Eve Chase Black Rabbit Hall

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Inhaltsangabe zu „Black Rabbit Hall“ von Eve Chase

Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät.

3,5 Sterne Schwacher Anfang, aber ein starkes Ende.

— lovelylifeofanna

Mir hat die Geschichte zwar ganz gut gefallen, aber richtig fesseln konnte sie mich nicht.

— tinstamp

Ein toller Roman, mit Geheimnissen und einer großen Familiengeschichte

— britsbookworld

Das Cover hat mich animiert mir das Buch zu besorgen und zu lesen

— Kerstin_Lohde

Hatte leider einige Längen, aber die Familiengeheimnisse an sich waren spannend.

— hasirasi2

Gute Geschichte, leider zu langatmig geschrieben

— CalliopeHarris

Familienroman mit sehr ruhigem Erzählstil. Vermutlich Geschmackssache, aber ich mags gern.

— Lia_Luna

Tolle Familiengeschichte, die eigentlich auch nicht hätte enden müssen...

— Wolfhound

Super! Hat mich unheimlich mitreissen und begeistern können.

— ErbsenundKarotten

Das Buch ist gut zu lesen,die zwei Zeitzonen gut auseinander zu halten. Habe auch eine Träne zerdrückt. Für Romantiker zu empfehlen.

— Tauriel

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  • Konnte mich leider nicht ganz überzeugen!

    Black Rabbit Hall

    Die-wein

    17. September 2017 um 23:28

    "Nichts verändert sich groß. Die Zeit ist wie Sirup. Ein Familienscherz besagt, dass eine Black-Rabbit-Stunde doppelt so lange dauert wie eine in London, aber man nur ein Viertel der Dinge erledigt bekommt." (Zitat S. 31)Ich habe mich unheimlich schwer getan mit dieser Geschichte und wollte sie ursprünglich in einer Leserunde lesen, aber das Lesetempo der Anderen konnte ich irgendwann nicht mehr mithalten, sodass ich das Buch erst mal zuklappte und für lange Zeit zur Seite legte. Vielleicht lag es an den vielen verschiedenen Charakteren gleich zu Beginn oder aber auch an den verschiedenen Zeitebenen, bei denen mir einfach ein Zusammenhang nicht ersichtlich war, aber ich kam überhaupt nicht rein in die Geschichte.Während meines Urlaubs habe ich dann einen weiteren Versuch unternommen weiterzulesen, und habe das Buch schließlich mit mehreren kurzen Lesepausen beendet. Nach der Hälfte etwa, konnte ich dann den Zusammenhang zwischen Lorna und der Familie vage erahnen und wollte dann natürlich auch die ganze Geschichte erfahren. Die alte mürrische Dame des Hauses faszinierte mich irgendwie, und als sie schließlich begann ein wenig mehr über das Anwesen zu erzählen, wusste ich nicht so recht, ob ich sie bemitleiden oder verfluchen sollte, denn Lorna begann gleichzeitig eigene Erkundigungen anzustellen und erfuhr so auch mehr über die Familie, die einst ihre Ferien auf dem Anwesen verbrachte.Neben Lorna und der alten Dame beinhaltet das Buch zahlreiche weitere Charaktere, mit denen ich mich leider so gar nicht anfreunden konnte. Die Kinder wirkten allesamt schrecklich verstört und taten mir leid, der Vater war ständig auf Reisen und auch die Beziehung zwischen Lorna und ihrem Verlobten fand ich merkwürdig. Auf mich wirkten die Familienverhältnisse zu kühl, zu reserviert und es fehlte einfach ein bisschen das Warmherzige. Kurzum das, was mich persönlich bei solchen Büchern am meisten begeistern kann.Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und als leichte Sommerlektüre ist diese Geschichte wohl eher nicht geeignet. Ich mochte zwar die Beschreibungen des alten Hauses und der Umgebung, aber stellenweise war mir das dann auch wieder zu langatmig und die Perspektiv- und Zeitwechsel fand ich bei diesem Roman eher störend als hilfreich. So richtig fesseln konnte mich eher die Teile mit Amber und diese mochte ich dann auch wesentlich lieber.Mein Fazit:Mich konnte dieses Buch leider nicht ganz überzeugen. Ein teilweise emotionales Buch, welches mir aber oftmals etwas zu überspitzt und trostlos war. Alles in allem aber ein ganz netter Roman, bei dem jedoch die ganz großen Gefühle ausblieben. Kann man lesen, muss man aber nicht.

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  • Am Ende schließt sich der Kreis

    Black Rabbit Hall

    Siko71

    07. September 2017 um 08:13

    In den 1960er verbrachte die Familie Alton in der Zeit von Ostern bis zum Herbst in diesem Haus. Amber, Tobi, Kitty, Barney und die Eltern Hugo und Nancy Alton waren eine glückliche Familie. Bis Ostern 1968 das Schreckliche Unglück passierte und die Familie fast in den Abgrund riss. Amber hielt die Familie so gut zusammen wie es ging und kümmerte sich mit Herzblut um ihre Geschwister und ihren Vater.30 Jahre später: Lorna und Jon suchen nach eine Lokation für ihre Hochzeit. Deshalb fahren sie nach Cornwall und stoßen auf das herunter gekommene "Black Rabitt Hall". Als sie von der dort noch anwesenden Dame des Hauses Caroline Alton empfangen weren, regen sich in Lorna verschiedene Gefühle. Teils Grauen - teils Freude. Was hat das alles auf sich? Eine wirklich sehr schöne Geschichte über ein Familiengeheimniss, welches über Jahre gehütet wird und nur duch Zufall ans Licht kommt. Da dieser Roman über zwei Zeitebenen geschrieben ist, bekommt der Leser von Amber als Protagonistin alles genau erzählt, was sich in "Black Rabitt Hall" abgespielt hat. Für mich ein absolutes Lesevergnügen und daher 5 Sterne wert.  

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  • Kurzweilige Unterhaltung

    Black Rabbit Hall

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. August 2017 um 13:47

    Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen: Ende der 1960er- und der 1990er-Jahre. Ende der 90er ist Lorna mit ihrem Verlobten Jon in Cornwall auf der Suche nach einer Örtlichkeit, an der sie ihre Hochzeit feiern können. Obwohl sie schon den ganzen Tag unterwegs sind, haben sie einfach nichts Passendes gefunden. Vieles war überteuert und geschmacklos. Doch tief im Innern scheint Lorna ein ganz bestimmtes Haus zu suchen. Eines, an das sie vage Kindheitserinnerungen hat. In Pencraw Hall haben sie es schließlich gefunden. Pencraw Hall, besser bekannt als Black Rabbit Hall, ist ein uraltes Anwesen. Früher hat dort die Familie Alton ihre Sommer verbracht: Nancy und Hugo mit ihren vier Kindern Amber, Toby, Kitty und Barney. Es war eine glückliche Zeit, bis die Mutter der Kinder starb. Als Caroline Shawcross und ihr Sohn Lucian ins Haus kommen, scheint die schöne Zeit vorbei zu sein. Lorna reist vor der geplanten Hochzeit noch einmal allein zu dem Anwesen. Eigentlich sollte es nur um Förmlichkeiten gehen. Doch dann macht sie der alten Dame den Vorschlag, ihr bei einem Internetauftritt für das Haus zu helfen. Es soll für Hochzeiten vermarktet werden. Dafür bedarf es natürlich auch Hintergrundinformationen und so versucht Lorna, von Mrs. Alton Näheres über die frühere Famillie zu erfahren. Das klappt nicht so gut, wie sie erhoffte. Und so macht sich Lorna heimlich selbst auf den Weg durch das große Anwesen, um hinter dessen Geheimnis zu kommen. Ein Muss für Kate-Morton-Fans? Von der Geschichte her ja. Vom Schreibstil her dann doch noch nicht. Obwohl der nicht schlecht ist. Ab und an sind ein paar Längen drin, die mich nicht weiter störten, da ich nicht das ganze Buch über auf Hochspannung gehalten werden brauche. Ich mag es, wenn es mal ein paar Seiten ruhiger zugeht. Aber es gibt immer wieder Überraschendes, um am Ball zu bleiben. Ich habe mich jedenfalls mit dem Buch sehr gut unterhalten.

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  • Black Rabbit Hall

    Black Rabbit Hall

    tinstamp

    11. August 2017 um 14:44

    Bewertung: 3 1/2 SterneBlack Rabbit Hall war nun schon länger auf meiner Wunschliste und als es in unserer Bücherei im Sortiment auftauchte, habe ich mir das Buch natürlich sofort mit nach Hause genommen.Es ist ein Roman auf zwei Zeitebenen, der in den 1960-iger Jahre und in der Gegenwart spielt. Diese beiden Handlungsstränge wechseln sich im Laufe der Geschichte immer wieder ab. Der Mittelpunkt und rote Faden in beiden Zeitebenen ist und bleibt aber das titelgebende Anwesen "Black Rabbit Hall".Der Prolog spielt in Cornwall im Jahre 1969, wo wir Amber Alton kennenlernen. Sie verbringt den Sommer jedes Jahr mit ihren Eltern und Geschwistern auf dem Landsitz der Familie. Danach wechselt die Autorin in die zweite Zeitebene, die ungefähr dreißig Jahre später spielt.In diesem Handlungsstrang ist Lora die Hauptprotagonistin. Sie steht kurz vor ihrer Hochzeit und ist auf der Suche nach einer geeigneten Location. In "Black Rabbit Hall" scheint sie diese gefunden zu haben, obwohl das Anwesen teilweise schon sehr heruntergekommen und es fernab jeder Zivilisation liegt. Warum sie gerade dort heiraten will entzieht sich sowohl meiner Logik (wenn man nicht wüsste, dass es sich eben um das titelgebende Haus handelt) als auch der des Bräutigams. Doch Lorna bleibt stur und hat tief in ihrem Herzen das Gefühl mit dem Landsitz verbunden zu sein. Sie begibt sich auf Spurensuche....Zurück zu den 1960-ern. Der Handlungsstrang der Vergangenheit hat mir gut gefallen. Die Altons sind bis zu einem Unglück, das über die Familie hereinbricht, eine glückliche Familie. Doch ab diesen Zeitpunkt ist das Leben der Kinder nicht mehr wie zuvor. Hier wandelt sich auch die Grundstimmung. War sie zuvor heiter und unbeschwert, beginnt sich eine Düsternis auszubreiten, die einem beim Lesen die ganzen restlichen Seiten gefangen nimmt. Trotzdem fand ich die Handlung in der Vergangenheit lebendiger und spannender erzählt, als den Strang, der in der heutigen Zeit spielt. Dieser war für mich etwas zu konstruiert und aufgesetzt.Der Roman ist eher ruhig, obwohl hier Emotionen und Gefühle eine große Rolle spielen. Leider gibt es auch einige Längen. Aufgelockert werden diese durch überraschende Wendungen, die die Autorin eingebaut hat und die mich überraschen konnten. Der Verlauf der Geschichte ist nicht wirklich vorhersehbar, was ich absolut gelungen finde. Besonders bei Familiensagen kommt es doch sehr oft vor, dass das sogenannte Familiengeheimnis schon ab der Hälfte zu erraten ist. Zum Ende hin verbinden sich die beiden Handlungsstränge zu einem Ganzen und ergeben eine passende und runde Lösung.Mir hat die Geschichte zwar ganz gut gefallen, aber richtig fesseln konnte sie mich nicht. Einzig beim Vergangenheitsstrang konnte ich richtig mitfühlen....Schreibstil:Die Autorin schafft es sehr bildhafte Szenen zu zeichnen. Das Anwesen und die malerische Gegend werden sehr lebendig beschrieben. Ebenso weckt Eve Chase die Emotionen der Leser, denn die Gefühlswelt der Figuren wird teilweise sehr tiefgehend beschrieben. Obwohl es auch zu einigen Längen kommt, ist der Schreibstil der Autorin sehr lebendig und lässt sich sehr gut lesen.Die Geschichte der Altons wird aus Ambers Sicht in der Ich-Perspektive erzählt, während der Gegenwartstrang in der dritten Person geschildert wird. Die beiden Zeitebenen lassen sich auch optisch gut auseinanderhalten, da verschiedene Schriftarten dafür gewählt wurden und außerdem die Jahreszahl über den Kapitelanfängen steht.Fazit:Eine nette Familiensaga, bei der mir der Vergangenheitsstrang gut gefallen hat, mich aber die Handlung in der Gegenwart nicht ganz überzeugen konnte. Überraschende Wendungen ließen mich über manche Längen hinwegsehen. Für einen Debütroman finde ich diesen Familienroman allerdings gelungen.

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  • Hier war ich sehr auf das Cover gespannt

    Black Rabbit Hall

    Kerstin_Lohde

    06. August 2017 um 22:03

    Bei diesem Roman war ich sehr gespannt, da die Leseprobe interessant klang. Als ich das Buch erhalten habe, war ich überrascht wie gut es gestaltet ist. Und nachdem ich mit dem Lesen begonnen hatte, konnte ich mich kaum mehr davon losreissen. Denn es wurde von Seite zu Seite immer spannender.Wer spannende Familiengeschichten mag, kommt hier voll auf seine Kosten.

  • Wunderschön!

    Black Rabbit Hall

    Micha1985

    28. June 2017 um 00:03

    Inhalt:  Lorna und ihr Verlobter sind auf der Suche nach der perfekten Lokation ihrer Hochzeit quer durch Cornwall. Als letzte Station haben sie sich "Black Rabbit Hall" ausgesucht, welches sofort eine Anziehung auf Amber hat.. Fazit: Ein wunderschönes Buch, auch wenn es mit viel Tragik bzw. Tragödien gespickt ist. Es spielt auf zwei Zeitebenen. Einmal in den 60er Jahren und einmal heute. Es werden zwei verschiedene Familiengeschichten erzählt. Zum einen die von Amber zum anderen die von Lorna. Ich habe es regelrecht verschlungen. Es war von Anfang bis Ende immer spannend und hat mich sehr in seinen Bann gezogen. Selbst als ich am Ende angekommen bin, hat es mich nicht losgelassen. Ich konnte so sehr mit den Protagonisten mitfühlen und war so bewegt von den Ereignissen. Am liebsten hätte ich immer weitergelesen. Es hat auf jedenfall die 5 Sterne verdient. Ich kann es jedem nur ans Herz leg

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  • Black Rabbit Hall

    Black Rabbit Hall

    nasa

    05. May 2017 um 17:06

    Black Rabbit Hall erzählt eine Familiengeschichte in zwei Zeitebenen. Für mich ist es noch schwer diese Geschichte zu beurteilen. Zum Teil liegt es daran das ich die Geschichte n manchen Stellen zu langatmig fand und zum anderen tue ich mich mit der ein und anderen Protagonistin schwer.1968 Amber Alton verbringt wie immer die Sommerferien mit ihrer Familie auf Black Rabbit Hall. Dies ist der Familiensitz der Altons und dort verläuft das Leben anders. Amber und ihre 3 Geschwister verbringen dort immer unbeschwerte Tage. Doch dann kommt es zu einer Tragödie die das ganze Leben, vor allem der 4 Alton Kinder durcheinander bringt.Über 30 Jahre später ist Lorna mit ihrem Verlobten Jon auf der suche nach einer perfekten Hochzeitslocation. Dabei stoßen sie auf Black Rabbit Hall. Das Anwesen ist ziemlich herunter gekommen, aber irgendwas zieht Lorna an diesem Haus an. Nach und nach kommt eine geheime Familiengeschichte zutage die nicht nur ein Leben verändert.Der Schreibstil ist flüssig, leicht und auch durch die verschiedenen Zeitebenen ansprechend. Dadurch das immer wieder zwischen den Zeiten gewechselt wird ist das Buch ansprechend und auch interessante. Dadurch kommt auch eine gewisse Spannung auf. Mir persönlich hat die Geschichte der Vergangenheit besser gefallen, sie war authentisch dargestellt und hatte mehr Lebendigkeit. Das kann auch daran liegen das mir Amber von der ersten Seite an sehr sympathisch war und ich mit ihr fühlen konnte. Lorna war mir zu gestellt, unsympathisch und ihr ganzes gehabe war zu gestellt. Im Verlauf des Buches wurde es dann aber besser, auch wenn ich bis zum Schluss wenig mit Lorna anfangen konnte.An manchen Stellen war mir die Handlung zu Gummiartig. Man hatte das Gefühl das man unbedingt eine gewisse Seitenzahl erreichen wollte/musste und so wurde die Handlung künstlich in die Länge gezogen. Was mich manchmal sehr gestört hat und mir das weiterlesen erschwerte. Alles in allem ist dies aber ein solider Roman der einem schöne Lesestunden ermöglicht. Er hat von allem etwas was man von diesem Genre erwartet: Liebe, Hass, Intrigen, Trauer und Zuversicht und das unter einer tollen Kulisse, die zum träumen einlädt. 

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  • Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert.

    Black Rabbit Hall

    vicky_1990

    28. April 2017 um 16:36

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist gut auf den Inhalt abgestimmt und passt super zum Titel. Diese Kombination weckte sofort mein Interesse an dem Roman.Das Buch ist in einen Prolog, fünfunddreißig Kapitel und einen Epilog unterteilt. Der Prolog beginnt im Jahr 1969 in Cornwall. Weiter geht es dann dreizehn Jahre später mit Lorna, diese Kapitel wechseln dann mit jenen ab dem Jahr 1968 mit Amber ab. Ich finde diesen Wechsel zwischen den Zeiten interessant und gut gestaltet - mir gefallen Bücher welche in verschiedenen Zeiten spielen zugegeben allgemein gut, also ist das vermutlich nicht so schwer.Der Handlungsstrang mit Amber hat mich von der ersten Minute an bezaubert. Gebannt habe ich die Seiten gelesen und mich von Eve Chase in eine andere Zeit entführen lassen.Mit Lorna habe ich mich am Anfang leider nicht anfreunden können, es hat einige Kapitel benötigt bis ich mich auch in der Gegenwart einfinden (und vor allem mit der Figur Lorna anfreunden) konnte. Ich muss gestehen dass sie mir zu Beginn des Romans unsympathisch war und eher anstrengend gewirkt hatte, das hat sich erst später leicht gebessert. Wegen dieser Mühsamkeit ziehe ich einen Stern ab. Allerdings muss ich sagen dass mir, mit steigender Seitenzahl, auch dieser Handlungsstrang besser gefallen hat - aber es hat halt seine Zeit gedauert was ich als ungünstig erachte.Teilweise hatte ich in der Gegenwart Probleme mit den Schwester, die Namen Lorna und Louise waren mir da zu ähnlich gewählt weswegen noch ein Stern bei der Bewertung weichen muss. Außerdem war mir die Handlung, speziell in der Gegenwart, zu langatmig, so richtig fesseln konnte mich die Geschichte in dieser Zeit nicht, hier gibt es definitiv andere Bücher des Genres welche besser sind. Wenn ich dieses hier mit ähnlichen vergleiche muss ich leider noch einen Stern abziehen da es nicht mithalten kann.Ich denke das Buch hat auch einen Logikfehler. Meinen Berechnungen nach müsste der Handlungsstrang um Lorna im Jahr 1980/1985 oder so spielen. Demnach kann sie meiner Meinung nach nicht die technischen Errungenschaften des 21. Jahrhunderts genossen haben (wie z.B. mit einem Handy zu telefonieren). Aber okay, dass soll mal nicht so schlimm sein und ich berücksichtige dies nicht in der Bewertung obwohl sich vielleicht andere mehr daran stören werden.Der Epilog ist allerdings nochmal sehr interessant und ein guter Abschluss - er lässt mich emotional gesehen doch etwas aufgewühlt zurück. Obwohl sich alles aufgeklärt hat bin ich dennoch in der Geschichte (der Vergangenheit) gefangen. Es dauert nun bestimmt einige Zeit bis ich die Figuren um Amber vollends loslassen kann.Abschließen möchte ich mit einem Zitat aus dem Roman, welches mir sehr gut gefallen hat: >>Wenn man den Anfang seiner Geschichte nicht kennt, kann man die Mitte nicht verstehen und schon gar nicht das Ende.<<

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  • Perfekt für zwischendurch

    Black Rabbit Hall

    MsChili

    26. April 2017 um 21:23

    „Black Rabbit Hall“ von Eve Chase handelt von der Familie Alton, die jeden Sommer auf Black Rabbit Hall verbringt. Bis zu jenem Sommer im Jahr 1968, der alles verändert. Viele Jahre später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach dem perfekten Ort für ihre Hochzeit durch Cornwall und stoßen auf ein wunderschönes Haus, welches eine magische, anziehende Wirkung für Lorna hat. Warum zieht es sie so sehr zu diesem Ort?   Von diesem Buch hat man schon so viel Gutes gehört und ich musste es auch lesen. Ich liebe Geschichten, in denen eine Verbindung zwischen der Vergangenheit und Gegenwart besteht. Die sich vermischen und den Leser tief in die Familiengeschichten eintauchen lassen. Und auch in diesem Buch gibt es einen Wechsel zwischen Lorna und Amber, Vergangenheit und Gegenwart. Mich hat der Einstieg ins Buch direkt gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, was denn nur passiert ist. Die Seiten flogen nur so dahin, denn die Autorin hat einen tollen, ausdrucksvollen Sprachstil, der von Beginn an die Geschichte lebendig macht. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und mir hat es Spaß gemacht, tiefer in Lorna’s und Amber’s Geschichten einzutauchen, ihre Leben kennen zu lernen und auch natürlich die beiden Charaktere. Zeitgleich gibt es immer wieder Zeitsprünge in der Geschichte, kurze Einblicke in die Vergangenheit, die nach und nach alle offenen Fragen klären. Der Zusammenhang und Lorna’s Erinnerungsfetzen machen es spannend und mir wurde nie langweilig.   Von mir gibt es eine Leseempfehlung. Eine kurzweilige Geschichte, die mich von Anfang an in ihren Bann gezogen hat.

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  • Der letzte Sommer der Kindheit

    Black Rabbit Hall

    heidi_59

    Black Rabbit Hall Eve Chase     -= Inhaltsangabe =-Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät.-= Leseeindrücke =-Amber und ihre Geschwister verleben wie jedes Jahr , zusammen mit ihren Eltern ,ihren  glücklichen Sommer in  “Black Rabbit Hall” , einem  wunderschönem alten Herrenhaus ,  an der Küste von  Cornwall. Alles ist perfekt, bis zu jenem schicksalhaften Tag , mit dem fürchterlichen Gewitter , Barneys Versteckspiel und dem Ausritt , von dem nur das Pferd zurückkehrte . Eine Tragödie mit unübersichtlichen Ausmaß und Auswirkungen , hält seinen Einzug in das Familienleben der Alton , das nun von jedem Mitglied, insbesondere aber von Amber extreme Belastung abverlangt. Wir begleiten die Familie Alton durch den schicksalhaften Sommer 1968 , der sich auf ihr ganzes weiteres Leben auswirkt. Die tragisch schöne Geschichte von Amber und ihren Geschwistern , die von Liebe und Glück , Verlust und  Trauer , sowie  Angst , Wut und Neuanfang erzählt . Fast 30 Jahre später suchen Lorna und ihr Verlobter Jon , eine Location für ihre Hochzeitsfeier. Auf ihrer Suche danach kommen sie auch zu der alten Villa,  "Pencraw Hall" . Lorna fühlt sich wie magisch zu der schon fast baufälligen Villa hingezogen , an die sie noch schemenhaft zu erinnern glaubt . Auf einigen alten Fotos , steht sie mit ihrer vor kurzem verstorbenen Mutter vor den Toren des ehemaligen stattlichen Herrenhaus . Jon sieht und spürt nicht den Zauber des Haus . Er kann Lorna nicht verstehen , die sich weigert eine andere Location zu wählen . Es kommt zum Streit und Lorna bleibt auf Einladung der Besitzerin,  die alte Mrs.Alton, ein paar Tage in “Black Rabbit Hall” , um sich von der Eignung der Villa , für ihre Hochzeitsfeier zu überzeugen.In den nächsten Tagen, taucht Lorna immer tiefer in die Vergangenheit des alten Herrenhaus und seiner Bewohner ein . Nach und nach offenbart sich ihr die alte Seele der Villa , die über eine Jahrzehntelange Geschichte der Familie Alton, mit ihren schönsten, aber auch schwersten Stunden zu erzählen weiß. Ein gut gehütetes Familiengeheimnis der Familie , führt Lorna sogar auf die Spuren ihrer eigenen Vergangenheit. -= Fazit =- Die Autorin Eve Chase hat mit dem Roman “Black Rabbit Hall” eine Familiengeschichte mit all den Facetten , eines Jahrzehntelangen Leben erzählt . Mit viel Feingefühl und Einfühlungsvermögen beschreibt sie das Geschehen rund um die eindrucksvoll gezeichneten Protagonisten Amber und Lorna , die ganz schnell mein Herz erobert haben . Ein Schreibstil , der mich von der ersten Seite an in den Zauber der Geschichte , die im spannenden Perspektiven Wechsel geschrieben wurde,  hineingezogen hat . Eve Chase erzählt sehr lebendig und detailreich . Sie haucht so auf eine fast magische Art und Weise, ihren Worten Leben ein und lässt den Leser so ganz bewusst in ihre Geschichte ein und abtauchen . Eine tragisch schöne Geschichte, die mich emotional sehr  berührt und auf 416 Seiten bestens unterhalten hat . Sehr gerne vergebe ich für diesen tollen Roman eine absolute Leseempfehlung für alle , die gerne in gut gehütete Familiengeheimnisse abtauchen  5 Sterne ☆☆☆☆☆@heidi_59BuchdetailsErscheinungsdatum Erstausgabe : 29.02.2016Aktuelle Ausgabe : 29.02.2016Verlag : BlanvaletISBN: 9783764505608Fester Einband 416 SeitenSprache: DeutschMeinen herzlichen Dank an den Blanvalet Verlag für das tolle Rezensionsexemplar ! 

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    • 5
  • Ein romantisch melancholisches Abenteuer

    Black Rabbit Hall

    kassandra1010

    01. April 2017 um 21:31

    Lorna ist auf der Suche nach einer passenden Hochzeitskulisse und landet auf Umwegen in Black Rabbit Hall und ist verzaubert. Jon, ihr Zukünftiger sieht das ganz und gar anders. An dem Anwesen ist so einiges merkwürdig und heruntergekommen ist es auch.Während Jon zurück nach London fährt, begibt sich Lorna auf Spurensuche und muss immer mehr feststellen, dass in ihr Erinnerungen wachgerüttelt werden, die sie lange verborgen hatte.Gleichzeitig erfahren wir aus der Vergangenheit von Black Rabbit Hall, den ursprünglichen Besitzern, deren Leid und deren unbändige Suche nach der Liebe, die nach dem Unfalltod der Mutter verloren ging.Ein romantisch melancholisches Abenteuer über ein fast schon magisches Anwesen, eine herrschsüchtige Besitzerin, einer jungen Frau auf der Suche zu sich selbst und ein besonders, wenn auch rührendes Happy End!

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  • Ein Geheimnis, eine Verbundenheit, eine Familie!

    Black Rabbit Hall

    Lesen_im_Mondregen

    12. March 2017 um 18:05

    Das Cover finde ich sehr gelungen. Man kann sich dadurch Pencraw Hall/Black Rabbit Hall mit seinen Weiten sehr gut vorstellen.Ich kann nicht einmal alle Gefühle beschreiben, die mich während des Lesens übermannt haben.Liebe, Familie, Wut, Trauer, Verbundenheit; um nur einige davon zu nennen.Das Buch spielt in zwei Zeitebenen (Vergangenheit und Gegenwart), was es anfangs ein wenig schwierig macht zu folgen. Doch schon nach wenigen Kapiteln, als wäre es selbstverständlich hin und her zu switchen, ist mal voll drin. Das diese Kapitel jeweils mit einem Buchstaben gekennzeichnet waren, fand ich sehr Hilfreich. So wusste man sofort, wo man sich befindet.Bis jetzt habe ich nur zwei Bücher gelesen, in denen es genauso war und ich bin, wie schon bei den anderen, überwältigt.Der Schreibstil gefällt mir total, die Charaktere sind sehr gut beschrieben, sodass ich mich in jeden einzelnen sehr gut hineinversetzen konnte und genau deshalb konnte ich nur sehr schwer aufhören. Es hat mich vollkommen in den Bann gezogen, mich mitleben lassen. Das ganze Buch über blieb die Spannung bestehen, die die Autorin von Anfang an aufgebaut hat. Ich musste mich wirklich zusammenreißen, um nicht mittendrin ein Blick auf das Ende zu werfen, so neugierig war ich.Es ist eigentlich eine sehr traurige Geschichte, die man nach und nach erst richtig versteht. Schicksalsschläge, die mich sehr berührt haben und dadurch meine Emotionen miteinfließen haben lassen. So habe ich alles noch intensiver erlebt. Das eine Familie so viel erleben und aushalten kann, nicht daran zerbrochen ist, ist mir ein Rätsel.Man stellt sich so viele Fragen. Warum passiert einem so viel Schlechtes? Warum ist Caroline so ein verdammtes Biest? Warum hilft den Kindern keiner? Der Vater bringt das Böse ins Haus, meint es aber nur gut, doch verschließt die Augen vor dem Offensichtlichen.Ich habe nicht nur einmal den Kopf geschüttelt oder war wütend, Tränen sind geflossen und ich musste oftmals einen Augenblick innehalten, um mich wieder zu sammeln. Es waren so viele unterwartete Dinge dabei, auf die ich nie gekommen wäre. Es fügt sich alles zusammen und am Ende hatte ich ein Lächeln auf den Lippen!Fazit: Eine wundervolle, spannende und sehr emotionale Geschichte, die ich so nicht erwartet hätte und mich sehr begeistert hat.

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  • Auf Black Rabbit Hall überschneiden sich die Gegenwart und die Vergangenheit

    Black Rabbit Hall

    sollhaben

    12. March 2017 um 15:15

    Lorna sucht den perfekten Ort für ihre Hochzeit. Mit ihrem zukünftigen Mann Jon fährt sie nach Cornwall. Es zieht sie dort regelrecht hin. Wahrscheinlich weil ihre kürzlich verstorbene Mutter englische Herrenhäuser liebte und sie als Kind solche öfter besucht hat. Besonders bei Black Rabbit Hall schlägt ihr Herz höher, obwohl es augenscheinlich herunter gekommen und fast unbewohnbar ist. Auf diesem Anwesen hört sie die Stimmen der Vergangenheit. Die Kinder, die dort spielten und wundervolle Sommer verbrachten, bis das Schicksal sie auf grausamste Art und Weise einholt. Die Familie Alton und Black Rabbit Hall sind miteinander verbunden und Lorna deckt bei ihrem Besuch streng gehütete Geheimnisse auf.Wie hat es mir gefallen?Vielen Dank an Jellybooks, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Lange bin ich um dieses Buch schon herum geschlichen. Der Klappentext hat mich sofort interessiert, aber irgendwie ist es nicht in mein Regal gewandert. Daher habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und es nicht bereut, die Geschichte endlich gelesen zu haben.Besonders gefallen haben mir die zwei Erzählstränge. Einmal angesiedelt End der 60iger Jahre und der zweite knapp 35 Jahre später. In der Vergangenheit erzählt Amber, die älteste Tochter des Hauses. Sie verlebt mir ihrem Zwillingsbruder Toby, ihren  zwei jüngeren Geschwistern auf Black Rabbit Hall ihre Ferien. Ihre Mutter, eine geborene Amerikanerin bringt Schwung in die edlen englischen Gutshäuser. Ihre Eltern geben ihr das Bild einer liebevollen Ehe. Sie lieben einander von ganzem Herzen und das wird auch bei den Beschreibungen ganz klar und deutlich. Lorna, die im Mittelpunkt der späteren Geschichte steht, kann kaum erklären, warum sie sich so von diesem Haus angezogen fühlt. Sie spürt einfach, dass dieses Stück Land einfach der passende Ort ist, um Jon zu heiraten. Ihre Besuche dort wühlen versteckte Geheimnisse und lang vergessene Geschichten auf.Erst spät erfährt der Leser, wie diese zwei Handlungsstränge miteinander verbunden sind. Bis zu dem Zeitpunkt gibt es ein paar Seiten, die sich ein wenig ziehen, aber das Ende tröstet einen darüber hinweg. Ein Ende, das für mich sehr emotional war und mich einige Tränen gekostet hat.

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  • Schwer zu bewerten

    Black Rabbit Hall

    Jisbon

    06. March 2017 um 02:52

    Es fällt mir schwer, "Black Rabbit Hall" zu bewerten. Es gab viel, das mich bei der Lektüre ein bisschen genervt hat, andererseits aber auch einiges, das ich mochte.Auf der einen Seite war die Geschichte gut aufgebaut. Ich mochte die Parallelen von Vergangenheit und Gegenwart und wie man nach und nach mehr über die Ereignisse nach dem Tod von Ambers Mutter erfahren hat, vor allem, nachdem Lorna einiges herausfand, das auf dramatische Geschehnisse hindeutete. Der Spannungsbogen war definitiv da und auch die Beschreibungen des ganz 'normalen' Lebens der Familie waren interessant. Die Charaktere waren ebenfalls gut ausgearbeitet; alle waren sehr unterschiedlich, hatten ihre Stärken und Schwächen und in der Kombination ergaben sich viele verschiedene Dynamiken, durch die die Handlung belebt wurde. Mir hat gefallen, wie beide Handlungsstränge zusammen gelaufen sind und das Ende war wirklich wunderschön.Auf der anderen Seite hat die Handlung sich für mich stellenweise in die Länge gezogen und ich hatte das Gefühl, dass einiges hätte gekürzt werden können, ganz zu schweigen davon, dass fast alle Wendungen für mich vorhersehbar zu sein schienen (obwohl die falschen Fährten recht gelungen waren). Es war wie gesagt Spannung da, doch irgendwann konnten mich leider auch die Tragödien nicht mehr wirklich bewegen. Die Charaktere waren zwar gut ausgearbeitet, aber auch wenn einige von ihnen mir oft sympathisch waren, gab es keinen, zu dem ich bis kurz vor Schluss eine richtige Verbindung aufbauen konnte und viele habe ich sogar aktiv verabscheut, was aber wohl so beabsichtigt war."Black Rabbit Hall" ist definitiv kein schlechtes Buch. Es ist ein mehr als solider Familienroman, der genug Drama, Geheimnisse, Verwirrungen und auch schöne Momente bietet, um es zu einer angenehmen, wenn nicht sogar unterhaltsamen Lektüre zu machen. Leider hat die Geschichte mich aber nicht wirklich begeistert, weshalb ich letztendlich drei Sterne vergeben habe - den guten Durchschnitt._________________Herzlichen Dank an den Verlag und Jellybooks.de, die das Buch im Rahmen einer Testleseraktion zur Verfügung gestellt haben.

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    • 3
  • Hochzeitshaus

    Black Rabbit Hall

    walli007

    02. March 2017 um 11:23

    Lorna und Jon wollen heiraten. Die Hochzeit soll an einem ganz besonderen Ort stattfinden und als diesen hat Lorna Percraw Hall ausgesucht. Ein altes Herrenhaus, das einen heruntergekommenen Charme ausstrahlt und das von seiner Verwalterin als Hochzeitlocation mit neuem Leben erfüllt werden soll. Sogleich fühlt sich Lorna wie zu hause während ihr Verlobter eher die Mängel sieht, die das abgelegene Haus bietet. Doch Lorna ist neugierig und auch berührt von der tragischen Geschichte der Familie Alton, die das Haus vor Jahrzehnten bewohnte.  Zum einen wird im Buch von Lorna erzählt, einer Lehrerin, die eigentlich mit beiden Beinen fest im Leben steht und doch unsicher ist. Lorna ist auf der Suche und diese Suche scheint sie beinahe zufällig nach Pencraw Hall auch Black Rabbit Hall genannt geführt zu haben. Ihr Kontakt mit der jetzigen Mrs. Alton gestaltet sich dabei schwierig, denn die ältere Dame wirkt sehr verbittert und eines sperrigen Charakters. Zum anderen handelt die Geschichte von der Familie Alton, die in den 1960ern die Sommer regelmäßig auf Black Rabbit Hall verbrachte, glückliche Tage, die wie aus der Zeit gefallen waren. Bis zu jenem Jahr 1968, in dem das Unglück seinen Lauf nahm. Ein tragischer Unfall stellt den Zusammenhalt in der Familie vor eine harte Zerreißprobe, an der die Familie zu zerbrechen droht. Betrachtet man diesen Roman nach der Lektüre hat man eine schöne stimmige und spannende Familiengeschichte. Zu Beginn jedoch entsteht zunächst der Eindruck, das Ganze könnte etwas sehr konstruiert worden sein, der Zufall etwas sehr weit hergeholt. Es lohnt sich aber durchzuhalten bis man einige Hintergründe klar werden und einige Geheimnisse gelüftet sind. Wenn sich langsam alles zusammenfügt wird auch langsam klar, welch mutige und kluge Frau Lorna mit Hilfe ihrer Familie und ihres Verlobten geworden ist. Die Strömungen in der Familie Alton, die diese auseinander getrieben haben, werden verständlich und damit gewinnt das Buch eine Abrundung, die die anfänglichen leichten Längen vergessen lässt. 3,5 Sterne

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