Evelyn Sanders Pellkartoffeln und Popcorn

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Inhaltsangabe zu „Pellkartoffeln und Popcorn“ von Evelyn Sanders

Kann man ein heiteres Buch über eine ganz und gar nicht heitere Zeit schreiben? Man kann!
Evelyn Sanders erzählt von Kriegs- und Nachkriegszeit in Berlin aus der Sicht eines Kindes, für das Geburtstag bei Kartoffelkuchen und Kinderlandverschickung nach Ostpreußen der ganz normale Alltag waren. Und danach? Mathe-Aufgaben bei Kerzenlicht, Christbaumklau im Grunewald, Chewing-Gum und Backfisch-Party bei Musik von Glenn Miller.
Selten ist Zeitgeschichte so menschlich geschildert worden wie in diesem Buch, dem tatsächliche Geschehnisse zugrunde liegen.

Interessant das Leben im Krieg aus der Sicht des Kindes zu lesen. Leider fand ich die letzteren Kapitel langweilig und uninteressant.

— Universum_der_Woerter

Schade, der 2. Teil merzt den 1. wieder aus. Mit den Amis kam die Langeweile.

— moorlicht

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— Julitraum

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  • Das Leben im Krieg und danach aus der Sicht eines Kindes

    Pellkartoffeln und Popcorn

    Universum_der_Woerter

    31. October 2017 um 16:56

    Die Autorin Evelyn Sanders erzählt in diesem Roman die Kindheit im zweiten Weltkrieg aus der Sicht des Kindes. Und schnell wird klar, dass es ihre eigene Kindheit war, welche sie erzählt.Es ist keine schwere Lektüre, sondern eher etwas zum schmunzeln. Es war eine schwierige Zeit über welche sie schreibt und sie musste einiges mit durchmachen. Fliegeralarm, Verschickung nach Ostpreußen und wieder zurück usw. doch keineswegs berichtet sie die Situationen im dramatischem Ausmaß. Sondern eher aus kindlicher und naiver Sicht.Ich finde, es ist sehr interessant zu lesen, wie der Unterricht verlief in der Zeit des zweiten Weltkriegs, zu lesen, wie sie ihre Freizeit gestalteten und Flaksplitter sammelten und diese untereinander tauschten. Eine völlig andere Zeit.Leider wurden die letzen Kapitel für mich langweilig. Im zweiten Teil berichtet sie, wie die Amis in Berlin eintrafen, was auch noch sehr interessant war, wie sich das Leben mit den Amerikanern plötzlich veränderte. Doch als die Autorin häufiger über ihre Schulzeit schrieb und über ihre Freundinnen, wollte ich diese Absätze nur noch überfliegen, da es mich gar nicht mehr interessierte. Ich wollte mehr bzw. detaillierter über das Leben wissen, welches nach dem Krieg statt fand. Es ist definitiv eine andere Geschichte über den Krieg, welche man vielleicht sonst kennt. Diese liegt keineswegs schwer im Magen! Man kann das Buch gut lesen und bekommt einen Einblick in eine vergangene Zeit und ein anderes Leben. Evelyn Sanders hat ihrer Familie und ihren Freunden mit diesem Buch ein Denkmal gesetzt. Und meiner Meinung nach steht dieses Buch für all die anderen Menschen aus dieser Zeit. Auch wenn es heiter geschrieben ist, ist es doch eine schreckliche Zeit gewesen.

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  • Rezension zu "Pellkartoffeln und Popcorn. Heiterer Roman." von Evelyn Sanders

    Pellkartoffeln und Popcorn

    melli.die.zahnfee

    04. March 2012 um 14:16

    Kindheit und Jugend in der Kriegs - und Nachkriegszeit: Diesmal macht Evelyn Sanders einen Ausflug in die Vergangenheit. In ihre eigene Vergangenheit, genauer gesagt. Sie erzählt von Kinderjahren in Berlin und von der Kinderlandverschickung nach ostpreußen, von zerstörten Städten und ersten Backfisch-Partys bei Musik von Gleen Miller. In gewohnter Sanders-Manier zeigt sie Zeitgeschichte von ihrer heiteren und menschlichen Seite. Das jemand einen so dramatischen Alltag so humorvoll und leicht beschreiben kann finde ich super!

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  • Rezension zu "Pellkartoffeln und Popkorn" von Evelyn Sanders

    Pellkartoffeln und Popcorn

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. September 2009 um 16:55

    Mal ein anderes Buch über die Zeit während und nach dem 2. Weltkrieg. Keineswegs düster aus der Sicht eines Kindes geschrieben, dass die Umwelt um sich herum beschreibt. Durch die Alltagserzählungen bekommt man als jüngere Generation einen guten Einblick.

  • Rezension zu "Pellkartoffeln und Popcorn" von Evelyn Sanders

    Pellkartoffeln und Popcorn

    TinchenFinchen

    07. September 2009 um 15:02

    Ein Leben in der Nachkriegszeit, hier mal mehr mal weniger humorvoll geschildert.

  • Rezension zu "Pellkartoffeln und Popcorn. Heiterer Roman." von Evelyn Sanders

    Pellkartoffeln und Popcorn

    Jens65

    29. August 2008 um 19:26

    Eigentlich berichtet dieses Buch von einer eher traurigen Zeit unserer Geschichte, nämlich von ca. 1939 bis 1949. Die Autorin, die 1934 geboren wurde, berichtet allerdings derartig amüsant über ihre Kindheit in Berlin in dieser Zeit, daß man einfach darüber lachen muß. Ihre Erlebnisse auf der Kinderlandverschickung, mit den Nachbarn oder die Nächte im Luftschutzkeller sind voller Komik. Lautes Lachen beim Lesen dieses Buches ist einfach nicht zu vermeiden. Die Schilderung des Kampfes um das tägliche Brot, des Schulunterrichts oder der Schwarzmarktgeschäfte ihrer Mutter läßt den Alltag der Kriegs- und Nachkriegszeit lebendig werden. Trotz dieses schwierigen Hintergrunds ist das Buch leicht und locker geschrieben und man kann höchstens bemängeln, daß die Autorin die Greuel des 2. Weltkriegs fast völlig vernachlässigt, allerdings ist es auch nicht als Aueinandersetzung mit dieser Zeit gedacht, sondern es gibt einfach nur die Erlebnisse aus Sicht eines Kindes wieder, für das Krieg der der Normalzustand war. Wer also leichte Lektüre für seinen Urlaub oder einfach zur Entspannung braucht, ist damit bestens bedient.

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