Evelyn Waugh

 3,9 Sterne bei 206 Bewertungen
Autor von Wiedersehen mit Brideshead, Verfall und Untergang und weiteren Büchern.
Autorenbild von Evelyn Waugh (©kein Urheberrecht mehr)

Lebenslauf von Evelyn Waugh

Evelyn Waugh wurde im Oktober 1903 als Sohn eines Verlegers in London geboren. Er studierte zunächst Geschichte am Hertford College, das er jedoch ohne Abschluss wieder verließ. Es dauerte nicht lange, bis Waugh das Schreiben für sich entdeckt hatte. Sein Debütroman "Decline und Fall (dt. Titel: Auf der schiefen Ebene) wurde im Jahre 1928 veröffentlicht. Als Waugh`s Buch "Wiedersehen mit Bredshire" verfilmt wurde, bedeutete dies für den Autor den internationalen Durchbruch. Evelyn Waugh starb im Alter von 63 Jahren in Taunton. Er zählt auch heute noch zu den wichtigsten englischen Autoren des 20. Jahrhunderts.

Neue Bücher

Cover des Buches Helena (ISBN: 9783742428332)

Helena

Erscheint am 16.03.2023 als Hörbuch bei Der Audio Verlag.

Alle Bücher von Evelyn Waugh

Cover des Buches Wiedersehen mit Brideshead (ISBN: 9783257243192)

Wiedersehen mit Brideshead

 (42)
Erschienen am 18.01.2017
Cover des Buches Verfall und Untergang (ISBN: 9783257243819)

Verfall und Untergang

 (24)
Erschienen am 22.03.2017
Cover des Buches Eine Handvoll Staub (ISBN: 9783257243826)

Eine Handvoll Staub

 (10)
Erschienen am 22.03.2017
Cover des Buches Scoop (ISBN: 9783257242744)

Scoop

 (9)
Erschienen am 18.12.2013
Cover des Buches Lust und Laster (ISBN: 9783257243833)

Lust und Laster

 (8)
Erschienen am 24.01.2018
Cover des Buches Auf der schiefen Ebene (ISBN: 9783257211733)

Auf der schiefen Ebene

 (7)
Erschienen am 01.10.2003
Cover des Buches Befremdliche Völker, seltsame Sitten (ISBN: 9783821847610)

Befremdliche Völker, seltsame Sitten

 (7)
Erschienen am 01.12.2007
Cover des Buches Tod in Hollywood (ISBN: 9783257244212)

Tod in Hollywood

 (6)
Erschienen am 24.01.2018

Neue Rezensionen zu Evelyn Waugh

Cover des Buches Gilbert Pinfolds Höllenfahrt (ISBN: 9783257243406)
dunkelbuchs avatar

Rezension zu "Gilbert Pinfolds Höllenfahrt" von Evelyn Waugh

Mit beißender Satire beschreibt Evelyn Waugh das überdrehte Seelenleben eines Schriftstellers.
dunkelbuchvor 8 Monaten

Kurz nach seinem 50. Geburtstag begibt sich der erfolgreiche Schriftsteller Gilbert Pinfold auf eine Schiffsreise in die Tropen. Sein Hausarzt hat ihm dazu geraten, denn Pinfold leidet an Rheuma und Schlafstörungen und die Arbeiten an seinem halbfertigen Roman wollen auch nicht so recht vorankommen.

Also schifft sich Pinfold auf Drängen seiner Frau ein - auf den Passagierdampfer „Caliban“ unter Kapitän Steerforth. Doch die Hoffnung, sein Manuskript vollenden zu können, erfüllt sich nicht. Von seiner Kabine aus hört er scheinbar alle Geräusche und Stimmen des Schiffs. Stundenlang liegt er in seiner Koje und lauscht. So wird er Ohrenzeuge einer Meuterei unter der Besatzung. Außerdem erfährt er, dass er Opfer einer Verschwörung werden soll. Schließlich kommt es in den Gewässern vor Gibraltar sogar zu einem internationalen Zwischenfall.

Diese akustischen Halluzinationen bringen Pinfold an den Rand des Wahnsinns, der auch kein Ende nimmt, als er das unheimliche Schiff verlässt. Irgendwie sind seine Verfolger ihm immer noch auf seinen Fersen. Oder sind alles nur Wahnvorstellungen? Nach seiner Rückkehr gibt Gilbert Pinfold selbst die Antwort und er macht sich an die Niederschrift seiner „Höllenfahrt“.

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Cover des Buches Eine Handvoll Staub (ISBN: 9783257243826)
mariameerhabas avatar

Rezension zu "Eine Handvoll Staub" von Evelyn Waugh

Oberflächlich und langweilig
mariameerhabavor 8 Monaten

Es ist ein Gesellschaftsroman mit feinen englischen Leuten, die sich ständig zum Essen treffen, dinieren, Plaudern und Spaß haben, in dem ein Seitensprung stattfindet, der ahnungslose Beasley wird von der verheirateten Brenda verführt und während ich das gelesen habe, bin ich mehrmals eingenickt.

Der Stil ist schrecklich nüchtern, fast schon eiskalt. Der Autor schreibt so, als wären ihm seine eigenen Figuren egal. Er konzentriert sich bloß auf die Handlung, erzählt detailliert lieber über die Feinheiten eines Gebäudes, als sich mit den Gefühlen seiner Figuren auseinanderzusetzen.

Das Buch wird als Gesellschaftssatire beschrieben; ich habe davon nichts mitbekommen. Es ist einfach nur schrecklich langweilig. Ich hätte mich geschämt, so etwas zu veröffentlichen und gleichzeitig Geld dafür zu verlangen.

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Cover des Buches Verfall und Untergang (ISBN: 9783257243819)
Nelebookss avatar

Rezension zu "Verfall und Untergang" von Evelyn Waugh

Ein sehr unterhaltsames Buch, das überspitzt ist und daher nicht zu ernst genommen werden darf!
Nelebooksvor 2 Jahren

Inhalt (LB): "Die Geschichte des Studenten Paul Pennyfeather, der einmal zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Er fliegt völlig unverschuldet von der Uni, versucht sein Glück als Lehrer in einem dubiosen Internat, verliebt sich in die umwerfend charmante Mutter eines seiner Schüler – und wird in die Machenschaften der besseren Gesellschaft verwickelt. Evelyn Waughs Debüt ist eine rasante Satire auf den Bildungsroman und die englische High Society."

Cover: Also das Cover ist nicht farblich und dadurch etwas schlichter und springt nicht gleich ins Auge. Ich finde es generell jedoch ansprechend. Allerdings habe ich absolut keine Ahnung, warum dieses Cover gewählt wurde, denn es passt keineswegs zur Geschichte.

Schreibstil: Der Schreibstil ist verständlicherweise nicht der heutigen Zeit entsprechend. Aber es ist überaus gut lesbar. Der Autor schreibt recht locker und versteht es den Leser durch Aussagen immer wieder zum Schmunzeln zu bringen.

Charaktere: Mit Paul als Protagonisten bin ich von Anfang an nicht ganz warm geworden, was sich bis zum Ende nicht geändert hat. Er ist naiv, freundlich, kann nicht für sich selbst einstehen, vertrauenswürdig und anpassungsfähig. Er ist kein aktiver Protagonist, sondern eher eine Person, der verschiedenste Dinge passieren, die hier geschildert werden. Philbrick, Grimes und Prendy empfand ich als sehr interessante Charaktere. Margot war mir auch nicht sonderlich sympathisch. Ihren Sohn Peter dagegen mochte ich überaus gern.

Meinung: Zu Anfang werden viele Namen genannt, was mich etwas gefordert hat, die jedoch im weiteren Verlauf eigentlich alle keine Rolle mehr spielen. Auch hatte ich hier anfangs etwas Mitleid mit Paul. Es gibt mehrere Stationen und Begegnungen in seinem Leben, die ich alle sehr interessant fand. Einige Charaktere schienen aus seinem Leben verschwunden zu sein und tauchen dann doch an den seltsamsten/überraschendsten Orten wieder auf. Generell hat mich das Buch immer wieder zum Schmunzeln gebracht und mich sehr gut unterhalten. Es werden verschiedenste Themen überspitzt behandelt (Dekadenz, Rassismus, Verbrechen etc.). Hier regt das Buch auch zum Nachdenken an und beschäftigt einen auch nach dem Lesen noch eine Weile. Allerdings darf man seine krassen Darstellungen natürlich nicht zu ernst nehmen, ansonsten hat man beim Lesen dieses Buches weniger Spaß.

Kommentare: 3
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Gespräche aus der Community

Klassiker-Leserunde 

Beginn: 13.2.

Im Februar wollen wir von der Klassikergruppe noch ein zweites Buch lesen: „Verfall und Untergang“ von Evelyn Waugh.

Beginn ist am 13.2.

Jeder ist herzlich willkommen.

399 Beiträge
FrancieNolans avatar
Letzter Beitrag von  FrancieNolanvor 2 Jahren

Naja, auch der Titel ist schon ironisch, denke ich. Außerdem habe ich gelesen, dass der Autor während des Schreibens „Verfall und Untergang des römischen Reiches“ gelesen haben soll - das wurde so als „Erklärung“ in den Raum gestellt.

Welcome to our English discussion group. We will start reading this book together on Ocotber, 15.

Hello everyone,

this is the second discussion round of our "Let's read in English" group. Everybody is welcome to take part with their own copy of the book. We start on 15 Ocotber - but don't worry, we will take our time and read for about 2 months, until the next round starts.

Have fun!

283 Beiträge
S
Letzter Beitrag von  sKnaerzlevor 2 Jahren

Der Oxford-Teil ist und bleibt für mich eines meiner schönsten Leseerlebnisse. Mich macht es glücklich, von glücklichen Menschen und ihrem Glück zu lesen.

Danach wird es durchwachsen. Normalerweise gefällt es mir total, wenn die Gegenstände immer Bedeutungsschwerer werden, weil so viel mit ihnen geschehen ist. Aber bei dem Brunnen von Brideshead hat das mit dem Leitmotiv bei mir nicht so geklappt.

Beim Epilog hätte ich eigentlich heulen müssen, das tue ich immer, wenn schöne Erinnerungen die häßliche Gegenwart überlagern, aber diesmal fehten mit die englischen Worte und ich war nicht ganz sicher, ob es um Verfall geht oder auch darum, dass der alte Kasten in etwas gebrauchbares verwandelt wurde.


Zusätzliche Informationen

Evelyn Waugh wurde am 28. Oktober 1903 in London (Großbritannien) geboren.

Community-Statistik

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auf 63 Merkzettel

von 10 Leser*innen aktuell gelesen

von 4 Leser*innen gefolgt

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