Eve Rudschies

 4.3 Sterne bei 8 Bewertungen

Alle Bücher von Eve Rudschies

Cover des Buches Süßes Gift und bittere Orangen (ISBN:9783839213544)

Süßes Gift und bittere Orangen

 (4)
Erschienen am 04.03.2013
Cover des Buches Die Königin von Jerusalem (ISBN:9783426628225)

Die Königin von Jerusalem

 (3)
Erschienen am 01.05.2007

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Rezension zu "Süßes Gift und bittere Orangen" von Eve Rudschies

Ich habe es sehr gerne gelesen
Die-Glimmerfeenvor 14 Tagen

Historische Romane, die sich um reale Personen der damaligen Zeit ranken, haben auf mich stets einen besonderen Reiz ausgeübt. So war ich sehr erfreut auf dieses Buch zu stoßen, dass sich um Herzog Ludwig X. von Bayern, seine uneheliche Tochter Anna von Leonsberg und dem Gelehrten Johann Albrecht Widmannstetter dreht. Die Geschichte spielt im Advent des Jahres 1541, auf der Burg Trausnitz in Landshut. Mit sehr vielen Kenntnissen der Kochkunst dieser Zeit, entführt die Autorin, den Leser in die Tiefen der herzoglichen Kochgewölbe. Sehr interessant fand ich die Diabetes-Erkrankung des Herzogs Ludwig, die ein Feind gnadenlos versucht zu nutzen, diesem geschickt das Lebenslicht auszublasen. Den Leser erwarten Ränkespiele, politische Verwickelungen und ganz viel Wissen um die Heil- und Kochkunst. Bei dem Gedanken an gefüllten Wildschweinkopf macht mein Magen eine Drehung, aber es gibt ja auch Süßspeisen und Getränke zu entdecken. Die Charaktere sind in ihren Handlungen, Hoffnungen und Ängsten sehr glaubhaft.
Ich empfand das Buch als spannend und sehr interessant. Ein dicker Pluspunkt sind die im Anhang befindlichen historischen Fakten und einige Kochrezepte, damit man auch kulinarisch ein Gefühl für diese Zeit entwickeln kann, wenn man denn möchte.

Drei Gründe, warum man dieses Buch lesen sollte:
1. Man sich für Kochrezepte und Küchenwissen interessiert
2. Man gerne historische Romane um reale Personen liest
3. Man eine Vorliebe für düstere Spannung und Intrigenspiel hat

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Rezension zu "Süßes Gift und bittere Orangen" von Eve Rudschies

Süßes Gift und bittere Orangen
Ikopikovor 4 Jahren

Eigentlich könnte Annas Leben so schön sein. Sie lebt mit Vater und Tante in Wohlstand in einer Burg, es herrscht Frieden und im Gegensatz zu vielen anderen Frauen ihres Standes darf sie den Mann heiraten, den sie liebt.

Doch ihre Freude wird getrübt. Kurz vor der Hochzeit geschehen schreckliche Dinge auf der Burg. Es beginnt mit einem Mordanschlag auf ihren Bräutigam. Kurze Zeit später wird ein Bote mit einer wichtigen Nachricht auf der Burg getötet, leider noch bevor er die Nachricht überbringen konnte. Außerdem muss Anna immer wieder Angst um ihren Vater haben, der sehr krank ist und vor allem nach üppigem Essen dem Tode ins Auge sieht.

Es scheint, als solle die anstehende Hochzeit unbedingt verhindert werden.

Der Buchtitel „Süßes Gift und bittere Orangen“ ließ mich zu diesem kulinarischen Krimi greifen. Ich bin leidenschaftliche Hobbyköchin und hatte gehofft, neben spannender Unterhaltung auch etwas über die damaligen Essgewohnheiten zu erfahren. In einem Punkt wurden meine Erwartungen voll erfüllt.

Dir Kriminalgeschichte ist langatmig und plätschert so dahin. Eifersucht und Intrigen spielen eine Rolle, in Spannung wurde ich jedoch in keiner Szene versetzt.

Interessant fand ich hingegen, als bei Annas Vater der Zusammenhang zwischen seinen „Fressgelagen“ und den anschließenden Zusammenbrüchen festgestellt wird. Die Reaktionen darauf sind völlig unterschiedlich. Die Mehrheit will keinen Verzicht auf die Leckereien und streitet daher einen Zusammenhang ab, obwohl dieser offensichtlich ist.

Ebenfalls sehr informativ fand ich die damaligen Möglichkeiten und das entsprechende Wissen der Köche über die schmackhafte Zubereitung der Speisen. Dreht sich bei mir als Veganerin auch manchmal der Magen bei den verwendeten Zutaten um, bin ich erstaunt über die vielen Würzmöglichkeiten, die es bereits damals gab. Es beweist wieder, dass leckeres Essen auch ohne Geschmacksverstärker zubereitet werden kann.

Abgerundet wurden die kulinarischen Informationen durch die im Anhang abgedruckten Rezepte.

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