwischen Rachel und Patrick Der britische Flair Die letzten 100 Seiten, die mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen haben lassen Die immer witzigen und auflockernden Listen Fazit: „Die Glücksliste“ ist ein witziger und lebensbejahender Roman. Ich würde das Buch allen empfehlen, die ebenfalls notorische Listenschreiber sind, eine langsam anbahnende Liebesgeschichte mögen und/oder gerne mit einem Schmunzeln auf den Lippen durch die Seiten blättern. Diese Rezension ist auch auf meinem Blog erschienen: www.hunderttausendbuecher.wordpress.com

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  • „Wenn du nicht zurückkannst, musst du eben vorwärtsgehen.“

    Die Glücksliste
    friederickesblog

    friederickesblog

    10. April 2017 um 08:59

    Klappentext: Rachel ist passionierte Listenschreiberin, seit sie denken kann. Nichts liebt sie so sehr, wie das Abhaken von To-do-Punkten. Doch hilft auch die beste Liste nicht, wenn man mitten in einer Scheidung steckt und dringend eine neue Bleibe finden muss. Als sie Patrick kennenlernt, der ein Zimmer zu vergeben hat, zieht sie spontan bei dem attraktiven Singlevater ein. Und auch ihre Freundinnen wollen helfen: mit der ultimativen „zurück ins Leben“-Liste. Rachel macht sich ans Werk und kann – mit Patricks Hilfe – bald diverse Häkchen setzen … Die Autorin: Eva Woods lebt in London, wo sie schreibt und Creative Writing unterrichtet. Sie liebt Wein, Popmusik und Urlaub, und sie ist sich sicher, dass Onlinedating das schlechteste Brettspiel ist, das je erfunden wurde.   Cover:   Das Cover zeigt eine junge Frau, die mit einer langen Liste in der Hand unter einem Baum sitzt. Dass es sich um eine relativ schlichte Zeichnung und nicht um eine Fotocollage o.ä. handelt, symbolisiert für mich den Beruf der Hauptfigur Rachel, die als Zeichnerin und Karikaturistin arbeitet. Die Zeichnung wirkt vom Stil sehr leicht, nicht überladen und passt damit nach meiner Meinung ausgesprochen gut zum Buch.   Die Geschichte (Achtung: Spoiler!) Eine der liebsten Beschäftigungen von Rachel ist es, in jeder Lebenslage Listen zu verfassen. Entweder um sie nach und nach abzuhaken, wenn sie etwas auf der Liste erledigt hat, oder um sich durch das Listenschreiben über ihr Leben klarzuwerden. Sogar als sie sich von ihrem Ehemann Dan getrennt hat, schreibt sie eine Liste, und zwar mit den Dingen, „die an einer Scheidung zum Kotzen sind“. Ganz oben auf ihrer To-do-Liste steht die Suche nach einer neuen Wohnung. Bei dieser Gelegenheit lernt sie Patrick kennen, einen alleinerziehenden Vater, der ein kostenloses Zimmer zu vergeben hat und als Gegenleistung nur etwas Hilfe im Haushalt und beim Hundesitting erwartet. Spontan zieht Rachel bei Patrick, seinem kleinen Sohn Alex und dem Hund Max ein. Auch Rachels Freundinnen Emma und Cynthia wollen sie aus ihrem Scheidungstief herausholen und fertigen eine Liste an mit Dingen, die Rachel tun soll, um wieder zurück ins Leben zu finden. Patrick schließt sich Rachel an und verfasst ebenfalls eine Liste mit seinen eigenen Vorhaben und Wünschen. Gemeinsam versuchen die beiden, nach und nach die Punkte auf ihren Listen abzuhaken, und kommen sich dabei immer näher. Dass dies aber nicht ohne Komplikationen abläuft, versteht sich von selbst … Meine Meinung: Zu Beginn brauchte ich eine Weile, um in das Buch hineinzufinden. Irgendwie musste ich mich erst an die Figuren und den charakteristischen Humor gewöhnen, der mich in gewisser Weise an den Film „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ erinnert – und das nicht nur, weil das Buch ebenfalls mit einer Hochzeit beginnt. Die vielen Listen, die Rachel schreibt, tragen ihren Teil dazu bei, dass die Geschichte insgesamt sehr witzig und humorvoll wirkt. Allerdings hätten für meinen Geschmack etwas weniger Listen auch gereicht, das ist aber mein ganz subjektives Empfinden.   Als dann Patrick und Alex hinzukamen, habe ich mich immer besser unterhalten gefühlt. Man entwickelt beim Lesen sofort viel Sympathie für die beiden und ihren Hund Max, wenn ich auch gegen Ende Patricks Reaktion Rachel gegenüber (mehr möchte ich hier nicht verraten) nicht ganz nachvollziehen konnte, aber er hat in dieser Hinsicht eben auch schlechte Erfahrungen gemacht. Besonders den kleinen Alex würde man beim Lesen am liebsten pausenlos knuddeln. Auch die anderen Figuren haben ihren ganz eigenen, glaubhaften Charakter und sind individuell ausgearbeitet. Sympathisch fand ich zu Beginn auch Rachels Freundinnen Emma und Cynthia, im Laufe des Buches hat mich dann aber vor allem Emma mit ihrem zickigen, fast schon übertriebenen Verhalten ein wenig genervt. Hervorheben möchte ich auch Ian: Er ist ein Mann mitten aus dem Leben, mit all seinen Macken, die ihn aber liebenswert machen.   Der größte, mittlere Teil der Geschichte ist der „Abarbeitung“ der Listen durch Rachel und Patrick gewidmet. Dadurch, dass dies nacheinander geschieht und die beiden immer wieder neue Punkte abhaken können, entstehen kleine, in sich abgeschlossene Geschichten, sodass man zwischendurch auch mal das Buch weglegen könnte, ohne den Faden zu verlieren. In meinen Augen hätte man jedoch gerade diesen Mittelteil etwas straffer gestalten können, ohne dass der Gesamteindruck gelitten hätte. Natürlich kann man wie in den meisten Liebesromanen relativ früh ahnen, wie die Geschichte mit Rachel und Patrick letztendlich wohl ausgehen wird, doch es gibt davor immer wieder unerwartete Wendungen und Hürden. Vor allem das letzte Drittel des Romans, nachdem Rachels und Patricks Listen eigentlich abgearbeitet waren, hat mich dann noch einmal so richtig gepackt.   Insgesamt handelt es sich um eine Liebesgeschichte, die sehr humorvoll und witzig, für meinen Geschmack auch „very british“ daherkommt, jedoch unter dieser Oberfläche auch nachdenkliche, leisere Töne mit einem gewissen Tiefgang in sich birgt, was ich als eine wohltuende Abwechslung empfand. Der Sprachstil der Autorin ist sehr leicht und eingängig und fügt sich harmonisch in das Gesamtbild des Romans ein. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung.   Susanne von „friederickes Bücherblog“

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  • Wenn du nicht zurück kannst, musst du eben vorwärtsgehen.

    Die Glücksliste
    evafl

    evafl

    18. February 2017 um 14:33

    Rachel, gerade 30 Jahre alt, liebt es Listen zu schreiben, Listen bei denen man anschließend abhaken kann, was man getan hat – oder eben einfach sinnieren kann, was woran vielleicht gut ist, was man woran merkt, etc. Nun steckt sie aber mitten in der Scheidung von Dan und da hilft ihr auch die beste Liste nicht weiter. Auf der Suche nach einer Wohnung lernt sie Patrick kennen, der ein Zimmer zu vergeben hat. Zusammen mit ihren Freundinnen, die ihr natürlich auch helfen wollen, legt sie die „zurück ins Leben“-Liste fest, bei der sie bald, auch mit Hilfe von Patrick, schon die ersten Häckchen setzen kann… Die Glückliste – allein der Buchtitel hat mich ja schon unheimlich neugierig darauf gemacht. Die Beschreibung des Buches klang für mich sehr lesenswert, ein unterhaltendes Buch, das in Richtung „Typische Frauenliteratur“ geht. Und in gewisser Weise war das dann auch so, aber ich würde das Buch nicht als so „ganz typische Frauenliteratur“ einsortieren, in diese Schublade würde ich doch eher etwas seichtere Bücher packen. Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen, der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, alles wirklich gut verständlich, keine großartigen Fremdwörter oder Fachbegriffe, eine echt angenehme Lektüre, locker-leicht zu lesen – aber dennoch mit Anspruch. Die Geschichte mag mit einer guten Portion Phantasie gespickt sein, aber so ganz extrem wurde da nichts erfunden, finde ich. Denn alles wirkt auch glaubhaft und nicht arg zusammen geschustert. Der Stil des Buches hat mir gut gefallen, auch der Verlauf der Geschichte. Den ahnt man vielleicht mal kurz vorweg, aber – und das ist das schöne daran – es kommt dann immer doch etwas anders, als man vielleicht vermutet hat. Ich wurde hier wirklich toll unterhalten, habe das Buch ungern aus der Hand gelegt, habe die über 500 Seiten regelrecht verschlungen. Es gibt sowohl emotionale als auch sehr lustige und kuriose Szenen, manchmal auch nachdenkliche Schilderungen, die mir schon sehr gut gefallen haben. Bereits die Schilderung des Berufes bzw. der genauen Tätigkeit, die Rachels Meinung nach wie der unzuverlässigste Beruf in der Welt klingt, ähnlich wie Venushügeldekorateurin oder Zehenagelberaterin (Seite 52), habe ich mich sehr amüsiert. Alles in allem kann ich dieses Buch wirklich nur empfehlen. Ein unterhaltsames Buch, das locker-leicht geschrieben ist, mir super gut gefallen hat, sich nicht ständig wiederholt, abwechslungsreich ist und eine schöne Geschichte bietet. Angenehme Unterhaltung beim Lesen, wie ich finde. Von mir gibt es dafür 5 von 5 Sternen.

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  • Für Listen-Liebhaber und Liebesroman-Leser

    Die Glücksliste
    Natalie77

    Natalie77

    10. January 2017 um 11:17

    Inhalt:Rachel liebt es Listen zu erstellen. Sie hat für jede Situation eine erstellt. Egal ob es To-Do-Listen sind oder Listen der Art was an einer Scheidung doof ist. Denn diese hat sie vor sich. Getrennt von ihrem Mann sucht sie nun eine Bleibe und ihre Zukunft. Sie findet eine Zimmer bei Patrick und Freundinnen erstellen ihr eine Liste mit zehn Punkten, die sie erledigen soll, um aus ihrem Tief zu kommen. Wie gut das Patrick die Idee gefällt und ihr beim Abarbeiten hilft...Meine Meinung:Ich kann Rachel gut verstehen. Auch ich liebe Listen auch wenn ich selber nur selten welche erstelle. Seit P.S.: Ich liebe Dich liebe ich aber auch Listen-Bücher und so landete Die Glücksliste selbstverständlich auf meine Leseliste.Das Buch beginnt schon gut und wird immer besser. Von Beginn an war ich gefesselt auch durch den leichten und flüssigen Schreibstil von Eva Woods. Man liest von der Trennung und dem Auszug von Rachel, denn genau dort wird man in die Geschichte geworfen. Warum sie und ihr Mann sich getrennt haben bleibt lange Zeit ein großes Geheimnis. Das hält die Spannung aufrecht bis andere Dinge viel fesselnder sind. Irgendwann wird es aufgeklärt. Für mich als Leser hätte das auch früher sein können, aber der Zeitpunkt stört so auch nicht und passt. Es gibt noch mehrere kleine Geheimnisse die auftauchen und irgendwann gelöst werden die die ganze Geschichte noch ein wenig aufregender machen.Es gibt nicht so viele wichtige Figuren, so dass ich die Namen gut auseinander halten konnte. Nur bei Max und Alex hatte ich zeitweise meine Probleme. Diese Namen waren wohl einfach zu ähnlich, auch tauchten sie oft im gemeinsamen Zusammenhang auf.Rachel trauert um ihre Ehe um ihr bisheriges Leben und hat Angst vor ihrer Zukunft. Sie erlebt gerade eine Berg und Talfahrt und ist mal himmelhochjauchzend und dann auch wieder zu Tode betrübt. So eine Trennung ist nie einfach und sie scheint es sich auch nicht wirklich ausgesucht zu haben. Die Liste bringt sie wirklich wieder auf andere Gedanken und holt sie aus ihrem Tief.Ihre Freundinnen Emma und Cynthia haben die Liste erstellt. Zu Beginn fand ich das es die perfekten Freundinnen sind, doch im Laufe der Geschichte gab es auch Abschnitte in denen sie mir etwas auf den geist gingen. Sie sind Zicken, das kann ich schon Real Life kaum leiden. In Büchern ertrage ich es eher, doch hier wurde es etwas überzogen. Emma und Cynthia könnten unterschiedlicher nicht Leben und das ist wohl das Problem.Gut das Rachel bei Patrick wohnt. Was zu Beginn nach einer Zweckgemeinschaft aussieht wird recht schnell zu einer Freundschaft und vielleicht auch zu mehr. Ich mag Patrick weil er Rachel so nimmt wie sie ist und nicht versucht zu erziehen. Er hat einen kleinen Sohn Alex und den Hund Max die wirklich zauberhaft sind. Diese beiden Figuren der Geschichte lockern diesen Liebesroman immer wieder auf und sorgen dafür das der Humor nicht zu kurz kommt.Als ich dieses Buch in die Hand nahm war mein gedanke das 500 Seiten doch recht viel sind für einen Liebesroman und ob er nicht am Ende zu langatmig sein wird. Dem war nicht so. Ich war schon etwas traurig als die Geschichte zu Ende war und kann sie für Listen-Liebhaberund für Liebesroman-Leser vollends empfehlen.

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  • Die Glücksliste

    Die Glücksliste
    fraeulein_lovingbooks

    fraeulein_lovingbooks

    27. November 2016 um 18:47

    Inhalt Rachel ist passionierte Listenschreiberin, seit sie denken kann. Nichts liebt sie so sehr, wie das Abhaken von To-do-Punkten. Doch hilft auch die beste Liste nicht, wenn man mitten in einer Scheidung steckt und dringend eine neue Bleibe finden muss. Als sie Patrick kennenlernt, der ein Zimmer zu vergeben hat, zieht sie spontan bei dem attraktiven Singlevater ein. Und auch ihre Freundinnen wollen helfen: mit der ultimativen »zurück ins Leben«-Liste. Rachel macht sich ans Werk und kann – mit Patricks Hilfe – bald diverse Häkchen setzen …(Quelle: Amazon )Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Als Rachel von ihrem Mann verlassen wird und aus dem gemeinsamen Haus ausziehen muss, fällt sie aus allen Wolken. Zum Glück hat sie gute Freundinnen, die sie unterstützen – bei einer zieht sie sogar vorübergehend ein. Die Damen sind auch die Ursache der „zurück-ins-Leben“-Liste, die Rachel in den nächsten Wochen abarbeiten soll. Die ist weniger begeistert, findet aber nach und nach Gefallen an der Idee – was aber auch an ihrer neuen Bleibe liegt. Glücklicherweise findet sie eine Wohnung, für die sie keine Miete zahlen muss. Nur im Haushalt helfen, ein Auge auf das Kind werfen oder mit dem Hund Gassi gehen. Rachel zieht ein und freundet sich mit Patrick, dem Vater vom Jungen an. Er hat sich nach einem Fehltritt der Ehefrau von ihr getrennt und ist nun alleinerziehender Vater. Außerdem überzeugt sie ihn selbst eine Liste mit Dingen zu führen, die er unbedingt machen möchte. Zusammen arbeiten sie die beiden Listen ab und kommen sich näher…während die Beziehungen der Freundinnen von Rachel zerbrechen. Rachel fand ich von der ersten Begegnung an sehr nett und ehrlich – nur leider scheint sie einen großen Fehler gemacht zu haben, der nicht verzeihbar war. Der Mann verlässt sie und sie muss lernen mit der neuen Situation klarzukommen – was sie mehr schlecht als recht macht. Erst mit der Liste und den Unternehmungen mit Patrick beginnt sie sich zu verändern. Sie entwickelt ein neues Selbstbewusstsein und legt ihren Fokus wieder auf ihre künstlerische Arbeit. Sie scheint wirklich ein großes Zeichentalent zu sein.Ihren Freundinnen ist sie eine gute, wenn auch etwas blinde Freundin. Sie bekommt nicht immer alles mit und ist überrascht, wenn es zu unerwarteten Wenudngen kommt.Ich weiß immer noch nicht genau, was ich von Patrick halten soll. Zu Beginn wirkte er recht nett und anständig, doch im Verlauf des Buches wurde er mir unsympathischer.Er packt seinen Sohn unnötigerweise in Watte und glaubt, das nur er für seine vollständige Sicherheit sorgen kann. Alle anderen Menschen wären mit der Krankheit des Jungen überfordert – nein, wären sie nicht. Das zeigt auch Rachel. Selbst seine Familie, die einen Reiterhof bewirtschaften, darf den Enkelsohn und Neffen nicht sehen. Sie stellen mit den Pferden ein zu großes Risiko da. Schuld ist die Mutter des Sohnes – sie war stets übervorsichtig und hat es auf den Vater übertragen.Nicht nur die Hauptcharaktere haben in diesem Buch einen hohen Stellenwert, sondern auch die Nebencharaktere werden ausführlich beschrieben und von der Autorin lebhaft dargestellt. Jeder einzelne bekommt seine Geschichte und Hintergründe – wirklich klasse. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, was mir gut gefallen hat. Mit seinen 512 Seiten ist das Buch ein Klopper, an dem ich mehrere Abende saß. Stellenweise hatte ich nur leider das Gefühl, das viel zu viel erzählt wurde, sodass man sich als Leser während des Lesens auch mal langweilt – zumindest erging das mir so. Für meinen Geschmack hätte man die Story um 100 Seiten kürzen können, damit man immer mit Freude und Elan dabei ist. Insgesamt hat mir „Die Glücksliste“ gut gefallen und die Geschichte war wirklich interessant zu lesen. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und man konnte sie auch während der über 500 Seiten auch gut kennenlernen. Leider war die Story mir insgesamt etwas zu vorhersehbar – nach der Trennung von Rachels Ehemann ahnte ich schon, das dieser im Laufe des Buches mit Sicherheit noch mal bei ihr auftauchen wird und neu anfangen möchte. Sie würde natürlich ausschlagen und mit Patrick zusammenkommen – das war mein erster Gedanken nach ein paar Kapiteln. Im groben und ganzen wird es auch so laufen, aber natürlich gibt es bis dahin noch einige Hürden und Probleme zu bewältigen. Hier gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung von mir.Schönstes Zitat „Wenn du nicht zurückkannst, musst du eben vorwärts gehen.“(S. 18)  Sterne

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