Anderswelt – Schattensuche

von Evelyne Aschwanden 
4,2 Sterne bei11 Bewertungen
Anderswelt – Schattensuche
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (9):
libraryfairys avatar

Düster, dämonisch und spannend!

Kritisch (1):
ALISIAs avatar

Ein Buch mit dem ich sehr lange gerungen habe. Tolle Idee aber leider nicht meines gewesen...

Alle 11 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Anderswelt – Schattensuche"

»Ich habe keine Angst vor dem Tod. Vielmehr fürchte ich mich vor dem, was danach kommt. Sterben ist nicht schwer. Tot zu bleiben hingegen – das ist eine ganz andere Geschichte...«
Nach dem unerklärlichen Verschwinden ihres Bruders Viktor versucht die 15-jährige Maret, auszubildende Hüterin des Übernatürlichen, in ein normales Leben zurückzufinden. Doch mit einem Vater, der in seinem Labor Dämonen beschwört, einem Halbvampir zum Cousin und einer besten Freundin, die von all dem Wahnsinn um sie herum nichts ahnt, scheint so etwas wie Normalität unerreichbar. Als Maret beinahe schon die Hoffnung aufgegeben hat, ihren Bruder je wiederzusehen, trifft sie auf Yannik. Ausgerechnet der Neue, den alle in der Klasse nur als »Freak« bezeichnen, ist Marets Schlüssel zu Viktors Aufenthaltsort. Der jungen Hüterin bleibt nichts anderes übrig, als mit ihm zusammenzuarbeiten – auch wenn sie weiß, dass er etwas vor ihr verschweigt. Gemeinsam verstricken sich die beiden Jugendlichen in ein Geheimnis, das tief mit ihrer eigenen Vergangenheit verbunden ist und Dinge zum Vorschein bringt, die besser in den Schatten geblieben wären…

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783745017410
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:628 Seiten
Verlag:epubli
Erscheinungsdatum:07.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,2 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne6
  • 4 Sterne3
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    libraryfairys avatar
    libraryfairyvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Düster, dämonisch und spannend!
    Demon inside!

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich das Buch lesen und muss sagen ich bin begeistert!
    Anderswelt - Schattensuche ist der Auftakt einer Reihe um die Hüter, die Blicklose - normale Menschen, die keine Verbindung zur Anderswelt haben - vor den Gefahren zu beschützen, die dort lauern.

    Zum Inhalt:
    Maret Morti und ihre Familie sind Hüter, die uns Blicklose vor den Wesen der Anderswelt schützen sollen. Maret steht kurz vor ihrer großen Hüterprüfung, als eines Tages ihr großer Bruder, und Vorbild, Viktor spurlos verschwindet. Der Verlust trifft die Familie hart - weil keiner weiß was mit Viktor geschehen ist, jedoch halten sich Gerüchte, dass Viktor die Hüter verraten hat.
    Maret und ihre übrigen Geschwister, die Zwillinge Lukas und Sina machen ab da das beste aus ihrem Leben ohne Viktor.
    Es geht jedoch alles schief - Maret schafft ihre Prüfungen nicht und Sina muss sich dafür rechtfertigen, außerdem steht Familie Morti bei den anderen Hüter-Familien nicht hoch im Kurs und zu allem Übel steht auch noch die große Hüterversammlung an und die Mortis müssen sie ausrichten.
    Als eines Tages unbekannte dämonische Aktivitäten geortet werden, beginnt Marets Abenteuer und sie muss lernen, wem sie noch vertrauen kann und wer ein falsches Spiel mit ihr spielt.
    Zu allem Überfluss muss sie mehr Zeit, als ihr lieb ist, mit ihrem neuen Klassenkameraden Yannik verbringen und die Dinge entwickeln sich völlig unerwartet.

    Meinung:
    Am Anfang wird man in die Geschichte geschmissen und lernt Maret und ihre Familie kennen. Da die Story quasi im normalen Leben, welches wir alle leben, spielt, gibt es keine Einführung in die "fantastische Welt der Hüter", man muss sich alles Stück für Stück beim Lesen erarbeiten.
    Auch der Schreibstil ist am Anfang ein stückweit gewöhnungsbedürftig, weil manche Redewendungen und Begriffe benutzt werden, die die Autorin in ihrem regionalen Umfeld benutzt.
    Wenn man die ersten paar Kapitel gelesen hat, ist man jedoch in der Geschichte drin und kann erste Sympathien an die Charaktere vergeben. Man bekommt sehr viel von Marets seelischem Leben mit, da die Geschichte aus ihrer Sicht geschrieben ist.
    Man macht mit ihr Ängste, Ablträume und alles was sie bewegt durch. Maret ist im Großen und Ganzen sympathisch, ein wenig selbstmitleidig, was an manchen Stellen ein bisschen nervt, aber zu verschmerzen ist. 
    Alle Charaktere haben ihre Eigenheiten und sind sehr detailiert ausgearbeitet, was die Geschichte sehr lebendig macht.
    Auch verliert das Buch an keiner Stelle seine Spannung, weil immer wieder neue Wendepunkte und Schlüsselmomente eingebaut werden. Man nimmt richtig an der Entwicklung der Charaktere teil und fiebert mit ihnen mit.
    Das Ende ist unverhofft und natürlich offen, da dies ja der erste Band einer Reihe ist.
    Ich möchte am liebsten sofort weiter lesen und erfahren, welchen weg Maret und ihre Begleiter gehen.

    Für Fantasy-Liebhaber auf jeden Falle eine klare Leseempfehlung!

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    Flavia1112s avatar
    Flavia1112vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Erfrischender Schreibstil und lebendige Charaktere. Ein Muss für alle Fantasy Liebhaber, die Sarkasmus mögen!
    Erfrischender Schreibstil und lebendige Charaktere

    Resension Anderswelt – Schattensuche

    Klappentext:

    »Ich habe keine Angst vor dem Tod. Vielmehr fürchte ich mich vor dem, was danach kommt. Sterben ist nicht schwer. Tot zu bleiben hingegen – das ist eine ganz andere Geschichte...«

    Nach dem unerklärlichen Verschwinden ihres Bruders Viktor versucht die 15-jährige Maret, auszubildende Hüterin des Übernatürlichen, in ein normales Leben zurückzufinden. Doch mit einem Vater, der in seinem Labor Dämonen beschwört, einem Halbvampir zum Cousin und einer besten Freundin, die von all dem Wahnsinn um sie herum nichts ahnt, scheint so etwas wie Normalität unerreichbar. Als Maret beinahe schon die Hoffnung aufgegeben hat, ihren Bruder je wiederzusehen, trifft sie auf Yannik. Ausgerechnet der Neue, den alle in der Klasse nur als »Freak« bezeichnen, ist Marets Schlüssel zu Viktors Aufenthaltsort. Der jungen Hüterin bleibt nichts anderes übrig, als mit ihm zusammenzuarbeiten – auch wenn sie weiß, dass er etwas vor ihr verschweigt. Gemeinsam verstricken sich die beiden Jugendlichen in ein Geheimnis, das tief mit ihrer eigenen Vergangenheit verbunden ist und Dinge zum Vorschein bringt, die besser in den Schatten geblieben wären…

    Rezension:

    Als Tochter einer Hüterfamilie weiss Maret Bescheid über die Wesen der Anderswelt. Es gehört zu ihrer Aufgabe, das Hüterexamen zu bestehen und sich darauf vorzubereiten, die Blicklosen (unwissende Menschen) zu beschützen. Diese Verantwortung belastet 15-Jährige. Seit dem Verschwinden ihres Bruders Viktor kann sie sich kaum mehr auf das Training konzentrieren und sie würde viel lieber ein normales Leben führen wie ihre beste Freundin Laura, die als Blicklose von nicht weiss. Doch mit dem neuen Schüler Yannik taucht ein Hinweis auf, dass ihr Bruder noch leben könnte und so verstricken sich die beiden in gefährliche Abenteuer.   

     

    Schon mit dem ersten Kapitel wurde ich direkt in die Handlung eingesogen. Der Autorin gelingt es, eine düstere und lebendige Atmosphäre zu kreieren, die die Anderswelt real wirken lässt. Mit den Themen der Verantwortung, dem Wunsch nach Normalität, Konfrontation mit der eigenen Vergänglichkeit, dem eigenen Versagen wie auch Familie und Freundschaft wirkt die Hauptperson realistisch durch die Jugendthemen und ihrem eigenen komplexen Charakter. Trotz Ausbildung für das Hüterexamen ist Maret oft unfähig, Situationen zu lösen und erscheint sehr naiv. Das mag ihrem Alter entsprechend sein, nervte mich aber mit der Zeit, da sie nicht viel dazuzulernen schien. Umso interessanter fand ich ihre Nebencharaktere. Marets Geschwister und Freunde nehmen eine sehr wichtige Rolle ein. Die Charaktere sind lebendig und realistisch beschrieben und haben oft einen guten Humor. Da das Buch in der 1. Person geschrieben ist, zeigt sich auch Marets Sarkasmus in den Beschreibungen und ihr Wissen über die Anderswelt ist in selbstverständlichen Metapher, die deren Bewohner beinhalten, zu finden. Die Dialoge der Charaktere waren für mich sehr unterhaltsam und liessen mich die Geschichte selbst in ruhigeren Szenen geniessen. Ein kleines Beispiel von meinem Lieblingscharakter Lukas (Marets Bruder):

     „Grossartiges Wetter für einen Mitternachtsspaziergang, nicht wahr, Däumelinchen? Die Wolken, der Regen...“ Er stiess einen übertriebenen Seufzer aus. „Einfach herrlich.“

    Fazit:

    Mit Anderswelt Schattensuche erfindet die Autorin zwar keine komplett neue Welt, sie schafft es aber dennoch ein neuartiges Setting zu schaffen. Die Wichtigkeit der Nebenfiguren wie auch das bereits vorhandene Vorwissen der Hauptfigur heben das Buch von der Masse ab. Wer gerne Bücher liest, die eher sarkastisch geschrieben sind und im Fantasy-Genre zu Hause ist, wird das Buch verschlingen!

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    ALISIAs avatar
    ALISIAvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch mit dem ich sehr lange gerungen habe. Tolle Idee aber leider nicht meines gewesen...
    Tolle Idee nur an der Umsetzung hapert es ein bisschen...

    Meine Meinung:

    Mit diesem Buch habe ich mich echt herumgeschlagen. Es viel mir ungewöhnlich schwer mich auf die Geschichte zu konzentrieren und diese erschien mir auch daher ungewöhnlich lang. Auch fällt es mir sehr schwer diese Rezension zu verfassen.

    Fangen wir aber von vorne an. Das Cover finde ich nicht schlecht und passt gut zum Titel und zum Klappentext. Ich mag die hellen Farben sehr. Es macht es insgesamt interessant und das ist auch der Grund, weswegen ich es lesen wollte.

    Schon von Anfang an viel es mir schwer, mich in der Geschichte zurechtzufinden und einzusteigen. Am Anfang hat mich die ungewohnte Formation des ebooks aus dem Konzept und damit aus dem Lesefluss gebracht. Nach und nach konnte ich es mehr recht als echt ignorieren. Danach kamen ein paar Rechtschreibfehler und Grammatikfehler hinzu, die mal jedem passieren kann (deswegen berücksichtige ich es auch in meiner Rezension nicht). Zu diesen Punkten kam noch hinzu, dass es ab und an sehr umgangssprachlich geschrieben worden war. Wer mich kennt und meine Beiträge durchgelesen hat, weiß, dass ich auch sehr umgangssprachlich schreibe. Hier allerdings war es so, dass es manchmal keinen Sinn ergeben hat. Auch hatte ich das Gefühl, das die Autorin ab und zu den roten Faden verloren hatte. Oft konnte ich nämlich Wiederholungen lesen. Vielleicht war es aber auch Absicht.

    Zu dem Ganzen haben sich auch ein paar Sinnfehler eingeschlichen, worüber ich schmunzeln konnte. So konnte ein Mann mit nur einem Auge sie mit beiden Augen anstieren und mit beiden Augen sie im Blick haben. Das wäre ja nicht so schlimm, aber es hat sich über das ganze Buch hinweg gezogen.
    Zum Schreibstil hab ich ja bereits schon gesagt, dass ich es sehr ungewöhnlich fand. Der Schreibstil hat sich während des Lesens oftmals plötzlich geändert. Am Anfang war alles sehr chaotisch aber trotzdem noch interessant. Nach und nach aber wurde es unübersichtlicher und durch die ständigen Wiederholungen, und um ehrlich zu sein, sinnlosen Absätzen, hatte man das Gefühl, dass kaum etwas Neues zur Handlung hinzukam. Viel mehr wirkte es, als wäre sehr viel Zeit vergangen (in der Geschichte, was aber nicht so war).

    Mir ist aufgefallen, dass die Geschichte der von Chroniken der Unterwelt ähnelte. Ich vermute mal, dass die Autorin diese Bücher einfach verschlungen hat, genau wie ich. Was mich das vermuten lässt? Weil es ein paar Szenen gibt, die fast 1 zu 1 aus dem Buch sind (naja, Szenen oder mehr Sätze wie: Du weißt aber schon, dass das hier die Mädchentoilette ist?).
    Auch hat es mich an Chroniken der Unterwelt erinnert, weil es auch um die Schattenwelt ging und um Hüter, die zwischen den Grenzen beider Welten agierten.

    Nun zur Hauptperson in dessen Sicht es auch geschrieben ist. Maret ist mir so was von gegen den Strich gegangen. Ich hatte es noch nie, dass mir eine Person so unsympathisch war wie sie. Sie wiederholt sich ständig und ist oft auch weinerlich. Zu diesem Wiederholen kommt auch hinzu, dass sie über 22 Mal sagt, das sie naiv ist. Man liest zwar in ihrer Sicht, man hat aber nicht das Gefühl, als wäre sie echt. Viel mehr bekommt man den Verdacht, dass sie gezwungen wirkt. Auch nervte mich ihre Art, wie sie genervt war, wenn Yannik Fragen stellte, die nur ein Blickloser stellen kann (so heißen die "ahnungslosen" Menschen hier). Ja sorry, aber er ist erst neu hier und bisschen Verständnis muss man ja auch mal aufbringen. Immerhin erklärt es ihm ja niemand. Sie betont auf fast jeder Seite, dass sie eine Hüterin ist, aber am Anfang des Buches bekommt man mit, dass man nur ein Hüter ist, wenn man das Examen bestanden hat. Was sie nicht hat. Da wir schon mal beim Examen für die Hüter sind: Man bekommt am Anfang mit, wie sie versucht diesen zu bestehen aber je weiter man liest, desto weniger bekommt man davon mit.
    Bereitet sie sich jetzt gar nicht mehr vor? Trainieren tut sie auch so gut wie nicht und dafür lernen auch nicht. Was man stattdessen mitbekommt, ist, dass sie sehr große Angst hat und doch lieber eine Blicklose wäre, weil diese es ja so viel einfacher haben. Gleichzeitig aber schaut sie irgendwie auf diese herunter und spricht eher abwertend von ihnen.
    Sie versucht tough zu sein, was vielleicht zeigen sollte, dass sie auch trotz ihrer Angst mutig sein will. Das geht aber nach hinten los. Sie reagiert oft auch grundlos zickig und beklagt sich über ihr leben andauernd. Am besten fand ich es noch, als sie meinte, sie wolle aussteigen und nicht mehr weiter helfen ihren Bruder und dessen Freund zu finden. Das ist nicht dass, was mich aufgeregt hat. Viel mehr was danach kam. Sie gab sich just im gleichen Moment die Schuld, dass Yannik und ihr Bruder Lukas jetzt dank ihr die beiden nie wieder sehen werden. Ähm, ich hab nicht mitbekommen, dass sie etwas Hilfreiches zu dieser Suchaktion beigetragen hat und viel mehr hatte ich das Gefühl, das sie durch ihre Art es viel mehr behinderte. Außerdem hängt das Ganze nicht von ihr ab. Das realisiert sie auch einmal kurz, dass die Welt sich auch so weiter dreht. Kurz darauf aber verfällt sie wieder in Selbstmitleid und stellt noch einmal klar, wie naiv sie doch ist.

    Die Geschichte hat sehr viel Potenzial, und wenn die Hauptperson nicht nur immer wieder auf sich selber konzentriert wäre, sondern auch mal ihre Umgebung betrachten würde, dann wäre es um einiges besser. So allerdings dreht sich alles im Kreis und es wiederholt sich vieles immer und immer wieder.
    Lukas, Marets (Hauptperson) Bruder, ist um einiges interessanter und hat, im Gegensatz zu Maret, um einiges mehr Tiefe. Ihn kann man sich als Hauptperson schon besser vorstellen als Maret. Auch finde ich seine Ansichten überzeugender und wie schon gesagt: er hat einfach mehr Tiefe.


    Fazit:

    Auch, wenn die Rezension bis jetzt etwas harsch klingt, fand ich die Idee der Geschichte nicht schlecht. Es gibt sicherlich viele da draußen, denen es gefallen würde, nur hat es nicht meinen Geschmack getroffen. Was mich vor allem aber gestört hatte, neben der Hauptperson, war der sich ständig wandelnde Schreibstil. Auch wirkten die Stellen, an denen es spannend sein sollte, sehr gekünstelt. 

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    XChillys avatar
    XChillyvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr spannendes Fantasybuch mit einer fesselnden Story und wirklich tollen Charakteren.
    Ich habe das Buch verschlungen ;)

    Evelyne Aschwanden
    Anderswelt – Schattensuche

    Klapptext:

    »Ich habe keine Angst vor dem Tod. Vielmehr fürchte ich mich vor dem, was danach kommt. Sterben ist nicht schwer. Tot zu bleiben hingegen – das ist eine ganz andere Geschichte...«
    Nach dem unerklärlichen Verschwinden ihres Bruders Viktor versucht die 15-jährige Maret, auszubildende Hüterin des Übernatürlichen, in ein normales Leben zurückzufinden. Doch mit einem Vater, der in seinem Labor Dämonen beschwört, einem Halbvampir zum Cousin und einer besten Freundin, die von all dem Wahnsinn um sie herum nichts ahnt, scheint so etwas wie Normalität unerreichbar. Als Maret beinahe schon die Hoffnung aufgegeben hat, ihren Bruder je wiederzusehen, trifft sie auf Yannik. Ausgerechnet der Neue, den alle in der Klasse nur als »Freak« bezeichnen, ist Marets Schlüssel zu Viktors Aufenthaltsort. Der jungen Hüterin bleibt nichts anderes übrig, als mit ihm zusammenzuarbeiten – auch wenn sie weiß, dass er etwas vor ihr verschweigt. Gemeinsam verstricken sich die beiden Jugendlichen in ein Geheimnis, das tief mit ihrer eigenen Vergangenheit verbunden ist und Dinge zum Vorschein bringt, die besser in den Schatten geblieben wären…

    Cover:

    Ich finde das Cover sehr Ansprechend gestaltet, die Farbzusammensetzung gefällt mir auch sehr gut.

    Es passt zum Inhalt des Buches und macht Neugierig.

    Meine Meinung:

    Wow was für ein Start!!

    Der Schreibstil von Evelyne Aschwanden gefällt mir ausgesprochen gut, dieser ist sehr einfach sodass man ein sehr angenehmen Lesefluss hat.

    Vom ersten Absatz an war ich sofort drin, der Start hat viel Action und mega viel Spannung, sodass ich sofort gefesselt war.

    Das Maret sich schon auskennt in Ihrer Welt und wir mittendrin starten finde ich total klasse, denn auch so lernen wir die Welt nach und nach kennen nur eben etwas anders, nicht so wie bei vielen anderen Büchern, deswegen finde ich das so toll.

    Aus Maret Ihrer Sicht lesen wir auch die Geschichte, sodass wir hautnah dabei sind und vieles, was Sie fühlt und durchlebt sehr gut nachvollziehen können.
    Maret ist mir sehr sympathisch ein junges Mädchen, das in einer alles anderen als normalen Umgebung lebt.
    Alle Charaktere fand ich gut durchdacht und auch gut beschrieben.

    Die Idee der Story finde ich sehr sehr gut umgesetzt, es gab immer wieder Überraschungen und auch durchaus Interessante wesen:)
    Im Laufe der Story werden die meisten fragen beantwortet so da man das Buch ohne ein riesen Fragezeichen im Gesicht beenden kann und dennoch bleibt auch ein wenig was offen, sodass wir uns schon jetzt auf die Fortsetzung freuen können.

    Fazit:

    Ein sehr spannendes Fantasybuch mit einer fesselnden Story und wirklich tollen Charakteren. Wer Urban-Fantasy mag sollte das Buch unbedingt lesen, es lohnt sich :)

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    AnnieHalls avatar
    AnnieHallvor 10 Monaten
    Spannender Auftakt einer Jugend-Fantasy-Reihe

    Anderswelt-Schattensuche ist ein Fantasy-Roman von Evelyne Aschwanden, 2017 erschienen bei neobooks und der erste Band  der Schattenwelt-Saga.

    Die 15-jährige Maret wünscht sich nach dem Verschwinden ihres Bruders Viktor nichts sehnlicher, als ein normales Leben zu führen. Doch als angehende Hüterin des Übernatürlichen, mit einem Vater, der in seinem Labor Dämonen beschwört, einem Halbvampir zum Cousin und einer besten Freundin, die von all dem Wahnsinn um sie herum nichts ahnt, scheint dies unerreichbar. Als Maret schon die Hoffnung aufgegeben hat, ihren Bruder je wiederzusehen, trifft sie auf Yannik. Der neue Mitschüler scheint über ihre Familie Bescheid zu wissen und vermisst einen guten Freund, der Viktor gekannt hat. Gemeinsam begeben sie sich auf Spurensuche und begeben sich dadurch in Lebensgefahr, denn Viktor war einem dunklen Geheimnis auf der Spur….

    Evelyne Aschwanden wirft den Leser mitten ins Geschehen, dies hohe Tempo kann die Geschichte nicht immer halten, dennoch wird die Suche nach Marets Bruder nie langweilig, denn in Anderswelt werden bekannte Elemente einer übernatürlichen Welt mit neuen und interessanten Charakteren und überraschenden Wendungen verknüpft. Maret ist eine sehr sympathische Protagonistin, sie ist weniger die strahlende Heldin, sondern steht im Schatten ihrer Geschwister und hadert nach dem Verschwinden ihres Bruders gänzlich mit ihrer Rolle als Hüter. Auch die Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet, was die Geschichte sehr lebendig macht.

    Fazit: Ein gelungener Fantasy-Roman, nicht durchgehend fesselnd, aber spannend und überraschend mit originellen Ideen und
    sympathischen und interessanten Charakteren.



    Kommentieren0
    89
    Teilen
    winniehexs avatar
    winniehexvor 10 Monaten
    Wie behält man ein Geheimnis, was vielleicht jeder kennt?

    Die junge Maret, geht ganz normal in die Schule und ist eigentlich wie jedes Mädchen in ihrem Alter. Aber die Betonung liegt auch eigentlich, denn Maret stammt aus einer Hüter Familie und das darf keiner wissen. Diese beschützt Menschen vor allem übernatürlichen. Auch Maret wird darauf vorbereitet, denn durch ihre Geistesabwesenheit patzt Sie bei einer Prüfung. Denn Marets größere Bruder ist vor einiger Zeit verschwunden, seitdem hat Sie diese Probleme. Als wäre das nicht ihr einziges Problem, gibt es auch noch einen Mitschüler, dieser weiß was Maret ist…

    Die Autorin nimmt den Leser mit auf einer Parallelwelt, diese zieht einen total in den Bann. Mich hat die Geschichte total angesprochen, als Leser fiebert mit und versucht herauszufinden was ist passiert, warum ist es passiert, wer ist der Verräter. Die Spannungskurve ist gut gehalten, hat sowohl Tiefen wie auch Höhen.

    Fazit: Für mich eine sehr gelungene Fantasystory ;o)

    Kommentieren0
    10
    Teilen
    Meine_Magische_Buchwelts avatar
    Meine_Magische_Buchweltvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Faszinierende Charaktere und Geschöpfe
    Tolle Ideen gestalten diese Geschichte abwechslungsreich & spannend

    Nach dem unerklärlichen Verschwinden ihres Bruders Viktor versucht die 15-jährige Maret, auszubildende Hüterin des Übernatürlichen, in ein normales Leben zurückzufinden. Doch mit einem Vater, der in seinem Labor Dämonen beschwört, einem Halbvampir zum Cousin und einer besten Freundin, die von all dem Wahnsinn um sie herum nichts ahnt, scheint so etwas wie Normalität unerreichbar. Als Maret beinahe schon die Hoffnung aufgegeben hat, ihren Bruder je wiederzusehen, trifft sie auf Yannik. Ausgerechnet der Neue, den alle in der Klasse nur als »Freak« bezeichnen, ist Marets Schlüssel zu Viktors Aufenthaltsort. Der jungen Hüterin bleibt nichts anderes übrig, als mit ihm zusammenzuarbeiten – auch wenn sie weiß, dass er etwas vor ihr verschweigt. Gemeinsam verstricken sich die beiden Jugendlichen in ein Geheimnis, das tief mit ihrer eigenen Vergangenheit verbunden ist und Dinge zum Vorschein bringt, die besser in den Schatten geblieben wären.

    Meine Meinung: 

    Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig und lässt sich zügig lesen. Die Grundidee wurde gut umgesetzt und die Charaktere vielschichtig herausgearbeitet. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Maret, so dass ich mich problemlos in sie reinversetzen konnte.

    Maret ist eigentlich ein ganz normales Mädchen mit Sorgen und Ängsten, besitzt aber gleichzeitig die Fähigkeiten eines Hüters, was sie von den normalen Menschen unterscheidet. Hinzu kommt dann noch ihre außergewöhnliche Familie, die alles andere als langweilig ist, denn sie sind nicht so normal wie man vielleicht denkt. Ich fand es unglaublich spannend und faszinierend, die Familienmitglieder kennenzulernen. 

    Die Handlung war durchweg fesselnd und es gab immer wieder etwas Neues zu entdecken, so dass es nie eintönig wurde. Wozu auch all die interessanten Geschöpfe beigetragen haben. 

    Das Ende bleibt schließlich offen und manche Frage unbeantwortet. Laut Autorin ist aber eine Fortsetzung geplant, auf die ich mich schon jetzt freue.

    Fazit: 

    Ein gelungener Auftakt & ein fantastischer Debütroman mit interessanten Ideen und faszinierenden Charakteren, den ich sehr gerne gelesen habe. Von mir gibt es daher auch volle 5 Sterne. 

    Kommentieren0
    130
    Teilen
    Frank1s avatar
    Frank1vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein überzeugender Auftakt einer neuen, jugendlichen Urban-Fantasy-Reihe mit einer deutschen Kleinstadt als Handlungsort.
    Die Welt der Hüter

    Klappentext:

    »Ich habe keine Angst vor dem Tod. Vielmehr fürchte ich mich vor dem, was danach kommt. Sterben ist nicht schwer. Tot zu bleiben hingegen – das ist eine ganz andere Geschichte...«

    Nach dem unerklärlichen Verschwinden ihres Bruders Viktor versucht die 15-jährige Maret, auszubildende Hüterin des Übernatürlichen, in ein normales Leben zurückzufinden. Doch mit einem Vater, der in seinem Labor Dämonen beschwört, einem Halbvampir zum Cousin und einer besten Freundin, die von all dem Wahnsinn um sie herum nichts ahnt, scheint so etwas wie Normalität unerreichbar. Als Maret beinahe schon die Hoffnung aufgegeben hat, ihren Bruder je wiederzusehen, trifft sie auf Yannik. Ausgerechnet der Neue, den alle in der Klasse nur als »Freak« bezeichnen, ist Marets Schlüssel zu Viktors Aufenthaltsort. Der jungen Hüterin bleibt nichts anderes übrig, als mit ihm zusammenzuarbeiten – auch wenn sie weiß, dass er etwas vor ihr verschweigt. Gemeinsam verstricken sich die beiden Jugendlichen in ein Geheimnis, das tief mit ihrer eigenen Vergangenheit verbunden ist und Dinge zum Vorschein bringt, die besser in den Schatten geblieben wären…


    Rezension:

    Maret ist 15 und besucht eine ganz normale Schule. Was jedoch keiner ihrer Klassenkameraden ahnt, wovon selbst ihre beste Freundin nichts weiß, ist, dass sie aus einer alteingesessenen Hüterfamilie stammt. Hauptaufgabe aller Familienmitglieder ist es, die normalen Menschen vor Dämonen und anderen übernatürlichen Wesen zu beschützen. Auch Maret wird im Geheimen zur Hüterin ausgebildet. Die Prüfung dazu versemmelt sie jedoch, denn seit dem Verschwinden ihres älteren Bruders ist Maret geistig nicht mehr wirklich am ‚Familen-Buisness‘ interessiert. Doch dann überschlagen sich die Dinge; ihr neuer Mitschüler Yannik weiß über ihr Hüterdasein Bescheid, und in der eigenen Familie scheint es einen Verräter zu geben, der mit den Dämonen zusammenarbeitet.

    Schon bei der Ausgangssituation ihrer Jugend-Urban-Fantasy-Geschichte weicht Evelyne Aschwanden vom genretypischen ‚Schema F‘ ab. Sind es üblicherweise Nichtsahnende, die für sie völlig überraschend von der Existenz einer magischen Parallelwelt erfahren, begegnet der Leser hier einer Protagonistin, die von Kindheit an in diese übernatürlichen Vorgänge und deren Geheimhaltung involviert ist. Genau diese junge Hauptperson ist alles andere als von ihrer Rolle überzeugt und wünscht sich oft, ein normaler Mensch, ein ‚Nichtsehender‘, zu sein. Dass gerade sie und ein paar Verwandte und Freunde ähnlichen Alters es sind, die die Probleme letztendlich klären müssen, ist dann natürlich weit weniger überraschend.

    Aus dieser Ausgangslage gelingt es der Autorin, glaubwürdige Charaktere zu erschaffen, deren Intentionen nachvollziehbar erscheinen. Auch sprachlich kann das von der Protagonistin Maret in der 1. Person erzählte Abenteuer überzeugen.

    Obwohl „Anderswelt – Schattensuche“ dem Leser als in sich abgeschlossene Handlung erscheint, ist für das Frühjahr 2018 ein weiterer Band der Reihe angekündigt. Falls dieser qualitativ an diesen Reihenauftakt heranreicht, hat die „Anderswelt“-Reihe das Potenzial zum Dauerbrenner.


    Fazit:

    Ein überzeugender Auftakt einer neuen, jugendlichen Urban-Fantasy-Reihe mit einer deutschen Kleinstadt als Handlungsort.


    - Blick ins Buch -

    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

    Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    FreizeitPrinzessins avatar
    FreizeitPrinzessinvor einem Jahr
    Tolles Buch

    Ich habe ja früher nur Fantasy Bücher gelesen, aber irgendwann haben mir einfach keine Geschichten mehr gefallen. Lange habe ich mich gefragt ob es einfach daran liegt das ich älter und erwachsener wurde oder daran das ich einfach kein gutes Fantasy Buch mehr gelesen habe. Seit diesem Buch weiß ich das es definitiv nicht an mir lag.Der Schreibstil ist total super. Leicht zu lesen aber dennoch anspruchsvoll. Als ob ich das Buch einer längst bekannten Bestsellerautorin lese. Echt top und hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. ;-)
    Maret ist mir auch mega symphatisch. Ein total normales mit all ihren Freuden und Ängsten, aber halt doch mit dem gewissen etwas an übernatürlichem. Am Anfang ist sie noch nicht die große Heldin, das finde ich super. Ist mal etwas anderes. Auch die Geschichte ist super spannend, irgendwann konnte ich das Buch gar nicht mehr weglegen und ich freue mich schon auf die weiteren Bänder. Mir gefällt ja der Name ANDERSWELT so gut, ist sehr treffend wie ich finde.
    Ich kann das Buch auf jedenfall allen Fantasyfans weiter empfehlen. Jeder der zum Beispiel Die Chroniken der Unterwelt liebt wird auch hier seine Freude dran haben!

    Kommentare: 2
    3
    Teilen
    kointas avatar
    kointavor 2 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    neobookss avatar
    »Ich habe keine Angst vor dem Tod. Vielmehr fürchte ich mich vor dem, was danach kommt. Sterben ist nicht schwer. Tot zu bleiben hingegen – das ist eine ganz andere Geschichte...« Eine junge Hüterin macht sich auf die Suche nach ihrem verschwundenen Bruder und verstrickt sich in den Fäden eines dunklen Geheimnisses.

    Herzlich willkommen zur Leserunde von "Anderswelt" von Evelyne Aschwanden!

    Klappentext
    Nach dem unerklärlichen Verschwinden ihres Bruders Viktor versucht die 15-jährige Maret, auszubildende Hüterin des Übernatürlichen, in ein normales Leben zurückzufinden. Doch mit einem Vater, der in seinem Labor Dämonen beschwört, einem Halbvampir zum Cousin und einer besten Freundin, die von all dem Wahnsinn um sie herum nichts ahnt, scheint so etwas wie Normalität unerreichbar. Als Maret beinahe schon die Hoffnung aufgegeben hat, ihren Bruder je wiederzusehen, trifft sie auf Yannik. Ausgerechnet der Neue, den alle in der Klasse nur als »Freak« bezeichnen, ist Marets Schlüssel zu Viktors Aufenthaltsort. Der jungen Hüterin bleibt nichts anderes übrig, als mit ihm zusammenzuarbeiten – auch wenn sie weiß, dass er etwas vor ihr verschweigt. Gemeinsam verstricken sich die beiden Jugendlichen in ein Geheimnis, das tief mit ihrer eigenen Vergangenheit verbunden ist und Dinge zum Vorschein bringt, die besser in den Schatten geblieben wären …

    Zu gewinnen gibt es 10 E-Books.

    Du möchtest in den Lostopf hüpfen?

    Dann schreib uns doch, warum du dieses Buch gerne lesen möchtest. Wir wünschen dir viel Erfolg!
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks