Eveline Dudda , Klaus Laitenberger Spriessbürger

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Inhaltsangabe zu „Spriessbürger“ von Eveline Dudda

Bereits der Titel verrät: Dies ist kein gewöhnliches Gartenbuch. Es wurde nicht zuletzt deshalb von der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft in die «Top 5 der besten Gartenbücher 2016» gewählt, weil es auf das Gärtnern in Zeiten des Klimawandels eingeht. Ein phänologischer Kalender hilft die Aussaatzeiten besser an den Rhythmus der Natur anzupassen. Der Anbau auf dem Balkon und dem Hochbeet kommt in diesem Buch genauso wenig zu kurz wie das Gärtnern im Berggebiet. Die ausführlichen Kulturbeschreibungen für rund 50 Gemüse- und Salatarten von Artischocke bis Zwiebel und Asiasalat bis Zuckerhut werden mit konkreten Tipps zur Selbstversorgung ergänzt. Fruchtfolge, Gründüngung und Kompost sind leicht verständlich und ausführlich dargestellt, auch aussergewöhnliche Tipps wie z.B. Homöopathie gegen Schnecken oder spezielle Techniken des Beetanlegens fehlen nicht. Weil Spriessbürger in der Schweiz produziert wird, heissen Rüebli Rüebli und nicht Möhren und findet man Stielmangold unter "K" im Register weil er in der Schweiz Krautstiel heisst. Für Alle, die das nicht auf Anhieb verstehen, gibts ein zweiseitiges Wörterbuch. Denn die Inhalte sind natürlich auch in anderen Ländern gültig. Die Gestaltung mit den humorvollen Bildern von Giorgio Hösli und den ansprechenden Illustrationen von Dympna Driscoll beweisen, dass ein Buch in Schwarz-Weiss keineswegs langweilig sein muss. Trotz der Fülle an Informationen liest sich das Buch fast wie ein Roman. Dabei wagen es die Autoren sogar mehrere gärtnerische Mythen zu hinterfragen. Alles in allem ist Spriessbürger ein Handbuch das seinem Namen gerecht wird: Man wird es tatsächlich häufig in die Hand nehmen. Denn es ist ein Buch für alle, die mehr wissen wollen, als das, was auf einem Saatgutpäckli steht. Pressestimmen: SPIESSE ZU BOHNENSTANGEN « Die Texte transportieren die Freude an den verschiedenen Gemüsen und dem Gärtnern ins Herz und in die Fingerspitzen, dass man am liebsten gleich in den Garten gehen und loslegen möchte. Ein humorvolles und überaus praktisches Buch, das viele andere, von Verlagsmanagern geprägte Publikationen glatt vergessen lässt – und das in schwarz-weiss. Eveline Dudda und Klaus Laitenberger sind gestandene Autoren, die ihre ganze Erfahrung und Begeisterung in dieses Buch gepackt haben und zu seiner Realisation gleich einen eigenen Verlag gegründet haben. Wir würden, wenn wir könnten, die beiden zu Ehrenspriessbürgern ernennen und können das Buch allen, die sich einen grünen Daumen wachsen lassen wollen, wärmstens empfehlen. Einen besseren Dünger für Ihre Liebe zu den Pflanzen werden Sie in diesem Frühling kaum finden» Christoph Pfluger, Zeitpunkt TIPP DES MONATS: SPRIESSBÜRGER « Der Titelteil „für den Anbau von Gemüse und Salat in der Schweiz“ wirkt zunächst für außerhalb der Schweiz Gärtnernde irritierend. Doch gerade weil in der Schweiz sehr unterschiedliche klimatische Gegebenheiten auf engstem Raum vorliegen, haben sich die Autoren – auch im Hinblick auf den Klimawandel – eine auf alle mitteleuropäische Verhältnisse übertragbare Lösung einfallen lassen: Die Angaben zu Aussaat und Pflanzung richten sich nicht nach dem kalendarischen, sondern dem phänologischen Kalender. Die Natur zeigt also, wann es losgeht: Zuckerhut wird gesät, wenn die Sommerlinde zu blühen beginnt, die Chinakohlernte beginnt, wenn der Holunder reif ist. Das Buch ist in einer im positiven Sinne sachlichen Art und gleichzeitig sehr unterhaltsam geschrieben. Für Nichtschweizer machen manche typisch schweizerischen Formulierungen sogar einen besonderen Reiz beim Lesen aus. Falls es doch einmal sprachliche Probleme geben sollte, so ist vorgesorgt: Es gibt eine 2-seitige Schweizerdeutsch – Deutsch „Übersetzungshilfe“» Eva Morgenstern, Gartenakademie Rheinland-Pfalz SPRIESSBÜRGER: EIN BUCH, DAS IN ALLE GÄRTNERHÄNDE GEHÖRT! « Dieses Buch ist die ultimative Anleitung für alle Garten-Neulinge und Urban Farmers. Doch auch erfahrene Gärtner und Bäuerinnen finden in diesem – man darf ruhig sagen „Kompendium des handwerklichen Gemüseanbaus“ – viele wertvolle Infos. … Für mich als erfahrene Gemüsegärtnerin ist insbesondere auch der phänologische Kalender mit seinen 10 Jahreszeiten eine Offenbarung. Denn die Zeigerpflanzen in der Natur sind zuverlässiger als die Angaben von Kalendermonaten. Zudem gilt der Phänokalender im Flachland genauso wie im Berggebiet» Petra Schwinghammer, Bergheimat EIN GARTENBUCH AUS DER BIRSSTADT « Wer erfolgreich auf Balkon, in Hochbeet oder Garten ernten will, tut gut daran, dieses Buch zu seiner Gartenbibel zu machen. Neben umfangreichem Wissen zu Bodenpflege und Bodenbelebung wird das Gartenjahr nach den Fortschritten der Jahreszeiten statt nach dem Kalender eingeteilt. Das ist ein zukunftsträchtiges Vorgehen, denn die Zeigerpflanzen des phänologischen Kalenders blühen in Abhängigkeit von der Boden- oder Lufttemperatur an ihrem Standort. Sie wachsen überall in der Schweiz, im Rheintal wie im Wallis, und informieren uns präzise über Aussaat- und Pflanztermine. Da sich das Buch basierend auf der fundierten eigenen Gartenerfahrung des Autorenteams auch mit den Biogartenmythen von Mondkalender bis Mischkultur auseinandersetzt, sind viele Aha-Erlebnisse möglich. Ich habe erleichtert meinen Mondkalender entsorgt und endlich keinen Terminstress mehr. Meine Kartoffeln werde ich auf Federn betten und den nächsten Sauerkrautsaft teile ich schwesterlich mit meinen Bodenlebewesen. Versprochen! » Ines Schauer, Basel Express GAR NICHT SPIESSIG! DIE SPRIESSBÜRGER! « Eveline Dudda und Klaus Laitenberger haben ein Handbuch geschrieben über den Gemüseanbau in der Schweiz. In der Schweiz? Stimmt scho! Erfrischend anders, mit schrägen Schwarz- Weiß-Fotos und so prallvoll mit Gartenwissen, das man es gar nicht mehr aus der Hand geben will. Vor allem die Tipps zur Selbstversorgung sind super. In die Schweiz ziehen muss man deswegen nicht – die Tipps funktionieren auch bei uns. Ein bisschen Schweiz ist halt überall» Anja Klein, Frisch aus dem Garten HANDFESTE TIPPS FÜR CLEVERE GÄRTNER « Neben knackigen Formulierungen und unterhaltsamer Schreibe bieten die beiden Autoren handfeste Lösungen für Probleme: Um den idealen Aussaatzeitpunkt zu bestimmen, darf man einem Verpackungsaufdruck wie 'Aussaat im März' nicht glauben. Denn März ist für einen Davoser Gärtner zu früh und für eine Basler Balkonbesitzerin zu spät. Mit März meinen die Saatguthersteller lediglich eine Bodentemperatur von 5 bis 6 Grad. Die Faustregel lautet deshalb: Erst wenn der Hobbygärtner eine bestimmte Pflanze blühen sieht, sät er an. Steht auf der Verpackung März, wartet er, bis Huflattich, Gänseblümchen oder Veilchen zu blühen beginnen. Zusammengefasst wird das Konzept in einem einfachen Saatkalender-Umrechner, der die 'Monatszeigerpflanzen' abbildet. » Yves Demuth, Saldo SPRIESSBÜRGER « Kann man Nichtschweizern mit gutem Gewissen ein Buch anpreisen, das im Untertitel ausdrücklich als Geltungsbereich die Schweiz nennt? Aber ja – und das nicht nur wegen der enthaltenen Übersetzungshilfe Schweizerdeutsch-Deutsch … Dass die Eidgenossen bei aller Präzision keineswegs humorlos sind, belegen die Fotos, bei denen sich die Autoren lustvoll selbst auf die Schippe nehmen und damit den Betrachter unwillkürlich zum Schmunzeln bringen. Ein in vielerlei Hinsicht animierendes Buch – Merci vielmals! » Ann-Christin Neugebauer, Grüner Anzeiger

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  • Ein außergewöhnlich informatives, klares und logisch aufgebautes Buch (nicht nur für die Schweiz)

    Spriessbürger

    R_Manthey

    27. March 2017 um 16:38

    Dieses "Handbuch für den Anbau von Gemüse und Salat in der Schweiz" kann man getrost auch in Deutschland benutzen. Zwar gibt es einige klimatische Besonderheiten in der Schweiz, aber diese sind für den Inhalt des Buches eher unbedeutend. Lustig ist dagegen die gelegentliche Benutzung von in Deutschland nicht so geläufigen Begriffen. Einige von ihnen erschließen sich sofort und zaubern ein Lächeln ins Gesicht, etwa "Blumenkistli", andere brauchen eine Übersetzung, die man am Ende des Buches auch tatsächlich findet. Dort lernt man zum Beispiel, was ein Chuchichäschtli ist. Gewöhnungsbedürftig dagegen erschien mir bis zuletzt die Weigerung der Autoren, Farbe in ihr Buch zu bringen. Sämtliche Bilder erscheinen also nur in schwarz-weiß. Inhaltlich besticht dieses recht schwere Handbuch jedoch durch einen sehr logischen Aufbau, der sich an der Praxis orientiert. Es ist nicht schwer zu begreifen, dass Monatsangaben für die Aussaat, wie man sie etwa auf Samenpackungen findet, nicht besonders zielführend sind. Die Autoren benutzen statt einer solchen unflexiblen Angabe die Flexibilität der Natur. Ihr "Spriessbürger-Phänokalender" lehrt beispielsweise, was man anzüchten oder aussäen kann, wenn bekannte Pflanzen anfangen zu blühen oder Blätter zu treiben. Sie unterscheiden dabei zehn Perioden, angefangen vom Vorfrühling bis zum Winter. Danach gehen sie auf das Fruchtfolgeprinzip ein, das besagt, dass man Nutzpflanzen aus derselben Familie wegen ihrer ähnlichen Ansprüche an den Boden nicht wieder auf derselben Fläche anbauen sollte, wenn man gute Erträge ernten möchte. Es ist nur folgerichtig, dass gleich danach die einzelnen Pflanzenfamilien kurz vorgestellt werden, woran sich wenig später mehrere Beispiele für Fruchtfolgepläne anschließen. Damit ist der einführende erste Teil des Buches beendet. Im zweiten Teil stellen die Autoren dann zahlreiche Vertreter der im ersten Teil erklärten Pflanzenfamilien vor. Auswahlkriterien waren dabei der Geschmack, die Einfachheit des Anbaus und die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegen Krankheiten. Der Aufbau dieser in der Regel zwei bis drei Seiten langen Abschnitte zu den einzelnen Pflanzen folgt dabei immer folgender Struktur: Allgemeine Bemerkungen, Geschichte, Typen, Standortansprüche, Fruchtfolge, Aussaat, Abstände, Pflanzenschutz, Ernte und eventuelle Lagerung, Sorten. Zusätzliche geben die Autoren noch kurze Tipps zur Selbstversorgung und  Hinweise oder Antworten zu anderen speziellen Fragen oder Problemen. Nachdem das Was damit geklärt ist, kommen die Autoren im dritten Teil zum Wie. Wenn man nicht schon bis jetzt von diesem Buch sehr angetan sein sollte, dann wird man es bestimmt nach diesem Teil sein, denn er enthält wirklich alles, was man praktisch wissen muss. Angefangen von der Standortwahl eines Beets, über die Beurteilung und Verbesserung des Bodens und seiner Vorbereitung für die Aussaat bzw. das Auspflanzen von Setzlingen bis hin zur Ernte und Lagerung findet man kurz und knapp geballte praktische Erfahrung, die beispielsweise auch Fragen der Düngung, des Mulchens, des Kompostes, des Pflanzenschutzes und dabei auftretender Probleme beinhaltet. Teil 4 schließlich beendet das Buch und heißt "Tipps und Tricks". Dort gehen die Autoren auf typische Fehler, häufige Fragen, Werkzeuge und Zubehör ein und erläutern die Gartenarbeiten im "Lauf der Jahreszeiten". Meine anfängliche Skepsis gegenüber diesem auf den ersten Blick etwas farblos wirkendem Buch wich recht schnell zunehmender Begeisterung, schon weil man mit ein wenig eigener Erfahrung einfach der Kompetenz, mit der dieses Buch verfasst wurde, sofort Respekt zollt. Alles erscheint sehr übersichtlich, logisch und durchdacht. Kurz: ein hervorragendes, sehr ausführliches und sehr verständliches Buch, mit dem man sofort loslegen kann. Ein wirkliches Spitzenprodukt. 

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