Eve Rudschies Süßes Gift und bittere Orangen

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Inhaltsangabe zu „Süßes Gift und bittere Orangen“ von Eve Rudschies

Landshut im Advent 1541. Anna Lucretia, die uneheliche Tochter Herzog Ludwigs X., fiebert ihrer Heirat entgegen. Doch Unheimliches geschieht auf Burg Trausnitz: Ihr Verlobter entgeht knapp dem Tod, ein Bote stirbt auf mysteriöse Weise. Ihr Vater erkrankt an Diabetes, dem „süßen Fluss“, was einen Krieg der deutschen und italienischen Köche um die bessere Heilkost auslöst. Doch der Herzog weist bald Vergiftungserscheinungen auf. Wer steckt hinter den rätselhaften Ereignissen?

Eine sehr flache Kriminalgeschichte mit gutem kulinarischen Hintergrund.

— Ikopiko
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    Süßes Gift und bittere Orangen
    Ikopiko

    Ikopiko

    24. April 2015 um 13:37

    Eigentlich könnte Annas Leben so schön sein. Sie lebt mit Vater und Tante in Wohlstand in einer Burg, es herrscht Frieden und im Gegensatz zu vielen anderen Frauen ihres Standes darf sie den Mann heiraten, den sie liebt. Doch ihre Freude wird getrübt. Kurz vor der Hochzeit geschehen schreckliche Dinge auf der Burg. Es beginnt mit einem Mordanschlag auf ihren Bräutigam. Kurze Zeit später wird ein Bote mit einer wichtigen Nachricht auf der Burg getötet, leider noch bevor er die Nachricht überbringen konnte. Außerdem muss Anna immer wieder Angst um ihren Vater haben, der sehr krank ist und vor allem nach üppigem Essen dem Tode ins Auge sieht. Es scheint, als solle die anstehende Hochzeit unbedingt verhindert werden. Der Buchtitel „Süßes Gift und bittere Orangen“ ließ mich zu diesem kulinarischen Krimi greifen. Ich bin leidenschaftliche Hobbyköchin und hatte gehofft, neben spannender Unterhaltung auch etwas über die damaligen Essgewohnheiten zu erfahren. In einem Punkt wurden meine Erwartungen voll erfüllt. Dir Kriminalgeschichte ist langatmig und plätschert so dahin. Eifersucht und Intrigen spielen eine Rolle, in Spannung wurde ich jedoch in keiner Szene versetzt. Interessant fand ich hingegen, als bei Annas Vater der Zusammenhang zwischen seinen „Fressgelagen“ und den anschließenden Zusammenbrüchen festgestellt wird. Die Reaktionen darauf sind völlig unterschiedlich. Die Mehrheit will keinen Verzicht auf die Leckereien und streitet daher einen Zusammenhang ab, obwohl dieser offensichtlich ist. Ebenfalls sehr informativ fand ich die damaligen Möglichkeiten und das entsprechende Wissen der Köche über die schmackhafte Zubereitung der Speisen. Dreht sich bei mir als Veganerin auch manchmal der Magen bei den verwendeten Zutaten um, bin ich erstaunt über die vielen Würzmöglichkeiten, die es bereits damals gab. Es beweist wieder, dass leckeres Essen auch ohne Geschmacksverstärker zubereitet werden kann. Abgerundet wurden die kulinarischen Informationen durch die im Anhang abgedruckten Rezepte.

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