Eve Edwards Die Herzentflammte

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Inhaltsangabe zu „Die Herzentflammte“ von Eve Edwards

Liebe überwindet jeden Zweifel England, 1584. Als Hofdame der Königin trifft Lady Jane Rievaulx auf Master James Lacey. Obwohl Jane bereits einem anderen Mann versprochen ist, ist James der Mann, den sie wirklich liebt. Und obwohl die Liebe gegenseitig ist, weist James Jane schweren Herzens ab, da er sich auf eine gefährliche Reise ins unbekannte Amerika begeben muss. Lady Jane muss sich allein aller Intrigen erwehren, denen sie am Hof ausgesetzt ist. Wird James rechtzeitig zurück sein, um sie zu retten? Detailreicher historischer Roman mit lebendigen Charakterisierungen bis in die Nebenrollen.

Eine unglaublich schöne, mitreißende Liebesgeschichte!

— Mia98
Mia98

Ein guter Nachfolgeroman, der mit seiner Herzlichkeit hervorsticht.

— SAJA11
SAJA11

Schön und berührend!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Leider nicht so gut wie der Vorgänger-Band. Schade!

— Kristin84
Kristin84

Wunderschöne Liebesgeschichte!

— PrinzessinAurora
PrinzessinAurora

Gibt es den dritten Teil auch auf Deutsch ? Oder wird er wenigstens veröffentlicht ?

— -laura-
-laura-

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  • Rezension zu "Die Herzentflammte"

    Die Herzentflammte
    be-brave-read-books

    be-brave-read-books

    29. March 2014 um 10:54

    Ja, schon wieder ein Liebesroman und ja, er spielt wieder in England! Das war auch der Grund für diesen Kauf, ich liebe England und die englische Geschichte. Die Geschichte handelt von Jane, einer 18 jährigen Adligen, die von ihrer Familie verstoßen und bedroht wird. Sie heiratet einen herzensguten, uralten Marquise, der sie vor ihrer Familie beschützt, doch nach seinem Tod wird sie nicht nur von ihrem Vater und ihrem Bruder belästigt. Auch ihre Stiefsöhne machen ihr das Leben zur Hölle. Einzig und allein ihre Freundin Milly steht ihr stets bei! Milly hat ihren eigenen Schneider-Laden in London und trägt ihr Herz am rechten Fleck. Sie ist klein, hat rote Haare und ist ein wahrer Wirbelwind. Milly sagt stets was sie denkt und ist so fröhlich, dass man sie einfach direkt sympathisch finden muss. Auch Jane ist sehr hilfsbereit und vor allem unglaublich stark und schlagfertig. Ihr Mann hat dafür gesorgt, dass sie als Hofdame der Königin anfängt und dort sieht sie auch James Lacey wieder. Wie das so ist in solchen Romanen: Ein ewiges drunter und drüber! Erst zicken sie sich an, dann sind sie ein Herz und eine Seele und schließlich muss er weg, nachdem sie sich noch einmal gestritten haben. Obwohl Jane eine sehr starke Frau ist, kann sie sich nun nicht mehr vor ihrem Vater, ihrem Bruder und ihren Stiefsöhnen alleine behaupten und gerät in eine missliche Lage. Kann Milly ihr helfen? Wird James rechtzeitig zurückkommen? Der Schreibstil und die Charaktere haben mir äußerst gut gefallen. Vor allem Milly und ihre beiden Verehrer Diego und Christopher fand ich sehr unterhaltsam. James ist natürlich, wie soll es anders sein, ein echt toller Romanheld mit kleinen Schwächen. Er erinnert mich ein wenig an Brigan aus „Die Flammende“ (obwohl er nicht ganz mit Brigan mithalten kann), denn er hat ebenfalls Selbstzweifel und viele schreckliche Dinge miterleben müssen. Ich fand „Die Herzentflammte“ unterhaltsam, allerdings habe ich nicht viel „Neues“ gelesen. Der ganze Roman ähnelt anderen historischen Romanen, die ich gelesen habe, war aber noch weitaus vorhersehbarer. Ungewöhnlich fand ich auch die Wortwahl an vielen Stellen, schließlich spielt der Roman eigentlich im 16. Jahrhundert! Ich habe mich einfach nicht so in dieser Welt verlieren können, fand das Buch jetzt aber auch nicht schlecht. Insgesamt war es eine nette Geschichte mit tollen Charakteren, aber wenn Ihr die Wahl habt zwischen „Die Herzentflammte“ und „Die Flammende“ nehmt auf jeden Fall letzteres! 3,5/5 Punkten gibt es dennoch für „Die Herzentflammte“.

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  • Das Buch

    Die Herzentflammte
    divergent

    divergent

    18. March 2013 um 19:25

    Das Buch hat hier und da ein paar Längen.

  • Rezension zu "Die Herzentflammte" von Eve Edwards

    Die Herzentflammte
    Kittyzer

    Kittyzer

    22. August 2012 um 17:08

    „Knie vor unserem Vater nieder, Janie“, murmelte Henry, packte sie am Arm und schob sie mit fester Hand auf ihren Vater zu. Jane spürte, dass unter diesen Umständen jeder Widerspruch zwecklos war. Wie betäubt sank sie auf die Knie. Henry legte seine Hand auf ihren Kopf, schwer und autoritär. Nun hatte er sie da, wo er sie schon immer haben wollte. „Ich gebe dir meinen Segen, Kind. Möge sich diese Verbindung für England und auch Frankreich als glücklich erweisen.“ In ihrem Inneren, wo niemand es sehen konnte, weinte Jane heiße Tränen. -- INHALT: England 1584. Als Lady Jane Rievaulx als Hofdame der Königin in den Palast in Richmond kommt, trifft sie auf ein einen Neuankömmling am Hofe – Master James Lacey. Obwohl James' Bruder Lady Jane noch vor kurzer Zeit die Ehe versprochen hatte, ist James der Mann, den sie wirklich liebt. Und auch er kann seine Zuneigung zu ihr nicht verbergen. Aber er macht sich auf in das unbekannte Amerika, eine gefährliche Reise, bei der er schrecklichen Erlebnissen aus der Vergangenheit entfliehen will. Als Lady Jane von ihrer missgünstigen Familie zu einer Ehe mit einem französischen Adligen gezwungen wird, kann ihr nur einer helfen. Wird James zu seiner geliebten Jane zurückkehren, bevor es zu spät ist? BUCHAUFMACHUNG: Auch den 2. Teil der Reihe ziert wieder die Halbansicht einer jungen Frau, was ein wenig an die Trilogie von Kristin Cashore erinnert. Das Motiv des 1. Bandes gefiel mir hier aber besser, irgendwie sagten mir die Farben dort mehr zu. Außerdem stört es, dass sich aus dem Zopf des Mädchens eine Strähne gelöst hat. Dennoch passt die Gestaltung zur Art des Buches und zeigt den historischen Anteil durch das Gewand des Models. MEINE MEINUNG: „Die Herzentflammte“ ist der Nachfolger des Buches von Eve Edwards, das mich Anfang des Jahres sehr begeistern konnte. Dass ich mir Teil 2 da nicht entgehen lassen konnte, ist klar. Auch dieser ist wieder romantisch-niedlich und mit schönen historischen Fakten gespickt, konnte mich aber nicht ganz genau so mitreißen. Der Schreibstil ist dem 15. Jahrhundert angepasst, aber nie schwer zu lesen, da sich die Autorin auf eine flüssige Erzählung versteht. Ihre Geschichte erzählt sie aus der personalen Perspektive vierer Personen: Janes, James, Milly und Diego, wobei sich ihre Art zu berichten aber nie groß verändert. Emotionen werden groß geschrieben, aber man bemerkt auch die Recherche, da sie viele Fakten besonders in Sachen Stil und Leben am Hofe einbringt. Die Art zu schreiben gefällt mir sehr, was verwunderlich ist, da mir ihr jüngstes Werk unter einem Pseudonym [„Finding Sky“] so gar nicht zusagen konnte. Jane unterscheidet sich als Protagonistin sehr von Ellie. Sie ist weniger ein Wirbelwind als eine kühle Adlige, die nur in sehr emotionalen Momenten die Maske der hochnäsigen Schönheit fallen lässt. In der Vergangenheit verletzt und von ihrem Bruder und ihrem Vater immer wieder gedemütigt hat sie eine Mauer errichtet. Dennoch ist sie sehr sympathisch und menschlich, denn ihr wirklicher Charakter ist viel gütiger als viele glauben. James musste einige Monate zuvor ein schreckliches Massaker ansehen und hält sich seither selbst für einen Feigling und schrecklichen Menschen, weswegen er sich für sie auch nach dem Eingeständnis seiner Gefühle nicht als gut genug empfindet. Er hat zwar nicht ein solches Feuer wie sein Bruder, ist aber sehr liebenswert und auch in seinen Ängsten gut zu verstehen. Neben den beiden gibt es noch ein weiteres Paar: Janes beste Freundin Milly und James' Diener Diego, die von früher eine enge Freundschaft verband und nun Liebe. Den beiden werden durch ihre Verschiedenheit – er ist ein Ausländer – viele Steine in den Weg gelegt, doch diese meistern sie mit Charme und Liebenswürdigkeit. Janes Vater erschien mir ein wenig zu böse, wogegen sich Raleigh, ein Widersacher aus dem letzten Teil, als durchaus sympathischer als gedacht entpuppte und so nicht nur eindimensional wirkte. Wie schon aus dem Klappentext hervorgeht besteht der größte Teil der Geschichte aus dem Zusammenfinden von James und Jane, daher ist das Ende von Anfang an klar. Anders als sonst kennen sich die beiden jedoch schon von früher und müssen nur alte Vorurteile und seine Ängste beiseite räumen. Dennoch entwickelt sich die Liebe relativ langsam und sehr glaubwürdig. Dagegen geht es bei Diego und Milly ein wenig schnell, denn im einen Moment scheint sie noch unschlüssig und im nächsten wollen sie heiraten – das ist etwas kurz geraten. Dennoch sind auch die beiden sehr niedlich und besonders Diego ist ein echter Charmeur. Eve Edwards versteht es, den Spannungsbogen durch Überraschungen und Verwicklungen immer oben zu halten und den Leser so bei Laune. Da gibt es die Stiefsöhne von Jane, die ihr das Erbe streitig machen wollen und auch vor den größten Grausamkeiten nicht zurückschrecken, die Gefährlichkeit von James' Reise oder die Anfeindungen gegen Diego und die Vorurteile gegen ihn. Zwar ist vieles sehr vorhersehbar, dennoch fesseln die einzelnen Stränge. Am Ende jedoch wird vieles etwas zu schnell gelöst – nicht nur, dass James' Fahrt arg kurz abgehandelt wird, auch die Probleme, die es aus der Welt zu schaffen gibt, lösen sich innerhalb weniger Seiten durch ebenso recht wenig Zutun in Luft auf. Dennoch ist der Schluss zuckrig-niedlich und damit zufriedenstellend. Eben ein unterhaltsamer Jugendroman mit hohem Spaßfaktor. FAZIT: „Die Herzentflammte“ gefiel mir vielleicht nicht ganz so wie der Vorgänger, dennoch hat auch dieses Buch der Autorin mich wieder wunderbar mitreißen und mitfühlen lassen können. Wer Liebesromane für Jugendliche mit netten historischen Fakten mag, dürfte hier sehr gut beraten sein. 4 Punkte!

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  • Rezension zu "Die Herzentflammte" von Eve Edwards

    Die Herzentflammte
    Amarylie

    Amarylie

    10. April 2012 um 13:18

    Hoffnung auf das Wiedersehen und der großen Liebe Inhalt: Liebe überwindet jeden Zweifel England, 1584. Als Hofdame der Königin trifft Lady Jane Rievaulx auf Master James Lacey. Obwohl Jane bereits einem anderen Mann versprochen ist, ist James der Mann, den sie wirklich liebt. Und obwohl die Liebe gegenseitig ist, weist James Jane schweren Herzens ab, da er sich auf eine gefährliche Reise ins unbekannte Amerika begeben muss. Lady Jane muss sich allein aller Intrigen erwehren, denen sie am Hof ausgesetzt ist. Wird James rechtzeitig zurück sein, um sie zu retten? Detailreicher historischer Roman mit lebendigen Charakterisierungen bis in die Nebenrollen. Meine Meinung: Auch beim zweiten Band der Lacey-Chronicles-Trilogie war das Ende bereits vorhersehbar, was ebenfalls wie beim ersten Band Die Sensuchtsvolle die vielen Spannungs- und Überraschungsmomente in Luft auflösen ließ. Nichts desto trotz ist es ebenfalls ein schöner Liebesroman mit einer historischen Hintergrundgeschichte. Wie die Trilogie bereits sagt, geht es in allen drei Bänden um die Familie Lacey und hat dennoch nicht viel mit einander zutun, außer das man die Namen der Charaktere in allen drei Bänden vorkommen, weswegen man Die Herzentflammte ohne großes Bedenkten lesen kann, ohne den ersten Band gelesen zu haben. Bei der Geschichte gibt es so ziemlich das gleiche Szenario wie beim ersten Band mit einer anderen Hintergrundgeschichte, welches mit viel Intrigen, Drohungen und Affären zu tun hat. Die frische Liebe der Protagonisten Jane und James kommen dabei nicht zu kurz. Da es im Buch hauptsächlich um die Liebe geht, gibt es noch andere Pärchen, die einem das Herz zu versenken versuchen. Sowohl die Hauptpersonen, als auch die Nebenrollen sind mir dabei sehr ans Herz gewachsen. Sie bewiesen mir viel Mut und Zuversicht auf eine bessere Zukunft, was in der damaligen Zeit sehr schwer war. Die vielen Schichten, die die Menschen unterteilte in wichtig/ wohlhabend und nutzlos/ arm. Dabei ist es nur Verständlich, dass das Leben der Adeligen mehr zu bieten hat, als das der Armen im untersten Stand/ Schicht. Viele mögen meinen, das die Ärmeren wenig Chancen auf ein gutes Leben haben. Doch in Die Herzentflammte wird gezeigt, wie viel Mühe und Mut sie aufbringen, um ebenfalls so Leben zu können wie die Adeligen auch ohne großes Reichtum, Diener und schöne Kleider. Alle Charaktere wurden mir auf ihre eigenen Art sympathisch. Sie konnten mich durch ihre Natürlichkeit, die die Autorin ihnen verliehen hat, überzeugen. Die Hoffnung auf Liebe brachte einem zum schmelzen. Dabei kam die unschöne Seite der damaligen Epoche gut in Geltung. Der Schreibstil ist auch bei diesem Band flüssig und leicht zu lesen. Die Emotionen wurden gut wiedergegeben und ließ das Herz der Leserin höher schlagen. Leider waren die Wendepunkte und das Ende vorhersehbar. Es gab dennoch einige besondere Stellen, die man sich als Leser nicht gedacht hätte und gab dem Buch ein wenig Spannung, trotzdem nicht soviel, wie ich es mir hätte erhofft. Auch bei diesem Band war es mir recht egal, das vieles vorhersehbar war, denn das einzige was mich wirklich interessierte, waren die Liebesgeschichte. Folglich ist es eine schöne historische Liebesgeschichte für Jungdliche. Fazit: Wer gerne Liebesgeschichte in der damaligen Zeit liest und gerne das Herz aufgehen lassen möchte und es egal ist, zu erahnen wie das Ende ausgehen wird, sollte zu diesem Buch greifen! Zugreifen sollten außerdem Fans von Jane Austens Werke, da das Buch den Büchern von ihr sehr ähnelt! Autorin: Eve Edwards hat nach ihrem Studium ihren Doktortitel an der Universität von Oxford erworben. Für ihre historischen Romane forscht sie mit viel Hingabe in geschichtlichen Werken. Dazu besucht sie Originalschauplätze wie das Haus der Tudors oder Elisabethanische Bankette, um einen besseren Einblick in die Welt ihrer Romanfiguren zu erhalten und wirklichkeitsgetreu verfassen zu können. Die Autorin ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Oxford.

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  • Rezension zu "Die Herzentflammte" von Eve Edwards

    Die Herzentflammte
    leselurch

    leselurch

    02. March 2012 um 23:17

    Worum geht's? Für ihren Vater ist Jane nichts anderes als eine Schachfigur in seinem Spiel um Macht. Seine gesellschaftliche Stellung ist alles, was ihn interessiert. Jane weigert sich jedoch strikt, ihn bei seinen Machtspielchen zu unterstützen - und zieht somit den Hass ihrer gesamten Familie auf sich. Sie steht am Abgrund ihrer Existenz, als der alte Marquise von Rievaulx sie aus Mitleid zur Frau nimmt und rettet. Er ist es auch, der Jane nach seinem Tode eine Stellung als Hofdame der Königin sichert, um sie nicht nur vor ihrer Familie, sondern auch vor ihren geldgierigen Stiefsöhnen zu beschützen. Dort trifft sie auf James Lacey, den Bruder des Mannes, dem sie vor einiger Zeit die Ehe verweigerte und damit ihren eigenen Vater erboste. Schon immer hat sich Jane zu James hingezogen gefühlt und auch er kann seine Gefühle für sie kaum verbergen. Doch bevor sie zu ihrer Liebe stehen können, muss James in das unbekannte Amerika reisen. Während Jane auf seine Rückkehr wartet, wird sie mit einer grausigen Nachricht überrascht: Ihr Vater hat sie an einen französischen Adeligen versprochen. . Kaufgrund: Eve Edwards hat sich nach ihrem Start der Lacey-Chroniken, "Die Sehnsuchtsvolle", als eine der erfolgversprechendsten Autorinnen für historische Jugendromane erwiesen. Kein Wunder also, dass auch "Die Herzentflammte" in meinem Regal landen musste! . Meine Meinung: Wir schreiben das Jahr 1583: Ein Jahr ist vergangen, seit die Geschehnisse aus "Die Sehnsuchtsvolle" ihren Laufen nahmen. Diesmal konzentriert sich die Geschichte jedoch auf Jane, die für ihre Freundin Ellie die Hochzeit mit Will Lacey verweigerte. Dieselben Charaktere, dasselbe Setting, dieselben Schicksale - obwohl es sich hierbei um den zweiten Teil der Lacey-Chroniken handelt, kann der Roman ohne Bedenken ohne "Die Sehnsuchtsvolle" gelesen und als eigenständiges Buch betrachtet werden. "Die Herzentflammte" verfolgt einen anderen Handlungsstrang und liefert mitsamt einer Wiederholungsphase alle Informationen, die zum Verständnis benötigt werden. . "Die Herzentflammte" spielt zum größten Teil am Hofe der Königin. Zärtliche Affären, grausige Intrigen, königliche Dramatik und jede Menge Herzschmerz sind es, die - wie sollte es am Palast auch sonst sein - die Geschichte bestimmen. Falsche Versprechungen, Morddrohungen und tödliche Attentate stehen in der Welt des Adels an der Tagesordnung. Edwards hat dieses intrigante Leben am Hofe großartig eingefangen und grandios genutzt, um eine spannende und aufregende Geschichte zu schreiben, die ans Herz geht. Edwards versteift sich nicht auf einen Handlungsstrang und lässt zahlreiche andere miteinfließen, wodurch sie ein riesiges realistisches Netz der damaligen Zeit webt. Die Entdeckung und Eroberung Amerikas, die Indianer, der Zwist mit Spanien, die Religion sowie die bürgerlichen Lebensumstände werden neben dem höfischen Leben dargestellt, als hätte Edwards es tatsächlich am eigenen Leben miterlebt. . Dank der Wahl eines auktorialen Erzählers gibt es in "Die Herzentflammte" nicht nur eine Protagonistin. Ganze vier Hauptcharaktere sind es, auf die wir während des Romans treffen. Neben Jane Rievaulx und ihrem geliebten James Lacey gibt es noch ein weiteres Pärchen, das die Leser zum Schwärmen bringen wird: Janes beste, aber rang-niedrigere Freundin Milly und James afrikanischer Diener Diego. Während das erste Paar in die höfische und adelige Beziehungswelt entführt, zeigen Milly und Diego eine Liebe unter bürgerlichen Umständen. Alle Liebenden haben mit Problemen zu kämpfen, die sie geprägt haben: Jane kämpft um ihre Freiheit, um nicht länger eine Spielfigur ihres Vaters zu sein; James versucht verzweifelt, die Dinge zu verarbeiten, die er im Krieg erlebt habt; Milly bemüht sich mit aller Kraft darum, nach ihrem Fall in der Gesellschaftsordnung eine neue Existenz als Geschäftsfrau aufzubauen und Diego muss sich mit den für ihn sittenfremden Engländern und dem Rassismus der damaligen Zeit stellen. Eine Hand wäscht die andere und so halten die vier Freunde zusammen und unterstützen sich gegenseitig, wo es ihnen möglich ist. Die unterschiedlichen Protagonisten bilden ein sympathisches Quartett, um deren Schicksale man als Leser zu tiefst besorgt ist. Sie wachsen einem mit ihren einzigartigen Persönlichkeiten so ans Herz, dass man unbedingt erfahren möchte, wie es mit ihnen weitergeht. Diese Sympathie ist es, die "Die Herzentflammte" so mitreißend macht! . Bei vier Hauptcharakteren ist es kein Wunder, dass die Nebenfiguren untergehen und wenig Aufmerksamkeit erhalten. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass Eve Edwards hier eine Menge Chancen vertan hat! Viele von ihnen Charakteren möchte man näher kennenlernen, aber man bekommt keine Gelegenheit dazu. Bei den Laceys, speziell James Bruder Will und seiner Frau Ellie, drücke ich noch einmal ein Auge zu - schließlich hat ihnen Edwards in "Die Sehnsuchtsvolle" einen eigenen Roman gewidmet. Der charmante Schauspieler Christopher Turner jedoch spielt weder eine Rolle in diesem, noch in dem anderen Buch der Autorin. Dabei hätte er als Schauspieler einen Moment im Scheinwerferlicht wirklich verdient! Christopher scheint nur als Mittel zum Zweck in die Handlung gebracht worden zu sein, besitzt aber eine zu interessante und verworrene Beziehung zu den Laceys. Seine unberechtigte Nebenrolle verzeihe ich Edwards erst dann, wenn ich ihr nächstes Buch in den Händen halte - denn im dritten Band der Lacey-Chroniken wird er die Hauptrolle spielen dürfen! . Der Schreibstil der Autorin bietet eine gelungene Mischung aus realistischer mittelalterlicher Sprache und lockerem, leichtem Jugendstil. Eve Edwards ist es mit dieser geschickten Kombination gelungen, eine authentische Atmosphäre des sechzehnten Jahrhunderts zu schaffen, ohne dabei einen aufgesetzten oder gar überzogenen Eindruck zu erwecken. Ihre fleißige Recherchearbeit, die sie bereits im Vorgänger unter Beweis gestellt hat, unterstützt das historische Lesefeeling. Nicht nur Königin Elisabeth und ihr Günstling Raleigh finden als wichtige Persönlichkeiten Erwähnung, auch Dr. Dee oder Maria Stuart dürfen sich über kleine Nebenrollen freuen. . Cover: Wie bereits bei "Die Sehnsuchtsvolle" gefällt mir an diesem Cover höchstens der Schriftzug. Es sieht zu gewöhnlich aus und spiegelt nicht einmal das historische des Romans wieder. Schade! . Fazit: "Die Herzentflammte" ist eine solide "Fortsetzung" zu "Die Sehnsuchtsvolle", die es sogar ein klein wenig besser macht als der Vorgänger. Noch mehr Dramatik, Intrigen und Herzschmerz machen Edwards zweiten Teil der Lacey-Chroniken zu einem wunderbaren Lesespaß. Für "Die Herzentflammte" gibt es 4 Sterne.

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