Evamaria Wecker , Primus Wecker Gipfelhütten Ostalpen

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Inhaltsangabe zu „Gipfelhütten Ostalpen“ von Evamaria Wecker

Gipfelhütten sind ganz besondere Logenplätze! Herrlich ist die Aussicht, die sich mit einem erfrischenden Getränk von der Hüttenterrasse aus genießen lässt. Und wer eine Nacht so weit oben verbringt, erlebt das Schauspiel eines farbenprächtigen Sonnenunter- oder -aufgangs. Der Rother-Selection-Band »Gipfelhütten Ostalpen« führt zu 50 exponiert gelegenen Hütten, die unvergessliche Bergerlebnisse versprechen. Die hochgelegenen Schutzhäuser haben noch den Charme echter Bergsteigerunterkünfte, verfügen aber trotzdem meist auch über kleine Schlafräume und bieten oft eine ausgezeichnete regionale Küche. Quer durch die Ostalpen führt die Tourenauswahl in diesem Buch, von den Bayerischen Alpen über die österreichischen Berge, das Engadin, die Gipfel Südtirols, der Dolomiten und der Gardaseeberge bis nach Slowenien in die Julischen Alpen. Von einfach bis anspruchsvoll ist alles dabei. Viele der vorgestellten Gipfel sind auch für Kinder gut geeignet. Jede Tour wird mit einer zuverlässigen Wegbeschreibung, einem aussagekräftigen Höhenprofil und einem Wanderkärtchen mit eingetragenem Routenverlauf vorgestellt. Je nach Gusto und eigenem Anspruch lassen sich die Wanderungen als Tagestour mit leichtem Gepäck oder als erlebnisreiche Zweitagestour genießen. GPS-Daten stehen zum Download bereit. Besonders benutzerfreundlich sind die Umschlagklappen, die einen Überblick über alle Touren liefern. Die großzügige Ausstattung des Rother-Selection-Bandes und exzellente Farbbilder machen Lust aufs Losgehen.

Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt, die Tourenauswahl ist aber trotzdem gut.

— MrsAmy
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  • Wanderbuch mit eigentlich vermeidbaren Schwächen

    Gipfelhütten Ostalpen

    MrsAmy

    12. January 2017 um 09:14

    Auch im Bergsport gilt der oft zitierte Spruch: Der Weg ist das Ziel. Aber wenn wir ehrlich zu uns sind, so ist es doch der Berggipfel, der uns lockt und uns so manche Strapaze ertragen lässt. Oben angekommen locken Glücksgefühle und oft berauschende Aussichten. Und wie schön ist es erst, wenn dort hoch droben eine Hütte steht, die mit Leckereien oder gar einem Übernachtungsplatz lockt. Evemaria und Primus Wecker haben sich auf die Suche nach solchen Gipfelhütten in den Ostalpen begeben, die sich gut mit Ein- und Zweitagestouren verbinden lassen. Insgesamt 50 Touren zu diesen ganz besonderen Hütten haben sie nun in einem Buch veröffentlicht. „Gipfelhütten Ostalpen“ ist in der Reihe Rother Selection erschienen. Charakteristisch für diese Reihe ist vor allem das große Format (16,3 x 23 cm). Dieses wiederum bietet Platz für großformatige Fotografien, die ganz besonders Lust machen, die jeweils vorgestellten Touren und Hütten anzugehen. Also Vorsicht bei Fernweh: diese Bücher versprechen zwar kurzzeitige Schmerzlinderung, aber nach der Lektüre kann es sein, dass man sofort seinen Rucksack packen möchte. Zur Mitnahme ist das Buch wegen seines Formats und dem daraus resultierenden Format natürlich nicht geeignet. Da jedoch ein relativ großes Gebiet abgedeckt wird, welches von den Ammergauer Alpen, den Österreichischen Voralpen und den Mürzsteger Alpen über die Tuxer Alpen bis hin zu den Dolomiten und den Julischen Alpen reicht, wird man wohl auch selten gleichzeitig mehr als eine Tour angehen. Die Beschreibungen indes kann man sich problemlos kopieren und natürlich stehen auch die GPS-Daten zum Download bereit. Klare Abstriche muss ich leider bei der Papierqualität machen. Die Entscheidung für Glanzpapier ist zwar gut gemeint und bringt auch die Fotos gut herüber, allerdings schwindet beim Leser die Freude, wenn der Ring am Finger unversehens unansehnliche graue Kratzstreifen auf dem Papier hinterlässt. Zudem führt ungünstige Lichteinstrahlung zu Leseschwierigkeiten. Der Aufbau des Buches orientiert sich stark an den normalen Rother Wanderführern. So findet sich in der hinteren Umschlagsklappe eine Gebietsübersicht, in der die einzelnen Touren markiert sind. In der vorderen findet sich hingegen eine Auflistung der Touren (Name der Hütte), Höhe der Hütte, Gebiet, Gehzeit, Schwierigkeitsgrad und die Angabe, ob es sich um eine Zweitages-Tour handelt, Schwierigkeitsgrad, Höhenmeter im Auf- und Abstieg sowie die Seite, auf der sich die einzelne Tourenbeschreibung finden lässt. Schade ist, dass diese Seite komplett in Rot gehalten ist. Das ist für die Augen auch für die kurze Dauer der Betrachtung anstrengend und die Tourenauswahl ist mühseliger als sonst gewohnt, da der Schwierigkeitsgrad nicht auf den ersten Blick erkennbar ist (keine gesonderte farbliche Hervorhebung). Die Kennzeichnung der Schwierigkeit mittels Farbe erfolgt erst im Inhaltsverzeichnis und natürlich in der Überschriftenleiste der jeweiligen Tour. Generell ist die Tourenauswahl sehr gut, die Balance zwischen den Gebieten und Schwierigkeiten ausgewogen, sodass sicherlich für jeden etwas dabei ist. In den folgenden Teilen „Zum Thema dieses Buches“ und „Allgemeine Hinweise“ verlieren die Autoren einige kurze Worte zu den Themen mit Kindern und Hunden auf Hütten. Wer oftmals Rother Wanderbücher und –führer liest, dessen Anspruch ist mittlerweile hoch, und wird sich im vorderen Teil insbesondere zu diesen beiden Themen geäußert, so kann man eigentlich erwarten, dass sich auch in den Kurzinfos zu den einzelnen Touren ein jeweiliger Hinweis dazu findet. Leider ist dies hier nicht der Fall und so muss man sich selbst noch einmal separat informieren, ob der Hund nun mit auf die Hütte darf oder die Hütten und Touren auch für Kinder geeignet sind. Wirklich mutig fand ich die Aussage der Autoren, dass die abgedruckten Kartenausschnitte für die beschriebenen Wanderungen ausreichen. Immerhin bewegen sich viele der Touren im alpinen und mitunter auch hochalpinen Gelände und ich selbst finde, eine separate Wanderkarte darf keinesfalls im Gepäck fehlen. Einige Ausführungen zur Ausrüstung gibt es natürlich auch, jedoch ist es schade, dass man sich nicht für den Abdruck einer Packliste entschieden hat. Nun zu den einzelnen Tourenbeschreibungen. Neben den bekannten Toureninfos, die hier aber im Gegensatz zu anderen Büchern recht kurz geraten und über die Punkte Ausgangspunkt, Verkehrsmittel, Anforderungen, Karten und Sehenswertes informieren, gibt es einen Infokasten zu der jeweiligen Gipfelhütte. Darin sind die wichtigsten Hüttendaten (mit Kontaktdaten) enthalten, weitere Möglichkeiten für den Hüttenzustieg aufgelistet, sofern das Gebiet auch im Winter zugänglich ist, eine kurze Info und eventuelle sonstige Ausführungen und Tipps. Dem Einleitungsteil wird mehr Platz als sonst eingeräumt, allerdings hätte man sich durchaus – für die bessere Abgrenzung von der eigentlichen Tourenbeschreibung – für den Abdruck in kursiver Schrift entscheiden können. Die Beschreibungen selbst sind kurz und prägnant und scheinen ihren Zweck vollauf zu erfüllen. Ergänzt werden diese wie gewohnt durch kleinere Kartenausschnitte und das Höhen-/Zeitprofil. Zahlreiche Fotografien ermöglichen einen guten Einblick in die Tour und machen, wie bereits gesagt, wirklich Lust zum Erkunden der hier vorgestellten Touren. Insgesamt lässt sich sagen, dass meine Erwartungen an das Buch „Gipfelhütten Ostalpen“ nicht erfüllt worden sind. Zwar ist die Tourenauswahl und –beschreibung gut, aber in der sonstigen Ausstattung bleibt es hinter dem, was man normalerweise von einem Buch aus dem Hause Rother gewöhnt ist, zurück. Das ist wirklich schade, da viele der Schwachpunkte hätten vermieden werden können.

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