Eve Kenin

 4 Sterne bei 75 Bewertungen

Lebenslauf von Eve Kenin

Eve Kenin ist das Pseudonym der amerikanischen Autorin Eve Silver, die vor allem für ihre historischen Mysteryromane bekannt ist. Als Eve Kenin schreibt sie nun actiongeladene Liebesgeschichten, die nicht mehr in der Vergangenheit, sondern in einer düsteren Zukunft spielen. Eve Silver hat einen Abschluss in Mikrobiologie und unterrichtet neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin Anatomie.

Alle Bücher von Eve Kenin

Cover des Buches Dark Future - Herz aus Eis9783426509241

Dark Future - Herz aus Eis

 (49)
Erschienen am 02.11.2011
Cover des Buches Dark Future: Herz aus Feuer9783426509258

Dark Future: Herz aus Feuer

 (25)
Erschienen am 03.02.2012

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Rezension zu "Dark Future: Herz aus Feuer" von Eve Kenin

Düster, spannungsgeladen und ideenreich!
BUCHimPULSevor 3 Monaten

Erste Sätze:

Blut hatte einen ganz eigenen Geruch. Metallisch, scharf und leicht süßlich. 

 

Meine Meinung:

Genauso spannend und düster wie im Auftaktband geht es auch in „Herz aus Feuer“, dem Abschluss der Dark-Future-Dilogie weiter, in der die mittlerweile durch Eis und Schnee bedeckte Welt sehr rau und unwirtlich geworden ist. Mit actionreichen Szenen und einem fesselnden Schreibstil lässt die Autorin Eve Kenin die Dystopie dabei zu einem wahren Page Turner werden.

 

Tatiana war viele Jahre lang in einem unterirdischen Bunker eingesperrt und diente als Versuchsobjekt für einen Wissenschaftler, der für seine Experimente über Leichen geht. Nachdem sie sich aus ihrem Gefängnis befreien konnte, ist sie nun auf der Suche nach ihrem Peiniger. Dabei trifft sie auf den geheimnisvollen Tristan, der seine eigenen Ziele verfolgt. Beide verspüren eine starke Anziehungskraft füreinander, doch Tristan verbirgt ein Geheimnis vor Tatiana, das eine glückliche Zukunft aussichtslos machen könnte.

 

Auch dieses Buch konnte mich wieder mehr als überzeugen. Tatiana ist die Schwester des Protagonisten aus dem ersten Teil und wurde ebenfalls modifiziert. Sie heilt schneller, ist körperlich anderen Menschen überlegen und hat zusätzlich noch eine besondere und interessante Fähigkeit. Tristan fand ich zunächst sehr geheimnisvoll. Man erfährt nur häppchenweise etwas über ihn, bis es dann zu einer überraschenden Auflösung kommt.

 

Die Handlung empfand ich ebenfalls wieder als sehr spannungsgeladen und ideenreich und ich konnte das Buch oft nur schwer aus der Hand legen. Im Original gibt es noch eine Novelle, die zeitlich zwischen den beiden Bänden der Dilogie angesiedelt ist. Es fiel aber nicht störend auf, dass irgendetwas fehlte. Insgesamt ist das Buch für mich ein würdiger Abschlussband, obwohl es sehr schade ist, dass diese tolle, dystopische Reihe nicht fortgesetzt wurde. Es gibt noch ein paar interessante Charaktere, über die ich gerne mehr gelesen hätte.

 

Fazit:

„Herz aus Feuer“ ist nicht nur ein richtiger Page Turner, sondern auch ein äußert gut gelungener Abschluss der dystopischen Dark-Future-Dilogie, der mit action- und spannungsreichen Szenen, einem fesselnden Schreibstil sowie interessanten Ideen und Charakteren überzeugt. 

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Rezension zu "Dark Future - Herz aus Eis" von Eve Kenin

Postapokalyptische Dystopie, die Lust auf mehr macht!
BUCHimPULSevor 3 Monaten

Erste Sätze:

Die Luft war abgestanden und roch widerlich nach Rauch, Schweiß und altem Bier. Bob’s Truck Stop. Netter Ort für ein gemütliches Essen.


Meine Meinung:

Eine grandiose Dystopie präsentiert die Autorin Eve Kenin in „Herz aus Eis“. Im Auftaktband der Dark-Future-Dilogie geht es dabei spannend und actionreich zu, während der zynische, fesselnde Schreibstil die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die Handlung spielt am Ende des 21. Jahrhunderts und die beschriebene Welt ist sehr rau, unwirtlich und äußerst gefährlich, denn nach einem nuklearen Krieg ist alles mit Eis und Schnee bedeckt.


Die Trucker Raina Bowen wünscht sich ein besseres Leben, daher nimmt sie an einem Wettrennen teil: der Fahrer, der als erstes Waren zum Ziel transportiert hat, erhält ein hohes Preisgeld. Als sie währenddessen Wizard vor den Truckern des Transportunternehmens Janson rettet, bringt sie sich selbst in Gefahr, denn der Firmeninhaber Duncan Bane sucht Raina schon viele Jahre und möchte noch eine offene Rechnung mit ihr begleichen. Auf der Flucht kommen Raina und Wizard sich näher, doch die beiden haben sich nicht zufällig getroffen und die Geheimnisse, die Wizard verbirgt, bedrohen ihr beider Leben.


Dystopien im Jugendbereich gefallen mir persönlich nicht, um so mehr habe ich mich gefreut endlich mal etwas für „Erwachsene“ lesen zu können. Vor allem das postapokalyptische Endzeit-Setting fand ich sehr gelungen. Es gibt mit dem Widerling Bane und seinem Transportunternehmen ein Regime, das über einen Teil der Welt herrschen möchte, und meint sich alles erlauben zu können. Plünderer in gigantischen Fahrzeugen, auch Eispiraten genannt, nehmen sich mit tödlicher Gewalt, was sie wollen. Frauen sind nicht viel wert und werden unterdrückt und missbraucht. Und dann gibt es noch Rebellen, die für eine bessere Zukunft kämpfen.


Die Protagonisten sind für mich sehr interessant geraten. Wizard wurde im Rahmen eines Experiments gezüchtet und jahrelang gefangen gehalten, bevor er sich befreien konnte. Er hat Probleme mit zwischenmenschlichen Beziehungen und wirkt daher öfters kalt und gefühllos. Raina ist eine Heldin ganz nach meinem Geschmack. Sie ist tough, hat eine große Klappe und möchte auf sich allein gestellt sein, aber sie ist auch ein mitfühlender Mensch. Zum Ende hin gibt es dann noch ein paar Überraschungen und alles fügt sich zusammen. Das Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen und so geht es nun mit dem nächsten Band weitergeht.


Fazit:

„Herz aus Eis“ ist eine grandiose Dystopie, die mit einer postapokalyptischen Welt aus Eis und Schnee punktet. Reichlich Spannung und Action, ein zynischer und fesselnder Schreibstil sowie interessante Protagonisten runden den Roman ab und machen eindeutig Lust auf mehr.

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Rezension zu "Dark Future - Herz aus Eis" von Eve Kenin

Liebesgeschichte in einer düsteren Zukunft
annluvor 3 Jahren

So nah und ohne die Kapuze seines Parkas wirkte Wizard alles andere als hilflos. Auf seinem kantigen Kinn zeigten sich die Bartstoppeln und er hatte seine vollen Lippen aufeinandergepresst. Er sah gefährlich aus, selbstsicher, furchteinflößend. Nicht wie ein Mann, der hätte gerettet werden müssen.

Ende des 21. Jahrhunderts ist die Welt von einer Eisdecke überzogen. Raina Bowen ist eine der wenigen Frauen, die sich ihre Freiheit hart erkauft haben. Nach dem Tod ihres Vaters ist sie auf das Preisgeld angewiesen, das dem Trucker zusteht, der die erste Getreidelieferung ins nördliche Ödland bringt. Dabei braucht sie eine Lizenz, die ihr der geheimnisvolle Wizard besorgen soll. Bei ihrer ersten Begegnung rettet sie sein Leben – das denkt zumindest sie. Von da an bleibt er an ihrer Seite, was sie nicht nur wegen seiner Anziehungskraft verwirrt. Dass er dabei eigene Pläne verfolgt, bleibt ihr verborgen.


Die Hintergründe der Geschichte, die die Neuordnung der Welt betreffen, werden recht bald schon aufgeklärt. Was es allerdings mit Rainas und besonders mit Wizards Vergangenheit auf sich hat, bleibt erst einmal ungesagt. Raina wurde zwar darauf gedrillt, niemanden zu vertrauen, bei Wizard scheint sie aber nicht sie selbst zu sein. Die Anziehung, die er auf sie ausübt, nimmt einen großen Teil der Geschichte ein. Dabei hat diese sehr starke erotische Anklänge, sodass ich immer wieder das Gefühl hatte, in einem Erotikroman gelandet zu sein.

Im Gegensatz dazu steht die harte Denkweise der Menschen dieser Zeit. Mitgefühl und Menschlichkeit haben keinen Platz in einer Gesellschaft, in der jeder ums Überleben kämpfen muss. Der Staat tritt ebenso hart auf, wie die anderen Trucker rau erscheinen, sodass ich die Bezeichnung „dark future“ als sehr passend empfand. Bei mir hat die Geschichte jedenfalls eine düstere Stimmung hinterlassen.

Sehr interessant fand ich aber Wizard, und das nicht auf Grund seiner männlichen Eigenschaften – die andauernde Beschreibung dieser war mir eher zu viel. Faszinierender fand ich die Tatsache, dass Wizard weder Gefühle zeigen noch sie überhaupt wahrnehmen kann, er sich bestimmte gesellschaftliche Konventionen – wie Lächeln und einen Sinn für Humor – antrainieren musste, dafür aber eine Menge an Wissen und Rechenfähigkeiten aufweist, die ihn zusammen mit einer hohen körperlichen Widerstandsfähigkeit unnatürlich machen.

Fazit: Die Idee fand ich sehr gut, auch manches an der Umsetzung konnte mich überzeugen. Um allerdings richtig in die Geschichte zu finden musste das Hin und Her zwischen Raina und Wizard aber erst einmal aufhören und die Anziehung dahingehend überwunden werden, dass beide ihren emotionalen Schutzpanzer ablegen.

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