Evelyn Sperber-Hummel Oh, wie hässlich! - Eine Geschichte vom Anderssein

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Inhaltsangabe zu „Oh, wie hässlich! - Eine Geschichte vom Anderssein“ von Evelyn Sperber-Hummel

Zu diesem Buch: Die Krokodilseltern Krokelia und Krokus warten ungeduldig darauf, dass auch ihr letztes Kind aus dem Ei schlüpft. Doch als es dann endlich aus dem Ei krabbelt, sind sie entsetzt, denn dieses Krokodilsbaby sieht ganz anders aus als ihre anderen Kinder. Es ist nicht grün, sondern schwarz, es hat einen roten Borstenbüschel auf dem Kopf und eine breite Schnauze. Die anderen Krokodilskinder finden ihr neues Geschwisterchen potthässlich. Und Vater Krokus verbietet ihnen, mit diesem „Ungeheuer“ zu spielen. Nur Krokelia kümmert sich um ihre seltsame Tochter, und weil sie so glänzend schwarz ist, nennt sie sie Lackschuh. Lackschuh ist anders als ihre Geschwister. Und weil Vater Krokus sie für ein Ungeheuer hält, darf sie nicht bei den Krokodilen wohnen. Aber sie möchte auch geliebt und geknuddelt werden. Krokelias Herz gewinnt das kleine pfiffige Persönchen schnell. Lackschuh hat viele Fragen, Krokelia beantwortet sie alle. Nur auf eine Frage weiß sie keine Antwort. Lackschuh möchte wissen, wer sie ist. Denn eines steht fest: Ein Krokodil ist sie nicht. Wird sie deshalb immer allein sein müssen? Die Antwort darauf gibt diese Geschichte vom Anderssein. Und diese Geschichte endet glücklich.

Wunderschöne Geschichte für Kinder über das Anderssein. Meine Kinder lieben sie.

— Amanda_Laurie
Amanda_Laurie
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    Oh, wie hässlich! - Eine Geschichte vom Anderssein
    Amanda_Laurie

    Amanda_Laurie

    01. April 2014 um 22:32

    Oh, wie schön ... ... war diese Geschichte zu lesen! Was schlüpft denn da aus dem Ei? Das fragen sich die Krokodilseltern Krokus und Krokelia, als sie das kleine schwarze Etwas entdecken, welches so ganz anders ausschaut, als die übrigen Kinder ihrer Krokodils-Familie. Dass es dieses kleine Wesen besonders schwer haben wird, merkt der Leser sogleich, als der Vater sich von ihm zurückzieht und auch seinen Geschwistern verbietet, mit dem merkwürdigen Krokodilskind zu spielen. Nur von der Mutter wird der kleinen „Lackschuh“ etwas Zuneigung entgegen gebracht. Den größten Teil des Tages allein auf sich gestellt, ist es eine Frage der Zeit, bis Lackschuh andere Tiere kennen lernt und sogar Freundschaft schließt. Mit der Zeit wird ihr jedoch bewusst, dass sie anders als die Krokodile ist. Daher beschäftigt sie immer mehr die Frage: Wer bin ich? Die Antwort darauf erfährt Lackschuh erst kurz vor dem Ende der Geschichte, als es so richtig spannend wird. Wenn man sich das Cover genauer betrachet, ahnt man bereits, was es mit dem kleinen schwarzen „Krokodil“ auf sich hat. Dennoch war meine Tochter sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht und hat mich mehrmals beim Vorlesen unterbrochen, um eigene Vermutungen zu äußern. Wie man von einem Kinderbuch erwarten kann, geht diese Geschichte glücklich aus. Sie lässt den Leser zufrieden zurück. Es ist eine Geschichte à la „Das hässliche kleine Entlein“, aber auf andere Art aufbereitet. Obwohl es sich hier eindeutig um ein Kinderbuch handelt, fand ich die Geschichte selbst als Erwachsener sehr schön zu lesen. Die Beschreibungen sind so detailreich, dass man sich gleich in das Geschehen hinein versetzt fühlt. Die Dialoge sind mitunter lustig und für kleine Kinder sehr verständlich aufbereitet. Nicht zuletzt das ansprechende Cover hat mich zum Kauf bewogen. Zugegeben, der Titel hatte mich zunächst abgeschreckt, jedoch im Nachhinein betrachtet, passt er sehr gut zum Inhalt. Aufgrund der Länge der Geschichte ist diese ideal als Gute-Nacht-Geschichte geeignet. Meiner Tochter und mir hat das Buch sehr gut gefallen.

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