Evelyn Barenbrügge

 4.3 Sterne bei 31 Bewertungen
Autorin von Leeres Versprechen, Tayfun und weiteren Büchern.
Evelyn Barenbrügge

Lebenslauf von Evelyn Barenbrügge

Evelyn Barenbrügge ist 1958 in Münster geboren und lebt in der Domstadt Billerbeck. Sie arbeitete als freie Journalistin und Fotografin in der Region, bevor sie sich 2006 ausschließlich dem Schreiben widmet. Zu ihren Veröffentlichungen zählen Reiseberichte, Kurzgeschichten in verschiedenen Online-Magazinen sowie Anthologiein, zuletzt in "Angst!" und "Blutlese" der edition doppelpunkt. Nach ihrem Debüt "Leeres Versprechen" erschien im Februar 2015 ihr zweiter Roman "Tayfun" im Bookshouse-Verlag. Die Veröffentlichung ihres dritten Romans, einer Geschichte, die in in Südafrika spielt, ist für den Herbst 2015 ebenfalls im Bookshouse-Verlag geplant. Zurzeit schreibt sie an ihrem vierten Roman.

Alle Bücher von Evelyn Barenbrügge

Evelyn BarenbrüggeLeeres Versprechen
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Leeres Versprechen
Leeres Versprechen
 (13)
Erschienen am 08.09.2014
Evelyn BarenbrüggeTayfun
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Tayfun
Tayfun
 (11)
Erschienen am 17.02.2015
Evelyn BarenbrüggeSchwesternkind
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Schwesternkind
Schwesternkind
 (4)
Erschienen am 06.04.2017
Evelyn BarenbrüggeLobola - Preis der Liebe
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Lobola - Preis der Liebe
Lobola - Preis der Liebe
 (3)
Erschienen am 09.10.2015
Evelyn BarenbrüggeEngel, Hexen, Wiedertäufer
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Engel, Hexen, Wiedertäufer
Engel, Hexen, Wiedertäufer
 (0)
Erschienen am 01.11.2013

Interview mit Evelyn Barenbrügge

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Als Quereinsteigerin schrieb ich von 1998 bis 2006 als freie Mitarbeiterin für die Lokalpresse. Von 2006 bis 2008 absolvierte ich an der Akademie für Fernstudien in Hamburg ein Schreibstudium. Ich beteiligte mich an Wettbewerben, schrieb für eine Internetplattform über Südafrika, veröffentlichte Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien und reichte im vergangenen Frühjahr Exposé und Textprobe für „Leeres Versprechen“ bei der edition doppelpunkt ein. Im Sommer bekam ich einen Autorenvertrag und mein Roman durchlief ein fantastisches Lektorat. Am 10. Februar erschien mein Buch. In meiner freien Zeit unterstützte ich durch mein schriftstellerisches Wissen mehrere Autorenforen, bevor ich mich endgültig für das Autorenforum buCHreif von meiner Lektorin Cristine Hochberger.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Grundsätzlich beeindrucken mich Autoren, die das Handwerk beherrschen und mit klarer Sprache im eigenen Stil schreiben. Wie Henning Mankell, Doris Gercke, Ferdinand von Schirach, James A. Michener und vor allem die südafrikanischen Schriftsteller, wie Athol Fugard, J. M. Coetzee, André Brink, Deon Meyer und Roger Smith, um nur einige zu nennen.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Auf die Aussiedlergeschichte in meinem Roman „Leeres Versprechen“ bin ich gestoßen, weil ich mich an Maria Theresia und ihre Siedlungspolitik erinnerte. Als Kind bekam ich von meiner Großmutter einen alten Maria Theresia Thaler und ich hatte stets das Brustbild dieser imponierenden Persönlichkeit vor Augen. Ich recherchierte und fand Informationen über Aussiedler aus dem Sauerland. Darüber hatte ich noch nichts gelesen, aus der Zeit gibt es wenig Romane. Mir war wichtig, ein Thema zu finden, über das noch nicht geschrieben wurde. Es gibt viele Auswanderungsgeschichten, die nach Australien, Amerika und Neuseeland führen, aber nicht ins „Nachbarland“. Für meinen zweiten Roman hatte ich zuerst die Idee, dann suchte ich nach einem interessanten historischen Hintergrund für meine Figuren gestoßen. Jetzt beginnt die Recherchearbeit.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Da „Leeres Versprechen“ mein erster Roman ist, verfüge ich über wenig Erfahrung. Für meine Kurzgeschichten habe ich regelmäßig an den Literatur Sessions im Billerbecker Forum teilgenommen. Mit dem Roman möchte ich über öffentliche Lesungen möglichst viele Leser erreichen. Erste Termine in meiner Umgebung habe ich bereits ausgehandelt. Ich spreche die Menschen an, werde auf der Leipziger Buchmesse Informationen verteilen und habe am Ende meines Romanes eine E-Mail-Adresse ( HYPERLINK "mailto:leeres-versprechen@online.de" leeres-versprechen@online.de) eingefügt, über die hoffentlich viele Leser mit mir in Kontakt treten. Ich werde jede Nachricht beantworten.

Wann und was liest Du selbst?

Zur Recherche habe ich viel themenbezogene Bücher studiert. In meiner Freizeit lese ich gerne Krimis und Thriller, moderne Literatur oder Historisches, vor allem südafrikanische Literatur. Manchmal lese ich beim Frühstück, während einer Bahnfahrt, im Flugzeug, im Urlaub oder abends vor dem Einschlafen. Je nach Jahreszeit genieße ich es, die Füße vor dem Kamin hochzulegen, oder mich auf einer Liege in der Sonne zu räkeln.

Wie bist Du zum Schreiben gekommen und wie hat sich Deine Arbeit als Schriftsteller mit der Zeit verändert?

Es dauerte wenige Sekunden, die im Mai 1988 mein Leben einschneidend veränderten. Ein paar Monate später begann ich Tagebuch zu schreiben, je nach Situation mehr oder weniger intensiv. 1998 startete ich meine „journalistische Laufbahn“ als freie Mitarbeiterin in einer Lokalredaktion. Die positive Resonanz der Leser, denen ich auf der Straße begegnete, ermutigte mich, daran festzuhalten, doch es dauerte weitere acht Jahre, in denen ich für verschiedene Redaktionen als Reporterin, Fotografin und Redakteurin unterwegs war, bis der Verlag die Anzahl seiner freien Mitarbeiter drastisch reduzierte und ich mich entschloss, mehr aus meinem Können zu machen. Ich durchforstete das Internet und entschloss mich zu einem Studium. Ich lernte die Bestandteile einer Kurzgeschichten kennen, schuf Charaktere, baute Spannungsbögen auf, entwarf Plots, kreierte Dialoge, befasste mich mit Cliffhangern, wurde umfassend in die Königsdisziplin, das Romanschreiben, eingeführt und absolvierte abschließend ein Studium der Sach- und Fachliteratur. Damit legte ich einen entscheidenden Grundstock für mein heutiges Schreiben. Mein erstes Romanmanuskript entstand 2007 beim National Novel Writing Month. Dort erschuf ich, ohne nachzudenken, eine Geschichte mit mehr als 100 000 Wörtern in 30 Tagen und befreite mich vom journalistisch kurzen, knappen Schreibstil. Ich überarbeitete mein Manuskript mehrmals, fügte spannende historische Details ein. Ich reduzierte, wo ich reduzieren konnte und erweiterte, wo es notwendig war, ich schrieb anschaulich und packend, informierte, ohne zu belehren. Ich lernte, meine Protagonisten auf die Reise zu schicken, die der Leser spürbar miterlebt. In den Jahren bis zur Veröffentlichung meines Debütromans „Leeres Versprechen“, habe ich meinen eigenen Stil gefunden. Ich möchte die Leser unterhalten, lege großen Wert auf eine gute Sprache und die bisherigen Resonanzen bestätigen, dass mir das gelungen ist.

Welche Vorteile bietet für Dich das Internet und wie nutzt Du hier den Kontakt zum Leser, wie z.B. in einer Literaturcommunity wie LovelyBooks.de

Mit der Veröffentlichung meines Romans habe ich mich als Autorin der Öffentlichkeit preisgegeben. Ich erstellte meine Autorinnenseite, www.evelyn-barenbruegge.de, auf der ich meine Veröffentlichungen anzeige. Dort gibt es Leseproben und einen Blog, in dem ich mich über mein neues Projekt äußere, in dem kleine Szenen oder Dialoge stehen, in dem ich ebenfalls einen Einblick in mein Schreibleben gebe. Ich versuche ihn täglich zu bedienen, was nicht immer gelingt, und verknüpfe die Neueinträge mit facebook und twitter. Über bookcrossers.de habe ich einen BCID-Code generiert und mein Buch in einen Zug nach Binz gelegt. Jetzt warte ich auf einen Eintrag und hoffe, dass der Roman auf diesem Wege viele Leser erreicht, die ihn finden, lesen und wieder in die Wildbahn aussetzen, nachdem sie einen Kommentar auf der Seite hinterlassen haben. Natürlich habe ich auf meine Webseite auch das Buchfragewidget von LovelyBooks eingebunden. Bei LovelyBooks beteilige ich mich in den Autorengruppen, melde dort meine Lesungen und beantworte nicht nur an mich gestellte Fragen.

Bei der Buchfrage können sich neuerdings Leser in Echtzeit über Autoren und ihre Bücher austauschen, damit ist ein weiterer Platz für Lob und Kritik geschaffen. Wie gehst Du damit um?

Mein Buch ist gerade auf dem Markt uund ich warte noch auf Fragen, Lob oder Kritik. Ich bin ein offener Mensch und habe keine Probleme, über meine Arbeit zu plaudern. Im Gegenteil würde ich mich freuen, wenn Leser sich über meine Arbeit informieren oder konstruktive Kritik loswerden möchten. Lob nehme ich natürlich auch gerne entgegen.

Welche Bücher/Autoren liest Du selbst gern und wo findest bzw. suchst Du Empfehlungen für den privaten Buchstapel?

Einen großen Platz haben seit ein paar Jahren die südafrikanischen Autoren in meinem Regal eingenommen. Sie faszinieren mich durch ihre Sprache und ihren Stil. Es gibt unter ihnen viele sehr gute Schriftsteller wie Roger Smith, Deon Meyer, Zakes Mda, Andre Brink, Nadine Gordimer, Etienne van Heerden, Gillian Slovo, Nelson Mandela, J. M. Coetzee, um nur einige zu nennen. Viele dieser Romane verarbeiten historische Hintergründe, z.B. die Entwicklung Südafrikas, oder die Apartheid. Aber die Autoren schreiben auch Krimis, Thriller, Erzählungen und Märchen. Wer Interesse hat, findet in meiner Bibliothek bei Lovelybooks viele gute Leseempfehlungen. Ich muss allerdings gestehen, dass ich mit dem Lesen nicht mehr nachkomme. Henning Mankell und James A. Michener zählen ebenso zu meinen Favoriten. Auch hier sind es die klare Sprache (Henning Mankell) und die fundierte Recherche (James A. Michener), die mich faszinieren. Empfehlungen such ich nicht über Bestsellerlisten, meistens wurde ich dort enttäuscht. Vereinzelt finde ich Lesestoff durch zufällig entdeckte Rezensionen in Zeitschriften oder Magazinen, Buchvorstellungen im Radio oder Lesetipps im Fernsehen. Ich stöbere am liebsten in Buchhandlungen. Wenn mich der Klappentext überzeugt, lese ich die ersten zwei Seiten, wenn mich der Stil überzeugt, kaufe ich das Buch. Oft lege ich Bücher nach einem überzeugenden Klappentext wieder weg, weil ich auf den ersten Seiten über handwerkliche Schwächen stolpere oder der Autor es einfach nicht versteht, mich in seine Geschichte hineinzuziehen.

Von welchem Autor würdest Du Dir mal ein Vorwort für eines Deiner Bücher wünschen und warum?

Das ist schwierig zu beantworten, weil ich mir ein Vorwort von Athol Fugard und Henning Mankell wünschen würde und es fiele mir sehr schwer, mich für einen von beiden zu entscheiden. Athol Fugard ist ein großer südafrikanischer Dramatiker und seine literarische Sprache in „Tsotsi“ hat mich sehr beeindruckt. Henning Mankell besticht durch die Melodie seiner Sprache und die Melancholie in seinen Geschichten. Besonders beeindruckend fand ich „Tiefe“.

Man wird als Schriftsteller schnell in Schubladen gesteckt. Würdest Du gerne mal das Genre wechseln und Deine Leser mit einer völlig neuen Seite überraschen?

Das Genre hat mir die Idee zu meiner Geschichte gegeben. Wenn es nach meinem Lesegeschmack ginge, müsste ich Krimis oder Thriller verfassen. Ich werde versuchen, mir die Freiheit zu bewahren, das aufs Papier zu bringen, was aus meinem Innern kommt. Im Moment sind es Themen aus der Neuzeit, ich habe ein Konzept für ein Sachbuch und möchte etwas Biografisches schreiben. Die Verwirklichung meiner Idee zu einem historischen Krimi muss noch warten.

Wo holst Du Dir die Ideen und Inspiration für Deine Bücher?

Als „junge“ Autorin muss ich mit einem Stoff überzeugen, der bisher noch nicht verarbeitet worden ware. Es existieren unzählige Siedlergeschichten aus sämtlichen Ländern Europas in die unterschiedlichsten Regionen Amerikas, Australiens und Afrikas, meine Geschichte spielt im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und handelt von einer Bauernfamilie der Neuzeit, die nach Ungarn auswandert. Dazu muss ich anmerken, dass die Eltern meiner Großmutter Ende des 19. Jahrhunderts aus wirtschaftlichen Gründen von Ungarn kamen und sich im Ruhrgebiet ansiedelten. Es ist nicht belegt, ob deren Vorfahren der Einladung Maria Theresias gefolgt waren und zu den Siedlern der ungarischen Tiefebene gehört haben. Auch für meinen zweiten Roman habe ich ein außergewöhnliches Thema gefunden. Eine interessante Person, ein besonderes Gebäude, ein ausgefallenes Handwerk, eine historische Begebenheit sind oft die Auslöser für meine Geschichten oder einen neuen Roman.

Wie und wann schreibst Du normalerweise, kannst Du dabei diszipliniert vorgehen oder wartest du, bis Dich in einer schlaflosen Nacht die Muse küsst?

Klar kann es vorkommen, dass ich nachts eine Notiz mache, weil mir eine gute Idee gekommen ist, das ist aber selten. Ich stehe häufig im Morgengrauen auf und setze mich an den Schreibtisch. Je ungezwungener und spontaner ich mit dem Schreiben umgehe, desto flüssiger fügen sich die Sätze zu Szenen. Wenn ich mal nicht aktiv schreibe, entwickelt sich die Geschichte in meinem Unterbewusstsein weiter. Drängt sie dann aufs Papier, kann der Ort meines Schreibens genauso unterschiedlich sein wie die Zeit. Ich schreibe mit meinem Alpha Smart im Zug, in einem Café, auf einer Bank im Wald oder am Computer in meinem Büro. Es spielt keine Rolle.

Gibt es eine lustige Anekdote aus Deinem Schriftstellerdasein, die Du uns erzählen möchtest? Vielleicht das ein oder andere Erlebnis auf einer Lesereise?

Nein, bisher nicht.

Welche Wünsche hast Du im Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?

Für meine Bücher wünsche ich mir, dass sie die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen, dass sie viele Leser erfreuen, dass sie Menschen erreichen, die auf eine gute Sprache wert legen, und dass sie bei allen Lesern in guter Erinnerung bleiben. Für meine Arbeit wünsche ich mir, dass ich immer den Ehrgeiz besitze, mein Manuskript solange zu überarbeiten, bis jedes Wort an der richtigen Stelle steht, bis es nichts Überflüssiges mehr zu streichen gibt. Außerdem wünsche ich mir, dass ich weiterhin die Unterstützung erhalte wie bisher und dass mir nie die Ideen ausgehen.

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Antwort

Neue Rezensionen zu Evelyn Barenbrügge

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Goehres avatar

Rezension zu "Schwesternkind" von Evelyn Barenbrügge

Fesselnd und informativ
Goehrevor einem Jahr

Die deutsche IT-Expertin Manu Fischlander findet auf einem Kongress in Johannisburg die Liebe ihres Lebens in der attraktiven Kim. Doch ihr gemeinsames Glück währt nur sehr kurz: Ihre Liebste verschwindet spurlos und zurück bleibt ein Massaker, bei dem es keine Überlebenden gibt. Auch fehlen sämtliche Hinweise darauf, dass Kimberley Winterhuisen je an dem Ort gewesen ist. Der leitende Ermittler glaubt Manu ihre Geschichte nicht, deshalb recherchiert sie auf eigene Faust und gerät so ebenfalls in den Fokus der Täter, die scheinbar keine Skrupel kennen, um das Geheimnis zu wahren.

Das Cover zeigt schwarz auf weiß eine beeindruckende Landschaftsaufnahme, in der eine farbig dargestellte Patrone prominent hervorsticht. Obwohl mir das Bild im Geschäft nicht auffallen und mich deshalb auch nicht unbedingt zum Kauf animieren würde, passt es sehr gut zum Inhalt. 

Der lockere, flüssige Erzählstil, die gut aufgebaute Spannung und die geschickt eingewobenen, informativen Fakten und landschaftlichen Beschreibungen eines faszinierenden, für mich bis dahin völlig unbekannten Landes machen das Lesen des Romans zu einem Vergnügen. An manchen Stellen erschien mir die (rein fiktive) Story nicht ganz glaubhaft, die gegen Ende für meinen Geschmack einen Ticken zu vorhersehbar und „zahm“ wurde. 

Insgesamt habe ich das Buch jedoch gern gelesen, vergebe trotz dieser kleinen Kritikpunkte fünf Sterne und eine klare Empfehlung.

Kommentare: 1
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-Kathi0801-s avatar

Rezension zu "Schwesternkind" von Evelyn Barenbrügge

Schwesternkind - Evelyn Barenbrügge
-Kathi0801-vor einem Jahr

Manu Fischlander ist eine Computerspezialistin mit einem verdammt gut ausgeprägten analytische - mathematischem Verstand. Sie lebt mit ihrem tollen Kater Back-Up zusammen.
Als sie nach Kohannesburg (Afrika) zu einem Kongress reist, lernt sie dort Kinberley Winterhuisen kennen und macht es sich zum Ziel die für sie atemberaubende Frau zu erobern.
Kimberley die absoluter Neuling auf dem Gebiet der gleichgeschlechtlichen Beziehung ist, lässt sich auf Manu ein und beide verbringen eine gemeinsame erotische Nacht zusammen.
Als aber am nächsten Morgen KImberley spurlos verschwindet und die Reisegäste einer Busrundfahrt in dem Hotel ermordet wurden beginnt das größte Abenteuer für Manu.

Meine Meinung:
Der Roman lässt sich sehr gut lesen und man ist sofort in der Geschichte drin. Die Protagonistin Manu ist mir von Anfang an sympathisch gewesen. Man merkt das die Autorin Afrika liebt sowie sie die Umgebung beschreibt kann man es sich sehr gut vorstellen.
An Spannung fehlt in diesem Roman überhaupt nichts, Ich kann es jedem nur weiterempfhlen.

Danke an die Autorin das ich das Buch gewonnen habe und es lesen durfte.
Weitere von ihr werden sich bestimmt demnächst in meinen Bücherregal wieder finden.

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Siko71s avatar

Rezension zu "Schwesternkind" von Evelyn Barenbrügge

gut gemacht
Siko71vor einem Jahr

Manuela Fischlander reist mit ihrem Kater "Back-up" auf in Seminar nach Johannisburg. Dort verliebt sie sich ich Kimberly. Die nächsten Stunden verlaufn recht harmonisch, und als sie in einem Cafe sitzen und Manu nur mal auf Toilette verschwindet, findet ein regelrechtes Massaker im Cafe statt. Keiner überlebt und Kimberly ist spurlos verschwunden. Nicht nur spurlos, wie Manu feststellen muß, nein, als wäre sie nie im Hotel oder sonstwo gewesen.
Da die Polizei die Angelegenheit sicher bald im Sande verlaufen lassen will, forscht Manu auf eigene Faust und gerät dabei mehr als einmal in das Visir der Täter.

Die Spannung baut sich von Anfang an langsam auf, der Schreibstil ist gefällig und man kann wunderbar in die Geschichte eintauchen. Allerdings war mir das Ende etwas vorhersehbar und eshätte vielleicht noch das Eine oder Andere passieren können. Daher fällt leider ein Stern weg und es bleiben 4 Sterne übrig.

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Gespräche aus der Community

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Evelyn_Barenbruegges avatar
Liebe Leseratten!

Ich lade Euch zu einer gemeinsamen Leserunde meines Romans, »Schwesternkind«, ein! Sei bei meiner Leserunde dabei und bewerbe Dich auf eins der 7 Rezensionsexemplare.

Zum Inhalt:
Manu Fischlander verliebt sich auf einem Kongress in Johannesburg Hals über Kopf in Kimberley Winterhuisen. Nach einer rauschenden Liebesnacht werden im Hotelrestaurant die überraschend eingetroffenen Teilnehmer einer Busrundfahrt ermordet und Kimberley Winterhuisen verschwindet spurlos. Manu, die einzige Überlebende, macht sich allein auf die Suche, da der ermittelnde Captain Dwayne Sisulu keine Anhaltspunkte für eine Entführung findet. Sie stößt auf Spuren aus der Vergangenheit, doch ihr Informant wird unmittelbar vor ihrem Treffen erschossen.

Über mich:
Ich teile mein Leben in zwei Teile: Ich wuchs in einer ganz normalen Familie in Münster auf. Nach der Schule erlernte ich den Beruf der Bauzeichnerin und studierte zwei Jahre später Bautechnik. Ich reiste viele Jahre durch die ganze Bundesrepublik, bis ich mich 1993 endgültig in der Domstadt Billerbeck niederließ.
Meinen zweiten Teil begann ich 1998 als Quereinsteigerin und schrieb bis 2006 als freie Mitarbeiterin für die Lokalpresse. Von 2006 bis 2008 absolvierte ich an der Akademie für Fernstudien in Hamburg ein Schreibstudium. Ich beteiligte mich an Wettbewerben, schrieb für eine Internetplattform über Südafrika und veröffentlichte Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien. Mein historischer Roman "Leeres Versprechen" erschien Anfang 2014 als ungekürztes Hörbuch im Action-Verlag Essen, im Sommer als überarbeitete Neuauflage und E-Book im Engelsdorfer Verlag.
Am 17. Februar 2015 wurde der historische Liebesroman "Tayfun" im Bookshouse-Verlag veröffentlicht. Überraschend wurde dieses Buch im März als beste Neuerscheinung von der Histo-Couch mit dem Historikus ausgezeichnet. Dieses Buch gibt es als Print sowie in allen gängigen e-Book-Formaten.
"Lobola - Preis der Liebe, eine Geschichte, die in Südafrika spielt und mein bisher persönlichstes Buch, erschien am 9. Oktober 2015 ebenfalls im Bookshouse-Verlag als Print sowie in allen gängigen e-Book-Formaten.

Grundsätzlich beeindrucken mich Autoren, die das Handwerk beherrschen und mit klarer Sprache im eigenen Stil schreiben. Wie Henning Mankell, Doris Gercke, Ferdinand von Schirach, James A. Michener und vor allem die südafrikanischen Schriftsteller, wie Athol Fugard, J. M. Coetzee, André Brink, Deon Meyer und Roger Smith, um nur einige zu nennen. Auf die Aussiedlergeschichte in meinem Roman "Leeres Versprechen" bin ich gestoßen, weil ich mich an Maria Theresia und ihre Siedlungspolitik erinnerte. Als Kind bekam ich von meiner Großmutter einen alten Maria Theresia Taler und ich hatte stets das Brustbild dieser imponierenden Persönlichkeit vor Augen. Ich recherchierte und fand Informationen über Aussiedler aus dem Sauerland.
Für meinen zweiten Roman hatte ich zuerst die Idee, dann suchte ich nach einem interessanten historischen Hintergrund für meine Figuren. Den habe ich in den Assimilationsgesetzen Maria Theresias gefunden, mit denen sie das fahrende Volk sesshaft machen wollte sowie im Hora-Aufstand, der in Siebenbürgen stattfand.
2003 habe ich mein Herz an Südafrika verloren. Seitdem reise ich immer wieder in dieses Land, habe viele Menschen dort kennengelernt, gute Freunde gefunden und mehr, als nur die in den Reiseführern beschriebenen Sehenswürdigkeiten gesehen. Ein fantastisches Land, eine unglaubliche Natur und für mich ein Stück Heimat.
Zur Recherche habe ich viele themenbezogene Bücher studiert. In meiner Freizeit lese ich gern Krimis und Thriller, moderne Literatur oder Historisches, vor allem südafrikanische Literatur. Manchmal lese ich beim Frühstück, während einer Bahnfahrt, im Flugzeug, im Urlaub oder abends vor dem Einschlafen. Je nach Jahreszeit genieße ich es, die Füße vor dem Kamin hochzulegen, oder mich auf einer Liege in der Sonne zu räkeln.
Mehr über meine Schreiberei gibt es hier: http://www.evelyn-barenbruegge.de/

Falls ich nun Euer Interesse geweckt habe und Ihr eins der 7 E-Books im Wunschformat gewinnen möchtet, dann bewerbt Euch ganz schnell und beantwortet einfach folgende Frage: Warum möchtet Ihr an dieser Leserunde teilnehmen? Ich freue mich auf Eure zahlreiche Teilnahme. Die Verlosung geht bis Montag, 30.10.2017 um 23:59 Uhr

Ich wünsche Euch viel Glück...

Noch etwas Wichtiges am Rande...
Solltet Ihr ein Rezensionsexemplar gewinnen, verpflichtet Ihr Euch zur aktiven Teilnahme an der Leserunde und dem Rezensieren des Buches innerhalb von 6 Wochen. 
powerwriters avatar
Letzter Beitrag von  powerwritervor einem Jahr
:) ... klar sage ich Bescheid.
Zur Leserunde
bookshouse Verlags avatar

 »Die hübsche Zigani brütet einen Untertan für die Kaiserin aus.« Ein Soldat trat aus dem Schatten der Wagen und stellte sich ihr in den Weg. Er lachte hämisch und klatschte seine fleischige Hand auf den Oberschenkel.

Der junge Leandro Lovare wächst vor dem Zugriff der Obrigkeit verborgen unter dem Schutz seiner Urgroßmutter in einer Höhle im Bihorgebirge auf. Sie pflanzt die Traditionen und den Freiheitsgedanken tief in sein Zigeunerherz. Nach ihrem Tod begibt er sich auf die Suche nach seiner Familie, kämpft mit aufständischen Rebellen Seite an Seite in Siebenbürgen. Die Hinrichtung seines väterlichen Freundes und Rädelsführers Horea lässt ihn verstummen. Soldaten Maria Theresias ergreifen ihn und nennen ihn aufgrund seiner Schnelligkeit Tayfun. Seine Freiheit ist ihm wichtiger als ein behütetes Leben in einem Waisenhaus, er flieht und gerät in Wien in die Fänge des ehemaligen Soldaten Tom Held, der Straßenkinder zu Taschendieben ausbildet.
Tayfun wird zu einem wichtigen Vertrauten des Königs der Diebe und verliebt sich unsterblich in das Zigeunermädchen Nura, eine Verbindung, die streng verboten ist. Eines Tages erschüttert ein Mord die Kaiserstadt.

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Zur Autorin:

Evelyn Barenbrügge wurde 1958 in Münster geboren. Ihre Wurzeln reichen jedoch bis nach Fünfkirchen, dem heutigen Pecs, in Ungarn zurück. Nach der mittleren Reife absolvierte sie zunächst eine Ausbildung zur Bauzeichnerin und schloss das Studium zur Bautechnik an. Nach vielen Stationen in der Industrie, verbunden mit ebenso vielen Umzügen, ließ sie sich 1993 endgültig in der Domstadt Billerbeck nieder. Hier wechselte sie in den Journalismus, schrieb einige Jahre als freie Mitarbeiterin für die Münstersche Zeitung und studierte nebenbei das kreative Schreiben an der Fachakademie für Fernstudien in Hamburg. Nach mehreren Veröffentlichungen in Anthologien erschien 2011 ihr Debütroman „Leeres Versprechen“ in der edition doppelpunkt. Dieser Roman ist in einer überarbeiteten Fassung im engelsdorfer Verlag erschienen, das Hörbuch erschien im Januar 2014 im Action Verlag.


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Bei dieser Leserunde gibt es mindestens 7 E-Books von "Tayfun" im Wunschformat* zu gewinnen. Evelyn Barenbrügge steuert zusätzlich unter allen Bewerbern 1 signiertes Taschenbuch, 1 E-Stick inkl. E-Book mit Cover und Lesezeichen und eine Zaubertasse inkl. Cover und Lesezeichen bei. Zusätzlich gibt es noch ein T-Shirt mit Cover und Lesezeichen zu gewinnen. Unter allen Gewinnern, die eine Rezension bis zum 20.05.2015 eingestellt haben, verlost die Autorin noch mal eine Zaubertasse und drei E-Sticks inkl. E-Book.

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Kleiner Tipp, die Antwort findet ihr hier.

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Wir würden uns freuen, wenn ihr außerdem der Leserunde folgen würdet, damit ihr die Auslosung nicht verpasst.

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Gern könnt ihr euch in unserer Gesamtübersicht umsehen.

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Euer

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http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf

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"Unser Historikus im März stammt aus einer etwas weiter entfernten Zeit und entführt seine Leser ins späte 18. Jahrhundert nach Österreich, in die Zeit von Kaiserin Maria Theresia. Tayfun von Evelyn Barenbrügge hat uns überzeugt und wir sind überzeugt, dass dieser Roman auch weitere Leser für sich vereinnahmen wird", sagt Chefredakteur Carsten Jaehner von der Histo-Couch. 
Mit diesem Titel wird der beste Roman des Monats gekürt.
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Evelyn Barenbrügge wurde am 02. Juli 1958 in Münster/ Westfalen (Deutschland) geboren.

Evelyn Barenbrügge im Netz:

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auf 5 Wunschlisten

von 7 Lesern gefolgt

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