Evan Currie In die Dunkelheit

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Inhaltsangabe zu „In die Dunkelheit“ von Evan Currie

Jenseits der Sterne ist. Dunkelheit Als das Raumschiff Odyssey aufbricht, um die Grenzen des bekannten Universums zu erforschen, ahnt noch keiner an Bord, was ihn dort erwarten wird. Immer weiter rückt unser Sonnensystem in die Ferne, und auf ihrem Weg in die finsteren Weiten zwischen den Sternen begegnen der Odyssey Gefahren, Wunder, Entdeckungen und fremde Wesen, die fantastischer sind als alles, was sich die Menschen der Erde je hätten ausmalen können. Doch das wahre Herz der Finsternis, die größte Gefahr von allen, wartet noch auf sie …

Dramaturgisch schwach, lieblos skizzierte Militärköpfe, sprachlich unbefriedigend.

— StefanBommeli
StefanBommeli

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  • Auch für Military-Sci-Fi Fans nicht zu empfehlen.

    In die Dunkelheit
    StefanBommeli

    StefanBommeli

    30. May 2017 um 10:31

    Evan Currie ist, gemessen an seiner Produktivität, ein Star; Grund genug, eines seiner Sci-Fi-Bücher zu begutachten. Meine Wahl fiel auf «In die Dunkelheit»: Zu erwarten war unterhaltsame Military Sci-Fi, epische Schlachten gegen verstörende Ausserirdische und vermutlich ein Cliffhanger, der das Karussell für Fortsetzungsromane bereitet – kurz: zwar nichts Neues, aber wenn es gut gemacht ist: Why not! Bedauerlicherweise überzeugt das Buch selbst innerhalb der oben skizzierten Nische nicht; dazu vier Gründe und jeder kostet mindestens einen Stern: Die Charaktere sind lieblos gezeichnet; Military-Sci-Fi war noch nie bekannt für Tiefsinnigkeit, doch die Plattheit, wie Currie seine drögen Militärköpfe anlegt, verhindert, dass man wenigstens äusserlich mit ihnen mitfiebern kann. Einige sind sogar holzschnittartig peinlich und ihre (gemäss Autor) «überraschenden» Reaktionen sind für jeden halbwegs wachen Leser absehbar – was jegliche emotionale Spannung zunichte macht., Die Story kommt nur holprig in Gang und man fragt sich, worauf Currie eigentlich die Spannung richten will: Der erste FTL-Sprung (wow!) fällt völlig ereignislos aus, bis auf die Tatsache, dass einige kotzen müssen (seriously). Die Jungfernfahrt des ersten Sprungschiffs wird natürlich gerade ein Kriegsfeldzug (also gut) – was irgendwie alle ziemlich normal finden, tja, da muss man halt durch so als tougher Raumfahrer. Die Entdeckung eines bisher unbekannten Ablegers der Menschheit (wow) fällt irgendwie niemandem auf und die Zivilisationsunterschiede reduzieren sich auf Dusche und Kleider. Die Entdeckung einer ausserirdischen Spezies (wow) reduziert sich auf die Tatsache, dass es Spinnen sind (seriously) und dass sie offensichtlich einfach nur "böse" sind. Kurz: Der dramaturgische Aufbau der Geschichte lässt zu wünschen übrig., Die Science-Komponente, die gerade in technischer Hinsicht im Military-Sci-Fi meist sehr gepflegt wird, ist schludrig und bleibt in jeder Hinsicht oberflächlich und wenig plausibel. , Die Sprache ist lieblos – ich weiss nicht, ob schon das Original derart unsorgfältig formuliert, der deutschen Übersetzung hätte jedoch ein solides Lektorat gutgetan. Überhaupt wimmelt es von Stilblüten. Dazu nur drei Beispiele, von denen das Buch wimmelt: -«Das Drasin-Schiff trieb heiter und gelassen im Raum – sofern etwas derart Hässliches überhaupt Heiterkeit und Gelassenheit ausstrahlen konnte.» (S. 138) -«Sehr viel später zogen die Drasins ab, offenbar zufrieden damit, dass sie ihre Arbeit getan hatten. Zufrieden damit, dass sie im System des Weissen Riesens nichts und niemanden am Leben gelassen hatten.» (144) - «Der Computer hielt kurz inne, aktivierte die eigenen Scanner und analysierte die Luft.» (145) Aus meiner Sicht klar nicht lesenswert (- fairerweise sei gesagt, dass ich in der Mitte aufgegeben habe). Wer das gleiche aber gut gemacht sucht, der soll «Antares-Krieg» von Michael McCollum lesen: Same same but very different.  

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  • Gnadenlose Action, aber viele Klischees

    In die Dunkelheit
    artonymus

    artonymus

    16. September 2014 um 19:23

    Das Buch ist mit vielen Klischees behaftet: Kampf Westen gegen Osten und Käfer als böse Aliens? Kennen wir bereits alles aus zahlreichen anderen Geschichten. Und die Szene, als sich eine der Archangels heroisch für die Kameraden opfert, indem sie in das gegnerische Schiff hineinfliegt? Da kam mir sofort die Zerstörung der Executor in Star Wars in den Kopf. Trotz allem hatte ich viel Spaß beim Lesen. Die Story fand ich spannend und gut geschrieben (bzw. die Übersetzung). Wer einen Sci-Fi-Roman mit Tiefe sucht, der schaut sich lieber woanders um. Für Freunde von gnadenloser Action und viel Geballere ist das Buch aber genau richtig.

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